>Schüler-ID: Magischer Glaube an die zentrale Datenbank<

Wer sich damit auseinandersetzt wie sehr Veraenderung im Bereich #Verwaltung & #Institutionen #Menschen stigmatisiert - so z.B. im #SGBII / #Buergergeld / #HartzIV - der weiß, diese Idee ist e.weiteres Beispiel für d.neoliberale #Denkfigur des #Hyperindividualismus worin der Staat seine eigene #Verantwortung auf ausgerechnet jene Zielgruppe auslagert, die weder Einfluß noch Einbeziehung in Debattenkultur erfährt

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Schüler-ID: Magischer Glaube an die zentrale Datenbank

Politiker:innen verbinden mit der zentralen Schüler-ID große Hoffnungen. Doch primär entsteht ein großes Datenschutzproblem und noch mehr Überwachung. Investitionen in Bildung könnten ganz woanders gebraucht werden. Ein Kommentar.

netzpolitik.org

Hinter diesem Vorschlag steht im Bereich politischer Kommunikation also eigentlich eine strukturelle #Verantwortungsumkehr

Denn ueberall wo Daten zu bestimmten #Menschengruppen gesammelt wurden, ergab sich daraus eine rhetorische Umkehr in #Perspektive & #Debatte.
Am Ende wird ein solcher Datensatz zum digitalen Strick für Schüler*innen, welche unter oekonomisch und rechtlich prekarisierten Lebensbedingungen aufwachsen.
Daraus wird keine Lösung, sondern die Richtung #PartikularerAutoritarismus

#BaWue ist ein sehr konservatives Bundesland.
Anders als zum Beispiel in #Bayern, wo nur CSU & Freie Wähler erzkonservativ sind, zieht sich ein enger #Konservatismus in #BadenWuerttemberg durch alle Parteien.
Es ist daher kein Widerspruch, wenn ausgerechnet die Grünen solch e.Gesetzgebung vorbereiten.
Bitte #DieGrünen auf Bundesebene: Vergesst
Eure Kolleg*innen in diesem Bundesland!
Sie bereiten so den Weg für ein fragwürdiges #Menschenbild. Stellt stattdessen die Frage nach den #Strukturen

@Plasmogen5_2

Kein Widerspruch weil ...?
Erzkonservativ, katholisch ???

Denken, Logik und Vernunft scheinen dann beim Widerspruch eine wohl eher untergeordnete Rolle zu spielen ...

Ja, solche Idioten gibt es aber ich täte diese nicht als normal bezeichnen, sondern als ideologisch verseucht !

@JamesBont Das Wort "normal" ist ohnehin ein problematisches.
Wer ist denn in der Position zu sagen, was warum wie zu sein hat?
Das #Grundgesetz beinhaltet ein pluralistisches #Menschenbild & keine Normierung im Menschsein.
Interessanterweise hat ausgerechnet der angeblich so "liberale" #Neoliberalismus ein #Menschenbild der #Normierung kreiert und daraus leitet diese Ideologie alles ab:
Ob #Schuldenbremse oder Definition von #Gemeinwohl indem selbiges der #Renditemaximierung untergeordnet wird

@JamesBont Von "Normalität" habe ich bewußt nicht geschrieben.

Aber es gibt in diesem Bundesland, wo ich auch geboren wurde, eine politische Pfadverengung und die zieht sich durch alle Parteien.
Ich bewerte das nicht, sondern beschreibe lediglich womit man irgendwie sachlich und reflektiert umzugehen hat.

Stichwort: #PolitischeKommunikation

#Daten ersetzen keine #PolitischeKommunikation

An dieser Stelle sollte auch einmal darüber nachgedacht werden, warum überhaupt Daten erhoben werden.

Wer insgesamt keine Strategie und kein Konzept in realpolitischen Fragestellungen entwickelt hat, dem nutzen noch so viel Daten gar nichts.
Im Gegenteil.
Ohne Bereitschaft zu #Investitionen & strategischer Planung, führt die Anhäufung von Daten zu einer Verstellung der grundlegenden Fragen. Es ist also eine #Scheindebatte

#PolitischeKommunikation
#Debattenkultur

Wir brauchen mehr #Digitalkultur & entsprechende kritischen #Diskurs
statt blinde Datenhaufen!

Bei all den Entwicklungen, die angedacht & geplant sind, sollte zuerst eine Frage offen gestellt & ehrlich beantwortet werden:

Wenn die jeweilige #Massnahme oder #Datenerhebung in die Hände der AfD gelangt, ist dadurch Gefahr für die betreffende #Menschengruppe gegeben?

Wenn diese #Frage mit #ja beantwortet werden muß, ist es keine zielführende #Strategie