Zum Einsteigen in den Zug verlässt man dann den Hochglanzbereich. #GrandCentral #MetroNorth Die Züge sind fürs Sitzen ausgelegt - man möchte den Pendlern kein Stehen zumuten. In der Rush Hour fahren natürlich auch hier jede Menge Extra-Züge mit komplizierten Express-Schemen.
Die Fahrt geht am Harlem River entlang mit einer Reihe interessanter Brücken #MetroNorth #Hudson
Die Hudson-Strecke ist zu Beginn viergleisig und versprüht einen historischen Charme mit den alten Masten, der alten Stromschiene und verrosteten Brücken. Alte Backsteinfabriken als Zeugen des Industriezeitalters. #MetroNorth #Hudson
Über viele Kilometer hat man freien Blick auf den breiten #Hudson, kein Baum behindert die Sicht. Höchstens Mal ein Bahnsteig oder Gegenzug oder ein Zweiwegefahrzeug. #MetroNorth
Nun schon 2 Wochen Familien-USA-Urlaub und wie waren noch nicht bei McDonalds oder Burger Kings oder KFC.😁
Und bisher kein Auto oder Taxi benutzt! Wir sind bisher stark geblieben - nur U-Bahn, S-Bahn, Zug, Bus und Schiff. Auch in Niagara Falls, wofür die Bilder noch kommen.
#curvetoot #Kurventweet #MetroNorth - jetzt nördlich von Croton-Harmon im Dieselbereich
Auf der anderen Seite des "Amerikanischen Rheins" fährt ein Güterzug von #CSX. Aber deutlich langsamer - die Lok wird eingeholt #MetroNorth #Hudson
Ankunft in #ColdSpring in den #Hudson Mountains - 80 km nördlich von New York #MetroNorth
Nette Aussichten von den Wanderwegen der #Hudson Mountains #ColdSpring
Mit der Intensivierung des Tourismus scheinen nicht alle einverstanden zu sein. #ColdSpring #Hudson
Zum Züge beobachten gibt es jede Menge Gelegenheiten #MetroNorth #Amtrak #CSX #Hudson
Sonnenuntergang am #HudsonRiver - ein solcher Tag ist nach dem Trubel in New York wirklich aufbauend #MetroNorth
#GrandCentral nochmal am Abend.
Und dann ist es wie in Deutschland: spätabends keine #LIRR mehr von Grand Central wegen Weichenarbeiten. Also mit dem Subway-Shuttle nach Penn Station fahren und von dort fahren. Der Shuttle ist aufgrund der Kürze der Strecke auf Stehen ausgelegt.
Nun geht es los in die Weite Amerikas.
10 Stunden Zugfahrt mit dem #Amtrak #EmpireService nach Niagara Falls. Aber: alles nur in einem Bundesstaat. New York ist ganz schön groß.
Das Ambiente des Gleisbereichs von #PennStation und auch das Personal verleiten einen zum schnellen Einsteigen in den Zug. Das Gleis wird ohnehin erst 10 min vor Abfahrt angezeigt.
Die #Coachclass von #Amtrak im #EmpireService.
Das Gepäck muss NICHT aufgegeben werden. Die Infos, ob man das muss oder nicht und ob man eine Stunde vorher am Bahnhof sein muss oder nicht sind sehr unterschiedlich. Auch abseits der Amtrak-Webseite findet man im Internet wenig eindeutige Infos.
Die Sitze sind sehr hoch, bieten Privatsphäre, aber dafür ist das Rausgucken umso schwieriger.
Der Schaffner kontrolliert die Tickets und heftet dann einen Zettel mit dem Zielort an die Gepäckablage, damit er weiß, wer schon kontrolliert wurde und wo die Leute rauswollen. An manchen Stationen werden nur zwei Türen des ganzen Zugs geöffnet. Dann ist ein Hinweis vorher angebracht.
Ausblick vom #Amtrak Zug an den #HudsonYards nach oben. Danach geht es durch den #FreedomTunnel unter Manhattan durch, über die Spuyten Duyvil Bridge (immer wieder schön, was es für Namen in Amerika gibt) und an den Kawasaki Schienenfahrzeugwerken in #Yonkers vorbei.
Der Ausblick auf den #HudsonRiver, wenn man in New York keinen Platz auf der linken Seite erwischt hat.😏 #Amtrak #EmpireService
Damit man sich noch ein bisschen mehr wie am Rhein fühlt. #HudsonRiver #Amtrak #EmpireService
Bahnhof Hudson mit Bahnsteigzugang über die Gleise.
Bis zur Hauptstadt #Albany fahren noch viele Züge, danach wird es dünner.
Dann geht es weiter auf #CSX Gleisen, wo die Güterzüge Vorrang haben und auch für ordentlich Verspätung bei #Amtrak sorgen. In unserem Fall z.B. eine zusätzliche Stunde.
Fast die ganze Strecke bis Buffalo ziehen sich neben den Bahngleisen Sümpfe mit abgestorbenen Bäumen. #Amtrak #EmpireService
Der #LakeShoreLimited aus Chicago kommt mit seinen Sleeping Car entgegen. Und natürlich jede Menge Güterzüge. #Amtrak #EmpireService
Die Fahrt führt durch europäische Hauptstädte: Amsterdam und Rome. #Amtrak #EmpireService
Für Speis und Trank ist auch gesorgt. Die meisten essen am Platz, es gibt aber auch Tische im #Speisewagen, wo sich auch das Zugpersonal sammelt #DiningCar #Amtrak #EmpireService
Landschaft im Bundesstaat #NewYork #Amtrak #EmpireService
Ein DomeCar des offenbar historischen Adirondack in #Utica #Amtrak #EmpireService
Nach Rom gibt's noch einen Abstecher nach Sizilien: Syracuse,
außerdem eine Millionenstadt im Rust Belt: Rochester #Amtrak #EmpireService
Mit einer Stunde Verspätung die Ankunft am Zielbahnhof Niagara Falls - das Zugpersonal war schnell darin, die wenigen Fahrgäste vom Bahnhof runter zu scheuchen, offenbar nicht nur, um Feierabend zu machen, sondern auch, weil es sich um einen Grenzbahnhof mit abgeschirmten Bahnsteig handelt #Amtrak #EmpireService
Weiter geht's zu Fuß zum Busbahnhof von #NiagaraFalls. Der erste Eindruck ist ein Kulturschock. Verlassene Häuser und Geschäfte, leere Straßen erwartet man nicht in der Stadt mit einer der größten touristischen Sehenswürdigkeiten. Im dunklen Stadtbus, der stündlich fährt, ging es in die Hotelgegend, die weit weg von der Innenstadt und den Wasserfällen, dafür aber nahe an der Autobahn liegt.
Am nächsten Tag geht es mit dem für Hotelgäste kostenlosen aber kaum genutzten Bus nach Downtown #NigaraFalls US. Nach Durchfahren der teilweise verfallenden Stadt sieht es im Zentrum etwas besser aus. Die Hotels hier sind aber deutlich teurer als an der Autobahn und komischerweise auch als auf der kanadischen Seite, selbst wenn diese in Fallnähe liegen. Der Blick auf die kanadische Seite zeigt schon, dass dort eher der Bär tobt.
So, jetzt aber Mal ein paar Touri-Fotos von den #NiagaraFalls.
#MaidOfTheMist muss einfach sein. Einmal mit dem Schiff in das Hufeisen der Horseshoe-Fälle reinfahren und die Gischt hautnah spüren. Die kanadischen Schiffe verteilen rote Capes, auf US-Seite gibt's blaue. Wie es aussieht, hat man auf der US-Seite mehr Platz auf dem Schiff. #NiagaraFalls
Zum Abend ein kleiner Ausflug auf die kanadische Seite zu Fuß über die #RainbowBridge: es war zu lesen, dass der Grenzübertritt unproblematisch sei.
Nun ja. Jeder Einreisigewillige wird einzeln befragt, was bis zu einer Minute dauert. Somit eine Stunde Wartezeit in der Sonne im Niemandsland - das US-Territorium hatte man schon zu Beginn der Brücke durch eine Drehtür verlassen. #NiagaraFalls
Auf der kanadischen Seite erwartet einen dann ein großer Freizeitpark. Der Blick von hier auf die Fälle ist besser, aber man kommt nicht von allen Seiten so nah ran. #CliftonHills #NiagaraFalls
Am nächsten Tag geht es dann endgültig nach Kanada. Die #NiagaraFalls sprudeln so sehr, dass eine Wolke gen Himmel steigt. Nach dem Grenzübertritt mit diesmal nur halbstündiger Wartezeit geht es auf einer zum Fußweg ausgebauten alten Bahnstrecke zum Bahnhof. Der Zug nach Toronto fährt leider nur dreimal am Tag, daher nehmen wir die stündliche Busverbindung, die bis Burlington vorfährt. #GoTransit
Der Bahnhof von #NiagaraFalls Ontario. Hinter dem Gebäude versteckt sich ein abgestellter #Amtrak #EmpireService. Auf dem Wiesengleis.
Auf geht es mit dem restlos besetzten #GoTransit Expressbus Richtung Toronto. Über den Welland Canal und durch die kanadische Weinanbaulandschaft. Hinein in den Stau, so dass der Busfahrer mit einer Umfahrung auf einer Parallelstraße versucht hat, die Verspätung zu begrenzen.
In Burlington heißt es dann umsteigen in den Vorortzug von #GoTransit. Die Dimensionen sind nicht schlecht: 12 Doppelstockwagen fahren auf der #LakeshoreWest Line. Auch das Design mit den Rhombus-artigen Wagen hat was für sich. Für Mobilitätseingeschränkte gibt es eine kleine Bahnsteigerhebung, wo man dann an genau einer Tür mittels immer wieder manuell gelegter Rampe in den Wagen kommt.
Ansonsten liegt die Bahnsteighöhe bei gefühlt Null Millimeter über Schienenoberkante. Jetzt gibt es auch den ersten Kontakt mit der zweiten Amtssprache Kanadas.
Bleib sauber.😉 #GoTransit
Beim Anfahren gibt die Diesellok eine Rauchwolke von sich. Vorortverkehr mit 12 Doppelstockwagen... das Planerherz verlangt nach Elektrifizierung. #GoTransit
Die #GoTransit Züge haben einen sehr engen Sitzabstand und dazu sind die nebeneinander liegenden Sitze durch eine Plexiglasscheibe getrennt. Hinzu kommt die Heizungsleiste im Fußraum - die Fensterplätze fühlen sich sehr beengt an.
Aus Kostengründen heißt es wieder ein Hotel im Vorort nehmen - es sind meist Motels an der Autobahn. Wenn man einen Bahnhof um die Ecke hat, ist das noch erträglich, auch wenn der Gehweg nicht bis zum Hotel reicht.
Die Bahnhöfe liegen wie in den USA in einem Meer aus Parkplätzen. Das Haus im Hintergrund ist ein Parkhaus. Vorteil von #Oakville ist, dass hier auch Fernzüge halten, auch der internationale nach New York.
Auf der anderen Seite der Bahnstrecke entpuppt sich #Oakville als Nobelvorort von #Toronto am #Ontariosee
Trainspotting in #Oakville
"La voie qu'on aime",
die erste Klasse im #VIA Fernzug heißt "Business Affaires" 😆
und dann noch ein #GoTransit mit Mond
Auf nach #Toronto. Die Bahnstrecke führt direkt am Fuße des #CNTower vorbei, der auch sonst omnipräsent im Stadtbild ist.
Ausblick vom #CNTower #Toronto, auf dem zweiten Bild sieht man die Wolkenkratzer Reihe landeinwärts - es wirkt so, als wäre sie entlang der U-Bahn-Linien gewachsen, interessant sind die einzelnen Hochhausinseln Richtung Lakeshore West im 3. Bild
Lakeshore West in #Toronto vom #CNTower gesehen, es bleibt zu hoffen, dass das #GoExpansion Programm bald kommt, um den Autoverkehr zu reduzieren. Elektrifizierung, 15-Minuten-Takt und kürzere Fahrzeiten für die Züge, auf den anderen Strecken auch Mal ein ganztägiges Angebot und nicht nur die Pendlerrichtung. https://www.metrolinx.com/en/projects-and-programs/go-expansion
GO Expansion

Learn more about what we're building as part of the GO Expansion program.

Zwischen Downtown und Hafen liegt der alte Lokschuppen von #Toronto Union Station, das gibt's auch nicht oft: ein kostenloses Eisenbahnmuseum mitten in der Innenstadt #CNTower
#Toronto #UnionStation: eine repräsentative Empfangshalle, aber etwas ist anders: die Gleishalle ist tageslichtgeflutet und der Zugangsbereich unterirdisch.
Die Bahnsteige sind allerdings extrem schmal. Ich möchte nicht wissen, wie es hier zur Rush Hour aussieht. #Toronto #UnionStation
Vorteil: man kann meist von zwei Seiten in den Zug einsteigen, die Türen werden nach Ankündigung von jeder Seite separat geschlossen.
Ein Verkehrsmittel von #Toronto habe ich noch gar nicht erwähnt: die #Straßenbahn von #TTC, Flexitys fahren auf dem größten Netz Nordamerikas, welches auch die 50er und 60er Jahre überlebt hat, leider war keine Zeit damit zu fahren 😏
Ach ja, eine U-Bahn gibt es natürlich auch noch, aber dafür war leider auch keine Zeit. Obwohl Justin Trudeau ein paar Tage vorher selbst mit gefahren ist. Aber dafür kommt noch ein anderes Verkehrsmittel. #Toronto
Eigentlich war nach nur zwei Nächten schon die Rückfahrt geplant, aber #Amtrak hat eine Email geschrieben, dass es schlechte News gibt: der Maple Leaf von Toronto nach New York fällt aus. Es gibt leider auch kein Ersatzangebot.
Es wurde empfohlen, die Hotline anzurufen, wo ich wohl das Glück hatte, schon nach 5 Minuten durchzukommen.
Die Fahrt nach New York und Washington konnte einen Tag verschoben werden. Ohne weitere Kosten.
Erst dachte ich mir nicht viel dabei, aber der Mann am Telefon sprach von Derailment. Also Mal im Internet schauen und siehe da: die Strecke war von entgleisten und in 90° zum Gleis aufgereihten Tankwaggons blockiert. In der Nähe von Amsterdam, wo die #Amtrak-Strecke von Albany und die Güterstrecke zusammentreffen war einer der langen #CSX Züge entgleist.
Also noch ein Tag in #Toronto - die Toronto Islands sollen schön sein. Man kommt mit der Fähre oder schnellen Wassertaxis rüber. Das Fährterminal ist wieder ein bisschen Massenabfertigung. Leider ist es ein Sonntag - auf den Inseln gibt es auch einen Vergnügungspark. Also besser nicht nach Center Island, sondern die etwas abgelegenere Route nach Wards Island fahren. Die Türen werden mit Vorhängeschloss zugesperrt.
Ankunft auf den Vergnügungsinseln #TorontoIslands. Auf der äußeren Seite kann der #LakeOntario sein wilderes Gesicht zeigen. Entspannung im #Centreville Park mit einer Seilbahn, die nur eine Station hat. Einfach Mal eine echte Rundtour machen.
Abendlicher Blick auf die #Skyline von #Toronto.
Am nächsten Morgen dann der nächste Versuch, mit dem Zug von #Oakville nach New York kommen. Am Bahnhof dann die Auskunft: der Zug fährt. 😀 Die Unfallstelle des Güterzuges war nach 3 Tagen geräumt. Am Bahnhof wurden die ca. 6 Einsteiger persönlich vom #VIA Bahnhofspersonal auf den Abfahrtsbahnsteig geführt. Die Anzeige gibt keinen Hinweis, dass der Zug nach New York durchfährt. Aber die Lok ist von #Amtrak, also wird das schon werden.
Fahrt durch das südlichste Kanada in Ontario über den breiten Twelve-Mile-Creek und eine Klappbrücke an der Schleuse im Welland Canal nach Niagara Falls #Amtrak #VIA
Zurück in die Vereinigten Staaten: Fahrt über die Whirlpool Rapids Bridge mit Ausblick auf die alte Brücke der Michigan Central Railway. Dann die Auflösung wie es mit dem Zug weitergeht: derselbe Zug fährt weiter, aber alle müssen mit kompletten Gepäck aussteigen und zu Fuß durch die Grenzkontrolle. Eine Stunde Aufenthalt ist dafür vorgesehen. Ca. 50 Fahrgäste müssen da durch. Und natürlich gilt: kein Obst in dir USA einführen. #Amtrak #NiagaraFalls
@doppelspurinsel that's a very popular spot! I ride by every week.
@kapn i can imagine - where else can you find such a beautiful view of the skyline

@doppelspurinsel Also auch keine Abschiedsfahrt von der Scarborough-Line?

https://de.wikipedia.org/wiki/Scarborough-Linie

Scarborough-Linie – Wikipedia

@ummels Tja, die Urlaubszeit ist halt begrenzt.😏
@doppelspurinsel Bis vor kurzem waren die Flexities wohl zum Teil noch mit Stangenstromabhehmer unterwegs.
@ummels Installiert sind sie noch.

@doppelspurinsel Toronto's "solution" to the narrow platforms is to not let passengers access the platform until the train has pulled in and stopped. The fact that this greatly increases dwell time and thus decreases train throughput doesn't seem to have registered with our transit operator.

Toronto's Union station has more platforms than stations like Berlin Hauptbahnhof, but a fraction of the train service. *seufz*

@jarek Yes, the track is announced shortly before departure. But it was possible for me to go onto the platform without train.
If in the future the frequency is increased to 15 minutes and perhaps Lakeshore East and West are connected, the people probably know where to go, and the platform will be fuller. And another thing: the speed for such a route around the station should be higher. Also the entrance speed at the platform. The trains are that long, that there is too much time lost.
@jarek and there are some unused platforms - perhaps the Go Expansion is a reason to reconfigure at least some platforms at Union Station and make them and the stairs wider

@doppelspurinsel yes there's lots of stuff that can and should be done. We've been waiting 10+ years for it to actually be done though...

My bad on people being let on platforms. I think VIA still doesn't do this, they're doing airline-style "check-in" instead, but that's another story. Narrow platforms is why the GO trains pull in so slowly, though.

Lakeshore East and West are interlined most of the time FWIW