Die sich gestern noch offen in S/M¹ drüber gefreut haben…
…wenn rechtsradikalen und/oder strammkonservativen menschen und organisazjonen die bankkonten weggemacht werden — einige haben sogar die banken mit massenhaften sackpostbriefen zu kontokündigungen aufgefordert — stellen erstaunt fest, dass sie auch selbst einmal von so einer willkür nach gutsherrenart betroffen sein können [archivversjon]. Frisch zum bimmelfest von der bank entkontot ist jetzt die rote hilfe [archivversjon].
Tja, ich zitiere die rote hilfe selbst:
Die Rote Hilfe bewertet diese Entwicklung als besorgniserregendes Zeichen dafür, dass autoritäre Politik zunehmend über technische und wirtschaftliche Infrastrukturen durchgesetzt wird […] Obwohl keine juristische Grundlage für eine Gleichsetzung mit terroristischen Vereinigungen besteht, werden zivilgesellschaftliche Organisationen nicht vor den Folgen geschützt und können sich nur schwer wehren […] Hartmut Brückner vom Bundesvorstand der Roten Hilfe sagt dazu: „Heute trifft es unseren Verein – doch wer steht morgen im Visier, wenn dieser Trend ungebremst weitergeht?
Wie etwas eigenbetroffenheit doch den blick verändern kann.
Dabei sollte doch jedy, das sich „links“ oder gar „rot“ nennt, genau wissen oder doch wenigstens überdeutlich ahnen, dass kreditinstitute keine verbündeten sind, sondern teil dessen, was weg muss.
¹S/M ist meine abk. für social media. Aus gründen.
#GLSBank #Kontokündigung #Link #RoteHilfe #SparkasseGöttingen