#literaturtipp #kdv

„Einen #Krieg zu gewinnen bedeutet, so viele Menschen, Häuser & Infrastrukturen des Feindes wie möglich zu zerstören. Wenn wir allen Kriegen ein Ende setzen wollen, müssen wir anfangen, über die Realitäten des Krieges zu sprechen & jene Personen kennenlernen, die für den Frieden gekämpft haben.
Dieser Kampf für den Frieden kann sich auf Religionen, Ideologien oder polit. Bewegungen stützen. Wichtige Instrumente sind #Pazifismus, ...”

Mehr hier:
https://www.kommode-verlag.ch/shop/krieg-ist-verachtung-des-lebens/

2/ „So was ist naiv. Manche Leute denken ja auch, wenn Putin Russland wieder in den Grenzen der Sowjetunion haben will, dann wären wir ja gar nicht betroffen. Die baltischen Staaten allerdings schon. Die Ukraine sowieso und jede Menge andere auch. Die wurden allesamt unter Stalin in die Sowjetunion gezwungen und waren froh, wieder raus zu sein. Wo bleibt denn da eigentlich die viel besungene internationale Solidarität?

taz: Auf der Strecke.“

Und das ist der Punkt: Wenn wir gesagt hätten: „OK, jetzt ist Krieg in der Ukraine. Unser Hebel ist es, kein Öl und Gas von den Russen mehr zu importieren, denn dann haben die kein Geld mehr für ihren Krieg. Das wird hart für uns, aber wir beenden damit den Krieg, ohne zu schießen.“

Das wäre #Solidarität gewesen. Nicht nur warme Worte und Demos. (Ich war auch auf den Demos.) Dazu wäre aber niemand bereit gewesen. Oder sagen wir wenige.

Die Ukrainer haben die Pipeline selbst gesprengt, damit die Sache mit dem Gas schon mal geklärt war.

Wir haben angefangen aufzurüsten. Mit Plänen, die weit über dem liegen, was Trump ursprünglich gefordert hatte. Milliarden, Milliarden. Alle finden das normal.

„Niedecken: Die Plakate während des letzten Bundestagswahlkampfs haben mich sehr verblüfft. Da waren nur Friedensparteien, speziell die beiden linken, BSW und Linkspartei, und sogar die AfD.

taz: Die Grünen nicht.

Niedecken: Nein, die galten sogar als Kriegstreiber. Es ist unfair, die Leute mit ihrer Urangst vorm Krieg einzuseifen. So was gehört sich einfach nicht.“

Das finde ich etwas putzig. Wovor hatten denn die Pazifist*innen früher Angst? Doch auch vor dem Krieg, oder? Und warum? Das kann man im Fernsehen in Beiträgen über Gaza oder die Ukraine sehen. Oder wenn man sich Bilder vom Mai 1945 anguckt.

„taz: Bundeswehr ja, aber Sie nicht?

Niedecken: Ich habe wirklich lange drüber nachgedacht, ich würde mich auch heute nicht in den Krieg schicken lassen. Für Kriegsdienst denke ich auch zu individualistisch.“

Ja, das ist auch lustig. Nach dem Motto: Pazifismus ist Quatsch, aber in den Krieg sollen dann doch lieber andere ziehen. So einfach kann es nicht sein. Da muss Herr Niedecken noch mal nachdenken.

„taz: Sind Sie Patriot?

Niedecken: Nö.

taz: Wieso nicht?

Niedecken: Ich kriege schon von dem Begriff hektische Flecken. “

Na, irgendwas scheint ja noch übrig zu sein.

https://www.taz.de/!6162907

#Pazifismus

Niedecken über Jahrzehnte in der Musik: „Ich würde weiterhin verweigern“

Mit BAP spielte Wolfgang Niedecken auf den Demos der 80er. Nun wird er 75. Ein Gespräch über Pazifismus, und darüber, wieso er keine Politsongs mehr schreibt.

TAZ Verlags- und Vertriebs GmbH

1/ „Manche Oppositionspolitiker empfinden es als Skandal, dass die EU kein Embargo gegen russisches Öl beschlossen hat. Dazu gehört der linke Parteichef #JanvanAken, der in seinem Buch „Worte statt Waffen“ schreibt: „Das Argument, dass ein Ölembargo uns hier in Deutschland stärker getroffen hätte als Russland, trägt nicht. Es ist am Ende eine Frage des Geldes, und Geld war ja ganz offensichtlich genug da. Die Bundesregierung hat direkt nach der russischen Aggression ein 100-Milliarden-Euro-Paket für Aufrüstung beschlossen, um Russland militärisch zu begegnen. Mit einem 100-Milliarden-Paket für eine nachhaltige Energiewende – und für die Dämpfung der Energiepreise für Verbraucherinnen – hätte man Russland den Geldhahn abdrehen und alle Folgen eines Ölembargos problemlos auffangen können. Es war eine politische Entscheidung gegen den zivilen und für den militärischen Weg.“

Ulrike Herrmann schreibt über Öl und Gas als Waffen.

Sie zitiert Jan van Aken und zeigt dann, wo Denkfehler liegen. Sicher kann man nicht mal eben schnell die Energiewende vollenden, wenn das Öl versiegt. Auch brauchen wir Öl für andere Prozesse, die nichts mit Energie zu tun haben. (Guckt mal in Euren Kühlschrank.)

Aber dennoch ist dieser Punkt und das Interview mit Wolfgang Niedecken für mich wichtig gewesen, denn er zeigt mir, wie #Pazifismus funktionieren könnte.

Ich kenne Solarunternehmer, die schon 1992 auf die Abhängigkeit von Putin hingewiesen haben. Wenn wir eine pazifistische Gesellschaft wären, hätten wir schon längst entsprechend gehandelt und die 100 Mrd jetzt gar nicht mehr gebraucht. Die Energieversorgung wäre längst umgestellt und an Ersatzstoffen in anderen Bereichen hätte gearbeitet werden können.

https://www.taz.de/!6162911

#Rüstung #dieLinke

Krieg und Treibstoffpreise: Wenn Öl und Gas zur Waffe werden

Fossile Brennstoffe sind unverzichtbar. Daran ändert auch die Energiewende nichts. Das macht schwache Länder stark – und Donald Trump jetzt machtlos.

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Bekannter ukrainischer Pazifist festgenommen.

"Als #Quäker ist Jurij #Scheljaschenko grundsätzlich gegen Krieg. Die ukrainischen Behörden glauben ihm das nicht.
[...]
Scheljaschenko ist nicht der einzige Ukrainer, dem eine Haftstrafe wegen Kriegsdienstverweigerung droht. Derzeit sind allein 15 ukrainische Mitglieder der #ZeugenJehovas wegen Kriegsdienstverweigerung inhaftiert "

https://www.nd-aktuell.de/artikel/1198468.ukraine-krieg-bekannter-ukrainischer-pazifist-festgenommen.html

#Pazifismus #Ukraine

Bekannter ukrainischer Pazifist festgenommen

Seit Jahren setzt sich der Kiewer Jurist Jurij Scheljaschenko für das Recht auf Kriegsdienstverweigerung ein und ist den Behörden ein Dorn im Auge. Jetzt wurde er festgenommen.

nd-aktuell.de
@Dietrich @SchattiJo @kultusagentur @Sui schlimme Finger diese Friedensfreunde. Haben einfach keine Ahnung von Krieg(sgeschäften). Und brauchen immer jemanden, der ihnen einflüstert was sie zu denken haben /s
#pazifismus #frieden
Friedensethik in Kriegszeiten

Sandra Hauser, Theologin und Journalistin, im Gespräch mit Pastor Andreas Hamburg, Friendensbeauftragter der Bremischen Kirche darüber, was die Ukraine br...

@peacekeeper
Die #Olivgruenen #olivgruen sind KEINE pazifistische Friedenspartei, das haben sie oft genug bewiesen. #pazifismus #taxtherich #niewieder #niewiederkrieg #Rheinmetall #rheinmetallentwaffnen

@stefanmuelller Und da war's: "notfalls verpflichtet werden".

Soviel zu "ist doch nur freiwillig, mach Dir keine Sorgen um Deine Kinder".

#Pazifismus