Chronische Zeitarmut – Das ungelöste Rätsel

Wissenschaftler haben ein beunruhigendes Phänomen entdeckt: Am Ende des Tages bleibt stets zu wenig Zeit übrig. Trotz jahrzehntelanger Fortschritte in der Effizienzsteigerung und der Erfindung unzähliger Produktivitätshacks bleibt das Problem ungelöst.

Forscher weltweit sind sich einig: Die Zeit, die morgens noch in unerschöpflichen Mengen vorhanden scheint, löst sich im Tagesverlauf in mysteriöser Weise auf. Erste Theorien reichen von einem bisher unbekannten physikalischen Effekt bis hin zur Existenz eines kosmischen Zeitstaubsaugers. Ein interdisziplinäres Team der Universität Chronos untersucht derzeit die Hypothese, dass Zeit schlicht in Meetings, Mails und Kleinigkeiten verpufft. Erste Ergebnisse stützen diese These – allerdings fehlen die Beweise, da für die Analyse leider keine Zeit war.

Besonders alarmierend: Versuche, das Phänomen durch frühes Aufstehen oder den Einsatz von To-Do-Listen zu bekämpfen, zeigten keine signifikanten Verbesserungen. Vielmehr verdichten sich Hinweise, dass der berühmte „Puffer am Abend“ ein reines Gedankenkonstrukt ist, das in der Realität nie existiert hat.

Die Wissenschaft bleibt ratlos. Bis zur Klärung des Rätsels empfehlen Experten eine bewährte Strategie: resignierte Akzeptanz.

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Irgendwas fehlt

Es gibt Tage, an denen die Existenz an einem seidenen Faden hängt. Nicht etwa, weil sich kosmische Katastrophen anbahnen oder die Grundfesten der Zivilisation zu wanken drohen – sondern weil das eigene Bewusstsein in einem dichten Nebel der Trägheit gefangen ist.

Das Leben, so sagte schon Sartre, sei eine Aneinanderreihung von Entscheidungen. Doch was, wenn die Fähigkeit zur Entscheidung selbst im Vakuum versickert? Wenn jeder Gedanke nur ein Schatten seines eigentlichen Potenzials ist, ein kraftloser Hauch, der sich im Raum verliert, noch bevor er Form annehmen kann?

Die Alten sprachen von der anima, dem Hauch der Seele, der den Körper beseelt. Doch manchmal scheint genau dieser Hauch nur noch ein müdes Säuseln zu sein, eine entfernte Erinnerung an einstige Vitalität. Der Wille ist da, aber er ist schwach. Die Ideen sind vorhanden, aber sie sind leblos. Ein Zustand metaphysischer Starre macht sich breit.

Und dann, in einem plötzlichen Moment existenzieller Klarheit, wird mir bewusst: Ich brauche jetzt einen Kaffee.

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Das Thema im Raum

Es war ein verregneter Freitagmorgen, als Herr Ambrosius das Thema in die Mitte des Raumes stellte. Es war kein besonders schweres Thema, aber auch kein leichtes. Genau richtig, wie er es sich dachte. Er nahm es behutsam aus seiner Aktentasche, die ein wenig nach altem Leder und Neuanfängen roch, und platzierte es auf den runden Tisch, als wäre es eine Topfpflanze, die dringend Licht und Aufmerksamkeit brauchte.

Da saß es nun, das Thema. Mitten im Raum, mitten im Leben. Es wog vielleicht ein paar Kilo in Gedanken, ein wenig mehr in Schuldgefühlen, und es schimmerte in einer Farbe, die niemand so recht benennen konnte. Ein seltsames Etwas, das sich gleichzeitig wie eine Einladung und wie ein Vorwurf anfühlte.

„Da ist es,“ sagte Ambrosius zufrieden und setzte sich auf den nächsten Stuhl, als hätte er gerade einen langen Weg zurückgelegt. Niemand im Raum wusste, wohin sie mit ihrem Blick sollten. War es unhöflich, das Thema direkt anzusehen? Oder noch schlimmer: es zu ignorieren?

Frau Wendelin räusperte sich als Erste. „Das… ist also das Thema?“ fragte sie, während ihre Hände unruhig über das Holz des Tisches wanderten, als suchten sie dort nach einer Lösung.

„Ja,“ sagte Ambrosius und lehnte sich zurück. „Es ist ein Thema, das gedacht werden will.

Die anderen nickten, wie man es eben tut, wenn man keine Ahnung hat, was gesagt wurde, aber nicht unhöflich erscheinen möchte.

Doch das Thema blieb still. Es saß dort mit einer Geduld, die nur Themen haben können, die von jemandem schicksalsschwer in den Raum geworfen wurden. Es war das äquivalente eines unaufgeblasenen Ballons, der trotzdem die Aufmerksamkeit aller auf sich zog.

Der Versuch, das Thema zu greifen

Herr Bruns nahm all seinen Mut zusammen. Er erhob sich, griff mit der Hand nach dem Thema, aber es war wie der Versuch, einen Regenbogen zu fangen. Seine Hand fuhr einfach durch die Idee hindurch. „Es… bewegt sich nicht“, flüsterte er.

„Natürlich nicht,“ erklärte Ambrosius, mit der Gelassenheit eines Mannes, der schon viele Themen in viele Räume gestellt hatte. „Das Thema will nicht bewegt werden. Es will uns bewegen.

Ein Murmeln ging durch die Runde. Frau Wendelin, die sich inzwischen wie ein Stein auf ihrem Stuhl fühlte, stieß ihren Nachbarn an. „Und was passiert, wenn wir es einfach… nicht beachten?“ fragte sie mit einem Hauch von Panik.

Ambrosius lächelte. „Das wäre wie ein offenes Fenster im Winter. Ihr könnt es ignorieren, aber irgendwann wird es euch auffallen. Entweder, weil es kalt wird, oder weil die Rechnung am Ende des Monats kommt.“

„Ich glaube, ich hasse dieses Thema,“ murmelte Bruns und setzte sich wieder.

Als das Thema zu wachsen begann

Doch das Thema schien größer zu werden. Es streckte sich langsam wie ein Katzenjunges, das gerade erst entdeckt hatte, dass es Krallen hat. Plötzlich hatte es Ecken, Kanten, und einen seltsamen Geruch, der niemandem bekannt war, aber allen unangenehm.

„Es wächst,“ sagte Frau Wendelin, die sich nun völlig unfähig fühlte, ihre Gedanken in eine geradlinige Richtung zu lenken.

„Natürlich wächst es,“ sagte Ambrosius. „Themen tun das. Sie füllen den Raum, bis nichts anderes mehr bleibt. Aber habt keine Angst. Sie platzen nicht.“

„Nicht?“ fragte Bruns mit zitternder Stimme.

„Nein,“ sagte Ambrosius und lehnte sich wieder zurück. „Sie setzen sich irgendwann. Und wenn sie sich setzen, werden sie zu einem Teil des Bodens, auf dem wir stehen.

Das unausweichliche Ende

Und so saßen sie alle dort, während das Thema langsam seinen Platz einnahm. Es breitete sich aus, wie ein Teppich, der viel zu groß für das Zimmer war, und doch schien es, als würde es bald ganz natürlich dazugehören.

Am Ende, als alle ihre Jacken anzogen und den Raum verließen, schien es, als hätte niemand das Thema wirklich verstanden, aber alle hatten es irgendwie gespürt. Und das war vielleicht genau das, was es wollte.

„Gut gemacht,“ murmelte Ambrosius leise zu sich selbst, als er das Licht ausschaltete. Da saß es noch immer, das Thema, still, geduldig, und doch lauter als Worte.

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Trump: Was könnte er als Nächstes anstellen?

Man denkt, es gibt nichts mehr, was Trump überraschen könnte – doch dann liefert er immer wieder. Hier sind einige politische Fantasien, die erschreckend realistisch klingen könnten:

1. Ein Bündnis mit Russland
Warum den alten Feind nicht zum besten Freund machen? Trump könnte ankündigen, dass die USA und Russland ein „Friedensabkommen“ geschlossen haben – unter der Bedingung, dass er ein Hotel in St. Petersburg bauen darf.

2. Die NATO umbenennen
Trump mochte die NATO nie so wirklich. Warum nicht gleich eine eigene Allianz gründen? „TATO“ – Trump’s Atlantic Treaty Organization, bei der nur zahlt, wer ihm gefällt.

3. Ein „Patriotisches Twitter-Gesetz“
Jeder Amerikaner muss per Gesetz wöchentlich einen Trump-Tweet liken. Verstöße? Hohe Geldstrafen oder der Entzug des „echten Amerikaner“-Status.

4. Auflösung des Kongresses
Warum sich mit Gegenwind herumschlagen? Trump könnte den Kongress als „veraltet“ erklären und alle Macht per Dekret an sich reißen – einfacher regieren, mehr Zeit für Golf.

5. Verbot der Demokratischen Partei
Er nennt sie ohnehin „die Feinde des Volkes“. Ein Schritt weiter wäre, sie offiziell als „unamerikanisch“ zu verbieten – und sich selbst zur einzigen Option zu machen.

6. Steuererleichterungen für Milliardäre
Noch radikaler: Keine Steuern mehr für die Superreichen! Die Mittelschicht übernimmt schon den Rest. Er nennt es dann „Fairness-Plan“, weil die Reichen ja „so viel beitragen“.

7. Ausbau von Guantanamo
Noch mehr „Terroristen“, die laut Trump „weg müssen“? Guantanamo könnte zur zentralen Lagerstätte für alle Oppositionellen werden – natürlich aus Gründen der „nationalen Sicherheit“.

8. Eine Präsidenten-Amtszeit auf Lebenszeit
Trump hat immer betont, dass Xi Jinping „stark“ ist. Wäre es nicht „stark“, sich selbst einfach auf Lebenszeit zum Präsidenten zu ernennen? Die USA brauchen schließlich „Stabilität“.

9. Bielefeld als neues Mar-a-Lago
Trump verkündet, dass er Bielefeld entdeckt hat – und es „fantastisch“ findet. Er plant, die Stadt in „Trumpfield“ umzubenennen und dort einen neuen Luxus-Club zu eröffnen. Seine Erklärung: „Die Leute sagen, es gibt Bielefeld gar nicht – genau mein Stil, ich liebe die Aufmerksamkeit!“

Was wie eine Übertreibung klingt, könnte in Trumps Universum schneller Realität werden, als man denkt. Ein wachsames Auge und demokratische Prinzipien sind wichtiger denn je – man weiß nie, was der nächste „geniale Plan“ sein könnte.

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Ein Architekt trifft auf die Wirklichkeit

Es beginnt mit einer Vision. Man wollte bauen, gestalten, die Welt verschönern. Brücken, die verbinden, Gebäude, die Geschichten erzählen, Plätze, die Menschen zusammenbringen. Man wollte Architekt sein! Doch dann stolpert man in die Wirklichkeit und landet nicht auf einer Baustelle, sondern in einem Großraumbüro voller grauer Ordner und noch grauerer Gesichter. Willkommen im Architekturdschungel!

Die erste Lektion: Bauen hat mit Architektur oft wenig zu tun. Statt die perfekten Proportionen zu skizzieren, jongliert man mit Bauanträgen, Energieeffizienzverordnungen und Brandschutzkonzepten. „Nein, die Tür darf nicht nach außen aufgehen!“, schreit der Bauleiter, während der Brandschutzbeauftragte gleichzeitig darauf besteht, dass sie genau das tun muss. Und dazwischen? Der Architekt, der Held des Alltags, gefangen zwischen Paragraphen und Vorschriften.

Die zweite Lektion: Kreativität wird hier gnadenlos durch Excel-Tabellen erstickt. Statt mutiger Entwürfe zeichnet man dieselbe Balkontür zum zehnten Mal, weil der Bauherr nicht sicher ist, ob „Anthrazitgrau“ zu seinen Vorstellungen von „heller Eleganz“ passt. Man wollte Visionär sein, stattdessen wird man Dekorberater.

Die dritte Lektion: Das Großraumbüro. Wo kreative Köpfe auf engstem Raum zusammengesperrt werden, um sich gegenseitig die letzten Nerven zu rauben. Während am anderen Ende des Raumes der Kollege in Dauerschleife telefoniert, hört man links die Kaffeemaschine röcheln und rechts die Praktikantin flüstern, dass sie das Plotten schon wieder nicht hinbekommt. Konzentration? Fehlanzeige. Aber Hauptsache, die Kommunikationswege sind kurz, so sagt man.

Die vierte Lektion: Geld. Man arbeitet in einem Beruf, der von außen bewundert, aber innen schlecht bezahlt wird. Die Baukosten steigen, die Honorare sinken, und am Ende bleibt vom Traumhaus nicht viel mehr als ein Albtraum-Budget übrig. Selbstständige Architekten jonglieren zwischen ruinösen Ausschreibungen und ausbleibenden Zahlungen. „Wir überweisen nächste Woche“, heißt es – nächste Woche war aber schon letzten Monat.

Am Ende fragt man sich: Warum tut man sich das an? Vielleicht, weil tief im Inneren die Hoffnung glimmt, dass eines Tages die Bürokratie weicht und die Baukunst wieder atmen kann. Vielleicht aber auch nur, weil man mittlerweile zu tief drinsteckt, um etwas anderes zu tun.

Und so malt man weiter – nicht an der Skyline, sondern an einem Plan, der wahrscheinlich niemals genehmigt wird. Ein Denkmal für die Bürokratie.

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Kein Kaviar

Kein Kaviar, sondern Blaubeeren.

Was haben wir doch für ein Glück in doppelter Hinsicht:

dass wir die Blaubeeren nicht aus den USA beziehen und Donald Trump sie auch nicht mit Strafzöllen künstlich verteuert hat, sondern nur Strafzölle auf so unwesentliche Dinge wie Stahl erhoben hat, wie man heute lesen musste.

Ja, und ich behebe auch sofort den kleinen Denkfehler: hätte Meister Trump Strafzölle auf Blaubeeren verhängt, dann natürlich auf die, die wir in die USA exportieren würden. Unsere Blaubeeren hingegen, die wir hier in Deutschland genießen, wären davon ja ohnehin nicht betroffen.

Aber es war jetzt einfach mal so schön plakativ, das in einen Topf zu werfen.

In einen Topf Blaubeeren.

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Lehrer sein: Ein Traumjob – aber bitte ohne die Arbeit

Es sind noch ein paar Hefte und Arbeiten zu korrigieren. Aber das haben wir ja gleich.

Ach, Lehrer sein – der Job, bei dem man angeblich um 13 Uhr Feierabend hat, 12 Wochen Ferien genießt und nur ein bisschen vor der Klasse rumsteht und den Kindern das Alphabet beibringt. Klingt doch traumhaft, oder? Kein Wunder, dass so viele sagen: „Lehrer müsste man sein!“ Aber halt, Freunde der gepflegten Halbwahrheiten, lasst uns mal einen Blick hinter die Kulissen werfen. Spoiler: Es gibt da einen kleinen Haken.

Vormittags Unterricht – wie schwer kann das schon sein?

Na klar, der Unterricht läuft ja quasi von allein. Die Schüler hören immer aufmerksam zu, keiner redet dazwischen, und natürlich vergisst niemand seine Hausaufgaben. Lehrer stehen also einfach nur vorne, werfen mit klugen Sprüchen um sich, und der Rest regelt sich von selbst.
Oder?
Naja, eher nicht. In Wirklichkeit jonglieren Lehrer jeden Tag mit müden Teenagern, zerrissenen Heften und dem fünften „Ich hab den Stift vergessen“ – und das alles, während sie versuchen, zumindest eine Handvoll Schüler zu erreichen, die weder am Handy hängen noch heimlich TikTok-Tänze üben.

Nachmittags: Freizeit – oder so ähnlich

Jetzt wird’s lustig. Während der Rest der Welt glaubt, Lehrer würden am Nachmittag in der Hängematte chillen, stapeln sich tatsächlich Berge von Klausuren und Tests auf dem Schreibtisch. Aber hey, warum auch nicht mal 30 Deutsch-Aufsätze über die tragische Bedeutung des Sturm-und-Drang-Zeitalters analysieren? Immerhin ist es ein Genuss, sich durch Rechtschreibperlen wie „Goethe war halt cool, weil er Gedichte mochte“ zu kämpfen.
Das macht man doch gern bei einem Glas Rotwein – das übrigens spätestens nach dem dritten Aufsatz aus purer Verzweiflung eingeschenkt wird.

Das Wochenende: Die große Erholung

Samstag und Sonntag sind natürlich heilig. Freizeit pur! Oder eben nicht. Während andere ausschlafen oder brunchen, sitzen Lehrer oft am Laptop, erstellen Arbeitsblätter, planen Projekte oder googeln panisch, wie man den Schülern noch einmal den Satz des Pythagoras erklärt, ohne dass sie einschlafen.
Und wehe, es gibt eine Klassenfahrt oder ein Elternabend am Montag. Nichts schreit mehr nach Lebensfreude, als in der Freizeit das Wort „Didaktik“ zu googeln.

Ferien: Der große Mythos

Klar, Lehrer haben ja mehr Ferien als der Papst Feiertage. Aber kleine Erinnerung: Vor den Ferien steht immer der Endgegner namens „Zeugnisphase“, bei der man 28 Schülernoten pro Klasse bis zur vierten Stelle hinter dem Komma berechnen muss. Und nach den Ferien? Beginnt der Marathon von vorn. Die Ferien dienen also weniger der Erholung als der verzweifelten Rettung der geistigen Gesundheit.

Lehrer – der härteste Halbtagsjob der Welt

Wer Lehrer sein will, braucht vor allem eins: dicken Humor und eine Extraportion Optimismus. Ja, es gibt diese schönen Momente, wenn ein Schüler etwas wirklich kapiert oder ein Dankeschön sagt. Aber die meiste Zeit sieht Lehrer-Sein eher nach Chaos-Management und Überlebenstraining aus.
Kurz gesagt: Lehrer sein klingt super – in der Theorie gewisser Menschen. Wer gerne Lehrer ist aus Berufung, für den ist auch die Praxis schön.

Aber auch schön anstrengend.

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Unplattbar platt

Es gibt Momente im Leben, da zeigt einem das Material der Moderne, wo der Hammer hängt. Oder in meinem Fall: wo der Platten ist. Mein Fahrradreifen, angeblich unplattbar, hat sich entschieden, diese Bezeichnung eher als Lebensphilosophie zu betrachten – „unplattbar“ im Sinne von „ich hab keinen Bock mehr“. Statt ihn zu reparieren, sitze ich hier und schreibe. Denn warum sich mit Gummi, Werkzeug und schmutzigen Händen abmühen, wenn man das Dilemma auch in blumige Prosa verpacken kann?

Natürlich weiß ich, dass es schneller gehen würde, den Reifen einfach zu reparieren. Schlauch raus, neuer Schlauch rein, aufpumpen, fertig. Eine Sache von, sagen wir, 20 Minuten. Aber wo bleibt da die Persönlichkeitsentwicklung? Was wäre ich für ein Mensch, wenn ich Probleme einfach löse, anstatt sie erst intellektuell zu verarbeiten?

Stattdessen sinniere ich darüber, wie absurd es ist, dass der Reifen überhaupt platt ist. Ist er nicht ein Symbol für das große Versagen moderner Technologieversprechen? Hatte ich nicht fest damit gerechnet, nie wieder einen Tropfen Schweiß in diese Sache zu investieren? Doch hier bin ich, mit einem Fahrrad, das mich wortlos daran erinnert, dass Marketing-Slogans keine physikalischen Gesetze ersetzen.

Natürlich könnte ich jetzt aufstehen, die Ärmel hochkrempeln und das Problem in Angriff nehmen. Aber es fühlt sich so viel sinnvoller an, den epischen Kampf zwischen mir und einem Stück Gummi erst einmal aufzuschreiben. Der wahre Held dieses Dramas ist schließlich nicht der Schraubenschlüssel, sondern mein Durchhaltevermögen, mich vor der eigentlichen Aufgabe zu drücken.

Doch während ich so tippe, merke ich: Das Schreiben ist nur eine Flucht. Der Reifen bleibt platt, egal wie viele Worte ich darüber verliere. Also gut. Laptop zu, Flickzeug raus. Es mag unplattbare Reifen geben – aber den unaufhaltsamen Schub, den ein repariertes Fahrrad verleiht, den gibt’s nur mit sauberen Händen und einem Hauch von Talkumpuder. Bye bye, Komfortzone !

Nachtrag 17:15 Uhr:

okay, war ein bisschen optimistisch gerechnet. Es waren jetzt keine 20 Minuten, sondern 45. Dafür fährt das Ding nun wieder. Unplattbar forever.

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Die neue Weltordnung à la Trump

Donald Trump als Richter

Das Recht als Wunschkonzert – Die neue Weltordnung à la Trump

Es war einmal eine internationale Rechtsordnung, die sich darauf stützte, dass für alle dieselben Regeln gelten. Doch das war gestern. Heute gilt: Wer groß genug ist, schreibt seine eigenen Gesetze – oder ignoriert sie einfach.

US-Präsident Donald Trump hat nun den Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) ins Visier genommen und mit Sanktionen belegt. Der Grund? Der Gerichtshof hat es gewagt, Ermittlungen gegen US-Bürger und deren Verbündete anzustreben. Also erteilt Washington kurzerhand Einreiseverbote für jene, die sich mit dem falschen Thema befassen. Das ist nicht etwa eine subtile Warnung – das ist eine Kampfansage an das Konzept von universeller Gerechtigkeit.

Doch wer braucht schon internationale Rechtsnormen, wenn man über Macht verfügt? Die USA zeigen eindrucksvoll, dass man Recht nicht durch Gesetze, sondern durch Einfluss definiert. Während sich kleinere Staaten vor internationalen Tribunalen verantworten müssen, erklärt eine Weltmacht: „Unsere Leute spielen nicht mit – und wenn ihr es versucht, bestrafen wir euch.“

So wird der IStGH, einst als Bollwerk gegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit, nun selbst zum Gejagten. Rechtsstaatlichkeit? Nett gemeint. Unabhängige Justiz? Nur solange sie nicht die Falschen trifft.

Natürlich könnten sich andere Länder nun fragen, ob sie vielleicht auch einfach ihre eigenen Regeln machen. Vielleicht denkt sich demnächst ein europäischer Staat: „Unsere Leute sind auch unangreifbar.“ Oder China, Russland – wer weiß? Schließlich gilt nun offiziell: Macht bricht Recht.

Und während der Internationale Strafgerichtshof sich also nicht nur mit Kriegsverbrechern, sondern auch mit Einreiseverboten herumschlagen muss, bleibt eine Frage offen: Warum gibt es überhaupt noch Verträge und Gerichte, wenn am Ende doch nur die stärkste Faust entscheidet?

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Internationaler Strafgerichtshof in Den Haag: Donald Trump erlässt Sanktionen gegen Internationalen Strafgerichtshof

Trump ordnet per Dekret Sanktionen gegen Mitglieder des IStGH an. Wer gegen Bürger oder Verbündete der USA ermittelt, darf nicht einreisen. Vermögen werden eingefroren.

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Demokratie à la Lukaschenko

Symbolbild: der allseits beliebte russische Diktator Lukaschenko

Wieder einmal hat sich Alexander Lukaschenko mit einer überwältigenden Mehrheit von 86 bis 90 % zum Präsidenten von Belarus wählen lassen. Ein beeindruckendes Ergebnis! Doch Moment mal – nur 86 bis 90 %? Ist das belarussische Volk etwa nicht mehr ganz so glücklich mit seinem geliebten Machthaber?

Früher waren es 97, vielleicht sogar 99 %. Da wusste man noch, was sich gehört! Doch jetzt? Ein Riss im System? Ein Hauch von Ungehorsam? Vielleicht haben ein paar Bürger versehentlich das Kreuz an der falschen Stelle gemacht – oder schlimmer noch: gar nicht gewählt!

Aber keine Sorge, der Geheimdienst wird sicherlich herausfinden, wo die letzten Prozentpunkte abgeblieben sind. Und beim nächsten Mal klappt es dann sicher wieder mit den 99,9 % – oder noch besser: mit einer Wahlbeteiligung von 110 %. Sicherheitshalber.

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Belarus: Lukaschenko soll Wahl in Belarus gewonnen haben

Bei der Präsidentschaftswahl in Belarus hat Alexander Lukaschenko angeblich mehr als 80 Prozent der Stimmen erhalten. Die EU-Außenbeauftragte sprach von einer Scheinwahl.

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