Irgendwas fehlt

Es gibt Tage, an denen die Existenz an einem seidenen Faden hängt. Nicht etwa, weil sich kosmische Katastrophen anbahnen oder die Grundfesten der Zivilisation zu wanken drohen – sondern weil das eigene Bewusstsein in einem dichten Nebel der Trägheit gefangen ist.

Das Leben, so sagte schon Sartre, sei eine Aneinanderreihung von Entscheidungen. Doch was, wenn die Fähigkeit zur Entscheidung selbst im Vakuum versickert? Wenn jeder Gedanke nur ein Schatten seines eigentlichen Potenzials ist, ein kraftloser Hauch, der sich im Raum verliert, noch bevor er Form annehmen kann?

Die Alten sprachen von der anima, dem Hauch der Seele, der den Körper beseelt. Doch manchmal scheint genau dieser Hauch nur noch ein müdes Säuseln zu sein, eine entfernte Erinnerung an einstige Vitalität. Der Wille ist da, aber er ist schwach. Die Ideen sind vorhanden, aber sie sind leblos. Ein Zustand metaphysischer Starre macht sich breit.

Und dann, in einem plötzlichen Moment existenzieller Klarheit, wird mir bewusst: Ich brauche jetzt einen Kaffee.

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