Petition
#Liberia: #Waldschutz statt #CO₂Deals!
#Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes,

In Liberia sind die letzten großen #Waldgebiete #Westafrikas #erhalten. Sie sind für die #Artenvielfalt und das #Klima von #entscheidender #Bedeutung.

Dass es sie noch gibt, ist den Menschen zu verdanken, die in ihnen leben.

#Regierungspläne zum #Handel mit #KohlenstoffZertifikaten #bedrohen jetzt ihre #Rechte – und müssen #gestoppt werden.

Bitte unterstützen Sie Liberias #Umweltschützer gegen die #Regulierung – sie nützt #Projektentwicklern und #Händlern, #schützt das #Klima nicht und #schadet den Menschen.
https://www.regenwald.org/petitionen/1322/liberia-waldschutz-statt-co2-deals

Liberia: Waldschutz statt CO₂-Deals!

In Liberia sind die letzten großen Waldgebiete Westafrikas erhalten. Sie sind für die Artenvielfalt und das Klima von entscheidender Bedeutung. Dass es sie noch gibt, ist den Menschen zu verdanken, die in ihnen leben. Regierungspläne zum Handel mit Kohlenstoff-Zertifikaten bedroht jetzt ihre Rechte – und müssen gestoppt werden.

Rettet den Regenwald e.V.

Kultur .. Kultur
Vor mehr als HUNDERT Jahren hatte man viel vor und manches ist noch #erhalten

Sprachen in der alten Sowjetunion Union sollen Korean Polnisch Deutsch und viele viele
weitere Sprachen gewesen sein
ERSTE "AMTSSPRACHE" Russisch

daran soll sich kaum etwas geändert haben

trotz Neufassung 2025

somit ist auch Jüdisch
und auch Litauisch
Lettisch
Estnisch
oder die Finnische Sprache weiter zulässig
und viele S. mehr sowie das
kyrillisch, lateinische oder arabische Alphabet

Halbwissen

Seeberg: Kleingärten erhalten nach langem Warten neue Wasserleitungen

SeebergKleingärten erhalten nach langem Warten neue Wasserleitungen

Von

Christopher Dröge

25.06.2025, 12:41 Uhr

Lesezeit 2 Minuten

Kleingärten Berberitzenweg

Copyright: Christopher Dröge

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Die Kleingärtner am Berberitzenweg warten seit fast einem Jahrzehnt darauf, dass die altersschwachen Leitungsrohre ersetzt werden. 

Es ist ein Fall von „Was lange währt, wird endlich gut“: Das marode Wasserleitungsnetz der Kleingartenkolonie am Berberitzenweg in Seeberg soll durch eine Ringwasserleitung auf dem heutigen Stand der Technik ersetzt werden, das geht aus einer Verwaltungsvorlage in der Bezirksvertretung Chorweiler hervor. Nötig ist dies nicht erst seit gestern. Bereits 2016, vor fast zehn Jahren, hatte der Verein der gut 40 Gartenpächter erstmals die Erneuerung der Wasserversorgung bei der Stadt Köln beantragt, die laut dem Generalpachtvertrag für Kleingärten dafür zuständig ist, diese sicherzustellen. Eigentlich war der Antrag bereits bewilligt und die Umsetzung hatte 2020 erfolgen sollen – dann kam die Pandemie dazwischen. Der ursprüngliche Förderantrag war durch die Bezirksregierung daher doch noch abgelehnt worden, ein erneut gestellter Antrag jedoch 2021 bewilligt. Auf dessen Umsetzung wartet die Kleingärtnergemeinschaft nun seit vier Jahren.

Gelder werden von Klettenberg nach Seeberg umgeschichtet

Der vorhandene Wasserleitungsanschluss wurde bei der Gründung der Kleingartenkolonie Anfang der 1970er Jahre installiert. Erst mit der Zeit wurden unterirdische Leitungsrohre verlegt und die einzelnen Gartenparzellen an das Leitungsnetz angeschlossen. Die verlegten Rohre sind inzwischen altersbedingt vielfach undicht und lassen bedeutende Mengen Wasser im Boden versickern – ein Schaden, der alle Pächter betrifft, denn separate Wasserzähler fehlen bislang. Der Wasserverbrauch und die entsprechenden Kosten werden daher auf alle Parteien umgelegt und gemeinschaftlich abgerechnet, eine transparente Abrechnung über den tatsächlichen Verbrauch der einzelnen Pächter ist so nicht möglich. Moderne Wasserzähler sollen hier Abhilfe schaffen.

Insgesamt sind für die Maßnahme Kosten von 474.000 Euro veranschlagt, einschließlich eines Eigenanteils von 29.000 Euro, den die Vereinsmitglieder aufbringen müssen. Die Verwaltung hatte beim Land NRW eine Förderung in Höhe von 294.000 Euro beantragt, dies war jedoch abgelehnt worden, da das Land das Förderprogramm für Kleingärten begrenzt hatte. Die fehlenden Mittel können jedoch durch Einsparungen bei einem ähnlichen Bauprojekt in einer Kleingartenanlage in Klettenberg aufgebracht werden, wo ebenfalls das Wasserleitungsnetz ersetzt werden soll – dieses verzögert sich jedoch, so dass die Mittel umgeschichtet werden können. Ein Datum für den Baubeginn in Seeberg nennt die Verwaltungsvorlage allerdings auch nicht.

#erhalten #kleingarten #langem #seeberg #warten #wasserleitungen

Christopher Dröge

schreibt für das Stadtteil-Ressort des „Kölner Stadt-Anzeiger“. Jahrgang 1979, studierte an der Universität zu Köln Sachen, die mit G anfangen (Germanistik, Geschichte und Geografie). Seit 2010 als freiberuflicher Journalist und Autor tätig, schreibt für verschiedene Kölner Lokalmedien. Seit 2020 auch für die KStA-Stadtteile, hier vor allem über den Kölner Norden.

Kölner Stadt-Anzeiger

Meine Lieblingsradwege #mdRzA haben dieses #Verkehrsschild.

#Fahrrad #Fahrradweg #ADFC #Horneburg #Buxtehude

Für reine #Radwege steht meist kein #Budget zur Verfügung, um sie zu #pflegen und befahrbar zu #erhalten.

Landwirtschaftsicher Wege sind hier in der Gegend meist im bestmöglichen #Erhaltungszustand.

Joachim Theo Door on Instagram: "#https://www.instagram.com/reel/DFa_FRdoiny/?igsh=aWp0b2J0OWcwZDBy Repostet:@omasgegenrechtswuppertal"

2,264 likes, 44 comments - jott_tee_mak on January 30, 2025: "#https://www.instagram.com/reel/DFa_FRdoiny/?igsh=aWp0b2J0OWcwZDBy Repostet:@omasgegenrechtswuppertal".

Instagram

Wir sitzen alle im selben Boot, wir wollen alle (zumindest die Mehrheit) #Reiche #Faschos, #Nazis, ##Putin #Freunde und Ihre #Steigbügelhalter verhindern!

Von daher, alle Bilder die ihr auf meinem Profil findet, dürfen geteilt, gespeichert und auf anderen Netzwerken gepostet werden, damit #CDU #CSU #AFD #FDP #BSW verhindert werden!

Wir haben ALLE #Verantwortung die #Demokratie zu #erhalten und das Land nicht den Reichen Faschos, Nazis, Putin Freunde & den Steigbügelhaltern zu überlassen!

Bündnis 90/Die Grünen zum Doppelhaushalt 2025/26: Leipzig muss wichtige Strukturen erhalten · Leipziger Zeitung

Die Fraktionen im Stadtrat Leipzig haben alle zwei Jahre die wichtige Aufgabe, den Haushalt der Stadt zu beschließen. Dazu werden Vorschläge für

Leipziger Zeitung
Demokratie schützen – Sozialstaat erhalten

Unsere Gesellschaft steht vor großen Herausforderungen. Gerade jetzt brauchen wir einen starken Sozialstaat. Wir fordern von der Bundesregierung: Stärken Sie den Sozialstaat, statt ihn kaputt zu sparen! Unterzeichne jetzt die WeAct-Petition.

WeAct

Sechs schwangere Frauen mussten bereits per Helikopter in Nachbarstaaten geflogen werden, um dort die lebensrettende Gesundheitsversorgung in Form einer Abtreibung zu erhalten, seitdem Idahos drakonisches Abtreibungsverbot nach dem Supreme Court Urteil im Fall Dobbs im Sommer 2022 in Kraft getreten war. 

Idahos Verbot ist so strikt, dass nur eine unmittelbare Bedrohung des Lebens der Schwangeren – nicht aber ihrer Gesundheit – eine lebensrettende Abtreibung erlaubt. Das bedeutet: Die schwangere Person kann Gefahr laufen, beispielsweise ihre reproduktiven Organe zu verlieren, schlimmste Schmerzen zu erleiden, sich dauerhafte körperliche Schäden oder Behinderungen zuziehen – ohne, dass ihr die lebensrettende Gesundheitsversorgung in Form einer Abtreibung gewährt werden darf, bis ihr Tod buchstäblich unmittelbar bevorsteht. In Idaho droht medizinischem Personal (auch in Notaufnahmen), das eine Abtreibung vornimmt, um die Gesundheit – nicht das Leben – der Mutter zu schützen, strafrechtliche Verfolgung, sie riskieren eine Gefängnisstrafe von bis zu fünf Jahren und den Entzug ihrer Zulassung.

Gesetz im Widerspruch zu Bundesrecht

Dieses Gesetz in Idaho steht im direkten Widerspruch zu geltendem Bundesrecht: Denn der Emergency Medical Treatment and Labor Act (EMTALA) von 1986 regelt medizinische Notfallversorgung in Krankenhäusern. Er sieht vor, dass Patienten in Notaufnahmen „stabilisierende Maßnahmen” erhalten müssen – kurz, dass sie die angemessene Behandlung erhalten müssen, die sie vor (weiteren) körperlichen Schäden bewahrt. Diese “stablisierenden Maßnahmen” können manchmal eine Abtreibung sein, kurz: Das Idaho-Gesetz kriminalisiert das, was das Bundesgesetz vorschreibt. 

In einem solchen Fall gilt im US-Recht die “Supremacy”-Klausel – oder, anders formuliert: Wenn Bundesrecht und das Recht eines einzelnen Bundesstaats im Widerspruch stehen, gilt Bundesrecht – deswegen hatte ein Bezirksgericht in Idaho, nachdem die Biden-Regierung geklagt hatte, geurteilt, dass das Abtreibungsverbot des Bundesstaates – anders als Idahos Staatsanwalt behauptet – nicht EMTALA, also das Bundesgesetz übertrumpft. Im Januar hatte der SCOTUS in Washington diese Entscheidung in seinem Shadow Docket – einer Art “Express”-Variante der Rechtsprechung, eigentlich vorgesehen für Notfälle, in denen die Zeit drängt – pausiert, ohne eine Begründung zu geben, und somit dem Verbot gestattet, voll in Kraft zu treten. 

Lebensgefahr für Frauen vorgeschrieben

Noch einmal, weil es wichtig ist zur Differenzierung: Im Fall Idaho v. United States geht es nicht um reguläre Abtreibungen, sondern spezifisch um die Regelung von Abtreibung im Bereich der Notfallmedizin, um eine Frau zu stabilisieren, und sie vor massiven Gesundheitsschäden zu bewahren. 

In einem “Amicus Brief” an den Supreme Court – also einer Einschätzung einer nicht direkt vom gehörten Fall betroffenen Partei, die aber Interesse an seinem Ausgang hat – schildert St. Luke’s, das größte Krankenhaus in Idaho, das schreckliche Dilemma, in dem sich das medizinische Personal des Bundesstaats seit der Erlaubnis des SCOTUS, dass das Abtreibungsverbot in Idaho, EMTALA zum Trotz, eintreten darf:

“Während § 18-622 einen Abbruch verbietet, außer um den Tod der Mutter zu verhindern, verlangt EMTALA von den Anbietern, stabilisierende Pflege anzubieten, selbst wenn ein medizinischer Notfall schwerwiegende Gesundheitsrisiken mit sich bringt, die nicht zum Tod führen. Dies kann und wird bei einigen schwangeren Patientinnen auftreten, die einen Notfall erleiden, bei dem schwerwiegende Folgen drohen können und bei dem der Schwangerschaftsabbruch zur Standardbehandlung gehört.

Heutzutage leiden diese Patienten, da die beste Option für Ärzte oft darin besteht, die Patienten aus dem Staat zu verlegen – wodurch sich die Behandlung verzögert und zusätzliche Risiken für die Patienten entstehen. Diese Verzögerungen können nicht nur Schmerzen und Leiden verursachen, sondern auch dauerhaftere Auswirkungen wie Organversagen, Verlust von Fortpflanzungsorganen und andere Formen von Behinderungen.”

Ärzt:innen fliehen aus Idaho

Seit der Shadow-Docket Entscheidung des SCOTUS im Januar musste allein dieses Krankenhaus sechs Frauen ausfliegen lassen, damit sie die notwendige medizinische Versorgung erhalten konnten, die ihnen der Bundesstaat Idaho versagt. Ein drastischer Anstieg allein zum letzten Jahr: Bevor Idahos Abtreibungsverbot voll in Kraft trat, musste das Krankenhaus nur eine Frau mit Schwangerschaftskomplikationen ausfliegen. Das Krankenhaus warnt auch vor Folgen für die medizinische Versorgung im Bundesstaat, weil medizinisches Personal abwandert – aus Angst vor strafrechtlicher Verfolgung: 

“Obwohl die Patienten von der Umsetzung von § 18-622 am unmittelbarsten betroffen sind, sind sie nicht allein: Die unbeabsichtigten Folgen des Gesetzes schaden auch medizinischem Fachpersonal, dem Gesundheitssystem von Idaho und den Einwohnern von Idaho im Allgemeinen. Aus Angst, dass sie aufgrund des Konflikts zwischen EMTALA und § 18-622 gezwungen werden könnten, gegen Bundes- oder Landesgesetze zu verstoßen, fliehen Ärzte aus Idaho und/oder weigern sich, im Bundesstaat eine Stelle anzunehmen. Heute gibt es in ganz Idaho nur noch drei Vollzeit- und zwei Teilzeitärzte für Perinatalmedizin [Anm. Brockschmidt: Gesundheitliche Versorgung von Schwangeren und Föten] – weniger als die Hälfte der Zahl, die im Mai 2022 in Idaho praktizierte. Die Folgen für die Patientenversorgung sind gravierend.”

Warten, bis man kurz vor dem Tod ist

Dr. Dara Kass ist Notfallmedizinerin – sie warnte in Slate vor einer potentiell katastrophalen Entscheidung des Obersten Gerichtshofs, und erklärt, weshalb Idahos Gesetz die Gesundheit Schwangerer aufs Spiel setzt, und gegen die Grundlagen der Notfallmedizin geht: 

“Die Risiken, die man eingeht, wenn man [mit der Behandlung] wartet, bis eine Person kurz davor ist zu sterben, haben Folgen für ihr Leben und die Zukunft, für die Fruchtbarkeit, die Organe und vieles andere mehr. Es ist nicht harmlos, mit dem Eingreifen bis zum Eintritt des Todes zu warten. Und in der Notfallmedizin haben wir das schon immer gewusst. Das ist buchstäblich die Grauzone, in der wir gerade kämpfen.”

Eine der Frauen, die bereits unter Idahos Gesetz leiden musste, ist Jen Adkins. Adkins erfuhr bei ihrem 12-Wochen Ultraschall, dass ihr Fötus einen Gendefekt habe – der in 90% der Fälle zu einer Fehlgeburt führt. Die Ärzte sagten ihr nach einem CNN-Bericht: “Je länger Sie schwanger bleiben, desto größer ist das Risiko, dass Sie selbst Komplikationen entwickeln.“ Die Komplikationen, informierte das medizinische Personal Adkins, könnten lebensbedrohlich sein. Als Adkins nach Hilfe fragte, sagten ihr die Ärzte:

”’Da Sie sich im Bundesstaat Idaho befinden, können wir Ihnen keinen Abbruch anbieten. Wir können keinen Schwangerschaftsabbruch vornehmen.’“ Stattdessen wurde sie nach Hause geschickt – um dort zu warten, zu trauern – und bestenfalls den Staat zu verlassen, um die Hilfe zu bekommen, die ihr in Idaho verwehrt blieb, um die Abtreibung vornehmen zu lassen. Die Kosten dafür beliefen sich auf mehr als 1500 Dollar – was die Adkinses nur mithilfe von sogenannten “Abortion Funds” – ehrenamtlichen Organisationen, die Spenden sammeln, um die Kosten von Betroffenen zu decken – und mit Hilfe ihrer Familie stemmen konnten. 

Angst, leben zu retten

John Adkins sagte gegenüber CNN

“Wir hatten wirklich Angst, dass wir gegen das Gesetz verstoßen würden, wenn wir diese Hilfe in Anspruch nehmen. Wir hatten wirklich das Gefühl, dass wir fliehen und das im Schutze der Dunkelheit tun mussten. Es war ein wirklich bizarres Gefühl … als wären wir Kriminelle, die sich vor dem Staat verstecken müssen.“

Gestern begann die Verhandlung im eigentlichen Prozess vor dem Supreme Court in Washington, wer wollte, konnte das Audio im Livestream mithören. Oft geben mündliche Verhandlungen zumindest einen Eindruck davon, wo einzelne Richter*innen momentan stehen – Samuel Alito, einer der reaktionärsten der radikalen rechtsreaktionären Mehrheit, ließ durchblicken, dass er offen sei für den Versuch, Föten zu Rechtspersonen zu erklären. Es war eine Veranstaltung, die einen als Zuhörenden teils sprachlos zurückließ – diskutierte hier wirklich gerade der Oberste Gerichtshof der USA darüber, wie viel Organschädigung genug ist, damit medizinisches Personal in Idaho – und dementsprechend sechs anderen Staaten mit ähnlich drakonischen Abtreibungsverboten –  der Patientin durch eine rettende Abtreibung helfen darf?

Embryonen sind Individuen – Frauen nicht?

In einem besonders scharfen Austausch, darüber, wen EMTALA in einem solchen Fall als Individuum bezeichne (der Gesetzestext ist eindeutig, die Frau, die die medizinische Krise durchleidet) versuchte Alito zu argumentieren, dass der Begriff “Individuum”, den der Gesetzestext nennt, sich auf den Fötus beziehe. United States Solicitor General Elizabeth Prelogar erklärte geduldig, dass das keineswegs der Fall sei – und dass sich das “Individuum”, das stabilisiert werden muss, sich eindeutig auf die Frau in der medizinischen Krise bezieht. Prelogar bestätigte mehrfach, dass EMTALA nicht die Möglichkeit einzelner Ärzte beschränke, aus Gewissensgründen bestimmte Behandlungen nicht durchzuführen. 

Alito, bekannt für seine überhebliche Art im Gerichtssaal, unterbrach Prelogar mehrfach, und bemerkte abfällig, dass “niemand suggeriert, dass die Frau kein Individuum ist und keine stabilisierende Gesundheitsversorgung verdient” – eine absurde Behauptung angesichts des Falls, der verhandelt wurde – woraufhin Prelogar zurück schoss – “Doch – das ist Idahos Position, das ist ihre Lesart des Gesetzes und sie ist falsch.” 

Die Frau muss sterben, selbst wenn es den Embyro auch nicht rettet

Die Position Idahos – und Alitos – ist auch deswegen in sich unlogisch, weil im Falle eines medizinischen Notfalls, wenn der Fötus außerhalb des Uterus’ lebensfähig ist, ein Notfall-Kaiserschnitt vorgesehen ist, um den Fötus zu retten, sollte die Frau sterben. Wenn der Fötus außerhalb des Uterus nicht überlebensfähig ist, dann ist dem Fötus oder Embryo nicht geholfen, wenn man die Frau sterben lässt, um es zu “retten” – denn es ist nicht zu retten. 

Notärztin Dara Kass sagte Slate dazu: 

“Was Idaho hier in den Gesetzestext hinein liest ist, zu sagen, wir priorisieren den 7 Wochen alten Embryo über die Mutter, die verblutet. […] Denn in irgendeiner Welt, die ich in all meinen Jahren der Praxis von Notfallmedizin nie gesehen habe, behauptet das [Idaho] Gesetz, dass es der Überlebensfähigkeit und Zukunft dieses Embryos hilft, ihn zu priorisieren. Es gibt keine Zukunft für diesen Embryo, wenn die Mutter nicht überlebt.”

Bemerkenswert war zudem, dass alle männlichen Richter wenig bis überhaupt nicht an der Frage nach den körperlichen Folgen für die betreffenden Frauen interessiert zu sein schienen. 

Ein kaum merklicher Hoffnungsschimmer:

Der Anwalt, der die Generalstaatsanwaltschaft Idahos vertrat, präsentierte sich so kalt, so überheblich wie nur möglich – und präsentierte gleichzeitig ein logisch inkohärentes Gewirr an Argumenten für eine so unhaltbare Position, dass sogar Amy Coney Barrett (die die entscheidende Stimme im Fall Dobbs beisteuerte) die Geduld mit ihm zu verlieren schien und ihn fragte: “Warum sind Sie hier?”

Barrett schien unzufrieden mit Turners rhetorischen Manövern, und seinen sich widersprechenden Aussagen: Als er behauptete, dass Idahos Gesetz “von Fall zu Fall” Ausnahmen gestatte, basierend auf dem Urteil von Ärzten, erwiderte sie, sie sei “schockiert” über das, was er hier behaupte. “Sie weichen der Frage aus”, sagte sie und hakte nach, was geschehe, wenn ein Staatsanwalt anderer Meinung sei, was die Entscheidung eines Arztes in einer Notfallsituation angehe, eine Abtreibung vorgenommen zu haben. Und Turner musste zugeben: “Es könnte zum Prozess kommen.” 

Es scheint, als würde dieser Fall, in dem das Schicksal von schwangeren Frauen in Notaufnahmen entschieden wird, in den Händen von zwei Männern liegen – den konservativen Richtern John Roberts und Brett Kavanaugh. Düstere Aussichten für Schwangere im ganzen Land. Ein Urteil wird im Juni erwartet.

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https://www.bachhausen.de/eine-verhandlung-ob-schwangere-in-notaufnahmen-verbluten-muessen-oder-eine-abtreibung-erhalten-duerfen/

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