Wissenschaftliche Evidenz zur ...
Wissenschaftliche Evidenz zur Wirksamkeit von Süßgetränkesteuern
Die FinanzKommission Gesundheit empfiehlt die Einführung einer Steuer auf Süßgetränke, um Krankheitskosten zu verringern und Steuereinnahmen für die Stützung der gesetzlichen Krankenversicherung zu erschließen. Dies soll zur Stabilisierung der Krankenkassenbeiträge beitragen. Bei der politischen Entscheidung über die Einführung einer solchen Steuer spielt die wissenschaftliche Evidenz für ihre Wirksamkeit in der Prävention eine zentrale Rolle. Das vorliegende Papier ordnet diese wissenschaftlich ein. Die negativen gesundheitlichen Wirkungen eines regelmäßigen Konsums von Süßgetränken sind wissenschaftlich eindeutig belegt. Süßgetränkesteuern sind wirksame Instrumente, um den Süßgetränkekonsum und die Zuckeraufnahme aus Süßgetränken zu reduzieren. Eine zunehmende Anzahl an Studien zeigt direkt eine Verringerung oder eine Verlangsamung des Anstiegs von Übergewicht und Adipositas durch Süßgetränkesteuern. Aus wissenschaftlicher Sicht stellen Süßgetränkesteuern somit eine nachweislich wirksame Präventionsmaßnahme dar.





