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Köln-Chorweiler: Häuser am Höfenweg in Merkenich sollen abgerissen und neu gebaut werden
Köln-ChorweilerHäuser am Höfenweg in Merkenich sollen abgerissen und neu gebaut werden
Von Christopher Dröge17.04.2025, 10:54 Uhr
Lesezeit 3 MinutenDie Mietshäuser am Höfenweg sollen einem modernen Wohnquartier weichen.
Copyright: Christopher Dröge
ANZEIGE ANZEIGEDie fast ein Jahrhundert alten Mietshäuser sollen weichen. Dafür soll in dem neuen Merkenicher Wohnquartier auch eine Kita entstehen.
Wie viele andere Stadtteile im Bezirk Chorweiler soll auch Merkenich ein neues Wohnquartier erhalten – allerdings nicht auf einer bisherigen Brachfläche am Ortsrand, sondern im zentral gelegenen Höfenweg.
Nach einem vorhabenbezogenen Bebauungsplan, den die Kölner Wohnungsgenossenschaft eG beantragt hat, soll die bestehende Wohnbebauung des Abschnittes zwischen den Hausnummern 46 bis 76 erneuert und verdichtet werden – die bestehenden Gebäude müssen den Plänen weichen. Das geht aus einer Vorlage der Verwaltung in der Bezirksvertretung Chorweiler hervor, die diese in ihrer jüngsten Sitzung beschlossen hatte.
Neues Wohnquartier mit Kita geplant
Die vier Mehrfamilienhäuser auf den betreffenden Grundstücken umfassen 34 Wohneinheiten und stammen aus den 1930er Jahren. Das hohe Alter ist den Häusern anzumerken – vor allem in Bezug auf die Wohnungsgrundrisse, den Schall- und Wärmeschutz, sowie der Barrierefreiheit entsprechen sie nicht mehr den heutigen Ansprüchen. Eine Sanierung ist nach Einschätzung der Kölner Verwaltung nicht in einem wirtschaftlich vertretbaren Rahmen durchführbar, das städtebauliche Konzept sieht daher den Abriss und Neubau der Gebäudezeile vor.
Ersetzt werden sollen sie durch neue Wohngebäude mit jeweils drei Stockwerken und einem Staffelgeschoss. Neu hinzukommen sollen zwei weitere, kleinere Wohnhäuser hinter der bestehenden Häuserzeile – insgesamt soll das neue Gebäude-Ensemble so 72 Wohneinheiten umfassen. Der weitläufige, asphaltierte Garagenhof soll einem begrünten Innenhof weichen, der Spielmöglichkeiten für Kinder und weitere Begegnungsflächen bieten soll.
Eine gute Nachricht für Merkenich aber ist vor allem das Vorhaben, im nordöstlichen Bereich des Areals eine neue Kindertagesstätte mit fünf Gruppen anzusiedeln – damit soll der eklatante Mangel an Kinderbetreuungsplätzen verbessert werden, unter dem der Stadtteil schon geraume Zeit leidet. Ein Verfahren zur Öffentlichkeitsbeteiligung ist ebenfalls vorgesehen.
Mieterschutz und Ersatzwohnungen nach Abriss geplant
Für die 34 Mietparteien, die die Häuser zurzeit noch bewohnen, ist dies möglicherweise nur ein geringer Trost, sie werden bis 2028 ausziehen müssen. „Manche der Mieter wohnen seit 50 oder 60 Jahren dort, das sollte nicht vergessen werden“, sagte Rainer Stuhlweißenburg, der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU in der Bezirksvertretung.
Laut Stuhlweißenburg hatte es im Vorfeld unter den Bewohnern Unmut gegeben, da es versäumt worden sei, sie frühzeitig zu informieren. Die CDU habe daraufhin mit der Wohnungsbaugesellschaft Gespräche geführt, „weil wir wissen wollten, wie mit den Mietern umgegangen werden wird“, so Stuhlweißenburg.
In den Gesprächen habe die Wohnungsgenossenschaft jedoch glaubhaft versichert, dass das Versäumnis bedauert werde und dass man die Mieter inzwischen über die Pläne in Kenntnis gesetzt habe. Jede Mietpartei werde einen eigenen Ansprechpartner bekommen, auch soll diesen in den neuen Gebäuden eine Ersatzwohnung angeboten werden, sodass sie wieder an ihren alten Wohnort zurückziehen können, sofern sie das wünschen.
Stuhlweißenburg begrüßte diese Bemühungen, die sozialen Nachteile für die angestammten Mieter abzufedern, „daher kann die CDU nach diesen Gesprächen dem Projekt auch zustimmen“, sagte er. Gerade die Pläne für eine Kita seien ein großer Pluspunkt, doch gab Stuhlweißenburg, zu bedenken, dass diese keine schnelle Linderung versprächen, denn bis diese in Betrieb gehe, würden fünf bis zehn Jahre ins Land gehen. „Wir brauchen früher eine neue Kita in Merkenich, das muss möglich sein. Die Stadt muss hier auch selbst aktiv werden“, sagte er.
Die Verwaltung hingegen sieht das Planungsverfahren am Höfenweg als schnellsten Weg, eine Kita in Merkenich anzusiedeln, so Marie Kötterheinrich, eine Vertreterin des Stadtplanungsamtes. „Für das Vollverfahren rechnen wir mit drei Jahren“, sagte sie. „Ein Satzungsbeschluss ist bis 2028 machbar, anschließend kann der Bauantrag gestellt werden“. Mit dessen Bearbeitung und der eigentlichen Bauphase werden weitere Jahre vergehen.
#abgerissen #chorweiler #gebaut #hauser #hofenweg #merkenich #sollen
schreibt für das Stadtteil-Ressort des „Kölner Stadt-Anzeiger“. Jahrgang 1979, studierte an der Universität zu Köln Sachen, die mit G anfangen (Germanistik, Geschichte und Geografie). Seit 2010 als freiberuflicher Journalist und Autor tätig, schreibt für verschiedene Kölner Lokalmedien. Seit 2020 auch für die KStA-Stadtteile, hier vor allem über den Kölner Norden.
Gefälschtes Gewinnspiel von Lindt auf Facebook – wieder sollen Daten abgegriffen werden
Dieser Artikel stammt von CORRECTIV.Faktencheck / Zur Quelle wechseln
Erneut kursiert ein gefälschtes Gewinnspiel mit dem Logo des Schokoladenherstellers Lindt auf Facebook. Hinter dem vermeintlichen Gewinnspiel verbirgt sich eine bekannte Masche, mit der oft Daten abgegriffen werden sollen, so auch in diesem Fall: Nutzerinnen und Nutzer sollen lediglich einen Kommentar unter dem Beitrag hinterlassen und sich dann registrieren, um ihren Gewinn zu erhalten. Die Seite, auf der man landet, hat jedoch mit Lindt nichts zu tun, sondern wird von einer Firma betrieben, die für Werbeanrufe bekannt ist.
Ein auf Facebook verbreitetes falsches Gewinnspiel, das angeblich von Lindt stammen soll, soll nur Daten abgreifen (Quelle: Facebook; Screenshot: CORRECTIV.Faktencheck)Lindt-Facebook-Seite mit Gewinnspiel ist Fälschung
Dass der Account „Lindt Fans“ nicht wirklich von Lindt stammt, lässt sich an mehreren Details erkennen. So fehlt etwa der blaue Haken, mit dem Facebook offizielle Accounts verifiziert. Der echte Account von Lindt hat so einen Haken. Von dem angeblichen Gewinnspiel steht dort nichts.
Weitere Hinweise auf die Fälschung sind darüber hinaus die geringe Follower-Zahl, die fehlenden Kontaktmöglichkeiten, die bei einem Gewinnspiel aber Pflicht sind, und der Umstand, dass die Seite erst seit dem 17. Dezember 2024 besteht. Die echte Seite von Lindt existiert bereits seit dem Jahr 2009; das lässt sich mit einem Klick auf „Info“ und dann auf „Seitentransparenz“ feststellen. Und noch etwas ist auffällig: Die gefälschte Facebook-Seite hat nur einen einzigen Beitrag veröffentlicht – das angebliche Gewinnspiel.
Vorsicht vor Datendiebstahl: User sollen sich für Preis auf dubioser Seite registrieren
Wer an dem gefälschten Lindt-Gewinnspiel teilnimmt, erhält eine automatische Nachricht über den Facebook-Messenger. Darin wird man aufgefordert, das Gewinnspiel zu teilen und abzuwarten, bis man wieder kontaktiert wird.
Nach einigen Stunden erhält man, auch ganz ohne das Gewinnspiel vorher geteilt zu haben, die Nachricht, dass man als Gewinner ausgewählt worden sei und der Registrierung folgen solle. Die führt jedoch zu einer Seite, die mit Lindt nichts zu tun hat. Im Impressum steht stattdessen die Bluereen Media Ltd., eine Firma, die Daten mit gefälschten Gewinnspielen abgreift und die Kontakte danach mit unerwünschter Werbung belästigt. Der Verbraucherschutz warnte schon vor Jahren vor der Firma.
So sieht das Formular aus, in dem Nutzerinnen und Nutzer ihre persönlichen Daten eingeben sollen. Im Kleingedruckten ist zu erkennen, dass dahinter die Bluereen Media Ltd. steckt (Screenshot: CORRECTIV.Faktencheck)Gefälschte Gewinnspiele tauchen seit Jahren immer wieder auf Facebook auf, auch unter dem Namen von Lindt. Im Namen von Ikea, Rossmann und Deichmann wurden in der Vergangenheit ebenfalls Gewinnspiele erstellt, die nicht von den Firmen stammten. Es ging dabei ausnahmslos um Phishing.
Tipps, um gefälschte Facebook-Seiten zu erkennen:
Redigatur: Matthias Bau, Max Bernhard
Zur Quelle wechseln
Author: Steffen Kutzner
#daten #facebook #gefalschtes #gewinnspiel #lindt #sollen #wieder
Dieser Artikel stammt von CORRECTIV.Faktencheck / Zur Quelle wechseln
Gefälschtes Gewinnspiel von Action – wieder sollen offenbar Daten abgegriffen werden
Auf Facebook wird ein Gewinnspiel verbreitet, bei dem angeblich 1.000-Euro-Gutscheine für den Discounter Action winken. Doch das Gewinnspiel ist eine Fälschung.
von Steffen Kutzner
24. Oktober 2024
Aktuell ist eine Reihe gefälschter Action-Gewinnspiele in Umlauf (Symbolbild: Michael Bihlmayer / Chromorange / Picture Alliance) BehauptungAction verlose auf Facebook 350 Gutscheine im Wert von 1.000 Euro an diejenigen, die bei einem Rätsel die richtige Zahl finden.
Aufgestellt von: Facebook-Beitrag Datum:Falsch
Über diese Bewertung
Falsch. Die Facebook-Seite ist gefälscht und hat nichts mit Action zu tun. Mit solchen gefälschten Gewinnspielen sollen oft Daten abgegriffen werden.
Erneut kursiert ein gefälschtes Gewinnspiel mit dem Logo des Non-Food-Discounters Action. Das ist eine bekannte Masche, mit der oft Daten abgegriffen werden: Nutzerinnen und Nutzer sollen in einem Bild eine schwer zu erkennende Zahl kommentieren oder Enten auf einem Bild zählen. Um einen der Gutscheine zu gewinnen, soll man sich anschließend meistens auf einer Webseite registrieren, die mit Action nichts zu tun hat.
Ein auf Facebook verbreitetes falsches Gewinnspiel, das angeblich von Action stammen soll (Quelle: Facebook; Screenshot: CORRECTIV.Faktencheck)Facebook-Seite mit Gewinnspiel ist Fälschung
Dass der Account „Action fans.“ nicht wirklich von Action stammt, lässt sich an einigen Indizien erkennen. So fehlt etwa der blaue Haken, mit dem Facebook wichtige Accounts verifiziert. Der echte Account von Action hat so einen Haken. Von dem angeblichen Gewinnspiel ist dort aber nichts zu lesen. Auch die für Gewinnspiele verpflichtenden Angaben wie ein Impressum und Kontaktmöglichkeiten fehlen auf der gefälschten Seite.
Und noch etwas ist auffällig: Die Facebook-Seite hat nur einen Beitrag veröffentlicht – das angebliche Gewinnspiel.
Vorsicht vor Datendiebstahl: User sollen sich in der Regel für Preis auf dubioser Seite registrieren
Wer an dem gefälschten Action-Gewinnspiel teilnimmt, erhält eine automatische Nachricht über den Facebook-Messenger. Darin wird man aufgefordert, das Gewinnspiel in mindestens zehn Facebook-Gruppen zu teilen, sonst werde man angeblich vom Gewinnspiel ausgeschlossen.
Ein anderes Gewinnspiel, bei dem Action bis zum 30. Oktober angeblich Handys, Bargeld und andere Gegenstände verlost, ist ebenfalls gefälscht. Die Hinweise sind dort dieselben. Zusätzlich hat diese Seite nur sehr wenige Follower und wurde erst wenige Tage vor Veröffentlichung des gefälschten Gewinnspiels erstellt, wie sich mit einem Klick auf die Seitentransparenz feststellen lässt.
Ein weiteres auf Facebook verbreitetes falsches Gewinnspiel, das angeblich von Action stammen soll (Quelle: Facebook; Screenshot: CORRECTIV.Faktencheck)Bei solchen Gewinnspielen wird in der Regel nach dem Kommentar unter dem Beitrag eine Registrierung auf einer Webseite verlangt, bei der man seine Kontaktdaten eingeben soll. Anschließend wird man, wie unter anderem der Verbraucherschutz schreibt, mit Werbeanrufen überschüttet.
Gefälschte Gewinnspiele tauchen seit Jahren immer wieder auf Facebook auf, besonders häufig mit dem Logo von Action. Das Unternehmen selbst warnte in der Vergangenheit vor ähnlichen Gewinnspielen. Auch im Namen von Ikea, Rossmann und Deichmann wurden in der Vergangenheit Gewinnspiele erstellt, die nicht von den Firmen stammten.
Tipps, um gefälschte Facebook-Seiten zu erkennen:
Redigatur: Matthias Bau, Paulina Thom
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Author: Steffen Kutzner
#action #daten #gefalschtes #gewinnspiel #offenbar #sollen #wieder
Ist unser Naturbegriff deskriptiv oder normativ oder beides oder keins von beidem?
https://www.youtube.com/watch?v=Y6G0YI063Gg
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Wer das liest, sollte wissen, dass #AxelSpringer- #Großaktionär #KKR mit #Gas- #Infrastruktur #Milliarden verdient oder – wenn die Energiewende gelingt – verliert. Eine üble #Klima- #Wette: #Millionen #Menschen #sollen #verlieren, damit einige #wenige #noch #reicher werden.