🎉 #DIDit again. Heute hat das "Kolloquium Wissensinfrastruktur" der Universitätsbibliothek Bielefeld, eines der altehrwürdigsten Formate für den Austausch über aktuelle Bibliotheksthemen, erstmals im virtuellen Format auf #BigBlueButton stattgefunden, weil ich es erbeten habe. Ich hatte zu den Entwicklungen um die politischen Datensäuberungen durch die Trump-Regierung in den USA und das Datenrettungskollektiv #SafeguardingResearch #SciOp referiert.

Will nur festhalten: Wer referiert, kann auch sein Mitspracherecht wahrnehmen, auf welcher Plattform der eigene Auftritt stattfinden soll. Ich möchte nicht auf #Zoom stattfinden, immer noch nicht, und in Zeiten wie diesen erst recht nicht. Dasselbe gilt für Webex, Teams und was es sonst noch für KI-fizierte proprietäre Plattformen von Big Tech gibt, denen ich und meine digitale Selbstbestimmung egal bin.
Ihr könnt das auch ✊

Fun Fact: Nur @chpietsch und ich selbst hatten mit einem Privacy hardened Browser Probleme bei der Mikrofonverbindung. Das nächste Mal nutze ich wieder die BBB-Instanz von Senfcall, die haben scheinbar eine freundlichere Konfiguration als meine Hochschule, dort funktioniert es jedenfalls alles auf Anhieb (gerade eben noch mal getestet).

#DUTgemacht #DID #DUT #DUTgemacht #Videokonferenz #UnplugBigTech #UnplugTrump #Bibliotheken
@mickylindlar
Komme gerade erst dazu, meine Notizen auszuformulieren, weil ich saß auch in der Session und habe am letzten Tag der #BiblioCon26 selbst noch was zu #SciOp gemacht. Vorausgeschickt: Ich beschäftige mich primär mit dem Datenhaltungsaspekt von dezentralen Technologien und nicht LZA. Also hier mal ein Feedback von mir aus der zweiten Reihe:
Trotz vieler Beteuerungen fürchte ich, dass durch die beiden ersten Beiträge bei vielen der Eindruck eines Gegensatzes zwischen #BitTorrent und #IPFS entstanden ist. @Lambo hat ja bewusst drauf verzichtet, BitTorrent zu erklären. Im zweiten Beitrag wurde auch die Funktionsweise von IPFS nicht erklärt. Und das ist eben schwierig, wenn zwei Technologien in den Raum gestellt werden, die das selbe Problem lösen sollen und sich dann aufeinander beziehen. So zumindest aus meiner Sicht einer IT-Person, die das dann an der eigenen Institution implementieren wollen würde. Ich hoffe mal, die beiden Technologien sind soweit bereits in der LZA Community bekannt, dass das Publikum auch folgen konnte. Bei SciOp ist das Einbinden von CIDs ja bereits möglich, habe ich z. B. bei meinem Upload demonstriert, weil ich betreibe selbst einen IPFS-Knoten: https://sciop.net/datasets/safeguarding-research-and-culture-sciop-article-2026-german-preprint
Wenn IPFS sich manuell per Metadaten bei einer SciOp-Instanz einbinden lässt, wäre es genauso möglich, dass in eine IPFS-Extension auszuweiten, bei der das alles automatisiert mit IPFS gesynct wird. Dann hängen noch die Institutionen ihre Preservation Systeme dran und wir haben auf SciOp das beste aus drei Welten. Die Klarheit über diese jetzt bereits bestehende Möglichkeit hat mir irgendwie gefehlt oder sie ist untergegangen.

@RenkeSiems hat die harten berechtigten Fragen zu BitTorrent gestellt, was ich sehr wichtig fand.
Ich habe mich nicht geäußert, weil ich nicht aufgezeichnet werden will, deswegen noch ein paar Anmerkungen zu beiden Beiträgen:
1) Über BitTorrent geteilte Daten sind leider durchaus korrumpierbar, zumindest im momentan etablierten Protokoll, das auf SHA1 basiert: https://tixati.com/specs/bittorrent/sha1_problems
Auch deswegen versucht SciOp, BitTorrent v2 zu etablieren, das neuere Kryptoalgos verwendet, aber leider wiederum andere Nachteile hat: https://sciop.net/docs/intro/bittorrent_v2/
2) Dem Problem des Trackings über BitTorrent wird heutzutage mittels VPNs oder TOR und Seedboxes begegnet. Das wäre sehr wichtig, das mit einer Guide und Hinweisen bei SciOp hervorzuheben, weil wir davon ausgehen müssen, dass hier auch gezielt IPs gesammelt werden und Menschen in den USA sind da besonders gefährdet.
3) Ein essenzielles Problem von IPFS ergibt sich aus der Praxis, wenn man als Institution selbst einen Knoten betreiben will. (Sidenote: Ich war vor paar Jahren an einer Implementierung von IPFS in DSpace beteiligt, die aber nicht weiterverfolgt wurde.) Wer einen IPFS-Knoten betreibt, der am globalen IPFS-Netzwerk angebunden ist, hostet auch zwangsläufig Daten von Unbekannten. Dabei kann es sich auch um justiziable Inhalte handeln. Es ist zwar möglich, das nahezu zu minimieren, aber das Problem ist, dass die gängigen IPFS-Clients es nicht vorsehen, nur die eigenen Daten zu teilen. Bei uns hatte das letztendlich dazu geführt, eher den Betrieb eines geschlossenen Netzwerks von eigenen IPFS-Knoten in Erwägung zu ziehen, was überhaupt erst Sinn ergeben hätte, wenn andere Wissenschaftsorganisation mit Knoten dazu gestoßen wären, zumindest nach meinem Verständnis von Dezentralisierung.
4) Die Annahme, CIDs wären wie Hashes oder "Links, die auf ewig halten" (Zitat Cornelius Ihle), will ich so nicht stehen lassen. Es gibt jetzt schon mehrere Versionen von CIDs. Und selbst ich habe Probleme, ohne meinen Knoten "alte CIDs" zu reproduzieren, weil ich dann irgendwelche custom libraries der IPFS devs rauskramen muss. Sobald kubo (die etablierte IPFS-Knoten Software) bestimmte CID-Versionen nicht mehr unterstützt, sind diese auch nicht mehr resolvable, also abrufbar. Für wirklich langfristig reproduzierbar halte ich nur die statischen Hashes der etablierten Kryptoalgos (CRC, MD5, SHA, BLAKE ff.), weil diese libraries breit bis in die Betriebssystemebene eingebettet sind - aber die sind eben nicht resolvable. Es gibt zwar noch per DNS anbindbare Varianten von Decentralized Identifiers (DIDs), die Hashes resolvable machen können, aber das wäre dann noch mal eine andere Diskussion.

#SafeguardingResearch #DataRescue #Langzeitarchivierung #LZA #DigiPres #DigitalPreservation #FDM #FAIRdata #PIDs #OpenAccess #OpenScience #DigitaleSouveränität #UnplugBigTech #UnplugTrump #GLAM #Bibliotheken #DigitalHumanities #AcademicChatter
Safeguarding Research & Culture und SciOp: Datenrettung in Zeiten digitaler Bücherverbrennungen (Preprint) - Dataset - SciOp

Preserving Public Information

Heute am letzten Tag der #BiblioCon26 wird noch mal ein Licht im Dunkeln entzündet. Um 11:30 im Freiraum geht es um "Datenrettung in Zeiten digitaler Bücherverbrennungen". Ich werde einen Einblick geben in die Freiwilligeninitiative @SafeguardingResearch und deren Open-Source-Plattform #SciOp.

@Lambo hatte bereits am Mittwoch eine zusammen mit Teilen des SciOp-Teams ausgearbeitete Präsentation auf die BiblioCon gebracht, dabei insbesondere die Vorzüge von BitTorrent für unsere Repositorien in #Bibliotheken hervorgehoben, um Daten dezentral verteilt, zensurresistent und manipulationssicher vorhalten zu können. Das TIB OSL hat gerade mit dem Projekt SHIELD begonnen, den Aufbau einer eigenen SciOp-Instanz vorzubereiten.

Ich werde heute die Entstehung der Initiative Safeguarding Research & Culture nachzeichnen, die SciOp hervorgebracht hat, und das im Kontext der durch die Trump-Regierung orchestrierten Angriffe auf GLAM, marginalisierte Gruppen und die Scientific Community im Jahr 2025. In der restlichen Zeit schauen wir uns mal zusammen an, wie das Datenretten über BitTorrent und die SciOp-Plattform in der Praxis funktioniert.

Kommt doch gern rum 😃

#SafeguardingResearch #DataRescue #FDM #FAIRdata #OpenScience #Wissenschaft #Forschung #OpenAccess #GLAM #Bibliotheken #DigitalHumanities #AcademicChatter #DigitaleSouveränität #UnplugBigTech #UnplugTrump #Informationswissenschaft #Bibliothekswissenschaft
For my English-speaking friends:
The preprint of my article here covers the founding history and backgrounds of the #DataRescue collective @SafeguardingResearch and its #OpenSource platform #SciOp + includes an IT librarians take on this project: https://doi.org/10.5281/zenodo.19218030

This is #Fediverse history not to be forgotten, that's why it is also uploaded to SciOp itself, so feel free to seed: https://sciop.net/datasets/safeguarding-research-and-culture-sciop-article-2026-german-preprint
Thanks to @jonny for helping me out on this one :))

This paper is submitted to be published with the special issue "Out of Order: Queer, Critical and Inclusive Perspectives on Order and Disruption" of the German library journal "Bibliothek Forschung und Praxis" later this year. CfP by @fuzzyleapfrog et al. is still open until mid June if you want to contribute as well: https://doi.org/10.1515/bfp-2025-0060

If any German-speaking person has the time to translate my article, go for it, it's under CC-BY-SA-NC.

Happy #WorldBackupDay everyone :)

#SafeguardingResearch #DEI #ResearchData #FAIRdata #RDM #ResearchDataManagement #DigiPres #DigitalPreservation #OpenScience #Science #OpenAccess #GLAM #Libraries #DigitalHumanities #CulturalHeritage #AcademicChatter #Research #UnplugBigTech #UnplugTrump #LIS #InformationScience #LibraryScience
Safeguarding Research & Culture und SciOp: Datenrettung in Zeiten digitaler Bücherverbrennungen

Anfang 2025 sah sich die Scientific Community in den USA einer bisher in diesem Umfang nie dagewesenen politisch motivierten Datensäuberung durch die dort neu gewählte Regierung ausgesetzt. In einem Teil des alternativen sozialen Netzwerks Fediverse organisierte sich zu dieser Zeit eine Gruppe engagierter Freiwilliger, um letztendlich ein Guerillakollektiv zur Datenrettung zu bilden, das heute unter den Namen Safeguarding Research & Culture (SRC) bekannt ist. Aus dem SRC-Kollektiv heraus entstand wenig später auch die Open-Source-Software und Plattform SciOp. Diese ermöglicht mittels einer Integration von Datenkatalog und BitTorrent-Tracker eine dezentral verteilte und koordinierte Datenhaltung, an der jede Person mit der Bereitstellung von eigenem Speicherplatz und Bandbreite teilnehmen kann, um eine bessere Verfügbarkeit und zensurresistente Bereitstellung der geretteten Daten zu gewährleisten. Dieser Beitrag zeichnet die Entstehungsgeschichte des Projekts nach und stellt dessen Besonderheiten im Vergleich zu konventionellen Ansätzen und Softwarelösungen im Bibliotheksbereich heraus. Es kann aufgezeigt werden, dass im begrenzten Umfang bekannte bibliothekarische Praktiken adaptiert wurden. Im Gegensatz zu traditionellen Bibliotheken bestehen jedoch neben dem besonderen technologischen Fundament des Projekts auch deutliche Unterschiede hinsichtlich dem Sammelschwerpunkt, der Organisationspraxis und den Partizipationsmöglichkeiten.

Zenodo
Vor einem Jahr hat das #Fediverse Geschichte gemacht: Hier gründete sich die Datenrettungsinitiative @SafeguardingResearch (SRC) und #SciOp als in den USA die wieder an die Macht gekommene Trump-Regierung systematisch Websites von Wissenschaftseinrichtungen und #Forschungsdaten verschwinden ließ, die nicht ihrem politischen Weltbild entsprachen.

Ich habe nun die Entstehungsgeschichte des SRC-Kollektivs in einem Artikel nachgezeichnet und deren #OpenSource-Software und Plattform SciOp aus (IT-)bibliothekarischer Perspektive analysiert. Das Paper ist bereits jetzt frei und offen als Preprint abrufbar: https://doi.org/10.5281/zenodo.19218030
Weil dieses Zeitdokument nicht verloren gehen soll, ist es auch über SciOp selbst geteilt. Werft gerne euren Torrent-Client an und unterstützt beim Seeden: https://sciop.net/datasets/safeguarding-research-and-culture-sciop-article-2026-german-preprint

Der Artikel soll dann später im Themenheft "Out of Order: Queere, kritische und inklusive Perspektiven auf Ordnung und Abweichung" der Bibliothekszeitschrift "Bibliothek Forschung und Praxis" erscheinen. Der Call von @fuzzyleapfrog et al. ist übrigens noch bis Mitte Juni offen, wer auch etwas beitragen möchte: https://doi.org/10.1515/bfp-2025-0060

Wenn sich jemand berufen fühlt, meinen Text auf Englisch zu übersetzen, würde ich mich auch sehr freuen, er steht auch unter CC-BY-SA-NC.

Schönen #WorldBackupDay euch allen :)

#SafeguardingResearch #DataRescue #FDM #FAIRdata #OpenScience #Wissenschaft #Forschung #OpenAccess #GLAM #Bibliotheken #DigitalHumanities #AcademicChatter #DigitaleSouveränität #UnplugBigTech #UnplugTrump #Informationswissenschaft #Bibliothekswissenschaft
Safeguarding Research & Culture und SciOp: Datenrettung in Zeiten digitaler Bücherverbrennungen

Anfang 2025 sah sich die Scientific Community in den USA einer bisher in diesem Umfang nie dagewesenen politisch motivierten Datensäuberung durch die dort neu gewählte Regierung ausgesetzt. In einem Teil des alternativen sozialen Netzwerks Fediverse organisierte sich zu dieser Zeit eine Gruppe engagierter Freiwilliger, um letztendlich ein Guerillakollektiv zur Datenrettung zu bilden, das heute unter den Namen Safeguarding Research & Culture (SRC) bekannt ist. Aus dem SRC-Kollektiv heraus entstand wenig später auch die Open-Source-Software und Plattform SciOp. Diese ermöglicht mittels einer Integration von Datenkatalog und BitTorrent-Tracker eine dezentral verteilte und koordinierte Datenhaltung, an der jede Person mit der Bereitstellung von eigenem Speicherplatz und Bandbreite teilnehmen kann, um eine bessere Verfügbarkeit und zensurresistente Bereitstellung der geretteten Daten zu gewährleisten. Dieser Beitrag zeichnet die Entstehungsgeschichte des Projekts nach und stellt dessen Besonderheiten im Vergleich zu konventionellen Ansätzen und Softwarelösungen im Bibliotheksbereich heraus. Es kann aufgezeigt werden, dass im begrenzten Umfang bekannte bibliothekarische Praktiken adaptiert wurden. Im Gegensatz zu traditionellen Bibliotheken bestehen jedoch neben dem besonderen technologischen Fundament des Projekts auch deutliche Unterschiede hinsichtlich dem Sammelschwerpunkt, der Organisationspraxis und den Partizipationsmöglichkeiten.

Zenodo
Hier ist ein heute ausgestrahltes Interview, das ich Deutschlandfunk Kultur über mein neues (von der @[email protected] gefördertes) Projekt zur Rettung von US-Forschungsdaten gegeben habe: www.deutschlandfunkkultur.de/warum-wir-fo... #DLFkultur #Bittorrent #SafeguardingResearch #Bibliotheken #Trump

Warum wir Forschungs-Daten aus...
Warum wir Forschungs-Daten aus den USA für die freie Wissenschaft retten müssen

Deutschlandfunk Kultur
Habe gerade für die heute gestartete #OLSPub Initiative der @ZBMED gespendet und damit für die Schaffung einer offenen, gemeinwohlorientierten Publikationsdatenbank für die Lebens­wissen­schaften, komplementär zu #PubMed: https://www.zbmed.de/forschen/laufende-projekte/olspub/olspub-fundraising

Denn: Die Lebens­wissen­schaften retten Leben. Medizinische Forschung benötigt verlässliche Informationen und wissenschaftlichen Austausch. Dieser findet maßgeblich über Publikationen statt, die idealerweise offen, frei zugänglich und nachnutzbar sein sollten. Dafür unverzichtbar ist in der Medizin die Fachdatenbank PubMed.

Anfang Januar 2025 haben wir mit dem Amtsantritt der Trump-Regierung II unter anderem eine bisher nie dagewesene ideologisch motivierte Datensäuberung aller durch die US-Regierung finanzierten Behörden und Organisationen erlebt, die zuerst die Gesundheits-, Sozialwissenschaften und die Klimaforschung betraf und dann auch Auswirkungen auf die gesamte Wissenschaftsgemeinschaft nach sich zog. Dabei kam es Anfang März 2025 zu kurzzeitigen Ausfällen von PubMed, denn die Datenbank ist auch anhängig an eine US-Behörde. Diese Welle an Datensäuberungen, von manchen auch als "Digitale Bücherverbrennungen" bezeichnet, hat nun auch der Scientific Community vor Augen geführt, wie fragil die weltweite Forschungsdateninfrastruktur eigentlich ist, wenn politische Akteure auf sie einwirken wollen.

Aus diesem Grund habe ich heute gespendet. Kein großer Betrag, denn mir erschließt sich bis heute nicht, wieso die @dfg_public auch nach mehreren Anläufen ein solch wichtiges Projekt nicht fördern wollte. Ich habe als Zahlungsart SEPA genutzt (schade, dass noch kein #Wero angeboten wird), denn ich will hier auch das digitalsouveräne Zeichen setzen, dass ich gerade bei einer solchen Spende keine US-Zahlungsdienstleister wie PayPal oder VISA, MasterCard, American Express nutzen will. Mir ist bewusst, dass ich mit diesem öffentlichen Post meine Einreisemöglichkeit in die USA unter Trump verwirkt habe.

Für die technische Infrastruktur würde ich mir wünschen, dass die ZB MED mit OLSPub nicht einen zweiten Single Point of Failure aufbaut und auch Erfahrungen von Projekten aufgreift, die dezentrale Technologien verwenden, um Daten verteilt auf voneinander unabhängigen Peers zu sichern, wie es etwa #SciOp im Rahmen von @SafeguardingResearch gelungen ist.

Genauso wäre es mE wichtig, in Bezug auf das Thema KI auch zu berücksichtigen, wie sehr das aggressive Crawling durch KI-Firmen gerade auch der Informationsinfrastruktur im gesamten #GLAM Bereich zusetzt. Diese Entwicklung lässt sich nämlich ebenso zurückführen auf politisch fragwürdige und mit der Trump-Regierung verbandelte US-Firmen, aber auch Tech-Konzerne in anderen Ländern, die Profit über alles stellen, auch über Wissenschaftsfreiheit, Urheberrecht und die Grenzen unserer planetaren Ressourcen.

Ich drücke euch jedenfalls die Daumen, dass ihr das Geld zusammen bekommt. @kuf

#SafeguardingResearch #DigiPres #DigitalPreservation #OpenScience #Science #AcademicChatter #Research #DUTgemacht #DIDit #UnplugTrump
Looking back exactly one year ago, a certain part of the #Fediverse was involved with crucial data rescue operations. This was because the political data cleansing in the US started to unfold and a group of dedicated people chose to form a guerilla data rescue collective, which we now know as @SafeguardingResearch and #SciOp.

Today, I took the opportunity to take a look back at 2025's events while also covering present and future developments of this movement in the form of a lecture and hands-on within my #LIS studies course on e-Publishing.

It was such a relief to once again talk about positive movements in those dark times utilizing decentralized technologies for social impact, and to pay tribute to the marginalized groups who are keeping up their fights every day.

In the discussion afterwards, among Master students of Library and Information Sciences (most of us do also already work in libraries) we talked about how one can publish scientific works in order to prevent getting taken down due to ideological data cleansing.

We all agreed up on that FAIR #OpenAccess should be mandatory for all publications. I proposed a three-way approach for actually storing the publication data simultaneously: 1. on a repository of a trustworthy organization, 2. on a (own) publicly accessable website, and 3. on a repository powered by decentralized technologies of ones choice. I reflected up on a thread I read here back in April 2025, where among others @jonny and @nichtich had talked about this topic: https://neuromatch.social/@jonny/114310419885059486. Another take-away was to publish files as raw as possible, e.g. in plain text, Markdown or HTML. In addition to that, I would add that files (and metadata) should be stored tamper-resistant to ensure data integrity, and PDF files should be PDF/A of that kind that #DigiPres organizations currently recommend to be at least a bit more future-proof.

To take myself for an example, back a couple of years ago, starting with my bachelor thesis, I began to mirror all my publications to the decentralized storage network #IPFS, which also gives me data integrity and tamper resistance by content-addressing. Depending on the type of work I do also upload my stuff to my own website or Zenodo. I at least dual-store my work in raw text and PDF. The first setting or config I adjust with my word processing software is the PDF/A export setting, so that it will save files to PDF/A per default.

#SafeguardingResearch #DataRescue #DigitalPreservation #OpenScience #Science #GLAM #Libraries #DigitalHumanities #AcademicChatter #Research
jonny (good kind) (@[email protected])

to any academics who want their work to outlast their current hype cycle, the next publisher downsizing, or government book burning: - make your work available for free. - as a PDF or HTML document (or, fine, JATS) - from a URL that requires no login or javascript to access. having your work only available behind some heinous publisher paywall or 'enhanced reader' is a straightforward statement that you don't care about your work being part of the shared pursuit of human understanding. it is, in fact, your job to make sure that your work available. sincerely, someone trying to preserve your work.

neurospace.live
👩🏻‍💻 Checking the Day 2 Wed. 23Oct programme at #OpenEngaged #OAWeek:
🌟Lightning talks: #SafeguardingResearch #Datarescue #CARE #OpenGLAM #Accessibility
🌟Technology, Power, and Equitable Design session. #LocalContexts #OpenCitations #OpenMetadata
✅ Register https://openscholarship.gitbook.io/open-and-engaged-2025/day-2-wednesday-22-october
Day 2💫 Wednesday, 22 October | Open and Engaged 2025

British Library's Open and Engaged 2025 Conference

Join the Open Science Conference 2025 (#OSC2025) in Hamburg or online! Explore Open Science and AI with keynotes, discussion and solution sessions, poster and demos, and a panel on "The role of Open Science in safeguarding the research enterprise". #OpenScience #Research #SafeguardingResearch

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