"Nachhaltig mit Verantwortung" im Themenkreis "Dialoge" ist diesmal der Rahmen, in dem @SemAntiKast und ich euch auf der #BiblioCon26 diese Woche ein Update zur klima- und sozialverträglichen Nutzung von KI in Bibliotheken geben.

Ich finde, das könnte nicht besser passen. Denn wir brauchen jetzt wie nie einen Dialog darüber, dass auch #Bibliotheken in Bezug auf ökologische, ethische, gesellschaftliche Aspekte von KI Verantwortung übernehmen müssen, insbesondere was generative KI im Sinne von großen Diffusions- und Sprachmodellen anbetrifft.

Für mich ist es etwas ganz Besonderes in diesem Rahmen zusammen mit den Wegbereiterinnen der grünen Bibliotheksbewegung Petra Hauke (stellt in ihrem Beitrag die deutsche Übersetzung der IFLA Guidelines for Green Libraries vor und arbeitet schon jahrzehntelange in diesem Bereich) und Claudia Lux (moderiert das Format, hat 2008 als IFLA-Präsidentin erstmals unsere Rolle als Bibliothekswesen im Kontext der Klimakrise hervorgehoben) sprechen zu dürfen.

All das wurde möglich durch die engagierten Menschen des @netzwerkgruenebibliothek, die uns zusammengebracht haben, nach ihrer scharfsinnigen Feststellung, dass im Call der diesjährigen #BiblioCon das Thema #Nachhaltigkeit ausgespart wurde.

Umso mehr freut es mich, hier als ein Teil meinen Beitrag leisten zu können, damit auch die ethischen Dimensionen von #KI in einem grünen Bibliothekskontext beleuchtet werden und bleiben. Es gibt auch mindestens zwei erfreuliche Entwicklungen, von denen ich es kaum erwarten kann, sie euch mitzuteilen 😄🦜🌱

https://bibliocon2026.abstractserver.com/program/#/details/sessions/315

#GenerativeKI #Klimawandel #Klimaschutz #SDGs #BNE #LLMs #ChatGPT #KIinBibliotheken
Program

Digitalministerkonferenz: Wildberger will Datenschutz für KI-Einsatz in der Verwaltung schleifen

https://netzpolitik.org/2026/digitalministerkonferenz-wildberger-will-datenschutz-fuer-ki-einsatz-in-der-verwaltung-schleifen/

Der durchdigitalisierte Staat soll her und das möglichst schnell. Darin sind sich Bund und Länder nach der Digitalministerkonferenz einig. Um Tempo zu machen, wollen die zuständigen Minister:innen mehr sogenannte Künstliche Intelligenz und weniger Datenschutz.

#bdsg #bundesministeriumfürdigitalesundstaatsmodernisierung #bundesverwaltung #digitalministerkonferenz #dsgvo #föderalemodernisierungsagenda #generativeki #karstenwildberger #ki_agent #moderneverwaltung #verwaltungsdigitalisierung #netzpolitik

Mehr KI – weniger Datenschutz

Digitalministerkonferenz: Wildberger will Datenschutz für KI-Einsatz in der Verwaltung schleifen

Der durchdigitalisierte Staat soll her und das möglichst schnell. Darin sind sich Bund und Länder nach der Digitalministerkonferenz einig. Um Tempo zu machen, wollen die zuständigen Minister:innen mehr sogenannte Künstliche Intelligenz und weniger Datenschutz.

Bürokratieabbau, Registermodernisierung, DeutschlandID: Auf diese Themen blickt Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU) schon seit längerem mit der KI-Brille. Spätestens seit Mittwoch weiß er die Länder dabei hinter sich. Auf der Pressekonferenz zur Digitalministerkonferenz (DMK) demonstrierten Wildberger, die hessische Digitalministerin Kristina Sinemus (CDU) und der Chef der Senatskanzlei Hamburg Jan Pörksen (SPD) Einigkeit bei diesem Thema. Alle drei betonten, dass man beim KI-Einsatz in der öffentlichen Verwaltung an einem Strang ziehe.

Seit 2024 treffen sich die Minister:innen, Senatoren und Staatssekretär:innen der Länder regelmäßig, um über digitalpolitische Entscheidungen zu diskutieren. Die fünfte DMK fand in Hamburg statt und knüpfte inhaltlich an die Föderale Modernisierungsagendaan. Die hatten Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und die Regierungschef:innen der Länder im Dezember beschlossen. Die 200 Maßnahmen der Föderalen Modernisierungsagenda zielen vor allem darauf ab, Bürokratie abzubauen. Bund und Länder wollen etwa bis Ende 2026 Berichtspflichten für die öffentliche Verwaltung prüfen, um mindestens die Hälfte von ihnen zu streichen.

Ein weiteres Ziel ist ein durchgehend digitalisierter Staat. Zwar lehnte die DMK einen Antrag Schleswig-Holsteins zu „digital only“ ab. Demnach sollen Verwaltungsbehörden nur noch rein digitale Prozesse anbieten und auf papiergebundene Arbeit verzichten. Doch die Uneinigkeit sei nicht inhaltlich begründet, so Sinemus und Wildberger, sondern darin, bis wann dieses Ziel erreicht sein soll. Das Ziel digital only sehen der Koalitionsvertrag und die Föderale Modernisierungsagenda vor. „Der Weg führt klar in diese Richtung“, sagt Wildberger.

Mit KI zurück an die Spitze

Und dieser Weg ist gepflastert mit KI-Projekten. Nur so ließen sich laut Digitalminister ein durchgehend digitaler Staat erreichen und die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands stärken. Daher freut sich Wildberger nach eigenen Angaben auch über Deutschlands Wirkmacht beim KI-Omnibus auf EU-Ebene. Mit der jüngst erzielten Einigung erhalte die Industrie nun „mehr Freiraum“, so der Minister. Die Industrie solle auch bei der Umsetzung des Deutschland-Stacks eine wichtigere Rolle einnehmen.

Seinen Fokus auf generative KI hat Wildberger bereits zu seinem Amtsantritt eingenommen. Besonders deutlich wurde das etwa auf dem Gipfel zur Europäischen Digitalen Souveränität im November vergangenen Jahres und auf der Münchener Sicherheitskonferenz im vergangenen Februar. Im November begrüßte der Minister ausdrücklich die Kooperation des französischen KI-Start-ups Mistral und des deutschen Softwareunternehmens SAP, die nun gemeinsam eine KI-Lösung für die öffentliche Verwaltung bereitstellen wollen. Und er unterzeichnete die deutsch-kanadische Absichtserklärung für nachhaltige Rechenzentren und „wertebasierte KI-Politik“.

Diese wertebasierte Politik sieht der Minister etwa in der bundeseigenen KI-Plattform KIPITZ vom ITZBund und im „preisgekrönten Projekt SPARK“ umgesetzt. Damit sei Deutschland bei KI-basierten Verwaltungsanwendungen sogar „weltweit führend“, lässt sich der Minister auf der Projektwebsite zitieren. Unter dem Projekt SPARK seien demnach mehrere KI-gestützte Genehmigungsverfahren entwickelt worden, die Beschäftigte wirksam entlasten sollen. Neben der Bundesverwaltung würden sie bereits im Stadtstaat Hamburg und im Land Mecklenburg-Vorpommern zum Einsatz kommen, so Wildberger.

Generative KI versus Datenschutz

Mit SPARK will Wildberger auch die schleppende Verwaltungsdigitalisierung adressieren. Fachleute sehen den Ansatz des Ministers kritisch, weil er KI einsetzt, statt Informationen in maschinenlesbare Formate zu übertragen, was die Automatisierung der Verwaltung deutlich beschleunigen und effizienter machen würde. Der Minister füge dem Problemberg nur noch weitere Schichten hinzu, so die Kritik.

Gleichzeitig will Wildberger Hindernisse aus dem Weg räumen, die aus seiner Sicht einer Nutzung von KI-Sprachmodellen im Wege stünden. Ganz oben auf der Liste: der Datenschutz. Laut Föderaler Modernisierungsagenda will der Bund spätestens Ende 2027 eine neue Regelung im Bundesdatenschutzgesetz vorschlagen, „die es öffentlichen Stellen zum Zwecke des Trainings und Einsatzes von KI erlaubt, personenbezogene Daten zu anonymisieren oder zu pseudonymisieren“.

Auch brauche es „eine stärker risikobasierte Ausrichtung der Datenschutz-Grundverordnung“, heißt es in der Modernisierungsagenda weiter, um etwa die Arbeit von KI-Reallaboren zu erleichtern. Das betreffe unter anderem die Einwilligung von Betroffenen und die Zweckbindung der verwendeten Daten.

Nach der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) wie auch nach dem Bundesdatenschutzgesetz dürfen personenbezogene Daten grundsätzlich nicht verarbeitet werden, es sei denn die betroffene Person willigt ausdrücklich ein oder es gibt für den entsprechenden Fall eine gesetzliche Grundlage.

Offene Fragen spielen keine Rolle auf der Digitalministerkonferenz

Die bestehenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen würden zu streng ausgelegt und übererfüllt, aus Angst, etwas falsch zu machen, sagte Wildberger am Mittwoch. Außerdem brauche es nicht 17 unterschiedliche Datenschutzgesetze und auch keine Pflicht für die Länder, eigene Datenschutzbeauftragte zu bestellen. Das alles bremse die Digitalisierung staatlicher Verwaltungsprozesse aus, etwa mit Blick auf den Datenaustausch zwischen Behörden.

Auch die Datennutzung, die für das Training von KI-Sprachmodellen eine wesentliche Voraussetzung ist, will der Minister erleichtern. Dazu müssten Bund und Länder an den geltenden Datenschutz-Rechtsrahmen ran, der sich mit dem Einsatz von KI nur schwer vereinbaren ließe, wie auch die Bundesdatenschutzbeauftragte Louisa Specht-Riemenschneider im Dezember gegenüber netzpolitik.org sagte. So sei etwa unklar, wie man Betroffenenrechte und Löschansprüche bei KI-Systemen nach dem Training geltend macht, sagt Specht-Riemenschneider.

Derartige Fragen, die eigentlich einer größeren gesellschaftlichen Debatte bedürfen, tauchen im Beschluss zum „Paradigmenwechsel im Datenschutz“ der DMK allerdings nicht auf. Auch hier sind sich alle Beteiligten offenbar einig.

Esther Menhard ist freie Autorin bei netzpolitik.org. Sie recherchiert zur Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung und nimmt dazu gerne Hinweise entgegen. Von Haus aus Philosophin, interessiert sie sich für Datenethik, die Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Digitalität, AdTech, Open Access und Open Source. Kontakt: E-Mail (OpenPGP), Mastodon, Bluesky. Dieser Beitrag ist eine Übernahme von netzpolitik, gemäss Lizenz Creative Commons BY-NC-SA 4.0.

Mehr KI – weniger Datenschutz – Beueler-Extradienst

Was haben Diversität, KI und die Gender Data Gap miteinander zu tun?

Das zeigt die Forschung von Dr. Sabine Klinger MA. und Susanne Sackl-Sharif. Sie haben einen Orientierungsleitfaden veröffentlicht, der Fachkräften der Sozialen Arbeit dabei hilft, generative KI diversitätssensibel zu nutzen.

Zu Podcast und Blogartikel geht es über den folgenden Link: https://www.sozial-pr.net/diversitat-und-ki/

Zum Orientierungsleitfaden geht es hier entlang: https://digitalesozialearbeit.github.io/orientierungsleitfaden/

#GenerativeKI #Diverstiät

Diversität und KI: Ein Orientierungsleitfaden im Sozialgespräch Podcast

Was haben Diversität und Gender mit generativer Künstlicher Intelligenz zu tun? Eine ganze Menge, wie meine beiden Gesprächspartnerinnen heute zeigen. Denn Large Language Models (LLM) sind biased, also nicht neutral. Abhängig von Trainingsdaten und Gewichtung der verschiedenen Aspekte haben KI‑Modelle und die auf ihnen basierenden Systeme blinde Flecken und Datenlücken. Diese Konstruktion verstärkt oft Vorurteile und Stereotype und kann damit, vor allem im Kontext der Sozialen […]

https://www.sozial-pr.net/diversitat-und-ki/

🗨️„Anwendende von #KI sollten Grundlagen generativer KI kennen“, sagt Andrea Martin, IBM und Mitglied der Plattform @LernendeSysteme.

Im Kurzinterview erklärt sie, warum Unternehmen KI-Kompetenz aufbauen, klare #Governance schaffen und Mitarbeitende befähigen müssen.

➡️ Interview: https://www.plattform-lernende-systeme.de/ergebnisse/standpunkte/interviews/3-fragen-an-newsreader/generative-ki-im-unternehmen-braucht-befaehigung-und-eine-starke-governance.html

➡️ Whitepaper zum verantwortungsvollen Einsatz von #GenAI in Unternehmen: https://www.plattform-lernende-systeme.de/aktuelles-newsreader/generative-ki-im-unternehmen-strategien-und-praxistipps-fuer-den-verantwortungsvollen-einsatz.html

#generativeKI

Die aktuelle Schwemme an generativer #KI ist kein Fortschritt, sondern ein Rückschritt für das menschliche Schaffen. Sie lässt unsere Kreativität und Qualität regelrecht verkümmern.

Statt Werkzeuge zu bauen, die uns unterstützen, bauen wir Maschinen, die den menschlichen Aufwand entwerten, die Menschlichkeit hinter Algorithmen verstecken und die letztendlich nur wenigen Überreichen helfen.

#GenerativeKI #AIslop #KI #Kreativität #KIHype #AIHype #Menschlichkeit #GenAI #Tech #BigTech #TechOligarchs #LateCapitalism

neu im Blog: Welchen KI-Chatbot aus Europa nutzen? Welche lokale Cloud-Lösung? Anregungen und Inspirationen aus den DI.Days April und Mai von Tool Queen DoSchu
https://doschu.com/2026/05/tool-queen-di-days-april-mai-2026/

#didit #diday #generativeki

Tool Queen: DI.Days April & Mai 2026

Welche KI aus Europa kann ich nutzen? Welche Cloud-Lösung? Anregungen und Inspirationen aus den DI.Days April und Mai

https://doschu.com/2026/05/tool-queen-di-days-april-mai-2026/

Wer Inhalte für Umweltschutzprojekte mit generativer KI erstellt, hat leider nichts verstanden.

#Umweltschutz #Umwelt #Naturschutz #Natur #KI #AI #KünstlicheIntelligenz #GenerativeKI #generativeAI #Energieverbrauch #Wasserverbrauch #Verschwendung