Lesebrief zum „Pullfaktor“

In den BNN vom 21. Mai 2026 fand sich ein Artikel, der das Thema "Pullfaktor" beleuchten möchte. Der Pullfaktor ist Teil des Push-Pull-Modells des Demographen Everett S. Lee aus den 1960er Jahren, das wiederum auf ältere, naturwissenschaftliche Migrationsmodelle aus dem…

Trotz alledem
Dazu gehörten Äußerungen gegen #Seenotrettung weil dies ein #Pullfaktor sei …
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@LocalZero_Ulm
Das Wort #PullFaktor bekommt einen ganz neuen Aspekt, wenn das Ministerium aktiv um Lobbyismus nachsucht.

@tagesschau Für mich war ein Beitrag des Migrationsforschers Hein de Haas Augen öffnend: https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/migration-viele-gaengige-annahmen-stimmen-nicht

Am Ende gibt es nur einen »#Pullfaktor«: Die wirtschaftliche Situation des Ziellandes. #Deutschland schwächelt = weniger Migration, #Spanien hat gerade einen Lauf = mehr Migration.
Sehe ich in https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/migrationspolitik-asylwende-zum-greifen-nah-diese-grafiken-geben-aufschluss/100140608.html bestätigt. Jetzt heften sich #Dobrindt und Co. das ganze ans Revers.

Mythen über Migration: Viele Annahmen stimmen nicht

Viele gängige Annahmen zur Migration stimmen nicht, erklärt Hein de Haas in seinem Vortrag. Sie seien wissenschaftlich nicht haltbar.

Deutschlandfunk Nova

@Sagittarius_Galaxie

#familiennachzug funktioniert nicht mit #nazis
#pullfaktor ist die Korruptionsvielfalt in der #Politik für die #christliche #union

ich kann es mir nicht vorstellen, wie Christen es für eine gute Idee halten, die Kernfamlien auseinander zu reißen, ihrem Nächsten es nicht zu gönnen mit ihrer Familie vereint zu leben, in Sicherheit und Frieden

Wohl eher eine zwielichtige und kriminelle Bande mit mafiösen Strukturen, die die Gesellschaft eher zersetzen will
#csu #cdu

Einer der wichtigsten Gründe, gerne auch #Pullfaktor genannt, warum Menschen nach Deutschland flüchten ist, weil es hier sicher ist. Die wirtschaftliche Stärke, Achtung der Menschenrechte und das Bildungssystem, um sich ein neues, besseres Leben aufzubauen.

Ich glaube mit 20% für die #AFD und einem Höchststand an rechtsextremen Straftaten, ist dann dieser wichtigste Pull-Faktor bald Geschichte.
Die soziale Kälte, für die #CDU und #CSU daneben sorgen, erledigt dann den Rest.

#Migration #Extremism #Bundestagswahl2025

Wichtiger Beitrag von Judith Kohlenberger zum sog. #Pullfaktor, der Debatten um #Migration weiterhin prägt und auch im gegenwärtigen europäischen Unterbietungswettbewerb immer noch Forderungen nach einer restriktiveren #Migrationspolitik legitimieren soll.

https://www.migrationsbegriffe.de/pullfaktor

Pullfaktor - Inventar der Migrationsbegriffe

Der Pullfaktor ist Teil des Push-Pull-Modells des Demographen Everett S. Lee aus den 1960er Jahren, das wiederum auf ältere, naturwissenschaftliche Migrationsmodelle aus dem 19. Jahrhundert zurückgreift. Einem hydraulischen Prozess gleich wird Migration dabei als Ergebnis ‚anziehender‘ Faktoren im Zielland und ‚abstoßender‘ Faktoren im Herkunftsland gesehen, mit ‚intervenierenden Hindernissen‘ dazwischen. In der modernen Migrationsforschung gilt das Modell als überholt, da es Migrationstreiber statisch und kontextunabhängig betrachtet und daraus folgende Entscheidungen reduktionistisch bewertet. Neuere empirische Studien belegen, dass es die Dynamik und Multikausalität von Migration nicht angemessen erfassen kann. In der politmedialen Debatte ist seine Popularität jedoch ungebrochen, was auf die Einfachheit und Suggestivität der verwendeten Begrifflichkeiten zurückzuführen ist, die eine willkommene Komplexitätsreduktion bieten. So wird der Begriff Pullfaktor in politischen Debatten verwendet, um restriktive Maßnahmen zu fordern bzw. zu rechtfertigen, von begrenzten Sozialleistungen bis hin zur Aufstockung des Außengrenzschutzes oder der Kriminalisierung von Seenotrettung. Der auf europäischer Ebene voranschreitende Unterbietungswettbewerb in der Asylpolitik erfährt dadurch Legimitation, stellt er doch auf die Reduzierung der vermeintlichen ‚Sogwirkung‘ günstiger Aufnahmebedingungen in Zielländern ab. Neuere Modelle, wie das *Aspirations-Capabilities-Gap*-Modell oder der *Autonomy of Migration*-Ansatz, bieten komplexere Erklärungsansätze, indem sie auch die Ressourcen zur Umsetzung von Migrationswünschen und die Subjektivitäten von Migrant:innen miteinbeziehen.

Frau #Maischberger lässt, obwohl das Märchen vom #Pullfaktor Sozialleistungen x-fach widerlegt wurde, #Lindner erneut diese Mär verbreiten. Ich bezweifele, dass sie derart uninformiert ist, dass sie die Widerlegungen dieses Mythos nicht mitbekommen hat, daher muss ich vermuten, dass es hier nur darum geht, Reichweite über #Ragebaiting zu generieren.

Ekelhaft zudem, dass die #tagesschau diesen -privat produzierten und vom #ÖRR eingekauften- Mist über ihren offiziellen Kanal verbreitet.

»Migration«: Fakten statt Mythen zum Thema Migration

Ein Migrationsforscher räumt mit Vorurteilen auf, die in politischen Debatten von Vertretern aller Lager kultiviert werden. Eine Rezension (Rezension zu Migration von Hein de Haas)

#Bezahlkarte und #Pullfaktor: es gibt so einige Familien in ärmeren Ländern, die jemanden in reichere Länder schicken zum arbeiten.
Da muss man nicht mal bis Afrika schauen - ich hab nen rumänischen Kollegen, der monatlich 400€ nach Hause schickt.
Dürfen die Menschen ihre Familie so nicht mehr unterstützen, müssen sie die Familie eben hierher holen ...