Antifaschistische Organisation und Politik sind nötiger denn je!
âAn dem Tag, an dem ein #Faschist eine Wahl gewinnt, erklĂ€rt der #BundesprĂ€sident die Begrenzung der #Migration zur Obersten PrioritĂ€t. Nicht den Kampf gegen den Faschismus.â
Erstmals seit 1945 ist es einer im Kern faschistischen Kraft in Deutschland gelungen, in zwei BundeslĂ€ndern einen GroĂteil der Stimmen auf sich zu vereinigen.
Antifaschistische Organisation und Politik sind nötiger denn je!
Der #AfD ist es in #ThĂŒringen zum ersten Mal gelungen, als eindeutig faschistisch dominierte Partei stĂ€rkste Kraft in einem #Bundesland zu werden. In #Sachsen belegt sie mit minimalem Abstand zur fĂŒhrenden #CDU den zweiten Platz. Damit ist die von #Antifaschist*innen seit langem befĂŒrchtete Katastrophe eingetreten. Die Auswirkungen auf die demokratische #Zivilgesellschaft und emanzipatorische Projekte werden zweifellos verheerend sein.
Der AfD gelingt unter FĂŒhrung des #Nationalsozialisten Björn #Höcke ein entscheidender Schritt zur Macht. Die Niederlage Höckes beim Kampf um das #Direktmandat ist dabei nur ein schwacher Trost, zeigt aber, dass gezielte #Kampagnen gegen #Kandidaten der AfD sinnvoll und erfolgreich sein können. Es bleibt abzuwarten, ob daraus innerparteiliche Verwerfungen oder Konsequenzen folgen.
Dieser Wahlsieg der AfD kommt nicht ĂŒberraschend, sondern hat sich ĂŒber Jahre abgezeichnet. Eine wesentliche Ursache dafĂŒr ist, dass es der AfD gelungen ist, den rechten #Mythos von der Migration als âMutter aller Problemeâ ins Zentrum der der politischen Debatte zu bringen und sĂ€mtliche Themen jenseits der #Faktenlage auf den Aspekt der Migration zuzuspitzen. Dies war und ist nur möglich, weil alle relevanten Parteien der #Schwerpunktsetzung der AfD folgten. Inhaltlich entsteht in der politischen Arena so ein politischer und rhetorischer #Ăberbietungswettkampf nach rechts. Dieser ist gegen nazistische Parteien logischerweise nicht zu gewinnen.
In den WahlkĂ€mpfen der letzten Monate ĂŒberwogen eindeutig bundespolitische Themen und die dazugehörigen Forderungen. Lösungsorientierte AnsĂ€tze fĂŒr die sozial- und wirtschaftspolitischen Herausforderungen kamen in der öffentlichen Debatte nicht zum Tragen. Die ungehemmte Umverteilung des gesellschaftlichen Reichtums von unten nach oben geht weiter: immer mehr #Reiche werden von #MillionĂ€ren zu #MilliardĂ€ren, wĂ€hrend immer mehr Menschen kaum noch ihre #Miete bezahlen können und #Soziales, #Gesundheit, #Bildung und #Infrastruktur chronisch unterfinanziert sind. Das sichtbare #Elend in den StĂ€dten wĂ€chst. #Klimaschutz und #Verkehrswende bleiben auf der Strecke.
Statt hier tragfĂ€hige Konzepte zu entwickeln, werden seit Jahren rassistische und sozialdarwinistische #Ressentiments bedient und dabei bis tief in die Gesellschaft legitimiert. Die weitere Abschottung Europas gegen Menschen auf der #Flucht, der schĂ€ndliche Umgang mit den afghanischen â#OrtskrĂ€ftenâ, EinfĂŒhrung von #Chipkarten statt #Bargeld fĂŒr #GeflĂŒchtete oder das Ansinnen von #FDP und #Union, das sogenannte #BĂŒrgergeld (aka #HartzIV) unter das bestehende #Existenzminimum zu streichen, sind Ausdruck dessen. Das politische Programm der AfD fĂŒhrt so schon jetzt zur wachsenden #Verarmung breiter Bevölkerungsschichten, paradoxerweise insbesondere unter ihren #WĂ€hlerinnen und #WĂ€hlern.
SpĂ€testens die Resultate in ThĂŒringen und Sachsen zeigen: es lohnt sich fĂŒr die anderen Parteien nicht, die Menschenfeindlichkeit der AfD zu ĂŒbernehmen. Diese Strategie kann und wird keine Erfolge liefern. Statt auf #Ausgrenzung gegenĂŒber GeflĂŒchteten und Armen zu setzen, mĂŒssen alle demokratischen und emanzipatorischen KrĂ€fte Werte der SolidaritĂ€t und des #Humanismus in den Vordergrund stellen. Dem Aufstieg der AfD als parlamentarischer Ausdruck des #Faschismus in der BRD muss eine Politik der sozialen #Gerechtigkeit und der #Verteidigung der #Menschenrechte fĂŒr alle entgegengesetzt werden.
Die AfD muss auf allen Ebenen bekÀmpft werden, persönlich, gesellschaftlich, politisch, juristisch!
Macht mit bei Aufstehen gegen Rassismus, unterstĂŒtzt die Kampagne âAfD-Verbot jetzt!â und werdet zum nĂ€chsten Parteitag der AfD Teil von Widersetzen!
https://www.trueten.de/archives/13374-Antifaschistische-Organisation-und-Politik-sind-noetiger-denn-je!.html #Antifa #VVNBdA #CapitalismIsADeathCult