In unserer #CLCA Forschungsreise zu #lernkultur im #learningcircle-format sind wir nun schon in Woche 2. Mein großes Learning aus der Auseinandersetzung mit Definitionen und Verständnis: es gibt 2 große Ansätze - eher deskriptiv oder eher normativ. Darüber hinaus ist auch de Herausforderung, Lernkultur von ähnlichen Begriffen wie z.B. "Lernende Organisation" und "Lernklima" abzugrenzen. reise hat sich Schin ausgezahlt!
#colearn #clc
Diese Woche war #CLC Woche: Montag Start der #clca #forschungsreise zu #lernkultur, Mittwoch #clca Stammtisch Wien und gestern Impuls gemacht zu #Schulterblick im CLC Lunch&Learn.

Unterrichten in der Tabletklasse

Wie können wir einzelne Lehrkräfte ebenso wie Gruppen von Lehrkräften befähigen, mit digitalen Endgeräten wie iPads zu unterrichten? Ich war Teil des Teams, das im Auftrag des Niedersächsischen Landesamts für Qualitätsentwicklung (NLQ) einen Moodle-Kurs entwickelt hat, der genau diese Aufgabe übernimmt – indem er

  • sowohl zum Selbstlernen als auch zum Lernen in Gruppen einlädt,
  • sowohl für technisch unerfahrene als auch für technisch versierte Lehrkräfte Lernwege bereithält und
  • methodisch das umsetzt, was inhaltlich vermittelt werden soll: selbstorganisiertes und selbstgesteuertes Lernen in einer Kultur der Digitalität, das ebenso zum Weiterlernen einlädt wie zur Reflexion.

Warum dieser Kurs unbedingt zu empfehlen ist, nicht nur mit Blick auf „das wohl größte Digitalisierungsprojekt in Niedersachsens Schulgeschichte [… ,] alle Siebtklässler sowie Lehrkräfte mit kostenlosen Tablets ausstatten“, liegt an der Differenzierung, den didaktischen Doppeldeckern und dem Herzstück, dem Bild des Lernens:

Ein Bild des Lernens (nach KMK)

Mir persönlich am wichtigsten ist am Kurs das Bild des Lernens, das wir im Modul „Veränderte Lernkultur in einer digitalen Welt“ nachgezeichnet haben. Ausgehend vom Leitmedienwechsel begründet der Kurs basierend auf den Papieren der Kulturministerkonferenz (KMK) von 2016 („Bildung in der digitalen Welt“), 2021 („Lehren und Lernen in der digitalen Welt“) sowie 2024 („Handlungsempfehlung für […] zum Umgang mit Künstlicher Intelligenz[…]“), dass wir grundsätzlich von Lernprozessen ausgehen, die gestaltet und reflektiert werden:

cc by Niels Winkelmann

Sie basieren zudem auf den sogenannten 4K-Kompetenzen (Kommunikation, Kollaboration, Kreativität und kritisches Denken) und sind oft problem-, produktorientiert oder auch projektbasiert.

cc by Niels Winkelmann

Diese Lernprozesse können gut in digitalen Lernumgebungen stattfinden, in denen beispielsweise dokumentiert, Feedback gegeben und reflektiert wird.

cc by Niels Winkelmann

Dabei hat auch KI ihren Platz als ko-aktives Teammitglied.

cc by Niels Winkelmann

Dadurch bekommen Lehrkräfte einerseits eine Funktion als Lern(prozess)begleitung, aber auch als Inspektion für den gesamten Prozess in all seinen Facetten. Insofern müssen Prüfungen auch diesen gesamten Prozess in den Blick nehmen.

cc by Niels Winkelmann

Diese Vorstellung hat keinen Absolutheitsanspruch, deckt sich aber sehr mit meiner Vorstellung von Lernen und Leisten, die ich in der Arbeitsphase hier aufgeschrieben habe. Sie ist der Leitfaden für das Modul „Veränderten Lernkultur in einer digitalen Welt“.

Unterschiedliche Reihenfolgen als Differenzierung für (un)erfahrene Lehrkräfte

Die Papiere der Kulturministerkonferenz zeigen im Einklang mit theoretischen Konzepten wie dem DPACK-Modell, dass im digitalen Raum einerseits Kenttnisse und Fähigkeiten im Digitalen und Technischen notwendig sind und andererseits „die anwendungsbezogene sowie gesellschaftlich-kulturelle Perspektive von digitalen Phänomenen und Veränderungsprozessen“ (KMK). Wir haben dieses sogenannte Dagstuhl-Dreieck, mit dem die Kultusministerkonferenz auch argumentiert, im didaktischen Sinne auf zwei Perspektiven verkürzt: Der Kurs bietet einerseits einen Lernpfad für technisch unerfahrene Lehrkräfte, andererseits einen für technisch versierte. 

Da in Moodle nur eine Reihenfolge möglich ist und die Mehrzahl derer, die diesen Kurs als Selbstlernkurs online absolvieren, eher technisch geübt ist, folgt der Kurs in Moodle der Reihenfolge für die Zielgruppe der technisch Versierten, die unmittelbar (1) mit der veränderten Lernkultur und (2) den dafür notwendigen Kompetenzen beginnt, selbstorganisiert und selbstgesteuert zu lernen. Anschließend werden (3) Classroom-Management und (4) Kollaboration und Ko-Kreation thematisiert, bevor (5) die systematische Nutzung der Endgeräte und (6) der Medienproduktion aus Anleitungsperspektive an der Reihe sind.

Technisch unerfahrene Lehrkräfte sollten sich hingegen zunächst die (5) systematische Nutzung der Endgeräte sowie die Chancen der (6) Medienproduktion erarbeiten, bevor sie ihren Blick dafür weiten, wie durch (3) Classroom-Management (4) Kollaboration und Ko-Kreation möglich wird. Davon ausgehend kann dann der gesellschaftlich-kulturelle Veränderungsprozess im Sinne des Dagstuhl-Dreiecks besser verstanden werden, der hinter der (1) veränderten Lernkultur liegt, in der (2) selbstorganisiert und selbstgesteuert gelernt wird.

In beiden Fällen bilden (7) Schulentwicklung und (8) Reflexion den Abschluss, um die Lernprozesse in die Schule hineinzutragen und als persönliche Lernwege fortzusetzen.

Beide Wege werden im Einstiegsmodul anhand der Nutzungsszenarien erklärt.

Didaktische Doppeldecker als zentrales Prinzip

Damit nutzt der Kurs im Sinne der Kultusministerkonferenz auf mehreren Ebenen das Prinzip des „didaktischen Doppeldeckers“ (KMK): Einerseits können sich Lehrkräfte die Nutzung der technischen Möglichkeiten erarbeiten, die Tablets grundsätzlich bieten (systematische Nutzung der Endgeräte), besonders durch Kollaboration und Ko-Kreation sowie Medienproduktion. Andererseits werden sie dadurch befähigt, ihre Schüler:innen systematisch mit Endgeräten lernen zu lassen. Zudem lernen die Lehrkräfte auf der Meta-Ebene, ihren eigenen Lernprozess zu gestalten und zu reflektieren, medienproduktiv, selbstorganisiert und selbstgesteuert zu arbeiten, im Idealfall sogar kollaborativ und ko-kreativ – auch wenn hier beim Selbstlernkurs Grenzen gesetzt sind. Dennoch haben wir in den Praxisaufgaben immer wieder dazu aufgefordert, andere Lehrkräfte einzubeziehen.

Ein begleitende Video, um einen ersten Eindruck vom Projekt zu geben, habe ich hier geteilt:

https://youtube.com/shorts/E3ok6Gab7hQ?feature=share

Ich werde nun regelmäßig die entsprechenden Module vorstellen, die wunderbare Schätze für die praktische Arbeit zu bieten haben. Die Beiträge werde ich hier nach und nach verlinken:

cc by Niels Winkelmann

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Unbedingt hören!
Pflicht für alle die im Bildungsbereich tätig sind.

Joachim Lorenz und Yvo Wüest - #Microlearning und #Nanolearning und wie die #KI die #Lernkultur der Zukunft prägt.

https://education-minds-podcast.podigee.io/168-146-joachim-lorenz-und-yvo-wuest-microlearning-und-nanolearning-und-wie-die-ki-die-lernkultur-der-zukunft-pragt

#146 Joachim Lorenz und Yvo Wüest - Microlearning und Nanolearning und wie die KI die Lernkultur der Zukunft prägt

In der heutigen Episode spreche ich mit Joachim Lorenz über unser gemeinsames Buch «Microlearning und Nanolearning – Strategien, Methoden und KI-Tools für wirksames Lernen». Wir berichten von der Entstehungsidee des Buches und diskutieren zentrale Fragen moderner Lernarchitekturen in einer von KI geprägten Welt. Joachim ist Experte für Wissensmanagement und KI-Transformation und gibt sein fundiertes Know-how als Forscher, Keynote-Speaker und KI-Trainer weiter. Gemeinsam diskutieren wir, wie Microlearning und Nanolearning Lernprozesse präziser, wirksamer und anschlussfähiger machen. Uns interessiert die Frage, wie KI Organisationen dabei unterstützt, Lerntransfer zu verbessern und personalisierte Lernwege zu entwickeln. Weitere Themen dieser Episode: -Unser digitaler Schreibprozess über Länder und Zeitzonen hinweg -Microlearning vs. Nanolearning und die Verbindung zur didaktischen Reduktion -Konkrete Beispiele und Use Cases aus der Praxis -Der Einfluss von KI auf Wissensmanagement, Weiterbildung und Lernkultur -Empfehlungen für Organisationen, die mit Micro- und Nanolearning starten möchten -Was beim Lernen trotz KI unersetzlich menschlich bleibt Eine Episode für alle, die sich mit moderner Erwachsenenbildung, KI-Kompetenz, Lernentwicklung oder organisationalem Lernen beschäftigen. Vernetze dich mit Joachim auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/joachimlorenz/ Webseite Joachim Lorenz: https://joachimlorenz.digital Stehst du als Trainer, Ausbildende oder Coach vor der Aufgabe, Kernbotschaften aus umfangreichem Stoff herauszuarbeiten? Dann unterstütze ich dich gerne dabei. Vereinbare gleich hier ein Kontaktgespräch: https://education-minds.com/

Education Minds - Didaktische Reduktion und Erwachsenenbildung
Am 12.11.25 startet die neue Runde des Schulentwicklungsprogramms Fürs Leben lernen.
Es unterstützt Schulgemeinschaften mit Prozessbegleitung u empirisch validierten Maßnahmen dabei, eine #Lernkultur zu praktizieren, die #Persönlichkeitsentwicklung u fachliches Lernen miteinander verbindet UND eine #Schulkultur zu leben, die für das Wohlbefinden des Einzelnen, für wertschätzende Beziehungen untereinander u für einen Beitrag zu einer lebenswerten Welt einsteht. #rlpedu
https://evewa.bildung-rp.de/veranstaltungskatalog_detail?id=72092&m=dbca5ecc-a3b5-11e9-8e0c-0050569784c7&r=8092

"Was schafft in virtuellen Meetings wirklich Nähe?" Das finden wir gerade gemeinsam in unserer Community auf Skool heraus. Tausche dich mit uns aus!

Diesen Nachmittag nutzen wir, um im monatlichen Rückblick unsere Learnings aus dem August zu reflektieren.
Und morgen? Da treffen wir uns wieder zu unserem wöchentlichen Lean Coffee – perfekt, um neue Gesichter kennenzulernen und sich ganz ungezwungen auszutauschen.

https://www.skool.com/peer-learning-community-7659/about?ref=1e42222e0e474ec984b400a5249dd665

#skool #community #lernkultur

Wie bedingen sich die didaktischen und organisationalen Dimensionen der Bildungsarbeit? Diese Frage konnten Studierende im berufsbegleitenden Masterstudiengang Bildungsmanagement in einer Exkursion aus zwei Perspektiven unmittelbar erleben und reflektieren.

🎲 Didaktische Perspektive: Lernen durch Planspiele und Simulationen

Das Zentrum für Managementsimulation (ZMS) an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) in Stuttgart veranschaulichte eindrucksvoll die Wirkung von Planspielen und Simulationen als Lehrmethoden:
- didaktische und organisationale Dimensionen handlungsorientierten Lernens
- Varianten von Planspielen (Brettspiele, digitale und hybride Settings)
- Vermittlung von Zukunftskompetenzen
- Simulation und Spiel als Lehrmethoden in Studiengängen

🏢 Organisationale Perspektive: Anforderungen an Programme und Bildungsräume

Am Beispiel der Integrationsarbeit bot die Volkshochschule Stuttgart (Treffpunkt Rotebühlplatz - vhs stuttgart) spannende Einblicke und ein anregendes Fachgespräch. Im Fokus standen:
- Programm- und Lehrstrategien bei Deutschkursen für Erwachsene
- psycho-soziale Faktoren beim gemeinsamen Lehren und Lernen
- aktuelle Herausforderungen der Förderpolitik
- Gestaltung und Organisation eines innerstädtischen Bildungsortes

🌟 Das Selbst-Erproben und der unmittelbare Austausch zwischen berufserfahrenen Studierenden und den Expertinnen vor Ort haben eindrucksvoll gezeigt, wie Innovationen in der Bildungsarbeit gelingen können.

Ein herzliches Dankeschön an Birgit Zürn und Gabriel Gaa (ZMS) sowie Barbara Brod-Geiger, Renata Delic und Hannah Becker (VHS), die uns mit ihrem Engagement und und ihren Expertisen inspiriert haben!

#Bildungsmanagement #Lernkultur @phludwigsburg