Der ehemalige fachverlach so:

Google Quantum AI: Quantencomputer könnte Bitcoin-Kryptografie mit unter 500.000 Qubits in neun Minuten brechen

Oh, man braucht für diesen möglicherweisekonjunktiv unter einer halben milljon qubits? Wie viel denn unter der halben milljon? Ach, das steht im abgeschriebenen reklametext von guhgell gar nicht so genau drin, und deshalb sagt ihr es nicht.

Zurzeit sind die systeme, die man einigermaßen stabil für ein paar sekundenbruchteile zum laufen kriegt, auf maximal rd. 5.000 qubits beschränkt (d-wave advantage), wenn man sehr hohen und teuren aufwand treibt. Es ist nun einmal schwierig, ein größeres kwantensystem stabil zu halten. Was im moment läuft, sind in der praxis nicht einsetzbare labormodelle. Die dekohärenz eines kwantensystems — „ungangssprachlich“ der kollaps der wellenfunkzjon — tritt schon bei kleinigkeiten ein, auf die man keinen einfluss hat. Und danach hat man kein kwantensystem mehr, das irgendein kwantenzeugs tun könnte. Deshalb beschränkt sich ernsthafte wissenschaft auf relativ kleine kwantensysteme, die man im labor mit überschaubarem aufwand hinkriegt. Schwierig meint hier also: verdammt scheiße schwierig. Mit der gegenwärtig verwendeten technik scheint man an eine grenze gekommen zu sein, die sich nur mit großem aufwand ausweiten lässt. Das hindert zwar niemanden daran, allerlei lustige PResseerklärungen der marke „wenn wir zwei größenordnungen mehr haben, dann ist die kryptografie und das kryptogeld im arsch“ zu verfassen, aber das heißt ja noch lange nicht, dass man diesen mit heißluft aufgepusteten reklamekwatsch auch noch drucken oder mit klickbäjht-übelschrift auf einer jornalistischen webseit vermelden muss.

Bislang hat sich übrigens noch keine halbwegs praktisch relevante anwendung eines kwantenkompjuters gefunden, in der klassische algoritmen auf billig verfügbaren prozessoren so unterlegen wären, dass es einen kwantenvorteil gibt. Es sah mehrfach danach aus, und das wurde auch immer mit großer tröte und tollen reklametexten für ein matematisch analfabetisches publikum PRessegemeldet, aber dann wurden bessere klassische algoritmen gefunden, worüber die scheißPResse nicht mehr so viel meldet, weil sie lieber reklametexte als wissen bringt. Reklame ist eine knalldumme und ziemliche gefährliche form der erwaxenenbildung und das einzige und eigentliche geschäft des contentindustriellen scheißjornalismus. Dieses „wir können vielleicht eventuell kryptografie brechen, wenn wir an die anzahl der qubits noch zwei nullen angehängt kriegen“ ist vor allem ein betteln um immer mehr staatsgeld und risikokapital, weil es eine für totalüberwachungsstaaten, geheimdienste und staatlich besoldete mörderbanden interessant-geile verheißung ist. Bis jetzt funkzjoniert die nummer mit solcher heißluft recht gut. Was man am ende mit viel kleineren kwantenprozessoren vermutlich gut hinbekommen könnte, sind anwendungen in der fysik und in der chemie, etwa bei der vorhersage von proteinfaltungen. Wobei die chemischen anwendungen inzwischen auch von längst fertigen angelernten neuronalen netzwerken erledigt werden — zwar mit monströsem aufwand und ein bisschen unzuverlässig, aber immer noch viel billiger als der aufwand für ein auf ein paar kelvinbruchteile runtergekühltes kwantensystem mittlerer größe.

Zurzeit sind kwantenkompjuter eine lösung ohne zugehöriges problem.

Kwantenkompjuter sind genau so ein irrazjonaler scheißheip wie die „künstliche intelligenz“, wenn auch eine ganze größenordnung seriöser. Ich bin schon seit sehr langer zeit immer nur so ein jahrzehnt vom funkzjonierenden kwantenkompjuter entfernt gewesen, ähnlich wie von der kernfusjon, die mehr energie erzeugt, als man reinsteckt. Das nagt ein bisschen an der glaubensbereitschaft. Vermutlich werden beide durchbrüche am st. nimmerleinstag des selben jahres kommen.

Aber ich lasse mich gern überraschen.

Wenn das kryptogeld dabei kaputtgeht, werde ich mich sogar darüber freuen.

Ich gebe weiter an den heiseforumnutzer mopplkopter, der das benannt hat, was der artikel verschweigt. Die zahl 15 hat übrigens die primfaktoren 3 und 5, was jeder viertklässler mit sehr geringem energetischen und technischen aufwand wie von allein rausbekommen können sollte.

#Blah #Google #Heise #LösungOhneProblem #Link #Quantencomputer
Bitcoin-Sicherheit: Quanten-Angriff effizienter als gedacht

Google Quantum AI: Quantencomputer könnte Bitcoin-Kryptografie mit unter 500.000 Qubits in neun Minuten brechen. Möglich wird das wohl erst in den 2030ern.

heise online
PlayStation im Auto: Sony verkauft uns Gaming im E-Auto – genialer Fortschritt oder teurer PR-Gag?

Sony und Honda bringen PlayStation Remote Play ins Auto: Der AFEELA 1 wird zur rollenden PS5 mit 5G, DualSense und spürbaren Einschränkungen

TARNKAPPE.INFO

„Erleichterung“ des tages

copyparty erleichtert den Dateiaustausch

Ihr habt ein Treffen, jeder hat seinen PC dabei und ihr wollt ohne USB-Stick jede Menge Dateien untereinander austauschen? Das könnte problematisch werden, außer ihr wollt eure Schwarzkopien mit einer Cloud teilen oder erstmal ein NAS so konfigurieren, damit alle darauf zugreifen können!? Genau für solche Zwecke, bei denen man nicht viel Zeit investieren möchte, hat ein Norweger copyparty erstellt. Das Ganze erinnert an Computerpartys aus den 90er Jahren, bei denen es normal war, dass die Leitungen regelrecht geglüht haben. Für das Tool gibt es auch einen Online-Demoserver, an dem man sich orientieren kann, wie das aussieht und was damit alles damit möglich ist. Das Programm ist in Python und muss nur kurz ausgeführt werden. Man kann es in einer Shell auch unter iOS installieren, um es sogar auf einem iPhone oder iPad zu starten

[Archivversjon]

Nun, ich will es mal so sagen: wer eh schon ein python installiert hat, hat auch schon einen brachial primitiven websörver vollkommen fertig rumliegen, ohne noch irgendwas anderes installieren zu müssen. Sieht natürlich nach nix aus und ist auch nix tolles, muss aber auch nur kurz an der kommandozeile ausgeführt werden und läuft überall, wo auch python läuft:

$ python -m http.server

Den zugriff auf die dateien im aktuellen verzeichnis gibt es über die IP-adresse auf port 8000, also lokal als 127.0.0.1:8000. Man wird natürlich die aktuelle netzwerkadresse verwenden. Um die rauszukriegen, muss man nur klicken können. Und schon kann man lustig dateien zum bekwemen daunlohd für die generazjon klickibunti mit dem webbrauser anbieten. Ich würde allerdings nicht empfehlen, das primitive ding auch ins internetz zu ruhten. Die meisten menschen haben auf ihren kompjutern daten rumliegen, die sie nicht so gern weltweit veröffentlichen wollen, falls da mal wieder ein kleines sicherheitsloch drin ist (das ist schon passiert). Zum beispiel private schlüssel, die known_hosts für SSH, persönliche korrespondenz, die gesamte mäjhl oder den kompletten brauserverlauf zum genüsslichen nachwixen. (Deshalb werden websörver fürs internetz meist unter einem eigenen benutzerkonto mit recht geringen rechten im dateisystem ausgeführt.) Aber fürs lokale netzwerk und unter leuten, denen man zwar vertrauen kann, aber denen man auf die schnelle weder NFS noch SMB erklären mag (das kann beides ganz schön hirnen), ist das ein gangbarer weg. Wenn man gerade mal keine billigen datenzäpfchen mitgebracht hat. Denn USB 3 ist wunderbar und macht so ein gefummel schnell und einfach zur lösung ohne problem. 😁️

Ach ja, genau: „lösung ohne problem“ war es, was ich schreiben wollte…

#Blah #LösungOhneProblem #Python #Tarnkappe

copyparty: kostenloses Tool verwandelt deinen PC in einen Dateiserver

Mit dem Tool copyparty kann man den heimischen PC in einen Dateiserver verwandeln, die Teilnehmer können diesen mit ihrem Webbrowser nutzen.

TARNKAPPE.INFO

Endlich denkt mal jemand an die intellektuelle überforderung beim einkaufen!

Das ist aber auch immer schwierig. Erst muss man wissen, was man braucht und was man haben möchte. Dann muss man gucken, ob man auch das geld dafür hat. Und dann muss man auch noch versuchen, schön günstig einzukaufen. Kein wunder, dass die generazjon teletubbie damit schon ein bisschen überfordert ist. Aber g’ttseidank hat visa mal an diese herausforderungen des 21. jahrhunderts gedacht und arbeitet an lösungen [arschivversjon]:

KI-Agenten kaufen ein:
So sieht Visa die Zukunft beim Onlineshopping

Visa geht davon aus, dass Menschen bald nicht mehr selbst online einkaufen, sondern das komplett von einem KI-Agenten erledigen lassen.

[…] Der Anbieter von Kreditkarten sieht besondere Herausforderungen und will einen grundlegenden Rahmen für den agentenbasierten Handel schaffen, der eine sichere Kommunikation zwischen KI-Agenten und Händlern während jedes Transaktionsschritts ermöglichen soll

Morgen im gleichen kino: hakle geht davon aus, dass menschen sich bald nicht mehr selbst den arsch abwischen, sondern das komplett von einem roboterarm mit angeschlossenem angelernten neuronalem netzwerk erledigen lassen. Hygjenisch, sauber und hämorroidenschonend. So große probleme, so strahlende und vor allem intelligente lösungen. Idiocracy, wir kommen!

Das Protokoll wurde in Zusammenarbeit mit dem Sicherheitsdienstleister Cloudflare entwickelt und soll vertrauenswürdigen Agenten mit Handelsabsichten von böswilliger Automatisierungen und Rogue Bots unterscheiden können

Übrigens, für alle, die das nicht wissen: nahezu alles, was man mit einem kompjuter erkennen kann, kann man auch mit einem kompjuter simulieren. Da, wo geld im spiel ist, sind intelligenz und kriminelle energie schnell beim klauen vereint. Irgendwelche kaufautomatismen werden mit sicherheit angegriffen. Im zweifelsfall, wenn man etwas wirksames wie richtige kryptografie verwendet wird, gibts spämms mit klickmal und schadsoftwäjhr.

Hoffentlich platzt die scheißblase in nicht mehr allzuferner zeit, am besten noch in diesem jahr! (Nein, das wird vermutlich nicht passieren. Die leute sind zu doof dafür.)

#FirstWorldProblemSolution #Golem #KünstlicheIntelligenz #LösungOhneProblem #Link #Visa

KI-Agenten kaufen ein: So sieht Visa die Zukunft beim Onlineshopping - Golem.de

Visa geht davon aus, dass Menschen bald nicht mehr selbst online einkaufen, sondern das komplett von einem KI-Agenten erledigen lassen.

Golem.de

Smartdingens des tages

Bitte jetzt eventuelle getränke aus dem mundraum entfernen, sonst gibt es beim prusten eine sauerei:

Galaxy Ring-Akku bläht sich auf:
YouTuber muss ins Krankenhaus

Ein YouTuber musste ins Krankenhaus, weil sich der Akku seines Samsung Galaxy Ring aufblähte und der Tracker nicht mehr vom Finger zu entfernen war. Das Gerät schwoll während einer Reise so stark an, dass medizinische Hilfe nötig wurde.

Der Samsung Galaxy Ring sollte eigentlich die Gesundheit überwachen – doch für einen Nutzer wurde das Wearable selbst zum Gesundheitsrisiko. Der YouTuber Daniel Rotar berichtete über ein dramatisches Erlebnis mit seinem Smart Ring, das ihn einen Flug und einen Krankenhausaufenthalt kostete.

Das Problem begann kurz vor dem Boarding eines Fluges von Hawaii. Der Akku in Daniels Galaxy Ring blähte sich plötzlich auf und drückte das Gerät so fest gegen seinen Finger, dass ein normales Entfernen unmöglich wurde. „Ich kann es nicht abnehmen und das Ding tut weh“, schrieb der Tech-Experte in seinem Beitrag auf Twitter/X

[Arschivversjon]

Tja, du totblauvögelnder und juhtjuhbbender techexperte — das klingt ja fast schon so seriös wie influenza! — mit einem ring aus gold wäre dir das nicht passiert, und die herzpumpe hätte trotzdem gepumpt. Schade, dass der finger noch dran ist. Und gut, dass du experte dich so toll und richtig mit technik auskennst:

Daniel berichtete zudem, dass sein Ring bereits vor dem Vorfall Probleme mit der Akkulaufzeit hatte – statt der beworbenen sieben Tage hielt er nur noch etwa 1,5 Tage durch. Das deutet auf eine bereits geschädigte Batterie hin. Solche Leistungseinbußen sind oft Vorboten für schwerwiegendere Akkuprobleme

Wie konnte die menschheit nur so lange überleben, ganz ohne irgendwelche smarten ringe mit überwachungsscheiße und samsung-blähakkus über ihre finger zu ziehen?! Auch weiterhin viel spaß mit den ganzen lösungen ohne problem, die euch von werbern, schleichwerbejornalisten und influenzas aufgeschwätzelt werden!

Gibt es eigentlich schon ein smartdingens, mit dem man nachmessen kann, ob man noch ein gehirnchen hat? Ich glaube, ich habe eine geschäftsidee. 😃️

(Sofort nach dem kauf wird das technozauberkästchen im wertvollen plastikgehäuse mit internetz, smart und künstlicher intellidingsda dauerhaft „kein gehirn gefunden“ anzeigen. Auf einem dafür viel zu guten displäjh mit beeindruckender warnanimazjon, denn für irgendwas müssen die leute ja die rd. vierhundert øre ausgegeben haben, die auch so ein scheiß „smarter“ scheißring kostet. Je „smarter“ die dinger, desto hirnchen geringer.)

#Akku #Brüller #Epic #Fail #Influenzer #LösungOhneProblem #Link #Ring #Samsung #Smartdinger #WinFuture

Galaxy Ring-Akku bläht sich auf: YouTuber muss ins Krankenhaus

Ein YouTuber musste ins Krankenhaus, weil sich der Akku seines Samsung Galaxy Ring aufblähte und der Tracker nicht mehr vom Finger zu entfernen war. Das Gerät schwoll während einer Reise so stark an, dass medizinische Hilfe nötig wurde.

WinFuture.de

Juchu! Endlich kann man auch mit bitcoin rechnen!

Ein kürzlicher Bugreport regte die Unterstützung der Kryptowährung Bitcoin (₿) in LibreOffice Calc, dem Modul für Tabellenkalkulation, an. Die Begründung war, es würde den Benutzern helfen, Bitcoin-Transaktionen direkt in der Tabellenkalkulation zu verwalten, ohne dass benutzerdefinierte Format-Workarounds erforderlich sind. Mittlerweile wird Bitcoin häufig als Rechnungseinheit in der Buchhaltung und im Finanzwesen verwendet […] Dem Wunsch kamen die Entwickler bei LibreOffice nun mit einem kleinen Patch nach, sodass künftig unter anderem BTC neben USD und EUR als Währung auswählbar sein wird

Wo außerhalb krimineller schattenwirtschaften würde man ausgerechnet bitcoin für die buchhaltung verwenden? Die kursschwankungen gegenüber zentralbanksgeld sind jenseits von gut und böse, und das kursrisiko ist unter dem druck einer tulpenwahnartigen spekulazjon enorm. Niemand, der noch bei troste ist, wird so ein unnötiges risiko eingehen.

Warum kann ich eigentlich keine eigenen währungsformate definieren? Denk doch mal einer an die ganzen schittcoinschöpfer dieser welt!!1!

(Ich sollte auch mal einen schittcoin machen, den „heip“. Als währungssymbol nehme ich das 📈️, und dann brauche ich nur noch ein paar idjoten, die darauf reinfallen und mir den „heip“ abkaufen. Die welt ist reif. Sie will gepflückt werden.)

#Bitcoin #Kryptogeld #LösungOhneProblem #LibreOffice #Link #Linuxnews #Sommerloch

LibreOffice Calc unterstützt Bitcoin

LibreOffice geht mit der Zeit und wird künftig die Kryptowährung Bitcoin (BTC) in der Tabellenkalkulation zur Auswahl anbieten.

LinuxNews.de

Neu und super!

Genau das richtige für alle, die sich schon jeden tinnef für ihren kompjuter gekauft haben, ist das USB-C-kabel mit erdbeerduft für nur noch fünf dollar [archivversjon]. Aber schnell zugreifen, das ist schon fast ausverkauft.

#LösungOhneProblem #Tinnef #USB

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