In Preston Hollow, a hobbit house inspired by ‘The Lord of the Rings’

A quirky visionary and a team of craftsmen bring a dragon-filled interpretation of Tolkien’s Middle-earth to North Dallas.

“It was a mythical place that ends up well, and that’s what I needed — to live in a myth that ends well.”

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@dallasnews

https://www.dallasnews.com/arts-entertainment/architecture/2026/02/10/in-preston-hollow-a-hobbit-house-inspired-by-the-lord-of-the-rings/

#Dallas #Glazer #MarkLamster #Architecture #LordOfTheRings #TheHobbit #Movies #Texas #Tolkien

Wir sprechen über "The Zone of Interest" von 2023. Jonathan Glazer drehte den Film am Originalschauplatz in Auschwitz, direkt in der "Zone of Interest", dem Interessensgebiet wie die Nazis euphemistisch das bewachte Gebiet um die Konzentrationslager Auschwitz nannten. Dadurch erreicht der Film eine einzigartige Authentizität. Das Konzentrationslager wird jedoch nie gezeigt, nur die Tonspur lässt den Horror erahnen. https://eigentlich-podcast.de/egl060-the-zone-of-interest-glazers-film-ueber-die-banalitaet-des-boesen-und-die-konstruktion-von-normalitaet/ #Auschwitz #Glazer #Holocaust
EGL060 The Zone of Interest: Glazers Film über die Banalität des Bösen und die Konstruktion von Normalität

„Above all, we wanted this film to be as authorless as possible.“ Jonathan Glazer In dieser Episode widmen wir uns nun dem Film "The Zone of Interest" nachdem wir in der vorherigen Episode den historischen Kontext des Holocaust und der Täter besprochen haben. Jonathan Glazers beeindruckendes Werk setzt sich mit der Thematik der Banalität des Bösen auseinander. Flo stellt zunächst den Regisseur Glazer vor, der bereits in den 90er Jahren durch seine Arbeit an Musikvideos bekannt wurde und seitdem einen ganz eigenen künstlerischen Stil entwickelt hat. Seine letzten Filme zeichnen sich durch eine verstörende, aber auch herausragende Ästhetik aus. Im Mittelpunkt des Films "The Zone of Interest" von 2023 stehen die historischen Figuren Rudolf Höß und seine Frau Hedwig. Die räumliche Nähe zwischen dem idyllischen Familienleben der Höß und dem Konzentrationslager Auschwitz, in dem unvorstellbare Gräueltaten verübt wurden, bildet den Hintergrund, vor dem Glazer sein Publikum herausfordert. Die Alltagsnormalität der Familie Höß steht in einem absurden Kontrast zu den grausamen Geschehnissen im KZ, wo Mord und Vergasung zum Tagesgeschäft gehörten. Wir fragen uns, wie Menschen eine solche Trennung zwischen persönlichem Glück und systematischem Terror aufrechterhalten können ohne moralisch zu zerbrechen. Flo stellt Glazers einzigartige Herangehensweise an den Film vor: Der eigentlichen Produktion gingen jahrelange Recherchen und Vorbereitungen voraus. Die Darsteller der Hauptfiguren, Sandra Hüller und Christian Friedel, haben sich in intensiven Gesprächen mit Jonathan Glazer auf die Figuren und den Filmstoff eingelassen. Das Team entschied sich, am Originalschauplatz in Auschwitz zu drehen, direkt in der "Zone of Interest", dem Interessensgebiet wie die Nazis euphemistisch das bewachte Gebiet um die Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau nannten. Dadurch erreicht der Film eine einzigartige Authentizität. Das Konzentrationslager selber wird jedoch nie gezeigt, nur die Tonspur lässt den Horror des Lagerlebens erahnen. Auch der orangefarbene Rauch, der nachts über der Lagermauer in den Himmel steigt, beherrscht die Stimmung im Hause Höß. Jonathan Glazer hat seinen Schauspieler:innen eine ungewöhnliche Freiheit in der Darstellung eingeräumt: Im nachgebauten Haus wurden Kameras installiert, die von einem polnischen Kamerateam ferngesteuert wurden. Auch die Regie war nicht direkt vor Ort, sondern beobachtete die Szenen vom Keller eines anderen Gebäudes aus. Die Regieanweisungen waren sehr reduziert, es blieb den Darstellenden überlassen, Szenen zu wiederholen oder zu improvisieren. Mit dieser Verfremdungstechnik gelingt es Glazer, den Zuschauer in die Köpfe der Figuren zu ziehen und gleichzeitig eine distanzierte, fast dokumentarische Perspektive aufzubauen. Micz stellt im zweiten Teil der Episode einen Ansatz von Klaus Theweleit aus dessen Buch "Männerfantasien" vor, um besser verstehen zu können, wie es historisch zu diesen gewaltbereiten Brigaden in den 20er Jahren kommen konnte zu denen auch Höß zählte. Theweleit untersucht, wie Männer in der Zeit des Nationalsozialismus ihre Identität und ihr Selbstbild konstruierten, oft durch die Abwertung von Frauen und die Idealisierung von Männlichkeit. Er argumentiert, dass diese Männerphantasien nicht nur individuelle psychologische Phänomene sind, sondern tief in gesellschaftlichen Strukturen verwurzelt sind. Abschließend reflektieren wir, wie der Film "The Zone of Interest" sowohl eine Kritik an der Menschheit als auch an der Gesellschaft formuliert. Er konfrontiert uns mit der Möglichkeit, dass „normale“ Menschen unter extremen Umständen unvorstellbare Entscheidungen treffen und damit die Grundlage für Massenterror schaffen können. Nach über 4 Stunden Aufnahmezeit (wir haben die beiden Episoden zu The Zone of Interest in einem Rutsch aufgenommen) sind wir doch ganz froh, dass wir jetzt mitten in Mitte am Rosa-Luxemburg-Platz zum Ende kommen.

Eigentlich Podcast
Wir besprechen den Film "The Zone of Interest" von #Glazer in zwei Episoden. Diese erste liefert Hintergründe über den #Holocaust, über das sich wandelnde #Täterbild in Nazi-Filmen, über #Tätertraumatisierung. Wir laufen durch das Denkmal für die ermordeten Juden und kommen an der Hannah-Arendt-Straße auf die Banalität des Bösen zu sprechen. Wir sprechen viel über den Film #Shoah von Claude #Lanzmann, der uns eine Ahnung gibt, wie das Unvorstellbare passieren konnte. https://eigentlich-podcast.de/egl058-the-zone-of-interest-teil-1-der-holocaust-und-die-taeter/
EGL058 The Zone of Interest Teil 1: Der Holocaust und die Täter

„Die Menschen, die in Treblinka, Belzec oder Sobibor ankamen, wurden innerhalb von zwei oder drei Stunden getötet und ihre Leichen verbrannt. Der Beweis sind nicht die Leichen, der Beweis ist die Abwesenheit von Leichen.“ Claude Lanzmann In diesem ersten Teil zu "The Zone of Interest" sprechen wir erstmal nicht über den 2023 erschienen Film von Jonathan Glazer. Wir wollen einige Themen als Vorbereitung vertiefen, um den Film im zweiten Teil besser einordnen zu können. Wir steigen mit dem Themenstrang Holocaust ein, wobei Flo einen persönlichen Zugang wählt: wann waren wir erstmals mit diesem dunklen Kapitel der Geschichte konfrontiert? Wann haben wir zum ersten Mal eine Ahnung von der Monstrosität des Holocaust bekommen? Während wir uns über unsere persönlichen und familiären Geschichten austauschen, laufen wir durch das Denkmal für die ermordeten Juden und kommen an der Hannah-Arendt-Straße auf die Banalität des Bösen zu sprechen. Wie konnte so etwas Schreckliches passieren? Flo erzählt Szenen aus dem Film "Shoah" von Claude Lanzman, der 1985 erschien. Der Film ist ein einzigartiges Zeitdokument, in dem Augenzeugen des Holocaust ihre Geschichten und Erfahrungen berichten. Lanzman hat dabei konsequent auf historisches Material verzichtet und stellt in seinen Interviews mit Opfern und auch Tätern immer wieder scharfe Nachfragen, um ein präzises Bild von den Massenmorden in den Konzentrationslagern zu bekommen. Der Film fasst über 11 Jahre Arbeit auf 9 Stunden zusammen und entwickelt so eine Collage an persönlichen Geschichten, die eine Ahnung über die Ausmaße der Shoah vermitteln kann. Im zweiten Themenstrang vertiefen wir uns weiter in historische Filmwerke über den Holocaust, über Filme direkt nach dem Krieg wie "Die Mörder sind unter uns", über Produktionen aus den 60ern und 70ern bis zu "Schindlers Liste" von 1993. Dabei gehen wir der Frage nach, wie sich das Täterbild verändert hat und besprechen die Inszenierungen des Undarstellbaren. Für die 2000er stellen wir fest, dass uns Filme über die Täter wie "Der Untergang" nicht so interessieren, dafür aber Produktionen wie "Das Leben ist schön" und "Inglourious Basterds" stark emotionalisieren. Flo möchte noch einen weiteren Bogen aufspannen, um für "The Zone of Interest" die Figur Rudolf Höß besser verstehen zu können. Der Dokumentarfilm "The Act of Killing" von 2011 porträtiert eine Gruppe von Tätern in Indonesien, die an dem Massaker an kommunistischen und chinesischen Einwohner 1965-1966 nach einem Militärputsch beteiligt waren. Der Film zeigt die Täter von damals wie sie heute in einem inszenierten Reenactment die Rollen von Opfern und Tätern nachspielen ohne dabei eine Spur von Reue zu entwickeln. Micz vertieft dieses Thema mit der Frage, ob es aus psychologischer Sicht eine Tätertraumatisierung gibt. Auch hier zeigt sich ein Bedeutungswandel von der Einstellung, dass Täter nicht traumatisiert werden können hin zu neueren Annahmen, dass ein traumatisierendes Ereignis bei den Beteiligten eine Persönlichkeitsveränderung bis -störung auslösen kann. Mit diesem dichten Themenstrauß beenden wir die 1. Folge auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof am Grab von Bertold Brecht. Mit dieser Folge haben wir unsere thematischen Vorbereitungen abgeschlossen, um mit der nächsten Folge in den Film "The Zone of Interest" von Jonathan Glazer einsteigen zu können. Wir machen gleich weiter mit der Aufnahme, aber fürs erste sollte das erstmal reichen

Eigentlich Podcast
IL PERICOLO DI IGNORARE LE ATROCITÀ
Su #Internazionale di questa settimana c'è un lungo articolo di Naomi Klein sul significato del discorso che il regista Jonathan Glazer ha tenuto alla cerimonia degli Oscar ritirando il premio per il miglior film per La zona di interesse. #Glazer ha sottolineato che il soggetto del suo film non
è l’Olocausto, ma la capacità
umana di convivere
con le atrocità e ha fatto un chiaro riferimento a quello che sta succedendo a #Gaza.
Il testo dell'articolo in inglese si può leggere sul #Guardian, The Zone of Interest is about the danger of ignoring atrocities – including in Gaza:
https://www.theguardian.com/commentisfree/2024/mar/14/the-zone-of-interest-auschwitz-gaza-genocide #TheZoneOfInterest #Glazer #NaomiKlein #AcademyAward @macfranc @scuola @steko @gubi
The Zone of Interest is about the danger of ignoring atrocities – including in Gaza

If Jonathan Glazer’s brave Oscar acceptance speech made you uncomfortable, that was the point

The Guardian

Precisely because of this increased immunity to pro-Israel demagogy, and the general horror felt by wide layers of the population at the Israeli army’s atrocities, #Glazer has been subjected to a relentless torrent of abuse by pro-Zionist elements, in Israel, the US and worldwide. Variety, Deadline and the Hollywood Reporter, the official voices of the Hollywood establishment, along with Fox News and the New York Post, in other words, the right-wing gutter press, have led the media charge.
The reprehensible letter of “Hollywood professionals” is part of that propaganda campaign.
It is a pack of lies from beginning to end, worthy of a Goebbels.
#WesternMediaEngineersConsentForIsraelsGenocide
https://www.wsws.org/en/articles/2024/03/20/mmyb-m20.html

#Gaza

A group of “Hollywood professionals” smears filmmaker Jonathan Glazer and defends Israeli genocide in Gaza

Glazer’s comments were interrupted twice by strong applause March 10, and further applause greeted him when he finished his brief speech.

World Socialist Web Site

"today, #Glazer’s masterpiece feels more like a documentary than a metaphor. It’s almost as if, by filming Zone in the style of a reality show, the movie anticipated the first live-streamed #genocide, the version filmed by its perpetrators"
#Gaza

https://www.theguardian.com/commentisfree/2024/mar/14/the-zone-of-interest-auschwitz-gaza-genocide

The Zone of Interest is about the danger of ignoring atrocities – including in Gaza

If Jonathan Glazer’s brave Oscar acceptance speech made you uncomfortable, that was the point

The Guardian
#BBCNews - Zone of Interest director Jonathan #Glazer makes #Gaza statement in Oscars speech
https://www.bbc.co.uk/news/entertainment-arts-68531229
Zone of Interest director Jonathan Glazer makes Gaza statement in Oscars speech

Jonathan Glazer said he refuted his "Jewishness and the Holocaust being hijacked by an occupation".

BBC News
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Recensione “La Zona d’Interesse”: Il Male Quotidiano

Anche il male ha una sua quotidianità, una sua routine, una vita apparentemente normale. Jonathan Glazer ci dimostra che un’atrocità può avere molte forme e può essere perfettamente mostrata pur trasferendo tutta la sua agghiacciante potenza dall’occhio alle orecchie dello spettatore. Spesso, se non sempre, il cinema ha raccontato la Shoah sottolineando la violenza, la brutalità, la sofferenza. Un orrore che il cinema non poteva e non doveva ignorare. La Zona d’Interesse parte dal presupposto contrario: ignorare visivamente l’atrocità per rendere ancor più dirompente il suo messaggio. Glazer infatti non ha alcun bisogno di portare la macchina da presa al di là di quell’enorme muro di cemento, ci bastano i suoni: grida, cani che abbaiano, spari, mentre sullo schermo intanto vediamo annaffiare i fiori o bambini che giocano.

La Zona d’Interesse non fa altro che raccontare la quotidianità della famiglia di Rudolf Hoess e la routine, apparentemente tranquilla, in un ridente villino attiguo al campo di concentramento di cui lo stesso Hoess è il comandante: Auschwitz. Le giornate scorrono normalmente, tra faccende domestiche e momenti di intimità, mentre al di là delle mura di casa c’è, come detto, ben altro muro, quello del campo, dal quale provengono continuamente suoni agghiaccianti, che restituiscono tutta la sofferenza a cui ci ha preparato la Storia, oltre che lo stesso immaginario cinematografico (da Schindler’s List a La Vita è Bella, solo per citarne un paio). Così vediamo tuffi in piscina e bambini che giocano, mentre intorno percepiamo, letteralmente, l’inferno. Le uniche concessioni visive di Glazer al dolore sono il fumo di una ciminiera e del filo spinato posto in cima al muro, oltre ad una sequenza finale che non è il caso di accennare qui.

Non ci sono svolte narrative di particolare rilievo, non ci sono personaggi che si rendono conto dell’orrore (o meglio, uno forse sì, ma non incide sulla narrazione in senso stretto), c’è semplicemente la banalità del male, prendendo a prestito la definizione coniata da Hanna Arendt. Il regista, tra l’altro, ha piazzato diverse macchine da presa dentro l’abitazione della famiglia Hoess per poi manovrarle da remoto, in modo tale che gli attori si potessero muovere liberamente all’interno della scena, illuminata soltanto da luce naturale. Un film stupendo, in senso prettamente artistico, ma soprattutto agghiacciante: nel bene (il Cinema) e nel male (la Storia).

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