Neuen Begriff gelernt: Der Gini-Koeffizient. Zitat dazu von der deutschen Bundesbank:
Ein klassisches Maß für die Ungleichheit ist der sogenannte „Gini-Koeffizient“, welcher Werte zwischen 0 (minimale Ungleichheit) und 1 (maximale Ungleichheit) annehmen kann. Der Gini-Koeffizient für das Nettovermögen in Deutschland hat sich seit der letzten Welle 2021 trotz hoher Inflationsraten und gestiegener Zinsen kaum verändert und liegt bei 0,724. Spanien und Italien beispielsweise weisen einen niedrigeren Gini-Koeffizienten aus, was bedeutet, dass Vermögen dort gleichmäßiger verteilt ist.<< https://www.bundesbank.de/de/aufgaben/themen/bundesbank-studie-vermoegen-in-deutschland-steigen-nominal-gehen-aber-real-zurueck-ungleichheit-bleibt-unveraendert-954622Und dazu noch ein Zitat: >>Mit einem Gini-Koeffizienten in Höhe von 0,63 lag die Ungleichheit der Haushaltsvermögen in der Altersgruppe mit 55- bis 64-jährigen Referenzpersonen am niedrigsten, während die Gini-Koeffizienten in den Altersgruppen ab 65 Jahre zwischen 0,66 und 0,68 rangierten. Im Durchschnitt aller Haushalte lag der Gini-Koeffizient der privaten Nettovermögen im Jahr 2023 bei rund 0,724. << https://www.iwkoeln.de/studien/judith-niehues-maximilian-stockhausen-ein-vermoegensvergleich-nach-altersgruppen.html#gleichheit #Ungleichheit
#grundgesetz #ginikoeffizient
Bundesbank-Studie: Vermögen in Deutschland steigen nominal, gehen aber real zurück. Ungleichheit bleibt unverändert
Die durchschnittlichen Vermögensbestände pro Haushalt in Deutschland haben zwischen 2021 und 2023 nominal leicht zugenommen. Unter Berücksichtigung der Inflation sind sie jedoch zurückgegangen. Das geht aus einer Studie der Bundesbank hervor, die die Vermögen und Finanzen der Haushalte regelmäßig untersucht. Dennoch blieben die Vermögen nominal wie auch inflationsbereinigt auf einem höheren Niveau als in der Bundesbank-Befragung vor der Corona-Pandemie 2017.
