Das letzte Kind hat Fell von Tessa Hennig – Wenn der Ruhestand plötzlich bellt - Buchvorstellung

Rezension zu Das letzte Kind hat Fell von Tessa Hennig: Humorvoller Familienroman über Ruhestand, Generationenkonflikte und Neuanfang an der Algarve – jetzt neu auf der Bestsellerliste.

Lesering.de
(Werbung, da kostenloses Rezensionsexemplar) Alma erzählt die Geschichte ihrer Familie bzw. ihrer Urgroßmutter, Großmutter und Mutter. Sie fungiert als Bindeglied zwischen den Generationen.

Das Buch beginnt damit, dass Henrike, Almas Großmutter ein Schaf schlachtet. Henrike wurde am ersten Tag des neuen Jahrhunderts geboren und hatte kein einfaches Leben auf dem Bauernhof an der Nordsee vor sich. Sie erlebte sowohl den ersten als auch den zweiten Weltkrieg und musste nach dem frühen Tod der Mutter deren Platz einnehmen und sich um ihre Brüder kümmern.

Henrikes Tochter, Hilde, zog nach dem Zweiten Weltkrieg nach Österreich mit einem Mann, der eigentlich ein Fremder für sie war.

Das Leben beider Frauen wurde mehr von außen als von ihnen selbst bestimmt und ihre Beziehungen waren durch Sprachlosigkeit gekennzeichnet. Und das ist eines der Hauptthemen dieses Buchs, das Schweigen, das, was nicht gesagt wird. Auch lieben sie ihre Kinder unterschiedlich stark, was mir beim Lesen schon weh tat.

Anna Maschik gelingt es, dieses Ungleichgewicht mit Listen darzustellen. Diese Listen schaffen es, das Blut für einen Moment gefrieren zu lassen, so weh tut es, wie wenig Liebe das eine Kind bekommt und das andere dafür damit überschüttet wird.

Auch gibt es in der Erzählung Momente und Figuren, die an den magischen Realismus denken lassen und die Welt des Magischen mit der Erzählung dieser durch Sprachlosigkeit gekennzeichneten Familie zu verknüpfen.

Alma und ihre Mutter sind anders als die Frauen vor ihnen und doch sind sie mit ihnen auf besondere Art verbunden.

Ein Buch, das zu Recht auf der Shortlist zum Debütpreis des Österreichischen Buchpreises stand - Leseempfehlung.

Die ausführliche Version findest du auf meinem Blog Das Buchzuhause: https://das-buchzuhause.de/wenn-du-es-heimlich-machen-willst-musst-du-die-schafe-toeten-von-anna-maschik/

#WennDuEsHeimlichMachenWillstMusstDuDieSchafeTöten #AnnaMaschik #Generationenroman #Gegenwartsliteratur #BooksOfPixelfed
Laurent Mauvignier erhält den Prix Goncourt 2025 für seine stille, tiefgreifende Familiensaga „La maison vide“ - Literaturpreis

Laurent Mauvignier erhält den Prix Goncourt 2025 für „La maison vide“. Die stille Familiensaga entfaltet über fünf Generationen hinweg eine intensive Reflexion über Erinnerung, Trauma und die Macht des Schweigens. Die deutsche Übersetzung erscheint 2027 bei Matthes & Seitz Berlin.

Lesering.de
„Herr Lehmann“ – Sven Regeners melancholisch-komisches Kneipenkonzentrat - Buchvorstellung

Sven Regeners Herr Lehmann ist ein lakonisch-komischer Berlin-Roman über einen Mann, der nichts will – und damit die Wendezeit treffender einfängt als viele große Erzählungen. Eine Milieustudie mit Humor, Tiefe und Kneipenduft.

Lesering.de
Nelio Biedermann („Lázár“): Warum alle über Biedermann reden - Aktuelles

Mit 22 steht Nelio Biedermann mitten im Rampenlicht: Sein Roman „Lázár“ erscheint 2025, landet prompt auf der Shortlist des Schweizer Buchpreises und ist bereits vor Veröffentlichung in über zwanzig Länder verkauft worden. Das ist nicht nur Hype, sondern belegt – von 3sat/„Kulturzeit“ über SRF bis zur offiziellen Shortlist-Mitteilung. Parallel ist die US-Ausgabe bei Summit Books (Simon & Schuster) für 7. April 2026 terminiert, übersetzt von Jamie Bulloch; MacLehose Press verantwortet die ...

Lesering.de
Nelio Biedermann: Lázár
 - Buchrezension

Nelio Biedermanns Lázár erzählt vom Zerfall einer Adelsfamilie im 20. Jh. – atmosphärisch, bildgewaltig, literarisch ambitioniert. Ein Debüt mit Wucht.

Lesering.de
Die Verlorene (Miriam Georg): Rezension, Handlung & Analyse des Generationenromans über Schlesien, Schweigen und Erinnerung https://www.lesering.de/id/4941463/miriam-georg-die-verlorene-rezension-handlung-analyse/ #Generationenroman #Zweizeitenroman #Buchrezension #Buchrezension #Familiensaga #MiriamGeorg
Die Verlorene (Miriam Georg): Rezension, Handlung & Analyse des Generationenromans über Schlesien, Schweigen und Erinnerung - Buchrezension

Unsere Besprechung von „Die Verlorene“: spoilerarme Handlung, Motive, Stärken/Schwächen und warum der Generationenroman Gespräche in Familien auslöst.

Lesering.de
J. K. Rowling : Die Schöpferin von Harry Potter wird 60 - Biografie

J. K. Rowling zwischen literarischem Welterfolg und öffentlicher Reibungsfläche

Lesering.de
Beatrix Gerstberger: Die Hummerfrauen - Buchvorstellung

In einem kleinen Fischerdorf an der Küste von Maine treffen sich Vergangenheit und Gegenwart, Schmerz und Zugehörigkeit. Ann, Julie und Mina tragen, was das Leben ihnen zugemutet hat – und finden in der rauen Landschaft und im stummen Blick eines blauen Hummers etwas, das vielleicht nicht heilt, aber trägt. Ein leiser, salzgesättigter Roman über Verluste, die bleiben – und Menschen, die weitermachen.

Lesering.de