Laurent Mauvignier erhält den Prix Goncourt 2025 für „La maison vide“. Die stille Familiensaga entfaltet über fünf Generationen hinweg eine intensive Reflexion über Erinnerung, Trauma und die Macht des Schweigens. Die deutsche Übersetzung erscheint 2027 bei Matthes & Seitz Berlin.
Sven Regeners Herr Lehmann ist ein lakonisch-komischer Berlin-Roman über einen Mann, der nichts will – und damit die Wendezeit treffender einfängt als viele große Erzählungen. Eine Milieustudie mit Humor, Tiefe und Kneipenduft.
Mit 22 steht Nelio Biedermann mitten im Rampenlicht: Sein Roman „Lázár“ erscheint 2025, landet prompt auf der Shortlist des Schweizer Buchpreises und ist bereits vor Veröffentlichung in über zwanzig Länder verkauft worden. Das ist nicht nur Hype, sondern belegt – von 3sat/„Kulturzeit“ über SRF bis zur offiziellen Shortlist-Mitteilung. Parallel ist die US-Ausgabe bei Summit Books (Simon & Schuster) für 7. April 2026 terminiert, übersetzt von Jamie Bulloch; MacLehose Press verantwortet die ...
Unsere Besprechung von „Die Verlorene“: spoilerarme Handlung, Motive, Stärken/Schwächen und warum der Generationenroman Gespräche in Familien auslöst.
In einem kleinen Fischerdorf an der Küste von Maine treffen sich Vergangenheit und Gegenwart, Schmerz und Zugehörigkeit. Ann, Julie und Mina tragen, was das Leben ihnen zugemutet hat – und finden in der rauen Landschaft und im stummen Blick eines blauen Hummers etwas, das vielleicht nicht heilt, aber trägt. Ein leiser, salzgesättigter Roman über Verluste, die bleiben – und Menschen, die weitermachen.