Die höfliche Starre: Die glatten Sätze der Gegenwart - Kolumne

„Die höfliche Starre“ untersucht die vorsichtige Sprache der Gegenwart und fragt, warum öffentliche Debatten zunehmend glatt, kontrolliert und erschöpft wirken. Ausgehend von Klaus Manns Mephisto entsteht ein literarischer Essay über soziale Anpassung, sprachliche Selbstbeobachtung und die Angst vor offenen Gedanken.

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Benjamin von Stuckrad-Barre: Udo Fröhliche - Buchvorstellung

Benjamin von Stuckrad-Barres Udo Fröhliche erzählt von Udo Lindenberg als Sprachkünstler, Popmythos und letzter großer Figur einer analogen Bundesrepublik – ein kluges, melancholisches Buch über Musik, Öffentlichkeit, Alkohol und das Altern der Popkultur.

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Der Name als Falle: Toxibaby - Buchrezension

Dana von Suffrins „Toxibaby“: Eine präzise Analyse moderner Beziehungen, toxischer Liebe und sprachlicher Macht in der Gegenwartsliteratur.

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Ich nehme nicht an, dass das absichtlich geschehen ist. Wäre ja auch eine (stilistische) prise de risque, wie sie für den Teletext unüblich oder gar unangemessen wäre.

Besser: „Nach Verbüssen…“

(Damit ist freilich rein säkulare Busse gemeint.)

#sprachkritik

Werbung für eine Action-Kamera auf Instagram:

»Ich hab sie mir in der ersten Woche nach der Erscheinung gekauft.«

Hm, ist dem ein Geist erschienen, etwas Übernatürliches begegnet?

Nur ein _kleines_ Beispiel für die Sprache, die heute im Kontext von Werbung von sog. Influencern genutzt wird.

(Es ist diese Art von Sprache, die ich dann auch in Klausuren lese. Weiteres Bsp.: aus »Ich komme zum Schluss, dass…« wird _regelmäßig_ »Ich komme zum Entschluss«)
#sprachkritik #deutschunterricht #fedilz

Zu Noam Chomskys „Kampf oder Untergang!“ (im Gespräch mit Emran Feroz) - Buchvorstellung

Noam Chomskys Kampf oder Untergang!: über indigene Geschichte, Migration, strukturelle Gewalt und die Rolle der Sprache im politischen Denken

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Karen W. – Eine Resonanz des Alltags - Buchvorstellung

Gerti Tetzners Karen W. ist ein Roman über innere Unruhe im äußeren Gehorsam, über leise Entfremdung und die Rückeroberung des eigenen Lebens. In einem stillen, präzisen Ton erzählt Tetzner vom Alltag in der DDR – jenseits der großen Parolen, aber tief im Gewebe gesellschaftlicher Wahrnehmung. Lesering zeichnet nach, wie dieser Roman über den Einzelnen spricht – und dabei ein Kollektiv erahnen lässt.

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Von wegen #Gedankenkarussell
Das wäre ja noch potentiell anregend oder unterhaltsam.
Immer nur der gleiche sinnlose banale Gedanke, langweilig und aufdringlich.
Blöder zäher #Gedankenbrei
#Sprachkritik #schlaflos