Transrapid 2.0: Bundesverkehrsministerium plant Comeback für den ÖPNV
Transrapid 2.0: Bundesverkehrsministerium plant Comeback für den ÖPNV
Es sind die erklärten Feindʔinnʔeʔn des #ÖPNV, die immer wieder und systematisch Nebelkerzen in die Diskussion um die #Verkehrswende werfen: #eFuels, #Flugtaxi, #Hyperloop, #Magnetschwebebahn, #Transrapid.
Statt Dingen, die schon heute funktionieren: #Bahn, #Straßenbahn, ggf. Elektrifizierung des Bus- und Fährenverkehrs, Förderung von #Fahrrad- und #Fußverkehr.
Oder sie kommen mit Vorschlägen, die der Situation unangemessen sind: #Seilbahn oder #UBahn, nur damit der #Autoverkehr nicht gestört wird. Auch wenn die #Tram leistungsfähiger resp. preiswerter wäre.
Das ist kein Zufall oder Dummheit. Es ist eine #Taktik der Verwirrung und der Zweifel, ähnlich der #MerchantsOfDoubt.
PS: Das #Buch von #NaomiOreskes ist übrigens sehr gut. Da geht's um #Tabak und #Klima. #Buchtipp!
In politischer Hinsicht magst Du Recht haben, aber dass der Transrapid genau die Lösung sein könnte die wir händeringend suchen, um Kurzstreckenflüge klimafreundlich überflüssig zu machen scheint Dir ebenso entgangen zu sein wie die Existenz des https://de.wikipedia.org/wiki/Transport_System_B%C3%B6gl
Mit ähnlichen Argumenten hätte man im 19. Jh. gegen die Eisenbahn angehen können. Die Postkutschenverbindungen hatten doch funktioniert! (Sorry für den Sarkasmus, aber dieses Argument nervt mich inzwischen)
@forthy42 @agitatra @lejapproach @schnurrito
Der entscheidene Unterschied ist: In CN ist die #Bahn nicht kaputtgespart und funktioniert, wird sogar immer weiter ausgebaut. Das ist eine gute Situation, auch #MagLev auszuprobieren, was ja im Prinzip eine großartige Technologie ist.
In DE hat die Diskussion eine ganz andere Ausrichtung: Die Bahn muß vor der totalen Zerstörung gerettet werden und ihre erklärten Feinde (#AfD #CDU #CSU) mißbrauchen den #Magnetschwebebahnersatzverkehr als Ablenkung. Ähnlich wie Musk es mit dem #Hyperloop gemacht hat, siehe "Road to Nowhere" von @parismarx.
@agitatra Dann bleibt immer noch das Problem, dass die Autobahnen in der Regel nicht in die Städte hinein führen, wo die Menschen wohnen, arbeiten oder reisen wollen.
Magnetschwebebahnen hätten also einen Haltepunkt außerhalb der Stadt, von dem aus die Reisenden weiter verteilt werden. Das ist zusätzlicher Aufwand und verringert den Geschwindigkeitsvorteil.
1/2
Und bei der Siedlungsstruktur Deutschlands hätten vielleicht die 50 größten Städte einen Magnetschwebebahnhalt - aber was passiert mit den unzähligen Mittelzentren? Für die müssten dennoch die Eisenbahnnetze saniert und ausgebaut werden.
2/2
@agitatra @lejapproach @forthy42 @lerk @schnurrito @parismarx