Transrapid 2.0: Bundesverkehrsministerium plant Comeback für den ÖPNV
Transrapid 2.0: Bundesverkehrsministerium plant Comeback für den ÖPNV
Es sind die erklärten Feindʔinnʔeʔn des #ÖPNV, die immer wieder und systematisch Nebelkerzen in die Diskussion um die #Verkehrswende werfen: #eFuels, #Flugtaxi, #Hyperloop, #Magnetschwebebahn, #Transrapid.
Statt Dingen, die schon heute funktionieren: #Bahn, #Straßenbahn, ggf. Elektrifizierung des Bus- und Fährenverkehrs, Förderung von #Fahrrad- und #Fußverkehr.
Oder sie kommen mit Vorschlägen, die der Situation unangemessen sind: #Seilbahn oder #UBahn, nur damit der #Autoverkehr nicht gestört wird. Auch wenn die #Tram leistungsfähiger resp. preiswerter wäre.
Das ist kein Zufall oder Dummheit. Es ist eine #Taktik der Verwirrung und der Zweifel, ähnlich der #MerchantsOfDoubt.
PS: Das #Buch von #NaomiOreskes ist übrigens sehr gut. Da geht's um #Tabak und #Klima. #Buchtipp!
In politischer Hinsicht magst Du Recht haben, aber dass der Transrapid genau die Lösung sein könnte die wir händeringend suchen, um Kurzstreckenflüge klimafreundlich überflüssig zu machen scheint Dir ebenso entgangen zu sein wie die Existenz des https://de.wikipedia.org/wiki/Transport_System_B%C3%B6gl
Mit ähnlichen Argumenten hätte man im 19. Jh. gegen die Eisenbahn angehen können. Die Postkutschenverbindungen hatten doch funktioniert! (Sorry für den Sarkasmus, aber dieses Argument nervt mich inzwischen)
@agitatra @lejapproach @lerk @schnurrito Ich war man in Shanghai und bin mit dem Transrapid gefahren. Der Grund für die nicht besonders erfolgreiche Strecke dort ist, dass es eine U-Bahn gibt, die für 5 RMB einen in 30 Minuten in die Stadt bringt, und der Transrapid halt für 50 RMB in 10 Minuten. Diesen Aufpreis wollen die Chinesen nicht bezahlen. Zumal man beim Transrapid immer noch in Pudong ist, und dann noch in die U-Bahn umsteigen muss, um ins eigentliche Shanghai zu kommen.
Für die Chinesen ist das auch nur eine Teststrecke, um zu lernen, wie man sowas baut, und jetzt sind sie dabei, das für Langstrecken zu machen.
Für Kurzstrecken rentiert sich der Aufwand halt nicht. Aber die Chinesen haben in Peking eine langsame und billigere Variante für Kurzstrecken gebaut, und probieren, ob das auch geht.

In der chinesischen Hauptstadt Peking nimmt die Beijing Subway ein neues Nahverkehrssystem in Betrieb. Es arbeitet mit Maglev-Technik, schwebt also über dem Fahrweg. Ziel ist aber nicht eine hohe Geschwindigkeit, sondern die Beförderung vieler Menschen im ÖPNV mit einer Magnetschwebebahn.
@forthy42 @agitatra @lejapproach @schnurrito
Der entscheidene Unterschied ist: In CN ist die #Bahn nicht kaputtgespart und funktioniert, wird sogar immer weiter ausgebaut. Das ist eine gute Situation, auch #MagLev auszuprobieren, was ja im Prinzip eine großartige Technologie ist.
In DE hat die Diskussion eine ganz andere Ausrichtung: Die Bahn muß vor der totalen Zerstörung gerettet werden und ihre erklärten Feinde (#AfD #CDU #CSU) mißbrauchen den #Magnetschwebebahnersatzverkehr als Ablenkung. Ähnlich wie Musk es mit dem #Hyperloop gemacht hat, siehe "Road to Nowhere" von @parismarx.
Die Rettung der Bahn immer vor's Loch zu schieben, um gegen MagLev zu argumentieren ist aber auch keine bessere Politik!
Mit dem Status Quo in China bezüglich der Magnetschwebetechnologie ist alles in Ordnung: https://www.ingenieur.de/technik/fachbereiche/verkehr/650-km-h-in-7-sekunden-chinas-maglev-mit-weltrekord/
Nur hier in Deutschland haben die meisten nicht verstanden, dass die Technik bei uns politisch gescheitert ist, nicht technisch oder wirtschaftlich.
Und so tot wie sie geredet wird, ist die Magnetschwebetechnik selbst hierzulande nicht!: https://de.wikipedia.org/wiki/Transport_System_B%C3%B6gl