🔥 Der „hocheffiziente Verbrenner“ —> https://blog-demokratie.de/teil-2-der-hocheffiziente-verbrenner-wie-narrative-fakten-ersetzen/
🎧 Audio —> https://youtube.com/shorts/32cGwMdF6H0
Narrative vs Physik: Wie effizient ist der Verbrenner wirklich?
#eFuels #Verbrenner #Mobilität

Ein Beitrag von Werner Hoffmann. - Überzeugter demokratischer Europäer. - In politischen Debatten taucht derzeit immer häufiger ein erstaunlicher Begriff auf: der „hocheffiziente Verbrenner“. Gemeint sind Fahrzeuge, die mit synthetischen Kraftstoffen – sogenannten eFuels – betrieben werden sollen. Die Botschaft dahinter ist klar: Der Verbrennungsmotor habe doch noch eine klimafreundliche Zukunft. Doch bei genauer Betrachtung zeigt sich: Hier geht es weniger um technische Effizienz als um politische Kommunikation. Denn Effizienz ist physikalisch messbar. Sie beschreibt, wie viel Energie tatsächlich genutzt wird. Beim klassischen Verbrenner – auch mit eFuels – bleibt dieser Wert vergleichsweise niedrig. Ein Großteil der eingesetzten Energie geht als Wärme verloren. Trotzdem wirkt das Narrativ vom „hocheffizienten Verbrenner“ beruhigend. Es vermittelt Kontinuität in einer Zeit des Umbruchs. Millionen Autofahrer können hoffen, ihr gewohntes Fahrzeug weiter nutzen zu können. Unternehmen sehen Chancen, bestehende Produktionsstrukturen länger zu erhalten. Politik wiederum kann Konflikte entschärfen, indem sie Wandel als optional darstellt. Solche Narrative sind nicht neu. Technologische Transformationen wurden schon immer von Versprechen begleitet, die Veränderungen weniger drastisch erscheinen lassen. Begriffe wie „Technologieoffenheit“ oder „Brückentechnologie“ können dabei helfen, komplexe Entwicklungen verständlich zu machen – sie können aber auch dazu führen, dass strukturelle Unterschiede zwischen Lösungen verschwimmen. Gerade im Verkehrssektor ist die Herausforderung enorm. Klimaziele, Energiebedarf, geopolitische Abhängigkeiten und wirtschaftliche Interessen treffen hier direkt aufeinander. In diesem Spannungsfeld entsteht ein Wettbewerb der Deutungen. Welche Technologie gilt als realistisch? Welche als ideologisch? Und wer profitiert davon, wenn bestimmte Begriffe dominieren? Am Ende wird sich nicht entscheiden, welches Narrativ am überzeugendsten klingt. Entscheidend bleibt, welche Systeme im Alltag günstiger, effizienter und einfacher nutzbar sind. Transformation folgt selten politischen Wunschbildern – sondern meist den Regeln von Markt, Technik und Infrastruktur. #eFuels #Verbrenner #Mobilitätswende #Technologieoffenheit #Energiepolitik
I looked up the above paper because I am curious about how direct air capture (DAC) used with renewable energy could create synthetic e-fuels. "E-fuels could extend the reach of wind and solar electricity to potentially all end-use
sectors" according to this paper "Potential and risks of hydrogen-based e-
fuels in climate change mitigation" https://publications.pik-potsdam.de/rest/items/item_25599_6/component/file_26999/content . It walks through the energy efficiency of using e-fuels versus direct electrification.
Generally direct electrification is better, but for high intensity applications it will make sense to use synthetic fuels. Currently e-fuels are much more expensive than fossil fuels, so it is important to support e-fuel development now, while making sure that it is not a distraction from direct electrification.
Es sind die erklärten Feindʔinnʔeʔn des #ÖPNV, die immer wieder und systematisch Nebelkerzen in die Diskussion um die #Verkehrswende werfen: #eFuels, #Flugtaxi, #Hyperloop, #Magnetschwebebahn, #Transrapid.
Statt Dingen, die schon heute funktionieren: #Bahn, #Straßenbahn, ggf. Elektrifizierung des Bus- und Fährenverkehrs, Förderung von #Fahrrad- und #Fußverkehr.
Oder sie kommen mit Vorschlägen, die der Situation unangemessen sind: #Seilbahn oder #UBahn, nur damit der #Autoverkehr nicht gestört wird. Auch wenn die #Tram leistungsfähiger resp. preiswerter wäre.
Das ist kein Zufall oder Dummheit. Es ist eine #Taktik der Verwirrung und der Zweifel, ähnlich der #MerchantsOfDoubt.
PS: Das #Buch von #NaomiOreskes ist übrigens sehr gut. Da geht's um #Tabak und #Klima. #Buchtipp!
🔥 Der große Verbrenner-Bluff —> https://blog-demokratie.de/teil-1-der-grosse-verbrenner-bluff-wie-politik-und-lobby-physik-ignorieren/
🎧 Audio —> https://youtube.com/shorts/49BxuhtQ9v0
eFuels vs Elektro: Physik schlägt Narrative.
#eFuels #Elektroauto #Energiewende

Ein Beitrag von Werner Hoffmann,Überzeugter demokratischer Europäer Der Verbrennungsmotor erlebt politisch gerade ein erstaunliches Comeback. Begriffe wie „hocheffizient“, „klimaneutral“ oder „Technologieoffenheit“ prägen Debatten – besonders im Zusammenhang mit sogenannten eFuels. Doch ein Blick auf die Physik zeigt: Hier wird oft mehr Hoffnung verkauft als Realität. In diesem Video wird erklärt, wie politisch Manuel Hagel linientreu fachlich Blödsinn erzählt. https://youtube.com/shorts/fXAO8gdvVRA?is=f7j-BCHmv463qLnN Denn eFuels entstehen aus Strom, Wasserstoff und CO₂. Der Weg von der erneuerbaren Energie bis zum Antrieb eines Autos ist lang – und voller Verluste. Während ein Elektroauto rund 70 bis 80 Prozent der eingesetzten Energie tatsächlich in Bewegung umsetzt, kommen beim eFuel-Verbrenner oft nur 10 bis 15 Prozent auf der Straße an. Der Rest verpufft als Wärme oder geht in Produktionsprozessen verloren. Trotzdem wird politisch suggeriert, der Verbrenner könne mit synthetischen Kraftstoffen eine klimafreundliche Zukunft haben. Diese Erzählung wirkt beruhigend: Millionen bestehender Fahrzeuge könnten weiter genutzt werden, die vertraute Technik bliebe erhalten. Für Teile der Industrie und für Lobbyorganisationen ist das attraktiv. Schließlich hängen ganze Wertschöpfungsketten am klassischen Motor. Doch Effizienz ist keine Frage von Meinung oder Parteiprogramm. Sie folgt naturwissenschaftlichen Gesetzmäßigkeiten. Wer fünf- bis siebenmal mehr Strom benötigt, um dieselbe Strecke zurückzulegen, verschiebt die Herausforderungen nur. Besonders in einer Zeit, in der erneuerbare Energie kostbar bleibt. Die Debatte um eFuels zeigt deshalb exemplarisch, wie technologische Zukunftsfragen politisch emotionalisiert werden. Zwischen wirtschaftlichen Interessen, Arbeitsplatzsorgen und Freiheitsversprechen gerät die nüchterne Betrachtung der Systeme oft in den Hintergrund. Dabei entscheidet am Ende nicht die Lautstärke von Kampagnen, sondern die Realität von Kosten, Energiebedarf und Infrastruktur. Der große Verbrenner-Bluff besteht also weniger darin, dass eFuels unmöglich wären. Sondern darin, dass sie als Massenlösung präsentiert werden – obwohl sie nach heutigem Stand vor allem für Spezialbereiche wie Luftfahrt oder Schifffahrt sinnvoll erscheinen. #eFuels #Elektromobilität #Energiewende #Verkehrspolitik #Klimaschutz
Nur damit ich das richtig verstehe: Die Politiker_innen und Journalist_innen, die wegen der auf 2€/l angestiegenen #Spritpreise jetzt in Panik verfallen, und diejenigen, die seit dreißig Jahren die #Klimakatastrophe nicht mit Ordnungspolitik, sondern mit Preissignalen und #eFuels verhindern wollen - das sind die gleichen Personen, ja?
Der "Champagner der Energiewende" prickelt nicht mehr
Der Schwenk der Koalition zurück zum fossilen Erdgas bremst den Hochlauf des Wasserstoffs noch weiter. Sogar der Bau des Wasserstoff-Kernnetzes verzögert sich.#Energiewende #Erdgas #Power-to-Liquid #E-Fuels #synthetischeKraftstoffe #WasserstoffH₂ #energieintensiveIndustrie #Gasnetze #Wärmenetze #Wärmeplanung
Der Champagner der Energiewende prickelt nicht mehr
Dr. Bastian Lehrheuer ist Oberingenieur am Lehrstuhl für #Thermodynamik mobiler Energiewandlungssysteme der RWTH. Im Interview spricht er über E‑Fuels, den Abschied von fossilen Brennstoffen und darüber, wie klimaneutrale #Mobilität gelingen kann. 👍
➡️ https://www.rwth-aachen.de/go/id/bsfaru
📸: Heike Lachmann
#efuels #automotive #nachhaltigkeit #Klimaneutralität #rwth #aachen #Forschung