#Gundelfingen ist bei der #Radverkehrsführung auch echt maximal schlau unterwegs, aber dazu später mehr. Ich bin hin um herauszufinden, warum #OSMAnd mich ums Verrecken westlich des Bahnhofs sieht. Nach Reparieren des Areals im Bild und ein paar bicycle=no/dismount hört es damit hoffentlich auf. Bilder vom Weg werden folgen.

Die wichtige Frage zuerst: Was gilt hier?
Hinter mir ist  ausgeschildert. Für  habe ich gefunden, dass der, sofern kein Ende beschildert ist, gilt bis er offensichtlich nicht mehr gilt, und auch gleichberechtigte Einmündungen und Gabelungen nicht unbedingt ein Ende bedeuten.
Ist das hier auch so, also würde der Gehweg nur bis Ende der gepflasterten Fläche gelten? Und ist der Asphalt dann Radweg oder Fußweg? Und wenn Radweg, warum ist da ein Zebrastreifen? Und warum ist weiter vorne dann wieder eine durchgezogene Linie mit -Ende an der Einmündung? #UndWarumHastDuNeMaskeAuf

Das rechts ist übrigens der , wo die Navigation hoch will.

#StVO #OSMMapping #StVOGore #VZ241

Habe natürlich wieder von den besten Stellen keine Bilder gemacht. Also den Kurven bei zwei Metern Breite, wo auf beiden Seiten über Kopfhöhe Hecken wachsen. Oder dem Pflaster mit den offenen Baumwurzeln. Eindrücke im Ansatz im Anhang. Es ist auch immer mal wieder Straße dazwischen.
Im dritten Bild beginnt er auch erst in weiter Ferne, vorher ist noch eine Art Zufahrt.

#VZ240

Wenn man dann ganz oben ist und über die Brücke will, sieht das so aus. Auf der Brücke ist auf beiden Gehwegen in Fahrtrichtung  ausgeschildert. Den unbeschilderten Gehweg davor habe ich in OSM als #RadfahrerAbsteigen markiert. Ich nehme an, die Geländererhöhung ist dazu da, dass man das überhaupt für Radfahrende freigeben kann. Danke, #Gundelfingen, ich fühle mich voll sicher dadurch.
Ist man dann drüber, warten die anderen beiden Szenerien. Nach rechts geht es auf dem normal breiten Gehweg per  bis zum Glotterpfad runter, da muss man dann auf die Fahrbahn. End-durchdacht ist auch die Positionierung des Schildes, denn dadurch gilt die Benutzungspflicht für Radverkehr von vorne und links nicht.
Geradeaus hat man aus einem reinen #Fußweg einen  gemacht. Falls der euch schmal vorkommt, weiter unten wird's schmaler. Aufgrund der Überwucherung muss man über ein Ende der #Benutzungspflicht nachdenken – fraglich halt, ob die #Blechdosenpiloten das auch so sehen. Und falls ihr euch fragt, warum man auf dem als Fußweg beschilderten Gehweg ein Lastenrad erspähen kann: Von der anderen Seite ist das ein . Auch der #Radweg enthält auf der anderen Seite keinen Hinweis für den Fußverkehr.

#OSMMapping #Radverkehrsführung #intellent

Ich bin auf einem . Die Radverkehrsausleitung links signalisiert für mich, dass damit Schluss ist, die #Benutzungspflicht entfällt und ab hier Gehweg ist.
Aufmerksame Beobachtende erspähen rechts oben, halb von der Hecke verdeckt, #VZ240 und nehmen wie ich vielleicht an, dass darunter auch das Zusatzzeichen „Ende“ ist, um o.g. Sachverhalt zu verdeutlichen.

Nö. Das beschildert die Kurve, nach der wieder eine Ausleitung kommt, wo dann aber wirklich ein reiner Fußweg ausgeschildert ist.

#Gundelfingen #StVO

@scheme Dass es da (bei der Wildtalbrücke) Radwege gibt, empfinde ich schon als Fortschritt, aber du hast recht, dass die Beschilderung sehr seltsam ist - auch aus Fußgängersicht ist unklar, ob der schmale Weg von Gundelfingen Richtung Wildtal genutzt werden darf oder nicht. Die Straße und die Brücke sind Kreisstraßen, mit ich meine bis zu 70 km/h ...
@_tillwe_ 70km/h sind korrekt. Mir wäre es ehrlich gesagt lieber, wenn man sämtliche mit  beschilderte Gehwege als #RadverkehrFrei markiert und in dem Fall auf der Fahrbahn das Tempo reduziert. #Gundelfingen hat offenbar irgendwie mal gedacht, dass wenn man auf allen Gehwegen eine #Benutzungspflicht vorschreibt, man was für den Radverkehr tut. Dadurch haben wir Situationen wie auf der gegenüberliegenden Seite des Orts am Verkehrsknotenpunkt bei der B294, wo der gefühlt 80cm breite Gehweg mit Hochbordstein (zur Metro runter) als  markiert ist.
@scheme Auf der Alten Bundesstraße ist das so, also Radverkehr im (geschwindigkeitsreduzierten) Verkehr statt auf dem geteilten Gehweg. Ich kenne viele, die das (aus Radsicht) als unsicher empfinden, auch wenn es verkehrsplanerisch so empfohlen wird. Auf der Wildtalstraße ist es wegen den getrennten Zuständigkeiten Gemeinde - Kreis (Brücke und Straße zwischen den Ortsteilen) nochmal komplizierter. Auch weil die Gemeinde keine Lust hat, die Baulast für die Brücke zu übernehmen.

@_tillwe_ Mir persönlich sagt die AB generell zu, aber da kommen wir zum interessanten Problem, dass das subjektive #Sicherheitsempfinden je nach Person, Fahrstil und Erfahrung stark variieren kann. Deswegen finde ich #RadverkehrFrei auf Fußwegen auch nicht per se schlecht, auch wenn ich mir nach einem entsprechenden Konflikt mit der #FantasieStVO (Autoarschloch hat mich auf der Landstraße #K5103 Richtung Fußweg gedrängt) eine Kamera gekauft habe.

Diesbezüglich sagt mir das Zusatzzeichen „Radfahrer auf der Fahrbahn erlaubt“ beim #Swasticar-Händler sehr zu, weil es den #Blechdosenpiloten die geltende Rechtslage näher bringt. Gefühlt verhalten die sich da rücksichtsvoller.
Ansonsten bin ich mit den exakten Gegebenheiten nicht gut vertraut, weil ich wegen des Kopfsteinpflasters im Norden nicht gerne da durch fahre. Das #Kopfsteinpflaster an der Einfahrt zum Wirtschaftsweg in der Unteren Waldstraße hat mich letztes Jahr bei Regen einen Helm gekostet.

Ich kann verstehen, dass man sich nicht wohl fühlt, wenn eine Blechdose mit viel zu wenig Abstand hinter einem fährt. Nicht nur wegen der realen Gefahr, sondern auch weil man sich in Deutschland aus irgendwelchen Gründen der Geschwindigkeit des Hintermannes anzupassen hat.

(Ich finde es in der #Händelstraße in #Freiburg immer wild, wenn die Radfahrenden hinter denen ich auf den Radweg gefahren bin, unmittelbar auf den Fußweg ausweichen. Nur weil ich ein schnell aussehendes Fahrrad fahre heißt das ja nicht, dass ich nicht die 40 Meter abwarten kann, bis die Spur breiter wird.)

Gerade unerfahrene Radfahrende scheinen ja zu denken, dass man besser behandelt wird, wenn man im Rinnstein fährt und immer zurück steckt. Es ist aber gerade umgekehrt: Die verhalten sich besser, wenn man fährt wie #lebensmüde. Liegt bestimmt an der Angst um den Lack.

#Verkehrswende #Autokorrektur #Gundelfingen