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Was machst du jetzt?

@Volksverpetzer
Unsere Großeltern waren, zum Zeitpunkt der Machtergreifung der NS, bestenfalls Kinder. Die hätten gar nichts tun können.
@GOK @Volksverpetzer
Mein Großvater war Mitglied in der NSDAP und aktiver Soldat.
@GOK @Volksverpetzer Kommt auf dein Alter an. Meine Mutter ist 1933 geboren. Insofern hatten meine Großeltern da schon was mit zu tun.

@SaraL
Stimmt, ich bin wirklich noch sehr jung. 1979 geboren. Ich finde es trotzdem unangemessen pauschal die Großeltern zur Verantwortung zu ziehen. Es gibt sicher auch noch viel jüngere mitleser.

Jetzt sind wir aber in der Verantwortung und ich weiß auch nicht was ich tun kann.
Ich habe die AfD nicht gewählt. Das ist doch schon mal was. 🤔

@Volksverpetzer

Mein Großvater war Gewerkschafter seit dem Kaiserreich. Am Tag der "Machtergreifung" kommentierte er: "Das gibt Krieg." Als Hauer schwang er in der Waschkaue entsprechende Reden, bis ihm glaubhaft mit KZ gedroht wurde. Er hatte drei Kinder und hielt danach die Klappe. Später, im Krieg, verlangte er von seiner Frau, ihm zwei Dubbels mehr in die Brotdose zu geben, er werde nicht mehr satt. Die russischen Zwangsarbeiter wollten bevorzugt mit ihm arbeiten.

Er ist mir Vorbild.

@GOK @Volksverpetzer

@dj3ei Sowas wurde leider auch nie richtig unterrichtet. Weiß fast niemand.

Mein Opa war Werksmeister bei IG Farben in Höchst und hatte die Aufsicht über eine ganze Gruppe von Zwangsarbeitern. Damit sie Pause machen konnten (verboten) baute er aus leeren Fässern eine Frühstücksbude für sie und brachte im Einmachkessel Gemüsesuppe von zu Hause mit (auch verboten). Kurz vor Kriegsende wurde er von so einem Eifrigen verpfiffen und wurde nur durch ein "kriegswichtig" von der IG vorm Knast bewahrt.

Hungernden Kriegsgefangenen Essen zu verschaffen war m.W. als "Kollaboration mit dem Feind" mit der Todesstrafe bedroht damals.

@dozykraut

@dj3ei Diese Zwangsarbeiter, bei meinem Opa waren es Polen, waren ja rechtlich "Leiharbeiter" von der SS. Da gab es ganz konkrete Anweisungen, wie mit denen zu verfahren war. Keine Pausen, Wassersuppe etc. Mein Opa hat mir mal so einen Wisch von der SS gezeigt. Deutsches Beamtentum vom Feinsten 🤮
@GOK @Volksverpetzer Mein Großonkel Heinz war bei der Waffen-SS. Später hat er dann sein Bein verloren und wollte nie mehr über das alles reden. Aber aus der Generation meiner Familie lebt schon lange keiner mehr, selbst meine Eltern, geboren in den 40ern, sind beide tot.
Ich weiß, was Teile meiner Familie gemacht haben, als sie jung waren, nämlich Karriere in der NSDAP. Andere Teile haben das Maul gehalten und abgewartet, bis der Krieg vorbei war.
@GOK @Volksverpetzer Meine Großväter waren im Krieg. Vermutlich haben die das nicht verstanden.
@Volksverpetzer Neben anderen Dingen dafür kämpfen, dass die demokratischen Parteien nicht noch weiter den Überwachungsstaat für die Nazis vorbereiten. (Vorratsdatenspeicherung, heimliche Hausdurchsuchung, Staatstrojaner usw.)
@Volksverpetzer - Mahnen, mahnen, mahnen - auch wenn es viele Menschen sind, die Ohren und Hirn auf Durchzug stellen - mahnen, mahnen, mahnen. - Ebenso das Buch "Machtübernahme" von Arne Semsrott wie (einst) die Bibel in jeder Schublade zu haben.
@Volksverpetzer Bildung. Mehr Bildung. Noch mehr Bildung.
Es braucht mehr politisch-historische Bildung im öffentlichen Raum. Wir kümmern uns darum und lassen den Osten nicht fallen.
@Volksverpetzer Ich an Stelle meiner Großeltern? Ich wäre hoffentlich frühzeitig abgehauen. Es gibt einen Punkt, wo "Engagement" nichts mehr bringt, es sei denn, du legst dein Leben und deine Unversehrtheit in die Waagschale. Zwar redet man da gerne drüber, aber in der Realität ergreift uns doch eher die Panik - verständlicherweise.
@SaraL @Volksverpetzer Und was würdest du jetzt machen? Willst du jetzt die Sachen packen und weg? Ich kanns verstehen, aber bin qktuell selbst noch nicht so weit. (Aber wir haben uns zumindest schon Gedanken gemacht...)
@Tyr @Volksverpetzer Ich habe das "Glück", nicht in Ostdeutschland zu leben. Im Prinzip habe ich schon Hoffnung, dass man diese Situation noch in den Griff bekommen kann. Aber eigentlich nur, wenn jetzt alle demokratischen Parteien und Institutionen endlich den A... hoch bekommen. Aber wie man jetzt noch diese Partei beispielsweise verbieten will, ist mir ein Rätsel. Ich habe das Gefühl, alle Politiker werden gerade zu Mäusen, die vor der Schlange erstarren.
@Volksverpetzer Gerade frisch den Grünen beigetreten.
@Volksverpetzer Ich weiß gerade nicht…😔
@Volksverpetzer
Ich werde erstmal den Unterschied zwischen mir und meinen Großeltern erklären. Meine Großeltern waren die, die den Holocaust ausgeführt haben.
Ich wiederum bin eine transgeschlechtliche Frau und damit wohl eine der ersten, die von Faschisten umgebracht wird.
Also ist Antwort wohl um mein Leben fürchten und hoffen, dass andere Menschen vielleicht doch noch mal sehen, dass ich Schutz brauche und ich kein Kinder fressendes Monster bin, dass die Gesellschaft zerstören will.
@Volksverpetzer mich mit der Möglichkeit anfreunden, daß wir Faschisten mit Waffen bekämpfen müssen. Oder, wer das nicht kann, sollte sich nach nem Häuschen in Nirgendwo umgucken.
(Pazichristen gerne weiterscrollen, wenn ihr euch lieber wehrlos an die Wand stellen laßt, bitte, your choice)
@Volksverpetzer Mein Urgroßonkel hat erst mit den Internationalen Brigaden, später mit der Resistance Faschisten bekämpft. Ich habe ihn nie kennengelernt, aber er ist sozusagen mein Vorbild und ich hoffe, daß ich seinen Mut haben werde, wenn es drauf ankommt.
@Volksverpetzer Am Stammtisch links argumentieren, hoffen, dass die schweigenden am Tisch mitdenken, Auswanderung in der Familie durchdenken. Alle Wahlen mitmachen. Hoffen, viel hoffen
@Volksverpetzer ..ich hätte vielleicht nicht so viel Mut gehabt, wie insbesondere der eine Großvater, der Beamter war und dies heimlich nutzte, um Gefährdete in Sicherheit zu bringen.
Und ich jetzt? (Eigentlich seit ich denken kann…“Aufklärung“) Trommle permanent in meinem Umfeld (früher auch „dienstlich“, Projekte etc) und auch öffentlich für Demokratie und gegen diese Versuche einer hintertückischen Aushebelung derselben, durch Faschisten - und allen, die mit diesen so gerne kuscheln …
@Volksverpetzer
Weiter Kinder bei den Hausaufgaben unterstützen, egal welcher Herkunft.
@Nike_Leonhard

@Volksverpetzer

Seit #extremistische #Parteien wie #AfD, #BSW & Co größer werden, #engagiere ich mich in einer #demokratischen Partei (#NGOs genauso wichtig).

Spätestens wenn #Neonazis / #Putinisten (sie nennen sich nicht #Faschisten!) an der #Regierung sind, sollten wir #dezentral mit #Freunden & #Nachbarn stabile #Netzwerke für #bedrohte Menschen aufbauen.

Sobald #Minderheiten im #Lager verschwinden & die #Rechtsordnung zusammenbricht, müssen wir aktiv #Widerstand leisten: #GG20

#Gewissen

@Volksverpetzer
Auch als Unternehmen klar politisch Stellung beziehen!

@Volksverpetzer

Interessant, dass in all den Kommentaren kaum jemand auf die Frage antwortet.
Ist auch wirklich nicht so leicht.

Eine Antwort, die ich mir heute vorher schon gab: lokal im Gemeinsinn aktiv werden und das auch in der Lokalpresse sichtbar machen, gerne mit der Stadt/lokalen Politik.
Stärkt das Gefühl und die Sichtbarkeit, dass man als Bürger:in in einer #Demokratie aktiv werden und etwas bewirken kann.

Themen bei mir z.B.:
#Innenstadtgestaltung #Weltfahrradtag #eCarsharing

Das #eCarsharing bei uns in #Kelkheim ist noch viel zu wenig bekannt. Dabei hat es viel Potenzial!

Daher wird es jetzt dazu Infostände in Rahmen des Kelkheimer #Energietag|s geben (großer Dank an unseren städtischen #Klimaschutzmanager für die Organisation!), und für gut sichtbare Ankündigung in der Lokalpresse inkl. Basisinfos haben wir auch gesorgt.

#klimaschutz #Verkehrswende #mobilitatswende #nahCar

@nahcar
#mobileeee

https://www.taunus-nachrichten.de/kelkheim/nachrichten/kelkheim/kelkheimer-energietag-infos-e-carsharing-id167764.html

Kelkheimer Energietag auch mit Infos zu E-Carsharing

Kelkheim (kez) – Beim Energietag in der Kelkheimer Stadthalle werden auch die E-Carsharing Anbieter nahCar (Nachbarschaftsauto Main-Taunus) und mobileeee mit Infoständen vertreten sein.

@Volksverpetzer auf Anti-AfD Demos gehen. In der Nähe hier ist demnächst eine.
@Volksverpetzer
wieder mehr in die Bildungsarbeit gehen, außerparlamentarische Zivilgesellschaft stärken.
@Volksverpetzer Im Umfeld erlebe ich eine Hilflosigkeit und Abspulen des Alltags. Die Jusos bei uns machen mir Mut. Die gehen in Viertel, wo nicht soviel Geld ist. Dort wird bei uns mehr AfD gewählt. Ich spreche auch öfter mit Lokalpolitikern, daß wir für den Bereich was tun müssen.
Erstmal sollten wir aufhören, uns gegenseitig fertig zu machen.
Wir alle hier haben doch das Ziel, Nazis aus der Politik zu befördern. Wir sind die Mehrheit und sollten nicht hoffnungslos oder zu ängstlich werden.
Ich sehe Social Media als größten Faktor für Radikalisierung und Desinformation. Wir müssen die Firmen zur Verantwortung ziehen und selber immer wieder aufklären. Wir müssen laut und klar sein, wir haben die Logik und die Wissenschaft hinter uns.
Ich sehe so oft in den Kommentaren, z.B. bei YouTube oder Online-Nachrichten, Afd Wähler, die sich gegenseitig pushen und sich weiter radikalisieren. Aber niemand setzt dem was entgegen und als Einzelner geht man sofort unter.

@Volksverpetzer
Hmmmm, was ich jetzt mache... .

Ich (Ü50) trete zum ersten Mal einer Partei bei. War schon in den 80ern für die Themen dieser Partei demonstrieren. Damals noch mit Steinen. Ohne Klebstoff. Gründe sind überlegt; mir selbst gegenüber hinterfragt. Kann nicht teurer als ein Mobilfunkvertrag sein. Wenn doch, wird Prime gekündigt. So fürs Gewissen... .

Ich reiße mein Maul im Alltag noch weiter auf, als bisher. Ich bringe das in meinen beruflichen Alltag ein (heute schon geschehen).

@Volksverpetzer ich gehe nach Thüringen und suche einen (oder mehrere) Heizungsbauer, der (die) mit mir (uns) gemeinsam eine bezahlbare (<10k€) Lösung für die Energiewende einbauen will (wollen).
Wer möchte oder wer kennt jemanden??
@Volksverpetzer ich baue eine Mauer - ja, das habe ich vor!
@Volksverpetzer Ich habe eine Schreinerlehre begonnen.