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Was machst du jetzt?
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Was machst du jetzt?
@SaraL
Stimmt, ich bin wirklich noch sehr jung. 1979 geboren. Ich finde es trotzdem unangemessen pauschal die Großeltern zur Verantwortung zu ziehen. Es gibt sicher auch noch viel jüngere mitleser.
Jetzt sind wir aber in der Verantwortung und ich weiß auch nicht was ich tun kann.
Ich habe die AfD nicht gewählt. Das ist doch schon mal was. 🤔
Mein Großvater war Gewerkschafter seit dem Kaiserreich. Am Tag der "Machtergreifung" kommentierte er: "Das gibt Krieg." Als Hauer schwang er in der Waschkaue entsprechende Reden, bis ihm glaubhaft mit KZ gedroht wurde. Er hatte drei Kinder und hielt danach die Klappe. Später, im Krieg, verlangte er von seiner Frau, ihm zwei Dubbels mehr in die Brotdose zu geben, er werde nicht mehr satt. Die russischen Zwangsarbeiter wollten bevorzugt mit ihm arbeiten.
Er ist mir Vorbild.
@dj3ei Sowas wurde leider auch nie richtig unterrichtet. Weiß fast niemand.
Mein Opa war Werksmeister bei IG Farben in Höchst und hatte die Aufsicht über eine ganze Gruppe von Zwangsarbeitern. Damit sie Pause machen konnten (verboten) baute er aus leeren Fässern eine Frühstücksbude für sie und brachte im Einmachkessel Gemüsesuppe von zu Hause mit (auch verboten). Kurz vor Kriegsende wurde er von so einem Eifrigen verpfiffen und wurde nur durch ein "kriegswichtig" von der IG vorm Knast bewahrt.
Hungernden Kriegsgefangenen Essen zu verschaffen war m.W. als "Kollaboration mit dem Feind" mit der Todesstrafe bedroht damals.
Seit #extremistische #Parteien wie #AfD, #BSW & Co größer werden, #engagiere ich mich in einer #demokratischen Partei (#NGOs genauso wichtig).
Spätestens wenn #Neonazis / #Putinisten (sie nennen sich nicht #Faschisten!) an der #Regierung sind, sollten wir #dezentral mit #Freunden & #Nachbarn stabile #Netzwerke für #bedrohte Menschen aufbauen.
Sobald #Minderheiten im #Lager verschwinden & die #Rechtsordnung zusammenbricht, müssen wir aktiv #Widerstand leisten: #GG20
Interessant, dass in all den Kommentaren kaum jemand auf die Frage antwortet.
Ist auch wirklich nicht so leicht.
Eine Antwort, die ich mir heute vorher schon gab: lokal im Gemeinsinn aktiv werden und das auch in der Lokalpresse sichtbar machen, gerne mit der Stadt/lokalen Politik.
Stärkt das Gefühl und die Sichtbarkeit, dass man als Bürger:in in einer #Demokratie aktiv werden und etwas bewirken kann.
Themen bei mir z.B.:
#Innenstadtgestaltung #Weltfahrradtag #eCarsharing
Das #eCarsharing bei uns in #Kelkheim ist noch viel zu wenig bekannt. Dabei hat es viel Potenzial!
Daher wird es jetzt dazu Infostände in Rahmen des Kelkheimer #Energietag|s geben (großer Dank an unseren städtischen #Klimaschutzmanager für die Organisation!), und für gut sichtbare Ankündigung in der Lokalpresse inkl. Basisinfos haben wir auch gesorgt.
@Volksverpetzer ja also meine Gedanken dazu
@Volksverpetzer
Hmmmm, was ich jetzt mache... .
Ich (Ü50) trete zum ersten Mal einer Partei bei. War schon in den 80ern für die Themen dieser Partei demonstrieren. Damals noch mit Steinen. Ohne Klebstoff. Gründe sind überlegt; mir selbst gegenüber hinterfragt. Kann nicht teurer als ein Mobilfunkvertrag sein. Wenn doch, wird Prime gekündigt. So fürs Gewissen... .
Ich reiße mein Maul im Alltag noch weiter auf, als bisher. Ich bringe das in meinen beruflichen Alltag ein (heute schon geschehen).