"Nun stand ich vor einer mit goldenem Tand vollgestopften Ruine, deren despotischer Hausherr unliebsame Fragestellerinnen mit den Worten "Ruhe, Schweinchen!" zusammenstaucht."

Ich mag #Journalist_innen. Also jene die #recherchieren, #erklären & uns das Chaos um uns herum manchmal sogar mit etwas #Poesie vemitteln.

Das sind unsere Augen und Ohren in die Welt.

Zudem ist das 1 oft beschwerlicher & mitunter tödlicher Beruf. Wir sollten ihnen hin- & wieder Danke sagen.

https://www.derstandard.de/story/3000000302103/faszination-und-verstoerung

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Unser Korrespondent nimmt Abschied von Amerika – fasziniert und verstört

Karl Doemens war oft im Weißen Haus, ist durch das "Heartland" der USA gereist, hat viel Fox News geschaut und mit unzähligen Menschen gesprochen. Trotzdem geht er mit mehr Fragen als Antworten

DER STANDARD

Wie schnappt man ein Phantom? 🤔

Mit klugem #Recherchieren. 🔎

Jetzt das Spiel der Universitätsbibliothek Bern ausprobieren: https://www.ub.unibe.ch/service/kurse_und_beratung/das_phantom_der_muenstergasse/index_ger.html

"Das Phantom der Münstergasse" – Online-Escape Room und Mystery-Recherchespiel

Universitätsbibliothek Bern UB
Studentische Hilfskraft (m/w/d) 20 - 40%

Für die Erfassung und Pflege von Metadaten im Repository DORA suchen wir per sofort eine

Eawag

Welttag der Umwelt

Im Juni 1972 fand in Stockholm die erste Konferenz der Vereinten Nationen zum Thema Umwelt statt. Sie gilt als Beginn der internationalen (globalen) Umweltpolitik. Gleich zu Beginn der Konferenz wurde am 5. Juni 1972 der Weltumwelttag vom United Nations Environment Programme (UNEP) als World Environmental Day ausgerufen. Seitdem beteiligen sich weltweit jährlich rund 150 Staaten an diesem Aktionstag, dessen Gastgeberland jährlich wechselt. Gründe genug, um diesem Tag auch einen Beitrag im TIB-Blog zu widmen.

Bildquelle: https://pixabay.com/de/illustrations/ai-generiert-globaler-schutz-erde-9438277/

Warum gibt es den World Environmental Day?

Der Weltumwelttag soll das Bewusstsein dafür stärken, dass es vor allem der Mensch selbst ist, der die Vielfalt und Stabilität der Umwelt bedroht. Aber er soll auch Mut machen und zeigen, dass alle etwas für die Erde tun können. Dieses „Etwas“ kann lokal, national oder global sein. Die jährlichen Veranstaltungen reichen von kleinen Taten Einzelner bis hin zu großen Aktionen. Auf einer Weltkarte sind die weltweit verteilten Aktivitäten zusammengetragen. Fast 2.000 Events und Aktionen sind dort für den 5. Juni 2025 gelistet.

In diesem Jahr steht der internationale Weltumwelttag unter dem Hashtag #BeatPlasticPollution und wird von der Republik Korea ausgetragen. Zusätzlich finden auch Einzelaktionen in anderen Ländern statt, die unter einem eigenen Motto stehen können. In Deutschland steht der Weltumwelttag 2025 daher unter dem Motto „Unser Wasser wertschützen“.

Wie sieht mein persönliches „Etwas“ aus?

In meiner Funktion als Fachreferentin für Umwelttechnik liegt mir der Weltumwelttag und besonders das diesjährige Motto #BeatPlasitcPollution am Herzen, denn die OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) prognostiziert eine Verdoppelung des Plastikmüllaufkommens bis 2060 von aktuell etwa 500.000 Tonnen auf mehr als 1,2 Millionen Tonnen pro Jahr. Welche Menge an Plastikmüll wir persönlich zu diesem riesigen „Berg“ beitragen, liegt in der Hand jeder einzelnen Person. Besonders Verpackungen und der Textilsektor tragen einen großen Teil zur Menge an Plastikmüll bei. Hier kann jeder selbst einen Beitrag zur Müllvermeidung leisten. Leider siegt allzu oft (auch bei mir) die Bequemlichkeit – wohl wissend, dass unser Konsumverhalten einen nicht unerheblichen Einfluss auf die Menge des Plastikabfalls hat. Um im Bild zu bleiben – mein privates „Etwas“ ist zugegebenermaßen ausbaufähig.

Recycling und Wiederverwendung

Doch Plastikvermeidung kann nur ein Teil der Lösung sein. Niemand wird auf die Errungenschaft des Kunststoffes verzichten wollen oder können. Mindestens genauso wichtig sind daher die Themen Recycling und Wiederverwendung – zum einen um die Menge immer größerer Plastikmengen einzugrenzen, zum anderen um den Eintrag an Mikroplastik in die Umwelt und damit in die Nahrungskette zu verringern.

Die TIB hat zu diesen Themen einen großen Bestand, der stetig weiterwächst. Viele Forschungsberichte und Konferenzen rund um Abfallwirtschaft und Recycling (nicht nur von Kunststoffen) können über das Portal der TIB abgerufen werden. Diese Veröffentlichungsformen enthalten die jeweils neuesten Erkenntnisse und Trends und sind für mich als Fachreferentin immer wieder spannend. Schauen Sie gleich mal hier nach.

Auch das diesjährige deutsche Motto „Unser Wasser wertschützen“ ist in Literaturform sehr gut in der TIB zu finden. Fragenstellungen, wie die Vorbereitung auf Hitze- und Dürreperioden, auf Starkregen- und Hochwasserereignisse beschäftigen mich ebenso beim Bestandsaufbau wie die Verfügbarkeit der Ressource Wasser. Die neuesten Erkenntnisse sind hier ebenfalls in Form von zahlreichen Forschungsberichten in der TIB vertreten. Der größte Teil steht dabei in elektronischer Form 24/7 zur Verfügung. Durch die Betreuung der Umwelttechnik hoffe ich, dass zumindest mein berufliches „Etwas“ einen Beitrag zum Umweltschutz leistet.

Und was können Sie tun? Meine Lesetipps zum Weltumwelttag

  • Der Titel „Psychologie im Umweltschutz: Handbuch zur Förderung nachhaltigen Handelns“ aus dem Jahr 2016 gilt als erstes deutschsprachiges Werk der angewandten Umweltpsychologie und ist als elektronische Ausgabe hier abrufbar.
  • Den Titel „Einfach plastikfrei leben – Schritt für Schritt zu einem nachhaltigen Alltag“ finden Sie als gedruckte Ausgabe in unserem Fachbestand Erziehungswissenschaften.
  • Sehr interessant ist auch der Titel „Mechanische Recyclingtechnik für Fluss- und Meeresplastik und die Gründe, warum wir zu wenig tun“, der über diesem Link erreichbar ist.
  • Zum Thema Wasser ist unter anderem der Bericht „The status of global freshwater resources“ mit dem Stand Februar 2025 abrufbar.
  • Weiteres zum Themengebiet Recycling finden Sie auch in meinem schon vor längerer Zeit erschienen Blogbeitrag „Global Recycling Day 2021

Vielleicht finden Sie auf diese Weise auch noch ein paar Ideen, was Sie ganz persönlich zum Weltumwelttag bzw. zum Umweltschutz betragen können. Und wer nach dem vielen Recherchieren und Lesen noch Lust auf ein Quiz hat, dem empfehle ich das Faktenquiz zum Thema Wasser auf der Seite des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit.

#Weltumwelttag #LizenzCCBY40INT #Recherchieren #Recycling #Umweltschutz

@isotopp
Das ist nicht völlig richtig. #Kryptowährungen werden als #Zahlungsmittel für zahlreiche legale #Dienstleistungen verwendet (#Gaming, #Vpn + #Einkäufe). Bitte besser #recherchieren, bevor ihr so einen #Müll schreibt.

"Aber wie behalten #Journalistinnen und #Journalisten in komplexen Nachrichtenlagen den Überblick? Nach welchen Kriterien #recherchieren sie ihre Quellen? Wie arbeitet eine #Redaktion, und wer entscheidet, welche Meldungen veröffentlicht werden?

Wir laden alle Interessierten ein, einmal hinter die Kulissen der Freien Presse in Chemnitz zu schauen. Wir besichtigen den Ort des Geschehens, werfen einen Blick in den Newsroom und nehmen an einer Redaktionsplanung teil.

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Physik ist mehr: Gedanken zum Nobelpreis 2024

Selten hat mich die Bekanntgabe der Gewinner eines Physik-Nobelpreises so durcheinandergebracht wie in diesem Jahr. Meistens war meine Reaktion doch eher ein Ja-klar-natürlich-wenig-überraschend. Die diesjährige Erschütterung hat mich für einige Minuten in einer Art Aha-Starre verharren lassen. Das ist also auch Physik?! Danach musste ich mein Bild dessen, was Physik ist und was sie ausmacht erst einmal neu sortieren. Meine Forschungsreise sei hier dargestellt:

Zurück zum Ausgangspunkt, dem Moment der Verkündung, dass der Nobelpreis für Physik 2024 an John J. Hopfield und Geoffrey E. Hinton für ihre wegweisenden Entdeckungen und Entwicklungen, die maschinelles Lernen mit künstlichen neuronalen Netzen ermöglichen, verliehen wird.

Neuronale Netze? Maschinelles Lernen? KI? Das ist Physik?

Ja, ich weiß, dass maschinelles Lernen in den letzten Jahren immer wichtiger in der Physik geworden ist, zum Beispiel in der Teilchenphysik bei der Auswertung der Beschleuniger-Experimente. ANNs, DNNs, CNNs, GNNs und RNNs begegnen mir jetzt regelmäßig in Physik-Dissertationen. Zur Anwendung von KI in der Physik erscheinen zunehmend auch Fachbücher, wie nicht nur in meinen Erwerbungsunterlagen, sondern (als Konsequenz) auch im TIB-Portal schön zu sehen ist.

Large-Language-Modelle und Physik – eher eine Ausnahme?

Trotzdem: Die Grundlagen und die Entwicklung hatte ich bisher eher im Bereich der Computerwissenschaften angesiedelt gesehen: Sind es nicht die Informatiker, sind es nicht Google und Konsorten, die die Large-Language-Modelle programmieren? Suche ich in arXiv nach „neural network“, so werden von den über 100.000 Treffern mehr als 88.000 Treffer dem Bereich der Computerwissenschaften und lediglich etwas über 14.000 Treffer der Physik zugeordnet. Hmh. Warum also der Physik-Nobelpreis?

John J. Hopfield bei seiner Nobelpreisvorlesung in Physik am 8. Dezember 2024 in der Aula Magna der Universität Stockholm. © Nobel Prize Outreach. Foto: Anna Svanberg

Schauen wir uns einmal die Mitteilungen der Deutschen Physikalischen Gesellschaft zur Arbeit der Preisträger an: Aha! John J. Hopfield war Festkörperphysiker bevor er sich zur Molekularbiogie orientierte. Dabei nahm er Konzepte aus der Physik, wie zum Beispiel das Modell des Spin-Glases mit und brachte sie in seine Arbeit ein. Auch die Tatsache, dass Neuronen nur zwei Zustände einnehmen können, kommen uns aus der Physik bekannt vor (und natürlich auch aus der Informatik).

Daraus resultiert das inzwischen nach Hopfield benannte Modell des Hopfield-Netzwerkes, das er 1982 in einem Artikel mit dem – für meine Fragestellung erhellenden – Titel Neural networks and physical systems with emergent collective computational abilities veröffentlichte und der bis heute sage und schreibe mehr als 18.000-mal zitiert worden ist.

Geoffrey Hinton trägt sich in das Gästebuch des Nobelpreismuseums ein. © Nobel Prize Outreach. Photo: Nanaka Adachi

Geoffrey E. Hinton wiederum befasste sich zunächst als Psychologe (!) mit neuronalen Netzen und schrieb dann in der Informatik eine Dissertation zur Datenverarbeitung im Sehsystem.

Für seine weitere Arbeit stütze er sich auf das Hopfield-Netz, um mit Hilfe der (lernenden) Boltzmann-Maschine, für die er Konzepte aus der statistischen Physik nutzte, Charakteristika in Daten zu erkennen, was er 1985 in A Learning Algorithm for Boltzmann Machines publizierte.

Von den Artikeln Hintons gehört dieser mit über 3.000 Zitierungen zwar eher zu den weniger zitierten, spätere Paper erreichen über 50.000 Zitierungen – beeindruckend.

Sucht man im TIB-Portal nach den Autoren Hopfield und Geoffrey Hinton, so fällt vor allem auf, dass beide auch einige Patente verantworten (bei dem Thema eigentlich keine Überraschung). Im TIB AV-Portal gibt es neben einem Interview mit Geoffrey Hinton auch Videos zu Hopfield-Netzen.

Es steckt viel Physik im Nobelpreis 2024

Ja, jetzt bin ich überzeugt. Da steckt tatsächlich eine Menge Physik im diesjährigen Nobelpreis. Die Wahl der Preisträger zeigt aber auch, wie interdisziplinär die Physik bzw. Wissenschaft im allgemeinen inzwischen geworden ist. Physik ist eben mehr und reicht in viele Gebiete hinein.

Das wird in diesem Jahr trefflich dadurch bestätigt, dass auch der Friedensnobelpreis 2024 mit Physik zu tun hat, wenn auch leider mit ihren Schattenseiten, geht er doch an die japanische Organisation Nihon Hidankyo, in der sich die Überlebenden der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki für eine atomwaffenfreie Welt einsetzen.

Zum Abschluss eine kleine Anekdote aus dem Familienalltag im Zeichen neuronaler Netze: Als das jüngste der Kinder, die mein Leben bereichern, kürzlich seine Hausaufgaben in der Schule präsentierte, wurde von der Lehrkraft vermutet, dass es dafür eine KI genutzt hätte, da die gewählten Formulierungen zu gut und im Unterricht noch nicht dran gewesen seien. Tatsache war, dass es die Hausaufgaben mit der Hilfe seiner Eltern gemacht hatte, beides Physiko-Chemiker:innen: EI statt KI, letztlich ein valides Argument für den Lehrkörper …

#LizenzCCBY40INT #Physik #KünstlicheIntelligenz #Recherchieren #Nobelpreis

Nobel Prize in Physics 2024

The Nobel Prize in Physics 2024 was awarded jointly to John J. Hopfield and Geoffrey Hinton "for foundational discoveries and inventions that enable machine learning with artificial neural networks"

NobelPrize.org

#Forschen im #Archiv. Eine Einführung für #Studierende. Am 22.11. von 15-17 Uhr. Das #Online-Seminar richtet sich speziell an Geschichtsstudierende und möchte sie für das selbstständige #Recherchieren und Arbeiten in #Archiven befähigen ­und begeistern!

👉 https://www.landesarchiv-bw.de/de/aktuelles/termine/77542

Online-Seminar: Forschen im Archiv

Das vom Landesarchiv Baden-Württemberg konzipierte Online-Seminar richtet sich speziell an Geschichtsstudierende und behandelt das selbstständige Recherchieren und Arbeiten in Archiven.

Landesarchiv Baden-Württemberg
#Recherchieren mit #ChatGPT?
Künstliche Intelligenz in der Literaturrecherche
Von Friedrich Quaasdorf, Deutsche Nationalbibliothek, Leipzig: https://doi.org/10.5282/o-bib/6060 #KI #obib
Recherchieren mit ChatGPT? Künstliche Intelligenz in der Literaturrecherche | o-bib. Das offene Bibliotheksjournal / Herausgeber VDB

"Wir fragen explizit nicht nach speziellen Abschlüssen und Zertifikaten, denn wir wollen bürokratische, exkludierende Hürden möglichst niedrig halten.

Was wir uns stattdessen von Dir wünschen?

Freude und Talent am #Schreiben und #Recherchieren."

https://taz.de/Ausschreibung-taz-Panter-Volontariat-2024/!vn5899899/ @tazgetroete #Journalismus #Volontariat #Medien

Ausschreibung taz Panter Volontariat 2024: Das Volo für alle, die noch fehlen

Talent statt Zeugnis: Bis zum 30. September 2024 können sich journalistische Nachwuchstalente um zwei Volontariate bei der taz bewerben.

taz