So mancher Ort könnte ein kleines #Paradies sein.

Wären da nicht
#Motorrad.fahrer, die meinen, einen akustischen Betrag mit ihren Verbrennermaschinen leisten zu müssen.

Zwischen Erde und Eden – Blaue Blume

Zwischen Erde und Eden – wir pflanzen einen Garten mit paradiesischen Gewächsen!

Wir vom RefLab möchten einen neuen, ersten, einzigartigen Garten pflanzen: mit Blumen, Sträuchern, Heilkräutern und Bäumen aus der Heimat und aus unterschiedlichen Weltgegenden – darunter auch mythische Grünpflanzen, fantastische Erdenthusiasten und bunt blühende Wundersträucher.

Wir nehmen euch mit in unseren paradiesischen Garten – zwischen Erde und Eden!

https://www.reflab.ch/wp-content/uploads/2026/05/Gartenillustration-Animation.mp4

Die blaue Blume – wo ist sie?

Holunder und Christrosen lassen sich in unserem Garten bereits bestaunen. In dieser Folge kommt die mysteriöse blaue Blume hinzu. Wo findet man ihre Samen? Wo soll man sie suchen?

Die blaue Blume der Romantik – wo findet sie sich?

So viel vorweg: Die blaue Blume lässt sich nicht pflanzen. Jedenfalls nicht im botanischen Sinn. Kein Saatgutkatalog führt sie, kein Gartenzentrum kennt ihre Ansprüche an Boden und Licht. Und doch wäre es voreilig, sie aus einem digitalen Garten auszuschliessen.

Vielleicht erscheint sie gerade dort, wo Planung endet. In einer Ecke, die man nicht bewusst bepflanzt hat: als Selbstwuchs des Unverfügbaren.

Oder sie zeigt sich, wenn man auf der Gartenbank einschläft, an einem heissen Sommernachmittag, halb in der Welt, halb im Traum.

So beginnt ihre Geschichte

Die «blaue Blume» tritt in die Literatur nicht als reale Pflanze ein, sondern als Vision. In Novalis’ unvollendetem Roman «Heinrich von Ofterdingen» (posthum 1802 erschienen) träumt der junge Heinrich von einer «lichtblauen Blume», die ihn mit eigentümlicher Intensität anzieht.

Die Blume im Traum hat breite, glänzende Blätter. Der Dichter betrachtet sie mit «unnennbarer Zärtlichkeit». Die Blume neigt sich ihm zu, und er glaubt, in ihr ein zartes Gesicht zu erkennen.

Ich habe das Romanfragment als Studentin gelesen – und befinde mich seither selbst auf der Suche nach der blauen Blume.

Die blaue Blume des jung verstorbenen Novalis wurde zum Signum der Romantik: nicht als Objekt des Besitzes, sondern Gegenstand der Sehnsucht.

Warum blau?

Auffällig ist schon ihre Farbe. Warum blau?

Wer in eine Landschaft blickt, kennt ein mögliches Sehnsuchtsblau: jenes der Ferne. Landschaftsmaler sprechen von Luft- oder Farbperspektive. Entferntes wird bläulicher, weniger greifbar. Blau markiert Distanz.

Die blaue Blume wäre dann kein Gewächs vor unseren Füssen, sondern eine Erscheinung des Fernen, die sich entzieht.

Das romantische Blau aber ist vermutlich noch tiefgründiger und dichter. Kein fernes Horizontblau und kein Himmelblau an Sonntagen, sondern leicht und schwer zugleich, wie von innen leuchtend und gleichzeitig dunkel.

Vielleicht das Blau eines seltenen Edelsteins tief im Gebirge? Novalis’ Beruf war Bergbauingenieur.

Foto von Sora Sagano auf Unsplash

Farbe der Transzendenz

Wer die Kunstgeschichte betrachtet, stösst auf ein seltenes mineralisches Blau, das als überaus kostbar galt: Ultramarin, gewonnen aus Lapislazuli, importiert aus Afghanistan und reserviert für das Heilige. Dieses Blau stand in der religiösen Kunst für Transzendenz – das heisst für eine Wahrnehmung, die über das Gewöhnliche und Erfahrbare hinausgeht.

Blau ist im europäischen Bildgedächtnis eine Farbe des Entrückten, des Geistigen, des kostbaren Anderswo.

Vielleicht liegt hier die eigentümliche Spannung der blauen Blume: Sie ist sinnlich und geistig zugleich.

Philosophisch betrachtet bezeichnet die blaue Blume der Romantik kein Ziel, das sich sauber definieren liesse. Wer sagen könnte, was genau gesucht wird, hätte die Romantik bereits verlassen.

Der Philosoph Immanuel Kant hatte wenige Jahre davor das ästhetische Urteil als eine eigentümliche Form des Weltbezugs beschrieben: Schönheit lässt sich nicht in Begriffe auflösen wie eine mathematische Aufgabe. Das ästhetische Spiel der Erkenntniskräfte bleibt offen. Es erzeugt gerade deswegen eine schier endlose Bewegung.

Gerade die Nichterfüllung hält die Sehnsucht am Leben.

Die blaue Blume ist vielleicht die literarische Gestalt eben dieser Erfahrung.

Mystische Unterströmung

Die blaue Blume hält das Begehren in Bewegung, weil sie sich begrifflich nicht stillstellen lässt. Genau hierin wird eine tieferliegende Herkunft sichtbar:

Die mystische Tradition kennt ähnliche Strukturen.

In der Mystik ist Gott nicht primär Gegenstand eines Begriffs, sondern eines Begehrens, das durch Annäherung eher wächst als verschwindet. Negative Theologie lebt genau davon: Das Höchste entzieht sich jeder endgültigen Benennung. Man erkennt, indem man die Unzulänglichkeit des Erkennens erfährt.

Die ästhetische Erfahrung übernahm eine Bewegung, die religiös bereits eingeübt war. Die Romantik säkularisierte dieses Muster nicht einfach, sondern verschob den Ort hin zu Welt, Liebe, Natur und Kunst.

Aus der Gottessehnsucht wird Weltsehnsucht und Natursehnsucht.

Und genau davon lebt auch heute ein Gutteil dessen, was mit Ökospiritualität, Naturspiritualität, Tiefenökologie oder ähnlichen Begriffen bezeichnet wird. Hierin schreibt sich in unserer Gegenwart der Geist der Romantik fort, vielfach unbewusst.

Die blaue Blume heute

Übertragen auf unseren digitalen Garten lässt sich die blaue Blume vielleicht als dasjenige beschreiben, was sich effizienter Auffindbarkeit entzieht. Sie ist über keinen Link oder Shortcut aufrufbar. Sie lässt sich nicht als Content «einpflegen» und nicht algorithmisch steuern.

Im Digitalen stellt sie vielleicht eher eine Art Störung dar.

Durch digitale Räume intensiviert sich gleichzeitig die alte Sehnsucht sogar noch: nach tiefer Erfahrung, echter Liebe und Verbundensein.

Die blaue Blume unserer Zeit erscheint vielleicht dort, wo etwas in der digital vernetzten Gegenwart unauffindbar bleibt: in einer entlegenen Ecke – oder im Halbschlaf auf einer Gartenbank im Sommer.

Unser digitaler Garten ist übrigens vernetzt mit einem physischen Garten: dem Klostergärten in Kappel nahe Zürich. Neben Gemüse- und Obstgärten ist auch der traditionelle Heilkräutergarten einen Besuch wert. Im Klostergarten finden sich auch seltene Pflanzensorten (Näheres dazu unter dem Stichwort ProSpecieRara).

Foto: Erda Estremera auf Unsplash; Video: Illustriert von Isabelle Bühler, animiert von Pascal Tautschnig

#Eden #Garten #Paradies #Pflanzen

#merznichtmeinkanzler
#cdunichtmeinepartei
#abbausozialstaat
#paradies

MERZ
sagte erst kürzlich:

"Die Zeiten des PARADIESES,
wo jeder Wunsch möglich ist
und mit Geld erfüllt wird,
die sind vorbei".

Hör ich richtig?
PARADIES?
Ich schlage vor, dieser
REALITÄTSFREMDE MENSCH
unterhält sich jetzt endlich mal,
unter anderem,
mit den RENTNERN in diesem Land:

https://apasfiis.sf.apa.at/ipad/cms-austria/2026/04/25/2026-04-25_2108_in_06_Tschernobyl---D_____14320429__o__2980522456__s16076038_Q8C.mp4/playlist.m3u8

Tschernobyl - Die Katastrophe (1/4): Paradies - #ORF ON

https://on.orf.at/video/14320429/tschernobyl-die-katastrophe-1-4-paradies

> Der Aufstieg des Atomkraftwerks Tschernobyl und der geplanten Stadt Prypjat: Ingenieure und Bewohner erlebten ein scheinbares Paradies, das die Sowjetunion für ihre Atomschtschiki errichtete. Zeitzeugen berichten von den Anfängen des geheimen #RBMK‑Reaktors und stellen die Frage, wie es 1986 zur #Katastrophe kommen konnte und was #Moskau bis heute verschweigt. Regie: Dirk Schneider, Ariane Riecker Bildquelle: ORF/LOOKS #Film/Evgeniy Vorontsov

#Reaktor #Tschernobyl #Stadt #Prypjat #scheinbaresParadies #Ingenieure #Bewohner #Paradies #Sowjetunion #Atomschtschiki #Zeitzeugen

«Fast ein Paradies» – eine neue Form künstlerischer Seelsorge

Wer eine grössere Bauch-OP hinter sich hat, kennt dieses Bild: Man erwacht – und die Wunde ist getackert. Geht sie wieder auf, wird nachgesetzt, oft ohne Narkose.

Die schweizerisch-haitianische Künstlerin Sasha Huber greift genau zu diesem Instrument. Doch sie tackert keine Haut, sondern Bilder: Fotografien aus der europäischen Kolonialzeit, in denen Menschen aus kolonisierten Regionen als «Typen» festgehalten wurden: als vermeintliche Belege rassischer Hierarchien.

Huber ist eine von zwanzig postkolonialen Künstler:innen aus Afrika, Asien, den Amerika und ihren Diasporas in einer gerade in Zürich eröffneten und bereits über die Landesgrenzen hinaus beachteten Ausstellung: «Fast ein Paradies. Kolonialzeitliche Fotografie in der Gegenwartskunst» im Museum Rietberg.

Erstmals wird in einer umfangreichen Gruppenausstellung dieses Phänomen der poetischen, kritischen und visionären Erkundung kolonialer Bildarchive durch Gegenwartskünstler:innen aus dem globalen Süden beleuchtet.

Schmerzliche Leerstellen

Europäer fertigten einst von den «Fremden» Aufnahmen an, die bis heute in europäischen Sammlungen lagern. Auch in der Schweiz und auch im Museum Ruitberg. In den Herkunftsländern fehlen dagegen Bilder.

Archive wie jene der Basler Mission (dieses Bilderarchiv ist im Netz offen zugänglich) sind Speicher eines visuellen Gedächtnisses, das fern seiner Herkunft konserviert wurde.

Menschen wurden von Rassenforschern vor Kameras gezerrt, vermessen und klassifiziert. Im Original seien manche Bilder fast nicht zu ertragen, sagt die Kuratorin Nanina Guyer im Gespräch mit «Monopol».

Die Fotohistorikerin vermeidet die Bezeichnung «Global South», richtiger müsse es heissen: «Mehrheitswelt».

Auf dem Cover: Sasha Huber, «Tailoring Freedom», Delia, profile, 2023; mit Metallklammern bekleidet die haitianisch-schweizerisch Künstlern anonyme nackte Menschen aus Archiven der Rassenforscher.

Zwischen Schutz und Widerstand

Einer der Produzenten stereotyper Menschenbilder war der schweizerisch-amerikanische Naturforscher Louis Agassiz. 1850 liess er in den USA Nacktporträts versklavter Menschen anfertigen, im Dienst einer pseudowissenschaftlichen Rassenlehre.

Sasha Huber durchlöchert diese Fotografien mit Metallklammern, verletzt erneut – aber fügt die Bilder zugleich zusammen («Tailoring Freedom»). So entstehen Bilder, die schockieren und staunen lassen. Aus den Metallklammen entstehen Kleider, beinahe Rüstungen. Etwas zwischen Schutz und Widerstand.

Die Gewalt bleibt sichtbar, aber zugleich bekommt die Würde dieser Menschen Raum – nunmehr aufgehoben in einer  ästhetischen Form; und vielleicht sogar: in einer spirituellen Form.

Unterbrochene Erinnerung

Auch Rosana Paulino arbeitet mit solchen Eingriffen. Die Brasilianerin näht, sticht und verbindet. Aus verblassten und fragmentierten Porträts formt sie Patuás: kleine Amulette der afrobrasilianischen Tradition, die für Schutz und Heilung stehen.

Eine leise, aber insistierende Geste gegen eine schmerzliche Leerstelle: das weitgehende Fehlen von Perspektiven schwarzer Menschen in der offiziellen brasilianischen Erinnerungskultur.

Ahnenportraits in Form genähter Amulette. Rosana Paulino, «Parede da Memória» (Erinnerungswand), 1994/2015,© Rosana Paulino, courtesy the artist and Mendes, Wood DM

Inszenierte Fremdheit

Bilder aus Kolonialarchiven sind alles andere als neutral. Sie sind geprägt von einem Blick, der klassifiziert und hierarchisiert. Die dargestellten Menschen erscheinen als «ursprünglich», «naiv», «naturnah» – Zuschreibungen, die zugleich eine Gegenfolie erzeugen:

die Zivilisiertheit der eigenen Kultur, auch des eigenen Glaubens.

In dieser Konstellation verschränken sich Abwertung und Romantisierung. Das Fremde wird als paradiesisch imaginiert – und genau darin der Verfügungsmacht ausgeliefert.

Je stärker der industrialisierte Westen sich von der Natur entfremdete, desto intensiver projizierte er ein verlorenes Paradies in die Ferne.

Bambi und Wolf

Eindrucksvoll arbeitet Wendy Red Star mit dieser Logik. Die 1981 geborene Künstlerin erschafft grell überzeichnete Dioramen – dreidimensionale Schaukästen, wie sie früher in Völkerkundemuseen üblich waren. Tiere, Körper und Kulturen inszeniert als «Exoten» und eingefroren in scheinbare Zeitlosigkeit, im sogenannten «ethnografischen Präsens».

Und mitten hinein in diese Zuschreibungen setzt sich die Apsáalooke-Künstlerin Wendy Red Star selbst: als Projektion von Pocahontas, die angeblich zwischen den Kulturen vermittelte.

Edle Wilde und Bedrohung, Bambi und Wolf – die Überzeichnung legt die Gewalt dieser Kategorisierungen offen.

Zwischen Bambie und Wolf: Wendy Red Star, «Spring – Four Seasons», 2006 © Wendy Red Star, courtesy the artist; collection of the Newark Museum of Art

Was in der Ausstellung sichtbar wird, ist mehr als eine Revision. Es ist die Ausbildung einer eigenen künstlerischen Praxis von Nachfahren der einstmals Kolonierten, die aus der Konfrontation mit historischen Archiven hervorgeht.

Künstler:innen nehmen diese Bilder in die Hand – buchstäblich und metaphorisch. Sie bergen Erinnerungen, geben Namenlosen wieder eine Form von Präsenz, widersprechen der Anonymisierung.

Jenseits reiner Anklage: Care

Und doch bleibt die Ausstellung nicht bei Anklage und Kritik stehen. Vielleicht liegt genau hier die eigentliche Verschiebung. Viele der gezeigten Arbeiten lassen sich als eine Form von Fürsorge lesen – als sorgende, beinahe rituelle Zuwendung zu den Abgebildeten.

Die Fotografien werden geborgen, gehalten, eingebettet, repariert, vielleicht sogar geheilt.

Diese Praxis hat eine spürbar spirituelle Dimension. Sie berührt Vorstellungen aus religiösen Traditionen, in denen Bilder nicht nur Repräsentationen sind, sondern Träger von Präsenz.

Wir kennen das auch: Bilder Verstorbener auf Grabsteinen sind auch für uns nicht einfach nur visuelle Informationen.

Im Fall der Kolonialarche sind es Bilder der Ahnen, die, anonymisiert in seelische Kühlschränke der Rassenforschung gelangt sind oder Gegenstand der kolonialen Neugier wurden.

Fiktion als Gegenraum

Neben der Betrauerung und Fürsorge tritt ein drittes Moment: Imagination.

Einige künstlerische Arbeiten öffnen Räume, in denen Geschichte nicht nur erinnert, sondern anders erzählt wird. Besonders dort, wo afro-futuristische Motive auftauchen.

Eine Unterwasserwelt bei der jamaikanisch-amerikanischen Künstlerin Andrea Chung etwa, die an die Überfahrten des atlantischen Sklavenhandels erinnert – an Menschen, die über Bord geworfen wurden, unter ihnen Schwangere.

Afrofuturistisches Unterwasserparadies, Installationsansicht «Fast ein Paradies», Künstlerin: Andrea Chung ©Museum Rietberg, Patrik Fuchs

Hier wird der atlantische Ozean zum traumatischen Gedächtnisraum.

In der künstlerischen Transformation entsteht aus der tragischen Geschichte eine Gegenwelt: Figuren schweben unter Wasser, bewegen sich frei, sind umgeben von Licht, Tieren und etwas, das sich kaum anders als «paradiesisch» beschreiben lässt.

Im Himmel der Bilder

Ähnliches gilt auch für die betörenden Collagen und poetischen Filme der südafrikanischen Künstlerin und Linguistin Tshepiso Morop: Bei ihr schweben anonyme Personen aus kolonialen Archiven – Frauen, Männer, Kinder – wie erlöst von aller Erdenschwere und neu eingekleidet in Weiss durch eine Art von Himmel: traumartig, verspielt, in fantastische Erzählungen eingebunden und voller Würde.

Diese Bilder tragen Leichtigkeit – und zugleich ein Gewicht, das sie dennoch nicht aufheben.

Hier klingen beinahe Elemente von Erlösung an – oder zumindest der Herauslösung aus bestehenden Narrativen und dadurch eine Öffnung der Betrachtung.

Eine ungewöhnliche Ausstellung mit Kunst aus der Mehrheitswelt, die neue Wege geht. Und streckenweise nicht nur zum Schauen, sondern zum Beten drängt.

Installationsansicht «Fast ein Paradies», Künstler:innen: Tshepiso Moropa; Raphaël Barontini ©Museum Rietberg, Patrik FuchsTshepiso Moropa, «Night Riders», 2025 © Tshepiso Moropa, courtesy the artist

«Fast ein Paradies. Kolonialzeitliche Fotografie in der Gegenwartskunst», 16. April bis 6. September 2026, Museum Rietberg Zürich. 

Thematisch verwandte Beiträge aus unserem Archiv:

«Woher kommt das Indianerklischee und wieso ist das ein Problem?», Johanna Di Basi. Wir lösen uns allmählich von kolonialen Phantasien und das bewirkt Phantomschmerzen. Jetzt wird uns auch noch das Indianerspielzeug weggenommen. Aua. Aber es ist an der Zeit, 2022.

Podcast Himmel & Erdung mit der Künstlerin Lisl Ponger: Über das Verschwinden der «Indianer» und der Mittelklasse, 2022

«Ist Mission dekolonisierbar», Johanna Di Blasi, 2023. Der Begriff «Mission» ist historisch stark belastet. Wieso halten christliche Hilfsorganisationen wie Mission 21 dennoch daran fest? 

«Missionierung, nein danke!», Johanna Di Blasi, 2021

Publikationen

2019 erschien von mir «Das Humboldt Lab. Museumsexperimente zwischen postkolonialer Revision und szenografischer Wende» bei transcript; eine Erforschung zeitgenössischer künstlerischer Interventionen im ethnologischen Museumskontext am Beispiel des Berliner Humboldt Forums.

Im Magazin «Kunst und Kirche» (Herder Verlag) planen wir für Ende 2026 ein Heft zum Thema Paradiese (hg. Anna Minta, Johanna Di Blasi).

#kolonial #Kunst #Paradies #postkolonial
Die Gemeine Ochsenzunge. Einer meiner Lieblinge im #Garten. Also Garten kann man es nicht kaum nennen. Aber ab diesem Jahr haben wir hoffentlich alle Zeit der Welt es zu einem kleinen #Paradies zu machen. Ein bisschen #Naturgarten , ein bisschen #gemüseanbau .
Mal sehen, was daraus wird.

Wird es im Paradies auch mal langweilig?
Die Frage, ob es in einer ewigen Welt ohne Ziele und Herausforderungen langweilig werden kann, ist eine tiefgründige Frage, die sowohl Psychologie und Theologie als auch Existenzphilosophie berührt.

(iz). Aus menschlicher Sicht entsteht Langeweile durch drei Dinge: Begrenztheit, W
https://islamische-zeitung.de/wird-es-langweilig-auch-im-paradies/
#Debatte #GrundlagenSonstige #Islam #IZPlus #Erfahrung #ewigkeit #langeweile #paradies #psychologie

Vier Todesfälle in Jerusalem

Matthäus 27,3-5 Als nun Judas, der ihn ausgeliefert hatte, sah, dass Jesus verurteilt war, reute ihn seine Tat. Er brachte den Hohepriestern und den Ältesten die dreißig Silberstücke zurück und sag…

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