Das ist eine #Wahrnehmungsverzerrung 👿
Und da wundern sich die #ossis, daß sich die Beurteilung durch die #wessis nicht verändert hat.
🤔 Könnte es sein, daß das daran liegt, weil man den #Unrechtsstaat #DDR nicht mehr am eigenen Leib erfahren musste?

Ursprünglicher Beitrag: https://bsky.app/profile/did:plc:x7vfp7rt4gbywara7ljm5e2s/post/3mg66hvik2k2w

„Bevor Knoll den Rucksack für die Schicht aus dem Auto holt, erzählt er noch von einem Bekannten. Der habe vor Kurzem gesagt: „Es gibt kein Ost gegen West. Bloß ein Oben und Unten. Und wir im Osten sind unten.““

So sieht's aus.

Jemand hatte neulich mal zum #PrenzlauerBerg, wo fast keine Ossis mehr wohnen, gesagt: Ja, das ist #Gentrifizierung, haben wir hier in Köln auch. Das stimmt. Und man kann auch niemandem vorwerfen, dass er seinen Kindern eine Wohnung kauft. Nur sind das eben meist keine #Ossis.

Im Artikel steht, dass #Tönnies #Eberswalder platt macht. Mir kam sofort der Gedanke: #Marktbereinigung. Das hatte sich der RBB auch schon gedacht.

Eberswalder war der größte Arbeitgeber in der Region. Vor der Wende der größte Fleischwarenbetrieb Europas. 500 Menschen werden jetzt arbeitslos. Abfindung nur so ein bisschen, weil Gesetzeslücke.

Möchte noch mal jemand fragen, wie das mit der #noAfD ist?

https://www.taz.de/!6150127

Traditionsbetrieb in Britz schließt: Es geht um die Wurst

Die Eberswalder Wurstwerke müssen schließen. Das westdeutsche Mutter-Unternehmen hatte bei der Übernahme 2023 noch versprochen, das Werk zu erhalten.

TAZ Verlags- und Vertriebs GmbH

17/ Ich habe gestern noch was geschrieben.

#AnneRabe meinte: „Ich finde immer ganz schön, mein Freund Patrice Poutrus, der sagt immer so schön, ist mir doch egal, ob mir ein Wessi die Miete erhöht oder einen Ossi.“

Das ist unglaublich naiv. #PatricePoutrus ist promovierter Historiker und Ost-Experte. Er war hauptamtlich in der FDJ-Leitung eines großen Betriebes tätig, also entsprechend marxistisch geschult. Anne Rabe ist in der SPD und wird ebenfalls als Ost-Expertin durch die Talkshows gereicht. Wie kann es sein, dass die beiden einfachste ökonomische Zusammenhänge nicht verstehen? Natürlich macht es keinen unmittelbaren Unterschied für die Mieter*innen, an wen sie Miete bezahlen, aber der Vermieter muss Einkommen aus Vermietung und Verpachtung versteuern und die Steuern gehen dann eben anteilig nach Stuttgart, BaWü und an den Bund. Nicht aber nach Berlin oder Leipzig.

Das Ferienquartier an der #Ostsee, wo wir ab und zu Urlaub machen, funktioniert genau so. #Ossis dürfen dort arbeiten. Im Hotel sind es Pol*innen.

Bitte hier die ganze Geschichte:

https://so-isser-der-ossi.de/2026/01/06/anne-rabe-die-pruegelstrafe-und-jugendwerkhoefe-und-die-unglaubliche-armut-in-der-ddr/#Kolonialisierung_und_okonomische_

Was mich wirklich aufregt: Ossis die sich über den Verlauf der Wiedervereinigung beschweren und beklagen dass die sozialen Errungenschaften der DDR nicht übernommen wurden ABER gleichzeitig jahrelang CDU gewählt haben und es damals nicht abwarten konnten die D-Mark einzuführen. Diejenigen die die Wende erkämpft haben und sich in Neues Forum und später in Bündnis 90 engagierten wurden schnell vergessen und stattdessen f****** „Landesväter“ gewählt.
#Ostdeutschland #Ossis #Grüne

@chpietsch @kattascha

Das waren nicht nur Linke. Vielleicht hast Du Dich an meinen Beitrag in der Berliner Zeitung erinnert.

Das gab eine enorme Resonanz. War der meistgelesene Artikel zu der Zeit. Ich habe haufenweise Leserbriefe bekommen. Wirre und sehr gute.

Die Überschrift ist nicht von mir und es wurde ein Fehler in den Artikel reinredigiert, an einer Stelle, an der es um Statistik ging. Deshalb gab es dann noch einen zweiten Beitrag auch mit Antworten auf die Zuschriften. Ich habe auch Leserbriefe im Blog dokumentiert.

https://www.berliner-zeitung.de/kultur-vergnuegen/berliner-professor-stefan-mueller-kritisiert-anne-rabe-es-geht-mir-auf-die-nerven-wie-ueber-die-ddr-geschrieben-wird-li.2213032

#AnneRabe #DDR #Osten #Ossis

Professor kritisiert Anne Rabe: „Es geht mir auf die Nerven, wie über die DDR geschrieben wird“

Lichtenhagen, tote Babys, Amoklauf in Erfurt: Stefan Müller hat in Anne Rabes Bestseller „Die Möglichkeit von Glück“ Fehler entdeckt. Ein Gastbeitrag.

Berliner Zeitung

So sind sie eben die #ossis 😈
Sie haben auch nach über dreißig Jahren Ihre schlechten, demokratieschädigen Angewohnheiten nicht abgelegt 👿

Ursprünglicher Beitrag: https://bsky.app/profile/did:plc:eronyhtcn3eycaxa4k2i4xtf/post/3mbew4q454c24

@peer

„Ich bin gerade erst mit der Bahn aus Schwaben oder Westfalen angekommen.“

Ha, ha. Ja, darum geht es. Nur, dass die Professor*innen an der Kunsthochschule schon ein paar Jahre da sind und die Fernsehserie, die sich mit #Weißensee beschäftigt, ja irgendwie auch gecheckt haben müsste, wie das da ausgesprochen wird.

Genau das ist mein Thema seit einigen Jahren (Jahrzehnten?). Die Serie ist nicht mit, sondern über #Ossis.

Und übrigens kriegen Nachrichtensprecher*innen ein Training und die Umschrift von Ortsnamen, damit sie nicht irgendwas von Abu Garib oder so stammeln. Nur bei Weißensee eben nicht. Ist ja auch eingemeindet.

@OhWeh

@peer Ich unterstelle eigentlich niemandem böse Absichten. Ich wünsche mir von Journalist*innen, dass sie die Ortsangaben dazu nennen, gerade auch, wenn der Default bei Frankfurt (Oder) wäre. Das war das Sportbeispiel. Ansonsten ist die Nennung ein Zeichen dafür, dass einem klar ist, dass es zwei Möglichkeiten gibt und dass es für manche Menschen wichtig ist, dass das klar ist.

Das ist so was wie #Gendern für #Ossis. Für nicht-binäre oder agender Menschen wird beim Gendern ein * eingebaut (auch von mir), obwohl das sehr wenige sind. Warum kann man nicht für Ossis den Ortsnamen bei Frankfurt dazu nennen?

Die sollen sich nicht so anstellen? Ja, kann man sagen. Aber warum kann man das sagen? Und warum kann man es bei Transmenschen nicht sagen?

Das sind so Fragen.

Dein Zeitungsausschnitt ist wahrscheinlich aus der DDR-Presse und da ist der Kontext völlig anders. Denn es ging nur um die DDR. Seit 1989 ging es um BRD + DDR bzw. dann um die vergrößerte BRD.

@benni

„Schock für Berlin: Abriss des DDR-Spaßbads hat begonnen!“

Das ist vielleicht das letzte, was von der DDR noch übrig ist. Nur falls sich Leute Gedanken darüber machen, warum manche #Ossis sauer sind. #Ahornblatt weggekloppt. #PalastDerRepublik weggekloppt.

Architekturdenkmäler wie das Reichsluftfahrtsministerium oder die Messe am Funkturm dürfen dagegen stehen bleiben.

https://www.berliner-kurier.de/berlin/abriss-am-ddr-spassbad-bagger-greift-sez-an-li.10007591

Das #SEZ hatten übrigens die Schweden gebaut. War schön gewesen.

Abriss des DDR-Spaßbads hat begonnen: Bagger greift SEZ an!

Ohne Ankündigung wird  offenbar das SEZ in Berlin plattgemacht: Ein schwerer Bagger macht sich an den Außenanlagen zu schaffen.

Berliner Kurier

Sehr guter Artikel von zwei Ossis in der taz. Ich bin wirklich sehr froh, dass die taz jetzt auch solche Artikel druckt. Seit dem Ost-tazlab hat sich echt was geändert.

„Die Autorin berichtete von ihrer Kindheit in den 1990er-Jahren, den Schock der Massenarbeitslosigkeit in ihrer Heimatstadt, die seither ein Drittel ihrer Einwohner verloren hat. Sie sprach über schmerzhafte Brüche und Kontinuitäten autoritärer Einstellungen. Und sie äußerte die Ahnung, dass der Aufstieg der Rechten im Osten das Vorzeichen einer Entwicklung sein könnte, die bald ganz Deutschland betreffe. Das zum großen Teil Westberliner Publikum hörte befremdet, ungläubig, zum Teil erkennbar verärgert zu: Mein Gott, diese Ossis mit ihren Befindlichkeiten! Was haben wir damit zu tun?“

Diese Nachricht versuche ich ja nun auch seit Jahren zu überbringen.

„Diese Mitteilung aus dem Reich soziologischer Wissenschaft oder westdeutscher Selbstgewissheit kam so unerwartet, war so ohne jedes Verständnis für das eben Geschilderte, dass wir verblüfft losprusteten. Während der Großteil des Publikums applaudierte, starrten wir Ostdeutschen uns ungläubig an. Auch die Autorin war sichtlich verblüfft. Welche sehr langsamen Veränderungen waren gemeint? Der Zusammenbruch der #DDR, der wirtschaftliche Anschluss an die Bundesrepublik mit all seinen Verwerfungen, auch der Aufstieg der #AfD passierten doch rasend schnell. War so etwas für den Westen auszuschließen? Waren wir #Ossis ein soziologischer Sonderfall?“

„Die politische Lage muss nicht, kann aber bei Menschen mit DDR-Sozialisation durchaus Heiterkeit auslösen. Ja, Sie haben richtig gelesen: Heiterkeit.“

Ja, ein sarkastisches böses Lachen.

„Vielleicht ist es aber auch die Fantasielosigkeit einer gesellschaftlichen Schicht, die soziale Brüche nur vom Hörensagen kennt; die sich einfach nicht vorstellen kann, dass die Dinge auch prinzipiell anders sein können als gewohnt.“

„Das Bemühen der zahllosen gesellschaftlichen Einrichtungen vom Kindergarten bis zum Altersheim, vom Fernsehballett bis zum Stadttheater kreiste um die Aufrechterhaltung ideologischer Rituale. Wirklichkeit hatte darin keinen Platz. Eine kritische Medienrezeption, also die Fähigkeit, zwischen den Zeilen zu lesen, ideologische Phrasen gerade daraufhin zu überprüfen, was sie verschweigen oder umdeuten sollten, wurde ausgiebig trainiert. Lügen offenbaren den Verblendungsgrad einer Gesellschaft dort am grellsten, wo sie freiwillig und in aller Naivität wiederholt werden.“

https://www.taz.de/!6123434

Ein großes Trainingslager der Geschichte

Je weiter der Diskurs sich von der Realität entfernt, desto stärker weckt er Assoziationen an die letzten Jahre der DDR. Solange man dranbleibt, ist nichts aussichtslos

TAZ Verlags- und Vertriebs GmbH