@tinoeberl Seit Jahren bin ich bei Polarstern 100% Ökogas: https://www.polarstern-energie.de/oekogas/ + der Preis war auch in Krisen stabiler als fossile Gasanbieter. Aber es war ja klar, dass Lobby-cdu-GasKathi das zerstören möchte. 🤢 🤮
Habe als Wohnungs-Mieter leider keinerlei Möglichkeiten, von der Gasheizung wegzukommen.
Shyce Fossilismus! 😡 🔥
#BioGas #ÖkoGas #GasLobby #GasKathi #Energiewende #Polarstern #PolarsternEnergie #KatherinaReiche #HeizungsGesetz #GebäudeEnergieGesetz #GEG #Gasheizung #Gastherme
„Deutschlandweit werben Gasversorger mit „klimaneutralem Erdgas“ – doch sie lösen ihre Versprechen nicht ein, wie CORRECTIV jetzt offenlegt. Angeblich geschützte Wälder werden abgeholzt, selbst Gaskraftwerke ausgebaut. Wie Unternehmen hunderttausende Kunden täuschen und die Klimakrise anheizen“:
(am Ende des Berichts könnt ihr nachsehen, ob euer Gasversorger in den vergangenen 13 Jahren fragwürdige CO2-Gutschriften genutzt hat.)
https://correctiv.org/aktuelles/klimawandel/2024/04/16/erdgas-die-oekogas-luege/?utm_medium=email
@erd
https://utopia.de/bestenlisten/die-besten-oekogas-anbieter/
"Das Recherchenetzwerk Correctiv deckte im April 2024 in einer umfangreichen Recherche auf, dass der Großteil von rund 150 untersuchten „Ökogas“-Tarifen nicht ausreichend kompensiert wird. Die CO2-Gutschriften oder Klimaschutzprojekte, an die die Gelder der Gasversorger fließen, reduzieren keine oder weniger Emissionen als versprochen. Die Anbieter brechen damit ihre Werbeversprechen und die Tarife haben kaum einen Klimavorteil gegenüber herkömmlichen Erdgastarifen."
#Greenwashing & "massive #Kundentäuschung bei angeblich klimaneutralen #Erdgastarife|n":
#Entega #Kunden/innen fordern nun #Schadensersatz.
#Klimawandel
Nach @correctiv_org Recherche zu #Ökogas: Kundinnen und Kunden fordern Schadensersatz
https://correctiv.org/aktuelles/klimawandel/2024/06/21/recherche-zu-oekogas-kunden-fordern-entschaedigung/
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Nach CORRECTIV-Recherche zu Ökogas: Kundinnen und Kunden fordern Schadensersatz
Im April deckte CORRECTIV massive Kundentäuschung bei angeblich klimaneutralen Erdgastarifen auf. Kundinnen und Kunden des hessischen Gasversorgers Entega fordern nun Schadensersatz.
von Gesa Steeger
21. Juni 2024
Kundinnen und Kunden der Entega fordern Schadensersatz. Foto: Kati VoltenNachdem CORRECTIV öffentlich gemacht hat, dass 116 deutsche Gasversorger mit irreführenden Umweltaussagen werben, fordern Kundinnen und Kunden jetzt finanzielle Entschädigung. In einer aktuellen Petition, die sich an den hessischen Gasversorger Entega richtet, fordern sie weiter eine offizielle Entschuldigung und den „Ausstieg aus dem Gas-Geschäft“. Mehr als 12.000 Menschen haben die Petition bereits unterzeichnet (Stand 12. Juni).
Ökogas: Verbraucher fühlen sich getäuscht
„Viele Menschen fühlen sich getäuscht. Die Empörung ist groß“, sagt Kati Volten. Sie ist Sprecherin der „Interessensgemeinschaft Ökogas Lüge“, den Initiatoren der Petition. Eine lose Verbindung aus Kundinnen und Kunden und NGOs aus dem Raum Darmstadt, wie Volten sagt.
Die Petition sei gestartet worden, weil bei Betroffenen der Eindruck entstanden sei, dass die Entega sich aus der Affäre ziehen wolle, so Volten. „Das wollen wir nicht hinnehmen.“ Es sei wichtig, dass nun Verantwortung übernommen werde. „Wenn das Unternehmen mit Klimaversprechen wirbt, dann müssen die auch eingehalten werden.“
Auf Anfrage von CORRECTIV äußerte sich die Entega nicht zu den Forderungen.
Linke in Darmstadt ruft zu Protest auf
Auch die Partei Die Linke in Darmstadt sieht die Entega in der Verantwortung. In einem aktuellen Antrag fordert die Partei den Gasversorger dazu auf, die „fragwürdigen und irreführenden Beschreibungen zu den Klimaschutz-Projekten aus der Werbung für Ökogas insbesondere von der Website zu entfernen“. Weiter solle eine Entschädigung an geprellte Kundinnen und Kunden gezahlt werden. Um dem Antrag mehr Gewicht zu verleihen, rief die Partei gemeinsam mit der Organisation Attac und weiteren NGOs zu einer Protestkundgebung in Darmstadt auf.
Kritik an den Geschäftspraktiken der Entega kommt auch von der Deutschen Umwelthilfe (DUH). „Die Petition zeigt einmal mehr, dass sich Verbraucherinnen und Verbrauchern mit derartigen Werbeversprechen grob in die Irre geführt sehen“, sagt Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH, gegenüber CORRECTIV.
Man wünsche den Petitenten daher viel Erfolg bei der „Durchsetzung ihrer Forderungen“. Im März dieses Jahres hat die DUH Klage am Landgericht Darmstadt gegen den Gasversorger eingereicht. Grund dafür sind die irreführenden Werbeversprechen des Unternehmens.
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Author: Gesa Steeger
#correctiv #fordern #kunden #kundinnen #okogas #recherche #schadensersatz
@lerk Das ist schon eher wenig.
Der durchschnittl. Jahresverbrauch Strom von 1 Person im Mehrfamilienhaus (ohne Warmwasser) beträgt lt. Stromspiegel 1.400 kWh/Jahr https://www.wiwo.de/unternehmen/energie/durchschnittlicher-stromverbrauch-so-viele-kilowattstunden-werden-durchschnittlich-in-deutschland-verbraucht/29221328.html.
Ich selbst liege knapp über dir mit ca 600 kWh/Jahr #Ökostrom - und kenne ehrlich gesagt kaum Menschen mit geringerem Verbrauch (warum verstehe ich allerdings selbst nicht, ich hab WaMa, nutze Laptop und hab z.B. auch noch nen alten Kühlschrank).
Ich hab auch das Warmwasser und Kochen nicht über Strom, sondern über Gas, ebenso Heizung (Gasetage). Da liegt mein Jahresverbrauch bei insg. knapp 1700 kWh #Ökogas (kann btw. Polarstern empfehlen, die haben einen 100% Öko vegan Tarif 😉)
Laut Gasag liegt der durchschnittliche Gasverbrauch für 1 Person bei meiner Wohnungsgröße bei >7500 kWh/Jahr, da verbrauche ich real nur einen Bruchteil. https://www.gasag.de/magazin/neudenken/gasverbrauch-ein-personen-haushalt
Das gleicht also meinen etwas höheren Stromverbrauch wieder aus 😅
Mit Strom und Gas zusammen komme ich auf ca. 2300 kWh/Jahr.
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Nach CORRECTIV-Recherche zu „Ökogas“: FDP und Grüne wollen Verbraucherschutz stärken
Mehrere Parteien fordern Konsequenzen, nachdem CORRECTIV massive Verbrauchertäuschung bei vermeintlich klimaneutralen Erdgastarifen aufgedeckt hatte. Auch die Bundesregierung hat sich in einem Bericht geäußert.
von Gesa Steeger
15. Mai 2024
Viele deutsche Gasversorger werben mit vermeintlich klimaneutralem Erdgas. Foto: Laci Perenyi / picture allianceNachdem CORRECTIV zuletzt öffentlich gemacht hatte, dass deutschlandweit Verbraucherinnen und Verbraucher bei vermeintlich klimaneutralen Erdgastarifen getäuscht werden, äußert sich nun das Bundeswirtschaftsministerium (BMWK) zur Recherche.
Verbraucherinnen und Verbraucher müssten in der Lage sein, „informierte Kaufentscheidungen zu treffen und so über Nachfrage zu einer nachhaltigen Wirtschaft beizutragen“, heißt es in einem unveröffentlichten Bericht, der CORRECTIV vorliegt. Dafür sei es an Unternehmen, „klare, relevante und zuverlässige Informationen“ bereitzustellen.
Linke fordert Verfolgung von Betrügereien
Ralph Lenkert, Obmann der Linken im Ausschuss für Klimaschutz und Energie im Bundestag, geht das nicht weit genug. Regelmäßig gebe es Skandale mit gefälschten oder nicht nachvollziehbaren Zertifikaten, so Lenkert gegenüber CORRECTIV: „Die Bundesregierung wälzt die Verantwortung für die Ordnungsmäßigkeit auf VerbraucherInnen und Unternehmen ab.“ Dabei sei die Bundesregierung in der Pflicht, „solche Betrügereien strafrechtlich, im Interesse der Gesellschaft, zu verfolgen“.
Doch nicht nur aus der Opposition kommt die Forderung für mehr Verbraucherschutz. Auch Grüne und FDP sprechen gegenüber CORRECTIV von Schwindel und Täuschung und sehen vor allem Unternehmen in der Verantwortung.
Grüne und FDP sehen Verantwortung bei Unternehmen
„Juristische Schlupflöcher müssen geschlossen werden, damit ein solcher Schwindel, wie von den Gasunternehmen im letzten Jahrzehnt betrieben, nicht mehr möglich ist“, so Kathrin Henneberger, Abgeordnete der Grünen und Mitglied im Ausschuss für Klimaschutz und Energie, gegenüber CORRECTIV. Es sei wichtig, dass in der Politik die Wahrheit ausgesprochen werde, so Henneberger: „Effektiver Klimaschutz bedeutet eine Transformation im Verkehr, Wärme und Energiebereich, die Reduzierung von Treibhausgasen bei uns.“
Die vorsätzliche Täuschung von Verbrauchern durch Unternehmen sei „nicht akzeptabel und zu verurteilen“, sagt Olaf in der Beek, klimapolitischer Sprecher der FDP, gegenüber CORRECTIV. Dennoch dürften die „neuesten Erkenntnisse nicht dazu führen, das System der CO2-Kompensation insgesamt infrage“ zu stellen. Es brauche nun funktionierende Mechanismen, um Kompensationsgutschriften als marktwirtschaftliches Klimaschutzinstrument weiter zu etablieren, so in der Beek.
„Um einerseits für Verbraucher bestmögliche Transparenz und Verlässlichkeit zu schaffen und andererseits möglichst effizient Emissionen einzusparen.“
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Author: Gesa Steeger
#correctiv #grune #okogas #recherche #starken #verbraucherschutz #wollen