Wir haben es schon wieder geschafft nichts zu tun.

“Das Mpox-Virus ist gekommen, um zu bleiben.”

https://www.tagesschau.de/wissen/forschung/mpox-deutschland-variante-100.html

#pandemie #klimawandel

Im Fokus der heutigen #StaDDrat Sitzung steht der #Klimaschutz. Mit einer aktuellen Stunde zu den Forderungen des #Jugendklimarat und dem Integrierten Energie- und Klimaschutzkonzept dreht sich heute alles um die Frage, ob und wie #Dresden dem #Klimawandel in den kommenden Jahren die Stirn bietet.

Wenn du weit kommen willst, geh gemeinsam oder: Mach eins nach dem anderen

Ich schreibe stĂ€ndig ĂŒber Hoffnung, darĂŒber, wie man die Verzweiflung besiegt, und in manchen Wochen denke ich, ich muss die am wenigsten geeignete Person auf der Welt sein, um ĂŒber dieses Thema zu schreiben. Denn in manchen Wochen ist die Verzweiflung so tiefsitzend, dass sie wie ein DĂ€mon der SchlaflĂ€hmung auf meiner Brust lastet.

Ich war eigentlich nie ein verzweifelter Mensch. Die meiste Zeit meines Lebens haben mich das Bewusstsein fĂŒr Ungerechtigkeit und Grausamkeit zum Handeln und zum Aktivismus angespornt. Im Moment fĂ€llt mir das schwerer. Die Krise ist schlimmer als je zuvor, und manchmal liege ich nachts da und versuche, eine Lösung fĂŒr alle Probleme der Welt zu finden, und das ist eine unmögliche Aufgabe, und es ĂŒberwĂ€ltigt mich, und ich schalte ab und schlafe schließlich ein. Es ist wie Schafe zĂ€hlen, wenn du AlbtrĂ€ume statt TrĂ€ume willst.

Vielleicht bin ich gerade deshalb qualifiziert, darĂŒber zu schreiben, weil ich in letzter Zeit mit Hoffnung und Verzweiflung zu kĂ€mpfen habe. Ich hoffe es.

Es gibt eine Art Sprichwort, das mir in letzter Zeit oft durch den Kopf geht. „Wenn du schnell vorankommen willst, geh allein. Wenn du weit kommen willst, geh gemeinsam.“

Ich kann dieses Problem, das Problem des Faschismus, nicht alleine lösen. Ich kann mir nicht einmal alleine ausdenken, wie die Lösung aussehen könnte.

Das ist eine schwere Erkenntnis fĂŒr mich, denn obwohl ich so etwas wie ein anarchistischer Kommunist oder Sozialist oder was auch immer bin, war ich schon immer ein EinzelgĂ€nger. Ich arbeite lieber alleine. Ich mag Projekte, die man alleine machen kann. Nur 
 nun ja, es gibt keine Projekte, die man alleine machen kann.

Oh, klar, ich schreibe BĂŒcher, diese bekanntlich einsame BeschĂ€ftigung. Meine Freunde helfen mir beim Brainstorming, mein Agent hilft mir, einen Verlag zu finden, meine Lektoren helfen mir beim Überarbeiten, ein Designer gestaltet sie schön, und Bibliothekare und BuchhĂ€ndler helfen dabei, dass sie die Leser erreichen. Das Schreiben selbst ist grundsĂ€tzlich eine einsame TĂ€tigkeit (fĂŒr mich und die meisten Autoren), aber alles, was es möglich und lohnenswert macht, ist eine kollektive Anstrengung.

Oh, klar, ich habe einmal „ganz allein“ eine HĂŒtte gebaut. Auf dem GrundstĂŒck eines Freundes. Mit RatschlĂ€gen von befreundeten Bauunternehmern und Fremden im #Baumarkt auf dem Land und aus einem halben Dutzend YouTube-Videos. Und Hilfe beim Setzen der Fundamentpfosten. Und Hilfe beim Verlegen des Fußbodens und der Wandpaneele. Und Hilfe beim Aufrichten der Dachsparren. Die meiste Zeit, die ich in dieses Haus gesteckt habe, war ich allein im Wald, oben auf einer Leiter, und habe die Litanei gegen die Angst wiederholt, aber ich habe diese HĂŒtte nicht allein gebaut, obwohl ich sie allein gebaut habe.

Ich kann mich nicht allein durch den Faschismus hindurchdenken, und ich hasse das.

Schlimmer noch, ich weiß nicht, ob wir selbst alle zusammen in der Lage sein werden, alles zu tun, was wir tun mĂŒssen. Vielleicht ist die Aufgabe, die vor uns liegt, tatsĂ€chlich unĂŒberwindbar, und ich mag es nicht, diese Möglichkeit in Betracht zu ziehen. Aber der Faschismus war schon immer der Miniboss. Der #Klimawandel wartet dahinter und droht.

Ein „Blue Ocean Event“ ist die Bezeichnung fĂŒr einen Sommer ohne arktisches Eis – oder besser gesagt, einen Sommer, in dem das arktische Eis unter tausend Quadratkilometer fĂ€llt und das Wasser blau statt weiß hinterlĂ€sst. Vor etwa zehn Jahren sprach der #Weltklimarat der UN davon, dass dies bis zum Ende des Jahrhunderts möglich sein könnte, vielleicht sogar schon frĂŒher.

Einige #Klimamodelle (pessimistischere Modelle, aber nicht die pessimistischsten) deuten darauf hin, dass wir diesen Sommer ein Blue-Ocean-Event haben könnten. Wahrscheinlich wird es nicht dazu kommen, aber es ist eine ernstzunehmende Möglichkeit, wie sie frĂŒher in unserem Leben undenkbar gewesen wĂ€re.

Wir warten grĂ¶ĂŸtenteils in dieser schrecklichen Schwebe zwischen UntĂ€tigkeit und Handeln. Die Probleme, mit denen wir konfrontiert sind, sind schwerwiegend genug, um ziemlich drastische Maßnahmen zu rechtfertigen, aber uns wird gesagt, wir sollen bis zu den Wahlen den Atem anhalten. Mehr noch: Wir wissen, dass die meisten drastischen Maßnahmen die Situation nicht wirklich verbessern werden, denn einzelne drastische Maßnahmen neigen nicht dazu, die Welt zum Besseren zu verĂ€ndern, denn wenn man weit kommen will, muss man es gemeinsam angehen.

Wenn es etwas gibt, das mir Hoffnung gibt, dann ist es das, was ich vor ein paar Monaten in Minneapolis gesehen habe. Das Problem wurde nicht „gelöst“, nicht endgĂŒltig, aber Zehntausende von Menschen haben direkt gegen die Invasion von Bundestruppen in ihrer Stadt gehandelt (und handeln weiterhin). Sie kommen weit, weil sie gemeinsam vorangehen.

(...)

Weiterlesen in meiner Übersetzung des Beitrags "If You Want to Go Far, Go Together or: doing one thing at a time" von Margaret Killjoy vom 24. MĂ€rz 2026

#Anarchismus #Faschismus #Klimakatastophe #Überleben #Prepping #CapitalismIsADeathCult #Eskapismus #BlueOceanEvent

#Klimawandel & #Wirtschaft

Eine NBER-Studie von Adrien Bilal und Diego R. KĂ€nzig korrigiert KlimaschĂ€den massiv nach oben: 1 °C globale ErwĂ€rmung reduziert das weltweite BIP pro Kopf um rund 20 %. Dieser wirtschaftliche Verlust ist zehnmal höher als bisherige SchĂ€tzungen. Bisherige Modelle nutzten lokale Daten. Erst die Analyse globaler Temperaturtrends erfasst das Gesamtausmaß von Extremwettern wie StĂŒrmen und Fluten.

https://www.derstandard.at/story/3000000313259/klimawandel-droht-bis-2100-ein-wohlstandsverlust-von-einem-drittel

Klimawandel: Droht bis 2100 ein Wohlstandsverlust von einem Drittel?

Die globale Erhitzung könnte uns zehnmal Àrmer machen als bisher angenommen

DER STANDARD

💹 Der deutsche #Landnutzungssektor ist und bleibt eine erhebliche Quelle fĂŒr #Treibhausgase.

Im kommenden ThĂŒnen-Kolloquium erklĂ€rt ThĂŒnen-Forscher Roland Fuß unter anderem, warum die #Klimaschutzziele wahrscheinlich verfehlt werden und wie die #Emissionen im Landnutzungssektor erhoben werden.

Mehr Infos: https://www.thuenen.de/Kolloquium

#Klimapolitik #Klimawandel #WissKomm #Klimaschutz #LULUCF

Die KlimalĂŒgner – wie die Ölindustrie die ganze Welt betrog.
Kettenreaktion – Der Wissenschafts-Podcast von Dirk und Sabine Steffens: #46

#Klimakrise #Klimawandel #Umwelt #Natur #Podcast

Webseite der Episode: https://kettenreaktion.podigee.io/46-46-die-klimalugner-wie-die-olindustrie-die-ganze-welt-betrog

#46 Die KlimalĂŒgner – wie die Ölindustrie die ganze Welt betrog

Achtung Triggerwarnung: diese Folge macht wĂŒtend. Es geht um das vielleicht perfideste Öko-True-Crime unserer Zeit. Der menschengemachte Klimawandel ist seit den 70er-Jahren eindeutig belegt. Dass er bis heute angezweifelt wird, ist auch das Resultat einer Desinformationskampagne der Ölindustrie. Mit vielen Millionen Dollar haben Exxon Mobile & Co Scheininstitute installiert und Wissenschaftler geschmiert, um Zweifel zu sĂ€en, Studien zu relativieren, Forschende zu diskreditieren. Die öffentliche Debatte um die Klimakrise wurde manipuliert, um die Kassen von Big Oil fĂŒllen – mit dramatischen Folgen fĂŒr uns alle. In dieser Folge der KETTENREAKTION erzĂ€hlen wir von der großen KlimalĂŒge, sprechen mit Spitzenforscherin Claudia Kemfert und spielen Euch das GestĂ€ndnis einen Öl-Lobbyisten vor, das die ganze Tragweite des Skandals klar macht. Wir zeigen, wie gegen die Wissenschaft mobil gemacht wurde. Das GestĂ€ndnis findet Ihr hier: https://www.cbsnews.com/news/exxon-mobil-greenpeace-video-lobbyist-carbon-tax-talking-point/ Die Rede von Chairwoman Maloney: https://www.pbs.org/newshour/economy/watch-live-oil-executives-testify-over-climate-misinformation-in-house-hearing?utm_source=chatgpt.com www.instagram.com/dirksteffens/?hl=de +++ ErzĂ€hlt uns, wie ihr diese Episode fandet und welche Themen ihr euch noch von uns wĂŒnscht. Wir freuen uns auf den Austausch, denn ihr seid die besten Hörer der Welt. Ihr interessiert Euch fĂŒr die wichtigen Themen und habt verstanden: alles hĂ€ngt mit allem zusammen! +++ Das Buch HOFFNUNGSLOS OPTIMISTISCH könnt Ihr z. B. hier bestellen: https://amzn.eu/d/52v3qJN +++ Wollt Ihr Sabine und Dirk live sehen? Tickets fĂŒr unsere Show HOFFNUNGSLOS OPTIMISTISCH fĂŒr 2027 und 2028 gibt es hier: https://www.eventim.de/artist/dirk-steffens/?affiliate=GMD. Die Veranstaltungen fĂŒr 2026 sind bereits ausverkauft. +++ Host: Dirk Steffens, Sabine Steffens +++ Audioproduktion und Sounddesign: Stefan StrĂŒber +++ Redaktion: Dr. Dirk und Dr. Sabine Steffens

Kettenreaktion – Der Wissenschafts-Podcast von Dirk und Sabine Steffens
#Klimawandel - GrĂŒne StĂ€dte - Wo die Transformation bereits gelingt - Buch von Claudia Acklin - "Unterschiedliche Klimazonen, verschiedene Kontinente und Siedlungsstrukturen: Claudia Acklin beschreibt mittelalterlich geprĂ€gte StĂ€dte wie Basel oder Bologna, europĂ€ische HauptstĂ€dte wie Kopenhagen, Paris oder London, nordamerikanische Zentren wie Vancouver oder Portland und aufstrebende asiatische Metropolen wie Seoul oder Wuhan. All diese StĂ€dte kĂ€mpfen mit dem Klimawandel, mit Hitze und Starkregen, mit Verkehrsproblemen und großrĂ€umiger FlĂ€chenversiegelung. Und sie haben noch etwas gemeinsam: Sie haben Lösungen fĂŒr ihre Probleme gesucht – Lösungen, die sich, wie Claudia Acklin ĂŒberzeugend nachweist, auch auf andere Orte ĂŒbertragen lassen." - Rezension von GĂŒnther Wessel - Eventl. € https://www.spektrum.de/rezension/buchkritik-zu-gruene-staedte/2316270
»GrĂŒne StĂ€dte«: Stadtumbau in der Klimakrise

Ob Basel oder Bologna, Seoul oder Wuhan: Claudia Acklin zeigt, wie sich StĂ€dte dem Klimawandel erfolgreich anpassen können. Eine Rezension (Rezension zu GrĂŒne StĂ€dte von Claudia Acklin)

#Klimawandel - Hitzeschutzmaßnahmen fĂŒr #Straubing und Umgebung - "Mit dem Projekt 'Hitze im Transekt – Herausforderungen und Lösungen in Stadt und Land (HiT)' verfolgt das Forschungsteam der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf um Prof. Dr. Klaus Menrad (Projektleitung), Prof. Dr. Kristian Förster, Prof. Dr. Simone Linke und Prof. Dr. Bernhard Schauberger das Ziel, innovative Hitzeschutzmaßnahmen fĂŒr Stadt- und lĂ€ndliche RĂ€ume entlang eines Transekts zu entwickeln, um ökologische, soziale und wirtschaftliche Herausforderungen steigender Temperaturen ganzheitlich zu bewĂ€ltigen. Straubing, als mittelgroße Stadt mit bereits bestehenden Hitzeschutzmaßnahmen, und der lĂ€ndlich geprĂ€gte Landkreis Straubing-Bogen bieten ein geeignetes Pilotgebiet." - #Hochschule Weihenstephan-Triesdorf #HSWT https://www.hswt.de/hochschule/kontakt/presse-und-medien/pressemitteilungen/detail/hswt-projekt-hit-entwickelt-hitzeschutzmassnahmen-fuer-straubing-und-umgebung
#Klimawandel - #Freising soll zur #Schwammstadt werden - Weihenstephaner #RegengĂ€rten als neues Modellprojekt - "Entstehen sollen die RegengĂ€rten an exponierter Stelle im Eingangsbereich des Staudensichtungsgartens. Damit wĂŒrde man quasi zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. 'Wir haben an dieser Stelle seit Jahren Probleme mit Überschwemmungen bei Starkregenereignissen', erklĂ€rt Prof. Swantje Duthweiler, wissenschaftliche Leiterin der Weihenstephaner GĂ€rten. Eine Kombination aus technischen und naturnahen Maßnahmen soll dafĂŒr sorgen, dass der Spitzenabflussbeitrag des Regenwassers reduziert und das Kanalnetz entlastet wird. Die Maßnahmen können als Anschauungsobjekte fĂŒr Fachpublikum, Kommunen, Studierende, aber auch private Gartenbesitzer dienen. 'Mit dem Projekt Weihenstephaner RegengĂ€rten soll ein wirksamer und gleichzeitig gestalterisch attraktiver Umgang mit Regenwasser gezeigt werden', erlĂ€utert Duthweiler." - Quelle: Merkur/ft - Eventl. € https://www.merkur.de/lokales/freising/freising-ort28692/die-regengaerten-sollen-zeigen-wie-starkregen-beherrschbar-wird-94233790.html
Freising soll zur Schwammstadt werden: Weihenstephaner RegengÀrten als neues Modellprojekt

Überschwemmungen verursachen große SchĂ€den. Mit den Weihenstephaner RegengĂ€rten soll ein Konzept als Vorbild fĂŒr Kommunen und Gartenbesitzer dienen.