Nur weibliche Formen in Satzung: Gender-Zoff bei der Feuerwehr in Friedrichsdorf

Streit um geschlechtergerechte Sprache: In Friedrichsdorf sorgt eine Feuerwehr-Satzung, die nur noch weibliche Amtsbezeichnungen kennt, fĂŒr reichlich ZĂŒndstoff zwischen BĂŒrgermeister und CDU-Fraktion.

hessenschau.de

Da sag doch noch mal einer, Petitionen wĂŒrden nichts bringen.
Das kam heute per E-Mail zu mir und ich freue mich.

#Gender #Gendern #genderneutraleSprache

Die #deutschebahn sucht im Osten nach Personal: Mit Schwarz-Rot-Gold, 'Heimat' und generischem Maskulinum.
Auf der Website gibt es dann aber dennoch geschlechtergerechte Sprache mit Doppelpunkt: https://db.jobs/de-de/Suche/Ausbildung-Lokfuehrer-in-2026-DB-Regio-AG-13447058

#genderneutralesprache #fachkrÀftemangel #diversitÀt

Kein Genderverbot, Herr Staatsminister Weimer!

Kultur lebt von Offenheit, KreativitĂ€t und dem Mut zur VerĂ€nderung insbesondere in Hinblick auf eine gerechtere Gesellschaft – doch genau diese Werte werden durch Ihr Gender-Verbot ausgehebelt. Auch ist es ein konkreter Angriff auf jene Menschen, die sich durch Ihre Politik diskriminiert fĂŒhlen. Ihre Entscheidung steht auch im Widerspruch zu den Grundwerten einer modernen europĂ€ischen Kulturpolitik, was z.B. zentrale EU-Programme wie "Kreatives Europa" belegen. Sie schadet nicht nur dem...

WeAct
Ich habe ĂŒbrigens ein massives #Problem damit wenn #genderneutraleSprache als #Gendern bezeichnet wird. Das #beleidigt meine #Intelligenz. Letztendlich ist (rein #logisch betrachtet) genderneutrale Sprache ja das genaue #Gegenteil dazu.

Kleine Begriffskunde - Heute: das Sternchen*

Ihr fragt euch, was das bedeutet? Schaut in unseren neuen Post!

Entnommen aus:
Sauer, Arn (2018): LSBTIQ-Lexikon. GrundstĂ€ndig ĂŒberarbeitete Lizenzausgabe des Glossars des Netzwerkes Trans*Inter*SektionalitĂ€t. Bundeszentrale fĂŒr politische Bildung, Bonn.

#lsvd #queer #sternchen #gendern #trans #nonbinÀr #inklusion #sprache #genderneutralesprache #linguistik #genderverbot #geschlechtssensiblesprache

Auf Facebook wirft die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) eine scheinbar harmlose Frage in den Raum: „Kennst du deine Pfarrperson?“ Was zunĂ€chst wie eine freundliche Einladung zur Interaktion anmutet, entpuppt sich bei nĂ€herem Hinsehen als ein sprachliches Experiment mit genderneutraler Formulierung – doch die AusfĂŒhrung lĂ€sst Einige die Stirn in Falten legen.

WĂ€hrend gendergerechte Sprache ihr Publikum findet und in vielen Bereichen als Fortschritt gefeiert wird, stĂ¶ĂŸt der Begriff „Pfarrperson“ merkwĂŒrdig auf. Es wirkt, als wĂ€re im BemĂŒhen, niemanden auszuschließen, die sprachliche Eleganz auf der Strecke geblieben. Plötzlich erscheinen weitere Kreationen am Horizont: Bundeskanzelperson, Lehrperson, Polizeiperson, Handwerksperson, ja gar Aduleszenzperson. Klingt das noch nach Menschen oder eher nach einer neuen Serie von BĂŒroartikeln?

Es scheint, als habe die EKD in ihrem Eifer, modern und inklusiv zu wirken, eher eine distanzierte, fast technokratische Sprache gewÀhlt. Personen werden zu funktionalen Einheiten, zu austauschbaren RollentrÀgern ohne menschliche WÀrme. Dabei ist gerade die Kirche ein Ort, an dem man Gemeinschaft und persönliche Beziehungen pflegen möchte.

Der Begriff „Person“ fĂŒhlt sich in diesem Kontext an wie eine diplomatische Distanzierung – man spricht von der „Person da“ und vermeidet damit bewusst eine nĂ€here Beschreibung. Hat die Kirche wirklich vor, ihre Gemeindemitglieder zu anonymisieren, oder war dies ein wohlmeinender Fehltritt auf dem schmalen Grat der sprachlichen Gleichberechtigung?

Die Kommentarspalten unter dem Facebook-Post geben Aufschluss darĂŒber, wie sehr diese Wortwahl vom eigentlichen Anliegen ablenkt. Statt sich ĂŒber die spirituelle Bindung oder die pastorale FĂŒrsorge auszutauschen, verliert sich die Diskussion in Debatten ĂŒber Sprache – ein Nebenschauplatz, der das Kernthema fast vergessen lĂ€sst.

Vielleicht hĂ€tte die EKD vor dem Posten innehalten und ĂŒberlegen sollen, ob ihre Botschaft tatsĂ€chlich den gewĂŒnschten Effekt erzielt oder nur zur Zielscheibe fĂŒr Kritik wird. Aber wie sagt man so schön: Aus Fehlern wird man klug – hoffentlich auch die Pfarrpersonen.

https://god.fish/2024/05/10/kennst-du-deine-pfarrperson-nochmal-deutlicher/

#EKDDiskussion #evangelischeKircheDeutschland #Gemeinde #GenderneutraleSprache #InklusionInDerKirche #JesusCasa #Kirchencommunity #moderneKirchensprache #pfarrer #Pfarrerin #pfarrperson

"Kennst du deine Pfarrperson?"

Erfahren Sie mehr ĂŒber die kontroverse Debatte ĂŒber gendergerechte Sprache in der evangelischen Kirche in Deutschland.

god.fish
Statt Pfarrerin und Pfarrer hat die EKD in einem Facebook-Post nun den Begriff „Pfarrperson“ erfunden.

In den Tiefen der BĂŒrokratie einer wohlmeinenden evangelischen Kirchenverwaltung entspinnt sich ein bemerkenswertes Drama: Die EinfĂŒhrung des Begriffs „Pfarrperson“. Dieses Wort, ein sprachliches Hybrid, das zugleich alles und nichts bedeutet, hat nicht nur die GemeindeblĂ€tter infiltriert, sondern droht, die Essenz des menschlichen Geistes zu verwirren.

Es begann an einem unschuldigen Morgen, an dem die Pfarrer und Pfarrerinnen, nunmehr „Pfarrpersonen“, ihre traditionellen Roben gegen geschlechtsneutrale GewĂ€nder tauschten, deren Schnitte so abstrakt waren wie die Sprache, die sie nun zu verwenden gezwungen waren. In den GĂ€ngen der Kirchen flĂŒsterten die Gemeindemitglieder, wĂ€hrend sie mit neugierigen Blicken die AnkĂŒndigungen im Gemeindeblatt studierten, das mehr einer SteuererklĂ€rung glich als einer Einladung zur Sonntagsmesse.

„Hat jemand die Pfarrperson gesehen?“, fragte eine verirrte Seele, die nach spiritueller FĂŒhrung suchte. Doch die Antwort blieb im bĂŒrokratischen Nebel hĂ€ngen, verloren zwischen den Zeilen eines Dokuments, das darauf bestand, niemanden auszuschließen, doch paradoxerweise jeden verlor.

Unter den KirchenbĂ€nken, in den stillen Ecken, wo Kerzenlicht flackert und Gedanken frei fließen, begannen die Menschen zu munkeln. Einige sagten, die Verwendung von „Pfarrperson“ sei ein Zeichen der Apokalypse, andere, ein kluger Schachzug, um die Steuerformulare der Kirche zu vereinfachen.

Mit jedem Sonntag, der verging, wurden die Predigten der Pfarrpersonen immer abstrakter, ihre Botschaften so verwirrend wie die Sprache, die sie nun eifrig studierten. Die Kollekte wurde zur „Spendenpersonsammlung“, die Taufen zu „Wasserpersonzeremonien“ und das Abendmahl zu einem „symbolischen Verzehr von Brot und Wein durch die GlĂ€ubigpersonen“.

Doch die wahre Verwandlung war nicht in den Worten, die sie aussprachen, sondern in den Blicken, die sie austauschten – Blicke, die sich fragten, ob ihre Gemeinde, ihre „Glaubenspersonengemeinschaft“, jemals wieder die einfache Freude eines unbeschwerten Glaubens erleben wĂŒrde. So verloren im Labyrinth der NeutralitĂ€t, fanden sie sich in einer Welt wieder, in der das Menschsein hinter dem Personsein zu verschwinden drohte.

In dieser neuen Ära der Kirchensprache, wo die Metamorphose der Pfarrer und Pfarrerinnen in „Pfarrpersonen“ eine spirituelle Revolution erzwingt, muss sich natĂŒrlich auch das sakrale Repertoire anpassen. Der biblische Ausspruch „Ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein“, der einst so persönlich und direkt war, verwandelt sich in der BĂŒrokratie der NeutralitĂ€t zu: „Du wurdest namentlich identifiziert und in die zugehörige Kategorie eingegliedert, somit bist du ein anerkanntes Individuum meiner administrativen ZustĂ€ndigkeit.“

Diese Formulierung, so gut sicherlich gemeint in ihrer prĂ€zisen Unpersönlichkeit, lĂ€sst die GlĂ€ubigen ratlos zurĂŒck, ungewiss, ob sie nun gerufen oder nur vermerkt wurden.

Ebenso ergeht es dem Vaterunser, das in der neuen Kirchensprache nicht mehr als solches betitelt werden darf, denn die paternalistische Konnotation widerspricht der neu errichteten Sprachordnung. Stattdessen wird es umbenannt in das „Elternunser“, oder noch besser, in das „Erziehungsberechtigtenunser“, um jegliche geschlechtsspezifische Implikation zu vermeiden. In dieser Version beginnt das Gebet nun mit: „Erziehungsberechtigte, die Ihr im administrativen ZustĂ€ndigkeitsbereich seid, geheiligt werde Eure namentliche Nennung.“

Diese VerĂ€nderungen, die auf den ersten Blick der Gleichberechtigung dienen sollen, scheinen eher einer Verwaltungssitzung zu entstammen als dem warmen Schoß einer Gemeinschaft, die in ihrem Glauben vereint ist. Sie illustrieren ein Dilemma, das tiefer geht als die OberflĂ€che der Worte: Das Herz kann nicht durch Verordnungen erreicht werden, und der Geist entzieht sich den FĂ€ngen der Formulare.

WĂ€hrend die Kirchengemeinde sich bemĂŒht, die neuen Formulierungen in ihren tĂ€glichen Gebrauch zu integrieren, murmeln einige Ă€ltere Gemeindemitglieder heimlich das traditionelle Vaterunser, ein stilles Bekenntnis zur Sprache, die einst das Unaussprechliche fassbar machte. In den stillen Ecken der Kirchen flĂŒstern sie, dass vielleicht, gerade vielleicht das Heilige sich nicht in den neuen Dekreten findet, sondern in den leisen Zwischentönen einer jeden vertrauten Silbe.

In einer letzten, verzweifelten Anstrengung schreiben die Mitgliedspersonen der Gemeinde ihre Sorgen auf, in der Hoffnung, dass ein höheres Wesen – vielleicht die „Gottesperson“ – ihre Gebete erhören und sie von dem Fluch der NeutralitĂ€t erlösen möge.

DafĂŒr beten sie gemeinsam das zentrale Gebet der Christenheit weltweit, das „Erziehungsberechtigte-Unser“ , oder einfach frisch, frei und unverkrampft: das „Gottesperson-Unser“.

https://god.fish/2024/05/08/das-dilemma-der-pfarrperson-wenn-sprache-zur-barriere-wird/

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"Kennst du deine Pfarrperson?"

Erfahren Sie mehr ĂŒber die kontroverse Debatte ĂŒber gendergerechte Sprache in der evangelischen Kirche in Deutschland.

god.fish