@ilanti @yours_truly Wenn jemenschy gendert, ist das natürlich seine Sache. Für mich auch voll in Ordnung, vor allem, wenn es exklusiv rein feminine Mensch!INNEN! ansprechen möchte. Aber ich fühle mich dann nicht angesprochen und erlaube mir das zu ignorieren. Es sollte mir erlaubt sein, mich nicht angesprochen zu fühlen, wenn ich misgendert werde.
Den Ansatz von Gendern 2.0 finde ich sehr gut. Eigentlich geht das auf die einfache und bekannte Grundlage zurück, welche wir eh kennen. Nämlich dass die generischen Formen erst einmal neutral sind. Ich persönlich bin dazu übergegangen zu Entgendern. Dadurch ist wirklich ganz offensichtlich, dass es sich um eine neutrale Form handelt.
Übrigens ist auch interessant, dass Feministys z. B. in England oder Finnland nicht als z. B. "SchauspielerIN" angesprochen werden wollen, (actress) sondern mit dem neutralen Wort actor, da sie sich nicht auf das biologische Geschlecht reduziert sehen wollen, sondern Wert auf die Tätigkeit selbst legen. So wäre das auch ein Vorteil der Harmonisierung grammatikalischer Grundlagen in Europa.
#gendern #entgendern #entgendernnachPhettberg