Gendern mit Herz auf dem #ComicSalonErlangen #cse26 #Gendern

@[email protected]
Ihre Nachricht ist anmaßend, respektlos und völlig unangebracht. Ich kenne Sie nicht und habe keinerlei Interesse daran, das zu ändern.

#Gendern ist für mich keine korrekte deutsche Sprache, sondern eine Unsitte. Die Unterstellung, mich würde das überfordern, ist dreist. Unterlassen Sie künftig solche persönlichen Bewertungen.

Hiermit sind Sie geblockt.

@Hessenhelden
Weil mir Artikeln die gegendert wurden, einfach ein Brechreiz erzeugt.

Ich bin überrascht, dass das für dich so ein Problem ist. Du solltest dann nichts von mir lesen anstatt zu fordern, dass sich die Welt deinen Geschmacksanforderungen anpassen soll.  #gendern
The Hubzilla @ tschlotfeldt.de

@UmWerker Doppelpunkte als »Gender-Zeichen« sind aus den von dir erwähnten Gründen tatsächlich besonders patschert. Aus typographischer Sicht wären Medio-Punkte (HALFWIDTH KATAKANA MIDDLE DOT) ideal – »meine Held・innen«. Der Versuch, einen grammatikalischen Missstand, typographisch zu lösen, war aber nie besonders aussichtsreich. »Helden« sind grammatikalisch betrachtet geschlechtsneutral: Analog zum Mäuserich fehlt uns eigentlich der »Helderich« (oder kürzer »Heldich«). Diese symmetrische Movierung (Sexusmarkierung) löst eine ganze Reihe von Problemen, die auf der typographischen Eben ungelöst blieben: Die kurze Stammform kann unkompliziert und spracheffizient für den häufigsten Fall, dass das Geschlecht nicht bekannt oder irrelevant ist, verwendet werden. Dritte und weitere Geschlechter können mit eignen Silben gleichwertig markiert, anstatt durch ein Sonderzeichen mitgemeint zu werden. Und Frauen sind nicht mehr nur ein Anhängsel ausgehend von der »männlichen Form«.
https://www.gendern20.de

#Sprache #Deutsch #Gendern #Gendern20

Gendern 2.0

Grundsätzlich gefällt mir #Mastodon textbasiert im #Terminal zu nutzen und #tooi ist ein wirklich fähiges #Linux Tool dafür. Doch mein Filter, um die versteckte Diskriminierung von Frauen und eingeschränkt Sehenden auszublenden, funktioniert auf diesem Wege leider nicht.

Also doch wieder #Browser nutzen.

#Doppelpunkt #Gendern

https://re-form.eu/de/diskriminierung.html

Diskriminierung per Doppelpunkt | re-form.eu

#Gendern ist leider nicht unheimlich elegant, weder in Sprache noch in Schriftform. Macht aber nichts, denn es gibt keinen besseren Filter, um die Idioten im direkten Umfeld auszusortieren. 
#hauptversammlung der #nordwesthandel AG. Der Vorsitzende Martin #Bertinchamp rattert wie gewohnt durch die Tagesordnung. Die weibliche Form wird konsequent ignoriert, von #gendern keine Spur.
Neu in den Aufsichtsrat geht Frau Sandra #Rothenberger. Für eine Professorin und Unternehmensberaterin spricht sie außerordentlich einschläfernd, wirkt aber kompetent.
Finanzvorstand #JörgSimon beklagt diesmal nicht mehr den #heizungshammer , sondern den schlecht umgesetzten #Investitionspakt

@ilanti @yours_truly Wenn jemenschy gendert, ist das natürlich seine Sache. Für mich auch voll in Ordnung, vor allem, wenn es exklusiv rein feminine Mensch!INNEN! ansprechen möchte. Aber ich fühle mich dann nicht angesprochen und erlaube mir das zu ignorieren. Es sollte mir erlaubt sein, mich nicht angesprochen zu fühlen, wenn ich misgendert werde.

Den Ansatz von Gendern 2.0 finde ich sehr gut. Eigentlich geht das auf die einfache und bekannte Grundlage zurück, welche wir eh kennen. Nämlich dass die generischen Formen erst einmal neutral sind. Ich persönlich bin dazu übergegangen zu Entgendern. Dadurch ist wirklich ganz offensichtlich, dass es sich um eine neutrale Form handelt.

Übrigens ist auch interessant, dass Feministys z. B. in England oder Finnland nicht als z. B. "SchauspielerIN" angesprochen werden wollen, (actress) sondern mit dem neutralen Wort actor, da sie sich nicht auf das biologische Geschlecht reduziert sehen wollen, sondern Wert auf die Tätigkeit selbst legen. So wäre das auch ein Vorteil der Harmonisierung grammatikalischer Grundlagen in Europa.

#gendern #entgendern #entgendernnachPhettberg

@yours_truly Ein sehr interessanter, differenzierter Beitrag! Ich kann die Grundüberlegung sehr gut nachvollziehen: Kommunikationsformen, mit denen mensch nicht in ausgefahrene Bahnen abdriftet, müssen geübt werden. Das ist logisch und das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Wo es aber schwierig wird: Die implizite Annahmen, nicht zu »gendern« wäre beleidigend. Zugegeben, das generische Maskulinum, im Sinne von die männliche Form meint alle anderen mit, bildet das veränderte Rollenverständnis schon lange nicht mehr ab. Allerdings sind Lösungen, die geübt werden müssen, so gut wie immer mehr eine Verschlimmbesserung als eine Lösung: »Arbeiter*innen« ist nicht nur verwirrend weil konsequent nicht durchzuziehen – egal wie viel man übt. Vor allem aber ist es heteronormativ und sexistisch. Statt eines neutralen Begriffs bekommen wir eine Art Aufzählung mit einem Joker in der Mitte, der das nicht-binäre Spektrum mitmeinen soll. Ohne viel zu üben funktionieren Lösungen aus dem Gendern 2.0 Spektrum. Sie erweitern die Sprache um das eigentlich fehlende männliche Suffix (und solche für Nicht-Binäre), so dass die kurzen Stammformen wieder ihre eigentliche, sexusfreie Funktion übernehmen können.

https://www.gendern20.de

#GFK, #Gendern, #Gendern20, #Deutsch, #Sprache, #Kommunikation

Gendern 2.0

Supercooler Vorschlag aus der feministischen #Datenschleuder 109: statt #woke einfach das Wort #höflich verwenden. 🤩

Weniger Missverständnis. Weniger Trigger. Mehr Inklusion. 👍

Woke ist als Begriff IMO von allen Seiten unterschiedlich verbrannt.

#Gendern #Feminismus #FeminismusFürAlle