Ist. Das. Großartig.
https://www.fnp.de/lokales/hochtaunus/friedrichsdorf-ort89302/feuerwehrsatzung-mit-nur-weiblicher-form-cdu-zu-keinem-zeitpunkt-streit-94040518.html
#Politik #Feuerwehr #Gendern #legdichgehacktcdu
@krasse_eloquenz Ob sich Gespräche im Kreis drehen, hängt ausschließlich von den daran Beteiligten ab – insbesondere von deren Bereitschaft, ausgetreten Argumentationspfade zu verlassen. Gendern 2.0 basiert auf einer sorgfältigen Analyse des grammatikalischen Grundproblems und den Folgeproblemen die mit dem generischen Maskulinum einhergehen: Unpräzise Sprache, unklares »Mitmeinen«, Verstärkung von Stereotypen. Die sich daraus ergebende Lösung erweitert unsere sprachlichen Möglichkeiten und bietet so einen Ausweg aus dem sich im Kreis drehenden Streit um's Gendern. Ich möchte dich auch nicht von irgendwas überzeugen, biete diesen Ausweg aber trotzdem allen an, die neugierig genug sind, sich damit zu beschäftigen.
@zumicake
Ich habe hier schon von mehreren Blinden gelesen, dass das Gendern mit Stern vom Screenreader unterstützt wird. War ja teilweise ein Argument warum dann zurück auf Doppelpunkt gegangen wurde.
Ob sich aber nonbinäre Menschen bei beiden Varianten mitgemeint fühlen, weiß ich nicht.
Ich glaube, wir sind hier in einer Gender-Schleife, die schon tausendfach abgearbeitet wurde.
Dennoch: Ich kann wirklich gut damit leben, wenn diesmal Männer mitgemeint sind.
So etwas wie eine neutrale Sprache gibt es aus meiner Sicht nicht, gab es noch nie und wird es auch nicht geben. Jedes noch so kleine Wort/Zeichen verändert die Bedeutung des Gesagten (zum Teil stark). Eine neutrale, elegante Sprache ist aus meiner jetzigen Sicht eine Illusion.
@krasse_eloquenz »die Handwerkerïn und ihr Werkzeug« – für sich betrachtet sehr gelungen! Das Trema ist dank seiner Unaufdringlicheit typographisch die feine Klinge. Dennoch lässt sich ein grammatikalisches Problem nicht typographisch lösen. Der Genuswechsel der Pronomen (vom ersten in den zweiten Genus, der → die, sein → ihr) stellt einen klaren Bruch mit dem bestehenden Sprachschatz dar – das ist keine Ergänzung, die fallweise gesetzt und sich so allmählich etablieren könnte. Damit sendet der Text neben seinem eigentlichen Inhalt noch eine zweite Botschaft, die von den meisten feministisch interpretiert werden wird. Die Funktion der Sprache als neutrales Kommunikationstool ist damit verloren.
Direktlink zum PDF der Dissertation "Berufsbezeichnungen für Frauen vom 16. - 19. Jahrhundert" son Sonja Iris Eisermann:
https://oops.uni-oldenburg.de/172/145/eisber04.pdf
Habt Ihr gewusst, dass Gendern ein richtig alter Hut ist?
- Vorhin diese interessante Dissertation von Sonja Iris Eisermann gefunden:
Berufsbezeichnungen für Frauen vom 16. - 19. Jahrhundert.
(wBBn steht für "weibliche Berufsbezeichnungen") #gendern
@krasse_eloquenz Bei »ein jedes« gehen – wie beim #Gendern allgemein – die Meinungen auseinander. Ich hab's in diesem Aufsatz von Luise Pusch entdeckt: https://www.fembio.org/biographie.php/frau/comments/grimms-maerchen-paerchen/ – ein im Übrigen sehr schöner Text.
»Fundevogel und Lenchen hatten sich so lieb, nein so lieb, daß, wenn eins das andere nicht sah, ward es traurig.«
Klingt natürlich ungewohnt, aber ich könnt' mich daran gewöhnen.
In meiner persönlichen Lliste der #kampfbegriffe sind so Wörter wie #gendern #Frauenrechte #meinungsfreiheit #Querdenker ... etc.
Hier ohne sachliche #Wertung und #disskussion !
Der aktuelle #neuzugang auf einem #Ehrenplatz nun #fachkraftemangel
Hier der Artikel dazu:
https://www.br.de/nachrichten/wirtschaft/fachkraeftemangel-echter-wirtschafts-killer-oder-maerchen,VAAfkkm

Unternehmen klagen über fehlendes Personal. Gleichzeitig steigt die Arbeitslosigkeit und viele gehen vorzeitig in Rente. Wie passt das zusammen? Ist der Fachkräftemangel vielleicht gar nicht so dramatisch und die Herausforderung liegt woanders?
Ich habe das Trema für mich entdeckt – und zwar durch einen Beitrag hier.
Manchmal habe ich beim Gendern das generische Femininum genutzt; ich kam mir damit aber oft komisch vor, weil ich Männer ja mitmeinte. Andere Formen empfinde ich als unelegant/sperrig/nicht praktikabel.
Aber beim Trema weiß jede (Shit, hier gehts nicht), was gemeint ist (bsp. „die Handwerkerïnnen und ihre Werkzeuge“). Trotzdem eine schöne Idee - werde ich häufiger mal nutzen.