Gedanken | Die Grenzen der regionalen ökologischen Tragfähigkeit
Wenn man ein nachhaltiges Wirtschaften das allen Menschen eine gleich gute Versorgung ermöglicht will, darf man vor radikalen Veränderungen nicht zurückschrecken. Das das schon einmal mit dem Kapitalismus und der kapitalistischen Globalisierung so rein gar nicht zusammen passt dürfte jeden der die Rosa Brille des Kapitalismus abnimmt und sich näher mit dem Thema beschäftigt klar sein. Doch es muss noch weiter gehen und dann stellt sich ganz schnell die Frage nach den Grenzen der regionalen ökologischen Tragfähigkeit. Sprich wie viele Menschen kann man in einer Region mit den grundsätzlichen Alltagsgütern auf eine Weise versorgen das die Ökosysteme erhalten bleiben und das Ganze auch darüber hinaus nachhaltig ist. Dabei müssen zwei Dinge betrachtet werden. Zum einen die natürliche ökologische Tragfähigkeit der betreffenden Region und zum anderen die Menge der Menschen bzw. die Bevölkerungsdichte. Während es beim ersten Punkt hier in Deutschland meist (bei weiten nicht immer und tendenziell wird es schlechter) relativ gut aussieht, haben wir bei der Menge der Menschen, bei der Bevölkerungsdichte ein massives Problem. Sicher man kann da durch den Einsatz von Technologie einiges herausholen, Stichwort vertical farming und gradle to gradle etc., aber auch das hat recht enge Grenzen. Und ich wage da zu behaupten das aus dieser Sichtweise die ganzen großen Städte und Ballungszentren massivst überbevölkert sind bzw. weit über ihre regionale ökologische Tragfähigkeit leben. Die Frage ist nun was man dagegen tun will, den die Lösung kann eben nicht sein wie bisher weiter zu machen, die täglichen Verbrauchsgüter unter Missachtung aller ökologischen Aspekte und den Interessen der Menschen die dort wo die Güter her kommen quer durch die Welt zu transportieren.
Wie ist Eure Meinung dazu?Mein persönlicher Standpunkt ist das die Bevölkerung zwangsläufig massivst schrumpfen muss. Wie gesagt kann man technisch sicher noch einiges heraus holen, aber genauso sicher bei weiten nicht so viel wie es notwendig wäre. Wie man das erreicht? Durch eine Abkehr von alten staatlichen und gesellschaftlichen Paradigmen. Durch eine gute Versorgung von allen, durch den Wegfaller aller künstlichen Anreize Kinder haben zu wollen.
Ja das ist durchaus ein recht radikaler Ansatz. Aber schaut Euch doch mal an wie die Alternativen aussehen. Nein das ist nicht wirklich schön.
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