Köln: Protest gegen die Autobahn GmbH
Eigentlich wollte die bundeseigene Autobahn-Firma in der Deutz-Kalker-Straße am 03.02. ungestört eine Werbeveranstaltung für den Ausbau der A4 machen. Aber die Initiative "Gremberger Wäldchen bleibt" und andere Klimaschützer*innen protestierten lautstark gegen die Baupläne.
Nach dem Motto #WaldStattAsphalt lehnten rund 30 Teilnehmer*innen sowohl das Großprojekt im Kölner Süden ab, ebenso den damit verbundenen Abriss und Neubau der #RodenkirchenerBrücke und den #Bundesverkehrswegeplan. Unterstützt von NGOs und der BI A4minus wurden zahlreiche Redebeiträge für die #Verkehrswende gehalten. Solidarität wurde auch mit dem gestrigen #Warnstreik im Öffentlichen Nahverkehr bekundet. Und zum Protest vor der Stadtratssitzung am 05.02. (14:00) wurde aufgerufen, wo die Kampagne #ObenBleiben weiterhin gegen das Mega-Bauprojekt #Innenstadttunnel protestieren wird.
Denn solche millonenschweren Riesen-Baustellen sind nicht nur eine Belastung für Anwohner*innen und Pendler*innen, sondern verursachen auch tonnenweise CO2 durch Stahl- und Betonproduktion, sowie Transportfahrzeuge und Baumaschinen. Auch die Belastung der Bauarbeiter*innen durch Staub, Hitze und UV-Strahlung würde verringert, wenn man statt Autobahnen den #Waldschutz fördern und
die Umwelt schonen würde.