Hallo
#Winterdepression, Moin Betroffene.
Heute bzw. gestern begann die etwa dreitÀgige Phase der als
#Sonnenstillstand empfundenen
#Wintersonnenwende auf der nördl. HemisphÀre unseres Planeten.
Mit nur etwa 1 Minute pro Erdrotation werden die Tage nun zunÀchst kaum wahrnehmbar wieder lÀnger, bis die Sonne bzw. ihr Stand am Himmel aus geozentrischer Perspektive am 24. bzw. 25. Dezember wieder 1 Grad "höher" am Himmel steht, und damit auch per Daumenpeilung messbar quasi neu "geboren" wird.
Schon fĂŒr unsere Vorfahren war es eine von ExistenzĂ€ngsten und Unsicherheit geprĂ€gte Zeit, denn ob der "Sonnengott", von dem alles Leben auf der Welt abhĂ€ngt, nach seinem langsamen "Sterben" noch einmal den Kampf gegen die Gottheiten der Finsternis gewinnt, und "wiedergeboren" wird, stand buchstĂ€blich "in den Sternen".
Das Sternbild Orion dominiert in dieser Zeit mit seinen drei markanten Sternen
#Alnitak,
#Alnilam und
#Mintaka den Winterhimmel, und wird seit Urzeiten als Zeichen der Hoffnung und des Lichtes in der kalten Finsternis aufgefasst.
Die zeitgenöss. astrotheolog. Adaption des Christentum machte daraus ein wunderschönes MÀrchen von Drei Heiligen Königen
#Caspar,
#Balthasar und
#Melchior, die zur (Wieder)geburt des Baby-Sonnengottes bzw. "Gottes Sohn, das Licht der Welt" pilgern.
Warum ich das erzÀhle?
Seit ich bewusst denken und fĂŒhlen bzw. mich daran erinnere hat
#Weihnachten und seine Begleiterscheinungen in mir als (manisch-)depressivem Mensch ebenso starke wie ambivalente GefĂŒhle ausgelöst.
Als Kind und mit den eigenen Kindern meist eher positive, aber in Phasen depressiver Selbstisolation eben auch stark negative bis suizidale.
Seit ich von der astrotheolog. Ableitung der WeihnachtserzĂ€hlung aus Gilgamesh-Epos ĂŒber die aqypt. Sonnen-Religion weiĂ, verbinde ich das Fest nicht mehr mit aufgesetzter Harmonie, Konsumzwang und aufdoktrinierter Demut vor einer angeblichen "unbefleckten EmpfĂ€ngnis", sondern fĂŒhle mich mit jenen Menschen verbunden, die schon vor zehntausenden Jahren in ihren dunklen, kalten Höhlen saĂen, in den Nachthimmel starrten, und hofften dass das Schlimmste bald ĂŒberstanden ist, und es (hier: mit der Sonne) bald wieder aufwĂ€rts geht.
Diese Verbundenheit mit 'meinen" Ahnen hilft mir sehr mich vom kollektiven und allgegenwĂ€rtigen "Weihnachtswahnsinn" ein gutes StĂŒck weit innerlich abzukoppeln, d..h. resilienter gegen dessen ggfs. schĂ€dlichen EinflĂŒsse auf meine Psyche zu machen.
Tjoar, und wenn es nur 1 Person gibt, die das hier liest, es relaten kann, und vllt. davon abhÀlt in der
#Weihnachtsdepression eigen- oder fremdgefÀhrdende Dinge zu tun, dann hat sich mein Seelenstriptease hier gelohnt.
Habt es schön, und seid gut zu Euch!
#notjustsad