überlege ob ich nächste Woche mich krank melde, bin echt am kämpfen.
erst Montag, da ich schon auf dem Weg zur Arbeit bin und Morgen Homeoffice habe.
überlege ob ich nächste Woche mich krank melde, bin echt am kämpfen.
erst Montag, da ich schon auf dem Weg zur Arbeit bin und Morgen Homeoffice habe.
Warten.
Warten das es klingelt.
Warten auf Fremde die in die Wohnung wollen.
Nicht einfach mit Psyche.
#notjustsad
"Familiensysteme mit einem psychisch erkrankten Elternteil stehen vor besonderen Herausforderungen: Etwa 3,8 Millionen Kinder und Jugendliche in Deutschland leben vorübergehend oder dauerhaft mit einem psychisch erkrankten Elternteil. Etwa 15% dieser Kinder sind jünger als drei Jahre. Im Vergleich zur Gesamtbevölkerung haben betroffene Kinder ein bis zu achtfach erhöhtes Risiko, selbst psychisch zu erkranken. Ca. 50% der Eltern der Patient:innen von kinder-und jugendpsychiatrischen Kliniken weisen selbst psychische Störungen auf. Und bundesweit haben 19-27% der Patienten:innen im stationären psychiatrischen Setting minderjährige Kinder (Bühring, 2017; PTK NRW, 2020). Weltweit leben 15-23% aller Kinder mit psychisch erkrankten Elternteilen. Unter Kindern psychisch kranker Eltern liegt die Prävalenz psychischer Störungen bei bis zu 50%, während sie sonst bei Kindern in Deutschland nur bei etwa 17% liegt (Alsmeier & Schulz, 2020; Leijdesdorff et al., 2017). […]
Der Stellenwert gravierender elterlicher Konflikte und insbesondere von Gewalt
zwischen den Eltern wird in der psychotherapeutischen Praxis nicht immer wahrgenommen. Es sollte systematisch nach entsprechenden Erfahrungen gefragt (passive und aktive Gewalterfahrungen in Vergangenheit und Gegenwart) und abgeklärt werden, ob hier Parentifizierung als kindlicher
»Streitschlichter« oder gar als »jemand, der vor Gewalt schützt«, aufgetreten ist (s. Kap.6.2.3)."
Auszug aus: Parentifizierung im Erwachsenenalter. Kirsten von Sydow.
Ich saß heute im Wartezimmer meiner Hausärztin wegen einem Allergietest und dachte "Gott sei Dank der einzige soziale Kontakt heute".
Manchmal ist die #sozialePhobie einfach anstrengend.
Ich finde dieses weltweite Massen-Ereignis reine Kommerz- und Burrying-Veranstaltung, bei der es null um den Sport geht.
Aber ich bin sozial durch meine Psyche #NotJustSad schwere #Depression eh schon isoliert, da mache ich mich in der letzten Vor-Ort-Woche nicht noch weiter zum Außenseiter.
Und ich möchte gerne in meinem Job gut bleiben (eine der besten Interviewer*innen der FGW!), auch wenn das nur eine kurzfristige Beschäftigung ist. Weil das für meine Erwerbsunfähigkeit echt viel ist.
2/2
Eigentlich war der Tag schön. Eigentlich sollte ich glücklich und entspannt sein.
Eigentlich.
Denn ich bin einfach nur erschöpft, und mir ist zum heulen. Warum? Ich weiß es nicht. Denn eigentlich war der Tag schön.
Das sind schwere rezidivierende Depressionen.
Sie sind immer da. Mal lauter mal leiser. Heute sind sie laut.
Hat sie jemand gesehen? Nein, ziemlich sicher nicht. Denn darin bin ich gut. Maskieren.
Ich habe am 6.7. Geburtstag.
Ich leide unter schweren #Depression #NotJustSad mit extremer Antriebsstörung bis zu riesigen Problemen, überhaupt ausm Haus zu gehen, es gab auch #Suizid Versuche. Dazu kommen extreme Panikattacken aus Existenzangst.
Das einzige, was ich mir zum Geburtstag wünsche: Dass der Besuch bei der 2 h entfernt lebenden @merlielle und Frau mit Übernachtung und Zoo-Besuch wirklich zu Stande kommen kann, dass ich das psychisch schaffe.
Das wäre so verdammt viel. 🥺