Unterwegs.
Ich hab es tatsächlich geschafft mitzugehen. #NotJustSad #NotJustWawuschelFotos
Aber hey: Heute müssen wir das Abendessen nicht selbst zahlen. 👀
Unterwegs.
Ich hab es tatsächlich geschafft mitzugehen. #NotJustSad #NotJustWawuschelFotos
Aber hey: Heute müssen wir das Abendessen nicht selbst zahlen. 👀
Samstag Vormittag.
Irgendwer muss einkaufen gehen.
Irgendwer.
Natürlich ich.
Ich geh ja arbeiten.
Da wird das ja wohl
ein Leichtes sein.
Sagen sie.
Wie gestern schon.
Beim Reden.
Beim Erklären.
Ich kenne solche Situationen.
Ist doch leicht nachzuvollziehen.
Ist es das?
Von zehn Minuten Autofahrt
bleibt fast nichts.
Zehn Minuten später
kaum Erinnerung.
Nur Lücken.
Nur Nebel.
Nur dieses dumpfe Weiter.
Ich setze mich in meine Ecke im Café.
Runterkommen.
Einfangen.
Die übliche Technik.
Damit draußen nichts kippt.
Damit es keiner merkt.
Damit ich nicht auffalle.
Damit ich den Tag irgendwie
durchbringe.
Hier ein Lächeln.
Dort ein freundliches Wort
zur Kellnerin.
Funktionieren.
Freundlich wirken.
Mensch spielen.
Es heißt ja,
tu Gutes zu anderen
und dir wird Gutes getan.
Nein.
Ich merke das nicht mehr.
Kommt nichts an.
Geht nirgends hin.
Mein innerer Zerstörungstrieb
ist lauter.
Stärker.
Näher als alles andere.
Vielleicht bin ich wirklich das Monster,
vor dem alle Angst haben.
Erklärt hat es mir nie jemand.
Nie klar.
Nie ehrlich.
Aber weitererzählt wird es.
Ich sei eine Gefahr
für andere.
Und irgendwann
glaubt man es selbst.
Eyesonly meldet sich ab.
Macht die Augen zu.
Zieht sich zurück.
Weil selbst der Blick
zu viel wird.
Und irgendwo darunter
nur dieser Versuch,
wieder festen Boden zu finden.
Irgendetwas Stabiles.
Irgendetwas, das hält.
Bevor alles wieder wegrutscht.
Mit Depression durch den Tag, hach ja ganz toll, nicht!
Ist immer noch am Start das Drecksvieh 🙄
merkt man nicht wenn man hier so mitliest von meinen Aktivitäten nech? 😵💫 jo so ist das mit hochfunktionaler BPS und hochfunktionaler Depression, da kriegt es die Umwelt nicht mit, wenn ich es nicht direkt erzähle ☝️
#notjustsad #BorderlineControl
Das Leid der jungen Generation
Das Leid der jungen Generation #Copsy-#Studie - #Ängste und #Depressionen sind unter #Kindern und #Jugendlichen weit verbreitet.
Doch es gibt zu wenig psychologische #Hilfsangebote
Mehr dazu im Publik Spezial - Mitgliederzeitung von ver.di
Weißt du, wie es ist,
durch den Tag zu gehen
mit einem Lächeln im Gesicht
und dem Wunsch, einfach zu weinen.
Weißt du, wie es ist,
wenn die Zündschnur so kurz geworden ist,
dass du Menschen meidest,
nicht aus Arroganz,
nicht aus Kälte,
sondern weil schon ein falscher Blick,
ein falsches Wort,
zu viel sein kann.
Weißt du, wie es ist,
wenn der Therapeut fragt,
von eins bis zehn,
und du leise fünf sagst,
obwohl du genau weißt,
dass es zehn ist.
Leise lügen.
Leise abschwächen.
Leise so tun,
als wäre noch genug Abstand
zwischen mir
und dem Abgrund.
Obwohl ich ihn längst kenne
Obwohl ich längst mehrmals zu nah stand.
Obwohl ein Teil von mir
nicht mehr kämpfen will,
nur noch endlich Ruhe.
Und das Schlimmste ist nicht einmal der Gedanke.
Das Schlimmste ist,
wie ruhig er geworden ist.
Wie selbstverständlich.
Wie sehr er schon
unter der Haut lebt.
Er, dieses nicht mehr wollen,
Guten Morgen.
Der Winter kommt zurück.
Noch einmal.
Als hätte selbst der Frühling gezögert.
Schön ist es,
diese Schneefallgrenze zu sehen
an den Hängen rundherum.
Schön von außen.
Still.
Fast friedlich.
Und in mir
nur Müdigkeit.
Die Wolken hängen nicht nur über dem Land.
Sie liegen auf mir.
Drücken.
Machen alles schwerer,
als es ohnehin schon ist.
Dieser Gedanke wieder.
Nicht mehr aufwachen.
Und alles wäre still.
Alles vorbei.
Alles endlich nicht mehr so schwer.
Aber nein.
Ist ja angeblich nur Einbildung.
Nicht so schlimm.
Nicht so schwer.
Nicht so belastend.
Sagen leicht jene,
die nicht in diesem Kopf aufwachen.
Nicht mit dieser Schwere.
Nicht mit diesem ersten Atemzug am Morgen,
der sich schon nach zu viel anfühlt.
Heute habe ich meine Löffel genutzt um mal wieder den Langhaarschneider zu benutzen. Als die Tochter Heim kam, hat sie dann noch überstehende Zotteln bereinigt, die ich wegen eines Wirbels (hinten-oben) allein oft nicht gebändigt bekomme.
Da sie mich zuletzt immer wieder gefragt hat, ob sie mir nicht mal die Haare färben könnte, dachte ich aus dem Schneider zu sein als ich sie dabei Fragte, ob die nicht viel zu kurz seinen zum Färben...
#NotJustSad
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