Der Eigentlichkeit des Gehäuses Wolfram Weimers wurde ich mir schon gewahr, als er noch der scheinintellektuelle Stichwortgeber für Roasts linker Politiker bei Lanz war.

Lanz war dann auch entsprechend beleidigt, dass es tatsächlich Leute gab, die die Berufung seines Buddys zum Kulturstaatsminister abgelehnt haben.

https://uebermedien.de/118065/wolfram-weimer-baut-der-eigentlichkeit-ein-gehaeuse/

#Weimer #Lanz #ubermedien #politik

„Nebel der Uneigentlichkeit“: Wolfram Weimer ist ein rhetorisches Heißluftgebläse | Meinung:

Kulturstaatsminister Wolfram Weimer liebt seltsame Worte wie „Eigentlichkeit“ und „Gehäuse“. Dahinter steckt vor allem: heiße Luft.

Übermedien

Die Eigentlichkeit des heißen Windes

Wolfram Weimer liebt Begriffe, die größer klingen als das, was sie tragen. «Eigentlichkeit» und «Gehäuse» wirken bei ihm wie rhetorische Duftkerzen im Salon der Bürgerlichkeit. Doch was nach Tiefe riecht, kann auch bloß warmer Luftstrom sein.

https://horstschulte.com/die-eigentlichkeit-des-heissen-windes/

Wer regelmäßig den DLF hört, wird sich ab Ende November umgewöhnen müssen

Viele der vertrauten Sendungen fallen weg, werden zeitlich neu angesetzt. Die DLF-Leitung hat zudem (investigativ?) ermittelt, dass 'die Deutschen' später aufstehen, also beginnt die Morgensendung eine Stunde später und geht bis 10:00 Uhr.

Ab 17:00 Uhr läuft 'Drive Time' denn da fahren offenbar alle Hörer:innen des DLF von der Arbeit nach Hause.

Mitarbeitende beim DLF befürchten eine Verflachung und 'Magazinisierung' des DLF, um eine leichtere Hörbarkeit 'nebenbei' zu ermöglichen.

"Warum machen wir die Reform?", fragt der DLF in einer internen Präsentation. Wie aus dem Lehrbuch 'Motivationstraining für Beginners" fallen die Antworten aus:

"Weil wir es müssen!“, „Weil wir es wollen!“, „Weil wir es können!“

Die ganze Recherche, ohne Bezahlschranke, bei Übermedien

https://uebermedien.de/117386/kulturwandel-oder-verflachung-deutschlandfunk-plant-grosse-programmreform/

#dlf #deutschlandradio #reform #samstag #Deutschland #magazin #Hintergrund #ausreligion #magazinisierung #verfall #Übermedien #niggermeyer

„Kulturwandel“ im Deutschlandfunk? Geplante Programmreform ist im Sender umstritten

Der Deutschlandfunk baut sein Programm radikal um: weniger Fachmagazine, mehr Podcasts im Radio. Mitarbeiter befürchten eine Verflachung.

Übermedien

Und nun zur biologie

Achtung, jetzt wenden wir uns dem lebensraum der ozeane zu:

Unsere Hände haben sich aus Fisch-Brustflossen entwickelt. Dieser evolutionäre Zusammenhang wird zuweilen von Delfinen in Tiershows demonstriert, etwa wenn sie mit den Flossen ihren tadellos dressierten Tierpflegern Beifall klatschen, nachdem diese ihnen Fische zugeworfen haben

[Archivversjon, und nein, ich habe da keine [sic!] eingestreuselt, weil sonst wegen der anzahl dieser streusel der text unlesbar geworden wäre — außerdem klebte mir die hand im gesicht. Grüße auch an die tadellos dressierten tierpfleger!]

Wer sagt der Jenni Zylka mal, dass tümmler keine fische sind. Die meisten menschen sollten das eigentlich im biologieunterricht gelernt haben… 😂️

via nömix

#Übermedien #Biologie #Epic #Evolution #Fail #Journalismus #Link #Realsatire
Film und Fernsehen: Hände weg von diesen Händen!

Unsere Autorin schaut berufsbedingt viele Filme. Dabei fällt ihr auf, dass Regisseure immer wieder dieselben ausgelutschten Bilder wählen.

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Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich, der forsche forscher an allen fronten der erkenntnis, hat unter dem pseudonym Johanna Bernklau mal einen seiner nebendschobbs gemacht und zur verblüffung der gesamten rundfunkgemeinde rausgekriegt, dass die tagesschau auf ihren S/M-kanälen ratzefummel durchlöscht, wenn etwas dem PRopaganda-narrativ der jornalismusbeamten beim BRD-parteienstaatsfunk widerspricht [archivversjon, der link führt direkt in eine berliner bezahlmauer].

Der kriegt aber auch echt alles raus!

Mein tipp an prof. dr. Offensichtlich: am besten der tagesschau auf mastodon folgen. Da werden eventuelle reakzjonen gar nicht erst gelesen, es kommt aber auch nicht zu löschungen. Das ist für die tagesschau-redakzjon ein reiner spämmkanal zum hemmungslosen zukacken. Frei von jeder interakzjon. Wie früher die sendeantenne bei torfhaus, die man noch weit nach polen raus empfangen konnte. Wird einfach nur mit der ganzen tagesschau-scheiße geflutet. Wie spämm eben. Aber das habe ich ja schon so genannt. Besser und genauer kann man seine verachtung gar nicht dokumentieren. Denn eine löschung ist ja fast noch eine form der anerkennung…

Dafür wird man manchmal von anderen fediversenutzern weggebissen, wenn man etwas kritisierenswürdiges zu einer meldung anmerkt. Egal, wie sachlich man bleibt. Wenns mit der sachlichkeit mal nicht so klappt — und der gleichermaßen armen- und arbeiterhasserische wie fanatisch regierungsfromme bundesarschkriecherfunk macht das mit dem sachlichbleiben in kürzsttexten oft ein bisschen schwierig — ist man klatschdenstempeldrauf nazi. Und hass, versteht sich, und hass. Denn damit kann man heute alles begründen und sich wohl dabei fühlen. Nur der arbeiter- und armenhass, der übergreift alles und ist normal und gesellschaftsstützend. Und demokratie. Versteht ihr? De. Mo. Krat. Tie. Aber unsere.

Stirb, tagesschau, stirb! Verrecke, parteienstaatsfunk, verrecke! Ihr wärt alle auch in der DDR so richtig was geworden. Oder im iran. Sehr begrüßenswert und sehr passend, dass eure hirnfickerei bei übermedien hinter einer bezahlmauer verschwindet.

#ARD #Übermedien #Blah #BRD #Fediverse #Mastodon #Offensichtliches #Tagesschau
„Im Zweifel für den User“: Wann die „Tagesschau“ Social-Media-Kommentare löscht

Timo Spieß erklärt im Interview, wie sein Team arbeitet und warum die Entscheidung, etwas zu löschen, oft nicht einfach ist.

Übermedien

Contentindustrieller jornalismus des tages

Frederic Servatius fragt auf übermedien:

Der Schleswig-Holsteinische Zeitungsverlag bebildert regionale Themen mit KI-generierten Abbildungen. Die Motive sind transparent gekennzeichnet – und dennoch stellt sich die Frage: Was heißt das für den Lokaljournalismus, wenn Leser ihre Region im Blatt nicht wiedererkennen?

Schwerdtfegr (beta) antwortet:

Es heißt für den so genannten „lokaljornalismus“ — der hier in hannover vom madensack-verlag schon vor dreißig jahren auch bei lokalen veranstaltungen mit freiem eintritt für die PRessemeute von agenturen eingekauft wurde, obwohl dieser content vor sachlichen fehlern und bestupsender retorik nur so strotzte — dass die leser nach und nach immer deutlicher wahrnehmen können, dass es sich nicht um berichte aus ihrer lebenswirklichkeit handelt, sondern um irgendeinen kwatsch, der nur dazu veröffentlicht wird, damit man die plätze für die professjonelle scheißlüge der scheißreklame vermarkten kann, das einzige geschäftsmodell des verachtenswerten scheißjornalismus.

Und dann wenden sie sich immer stärker mit grauen davon ab.

Die, die es nicht bemerken und sich nicht abwenden, sind im durchschnitt dumm und haben deshalb im durchschnitt auch nicht so viel geld zum verkonsumieren. Sie werden als zielgruppe für die scheißlüge der scheißreklame zunehmend uninteressant. Schon jetzt kann man sich, wenn man ohne werbeblocker unterwegs ist, über werbebanner für dümmstmögliche betrugsprodukte „freuen“. Da wäxt zusammen, was zusammen gehört!

Das schließliche ersterben eines scheinbar „lokaljornalistischen“ fischblattes, dessen mitarbeiter lieber prompten, als vor die tür zu gehen und mit ihrem scheißhändi ein knipsefoto zu machen, wird dann nur noch von ein paar idjoten bemerkt, die ihre tägliche abfütterung mit nichtigen, falschen und bedeutungslosen vermissen.

Das einzig traurige am PRessesterben ist die beklagenswerte langsamkeit dieses vorganges, denn in dieser langsamkeit spiegelt sich, wie schwer die menschen von begriff sind.

Stirb, jornalist, stirb! Verrecke, verleger, verrecke! Eine wahrheitspresse ist es niemals gewesen.

#Übermedien #contentindustrie #FredericServatius #Gnobbelmatsch #Journalismus #KünstlicheIntelligenz
„Eigenen Anspruch nicht korrekt umgesetzt“: Warum KI-Bilder dem Lokaljournalismus schaden können

Ein Zeitungsverlag nutzt KI-Bilder für lokale Themen. Aber was passiert, wenn Leser ihre Region nicht mehr wiedererkennen?

Übermedien

@Lapidarius

Danke für die nette Antwort.
Ich habe bis vor einigen Jahren auch in einem Niederrheinörtchen gewohnt.
Die dort erhältlichen Zeitungen stammen aus der Großstad und es gibt noch 1 bis 2 Seiten über örtliche lokale Begebenheiten.

Die Zeitungen sind tatsächlich unter Druck, vor allem durch das Fernsehen und den Internetangeboten.
Sehr viele Jobs gingen mit der Zeit verloren und immer weniger Reporter mussten die Personallücken stopfen, indem auch die Fotografen Textbeiträge schreiben mussten.

Insofern fand ich die Idee (siehe Link), den "Lokaljournalismus neu denken" schon sehr gut, wozu sicherlich noch ein Beitrag in "Übermedien" folgen wird.
https://npj.news/rums/
https://www.rums.ms/
--> Zeitung per Post

Kleiner Haken:
Es müsste sich so eine Initiative "vor Ort" gründen, wie in Münster.

#Ubermedien #Journalismus #rums

Kontext:Wochen­zeitung

Wie geht gemeinnütziger Journalismus in der Praxis? Wir beleuchten bestehende und in Gründung befindliche Nonprofit-Projekte im Journalismus. Diesmal: Rums.

npj.news

Ein sehr guter Beitrag von #Übermedien

Es geht um "das Sterben" der lokalen Presse. Sehr viele Zeitungsverlage stellen ihr Printangebot ein.

"In Münster etwa gibt es schon seit sechs Jahren das unabhängige Online-Magazin „RUMS“. Die Realität zeigt aber auch: Viele andere Ideen für frischen, neu gedachten Lokaljournalismus sind am mangelnden Geld gescheitert. Es bleibt also die Frage: Wie viel ist unabhängiger Lokaljournalismus den Menschen wert?
Was denken Sie?"

Wir haben uns entschlossen, weiterhin eine Tageszeitung zu abonnieren.
60 Euro / Monat !!!!!

Warum zahlen wir das ?
Weil es sich um eine lokale Berichterstattung handelt und natürlich auch die überregionalen Berichte.
Weil mehr zu lesen ist als die Stichworte im TV

https://sesmails.steadyhq.com/CL0/https:%2F%2Fsteady.page%2Fuebermedien%2Fposts%2F00b133b6-9576-4b88-990e-401d65882702/1/0107019d5413fb3e-95017161-abb4-47cc-8384-daa3fe58c3cb-000000/t77slZnsyANudPo66qZeWYNnpsU2IyziRdUM2tjZGT0=253

#Übermedien #Presse #Printmedien #Lokalzeitung #Tageszeitung
#Lokaljournalismus

Brauchen wir Lokaljournalismus überhaupt?

„Der Überblick“: Diese Woche neu bei Übermedien

Steady
@altpapier #Übermedien hat heute auch etwas zu dem Thema gebracht. Ich habe mir erlaubt, dort ausführlich zu kommentieren 🙂
https://mastodon.social/@uebermedien/116335406477575586