Ein sehr guter Beitrag von #Übermedien

Es geht um "das Sterben" der lokalen Presse. Sehr viele Zeitungsverlage stellen ihr Printangebot ein.

"In Münster etwa gibt es schon seit sechs Jahren das unabhängige Online-Magazin „RUMS“. Die Realität zeigt aber auch: Viele andere Ideen für frischen, neu gedachten Lokaljournalismus sind am mangelnden Geld gescheitert. Es bleibt also die Frage: Wie viel ist unabhängiger Lokaljournalismus den Menschen wert?
Was denken Sie?"

Wir haben uns entschlossen, weiterhin eine Tageszeitung zu abonnieren.
60 Euro / Monat !!!!!

Warum zahlen wir das ?
Weil es sich um eine lokale Berichterstattung handelt und natürlich auch die überregionalen Berichte.
Weil mehr zu lesen ist als die Stichworte im TV

https://sesmails.steadyhq.com/CL0/https:%2F%2Fsteady.page%2Fuebermedien%2Fposts%2F00b133b6-9576-4b88-990e-401d65882702/1/0107019d5413fb3e-95017161-abb4-47cc-8384-daa3fe58c3cb-000000/t77slZnsyANudPo66qZeWYNnpsU2IyziRdUM2tjZGT0=253

#Übermedien #Presse #Printmedien #Lokalzeitung #Tageszeitung
#Lokaljournalismus

Brauchen wir Lokaljournalismus überhaupt?

„Der Überblick“: Diese Woche neu bei Übermedien

Steady

@FairB

Kritik am Zeitungsabonnement

Seit vielen Jahren haben wir ein Abo der einzigen regionalen Tageszeitung im Saarland – aus Gewohnheit und wegen der lokalen Nachrichten. Doch wenn es nach mir ginge, würde ich es kündigen.

Die Zeitung wird von Jahr zu Jahr dünner und inhaltlich ärmer, während der Anteil an Werbung und für mich irrelevantem Sport u. a. stetig steigt. Die wenigen lokalen Meldungen ließen sich problemlos auf zwei Seiten unterbringen, und selbst Leserbriefe sowie Traueranzeigen nehmen ab.
Die meisten Artikel sind ohnehin nur 1:1 übernommene Agenturmeldungen, die ich bereits Tage zuvor online gelesen habe. Bei der Qualität und dem Nutzen der Zeitung sollten die Abokosten steuerlich als Spende beim Finanzamt absetzbar sein. Besonders ärgerlich ist die wöchentlich erscheinende Seite mit „günstigen“ Neuwagen zwischen 50.000 und 100.000 Euro – ein absolutes Realitätsfremdheitszeugnis. Frankreich und Luxemburg ist hier quasi auch Regional, aber es findet sich wenig in der Zeitung. Ich lese sie beim Frühstück, mittlerweile reichen die mich interessierenden Inhalte von der Lesezeit betrachtet gerade für den Verzehr einer Scheibe Brot und 1 Tasse Kaffee. Das ist dürftig.

Wenn andere Zeitungen ähnlich arbeiten, überrascht es mich nicht, dass sie immer mehr Leser verlieren und eine Zeitung nach der anderen verschwindet.

@Lapidarius

Danke für die nette Antwort.
Ich habe bis vor einigen Jahren auch in einem Niederrheinörtchen gewohnt.
Die dort erhältlichen Zeitungen stammen aus der Großstad und es gibt noch 1 bis 2 Seiten über örtliche lokale Begebenheiten.

Die Zeitungen sind tatsächlich unter Druck, vor allem durch das Fernsehen und den Internetangeboten.
Sehr viele Jobs gingen mit der Zeit verloren und immer weniger Reporter mussten die Personallücken stopfen, indem auch die Fotografen Textbeiträge schreiben mussten.

Insofern fand ich die Idee (siehe Link), den "Lokaljournalismus neu denken" schon sehr gut, wozu sicherlich noch ein Beitrag in "Übermedien" folgen wird.
https://npj.news/rums/
https://www.rums.ms/
--> Zeitung per Post

Kleiner Haken:
Es müsste sich so eine Initiative "vor Ort" gründen, wie in Münster.

#Ubermedien #Journalismus #rums

Kontext:Wochen­zeitung

Wie geht gemeinnütziger Journalismus in der Praxis? Wir beleuchten bestehende und in Gründung befindliche Nonprofit-Projekte im Journalismus. Diesmal: Rums.

npj.news