Wie Trauern das Gehirn verändert
Wer einen geliebten Menschen verliert, hat zu kämpfen. Betroffene berichten, dass keine menschliche Erfahrung sie so sehr belastet hat wie die Trauer. Das liegt auch daran, dass sich die Trauer ins Gehirn einschreibt, sagen Wissenschaftler.
Immer wieder wird beobachtet, dass jemand zeitnah stirbt, wenn kurz vorher die Partnerin oder der Partner verstorben ist. Oft heißt es dann: Er wollte nicht ohne sie. Exakter wäre aber: Er konnte nicht mehr ohne sie.
Die Neurowissenschaft zeigt, dass Trauer die Funktionsweise des Gehirns verändert. Sie ist eben nicht nur ein rein psychischer Vorgang, sondern ein neurologischer – mit erheblichen Folgen für die seelische und körperliche Gesundheit.
https://www.deutschlandfunk.de/tod-verlust-trauer-neurologisch-gesundheit-gehirn-epigenetik-psychologie-100.html
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