Autonome Autos.

Die Debatte tut so, als ginge es um Vertrauen. Ob wir der Maschine trauen. Ob sie besser fÀhrt als der Mensch. Ob der Algorithmus moralisch genug ist.

Alles Nebel.

Die eigentliche Frage ist viel einfacher: Warum sollten wir das ĂŒberhaupt wollen?

Unsere StÀdte sind zu voll. Unsere Infrastruktur bröckelt. Der öffentliche Verkehr fehlt vielerorts oder fÀhrt zu selten.

Und unsere Antwort darauf lautet: Ein noch komplizierteres Auto.

Mit Lidar. Mit KI. Mit Cloud-Anbindung. Mit Milliarden an Entwicklungskosten.

Ein technischer Palast auf einem Problem, das eigentlich ganz banal ist: Zu viele Autos.

Man könnte das Geld auch anders ausgeben.

Mehr Busse. Mehr ZĂŒge. Mehr Wege, die man zu Fuß gehen kann. Mehr Orte, an denen man gar nicht erst fahren muss.

Aber das verkauft sich schlechter als eine Zukunftsvision mit Robotaxis.

Also reden wir ĂŒber Vertrauen in Maschinen, anstatt ĂŒber PrioritĂ€ten.

Dabei liegt die Antwort lĂ€ngst auf der Straße:

Nicht jedes Problem braucht ein autonomes Auto. Manche Probleme brauchen einfach weniger Autos.

#MobilitÀt #AutonomesFahren #Verkehrspolitik #Stadtplanung #TechKritik

Pleroma

Is AI a Threat to Privacy? | Prof G Conversations

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Tech-Riesen wie Meta und Alphabet bauen bewusst „Dark Patterns“ in ihre Dienste — psychologisches Design, das Nutzer:innen sĂŒchtig macht und Daten absaugt. Das ist kein harmloses UX-Feature, sondern ein GeschĂ€ftsmodell auf Kosten unserer Selbstbestimmung. #ZDFheute
#DarkPatterns #TechKritik #DigitaleAutonomie https://www.zdfheute.de/wissen/dark-patterns-tricks-tech-konzerne-100.html
Social Media und Dark Patterns: So tricksen Tech-Konzerne

Dark Patterns fördern die Sucht nach Social Media. Entwickelt hat die psychologischen Tricks ein Forscher in Stanford. Heutzutage werden sie von allen Tech-Firmen genutzt.

ZDFheute
Auswertung der Monatsumfrage: Smartphone-Dilemma: Innovation am Ende, Marketing am Anschlag?

Smartphone-Hype am Ende? Unsere Umfrage zeigt: 62 % halten jĂ€hrliche Upgrades fĂŒr reinen Marketing-Zirkus. Eine Analyse zum Status quo der Hardware.

techUpdate.io
@bkastl kritisiert den KI-Hype als neue Form der Entfremdung: Supercomputer statt Dampfmaschine, aber dieselbe Kapitaldynamik – Technik dient Profit, nicht Menschen. http://netzpolitik.org/2026/degitalisierung-entfremdung/ #Techkritik #KI #Kapitalismus
Bianca Kastl

Zwischen dem aktuellen KI-Hype und der ersten Industrialisierung gibt es Parallelen, das zeigt sich besonders in der drohenden Entfremdung, analysiert unsere Kolumnistin. Aber es gibt Wege, die gleichen Fehler nicht nochmals zu machen.

netzpolitik.org
Audi E5 – R.I.P. „Vorsprung durch Technik“ oder radikaler Neustart?
Da steht er: Der Audi E5. Oder besser gesagt: Der „AUDI“ E5. Denn die vier Ringe? Die fehlen. Weg. Einfach
https://www.apfeltalk.de/magazin/editorsblog/audi-e5-r-i-p-vorsprung-durch-technik-oder-radikaler-neustart/
#EditorsBlog #Feature #AdvancedDigitizedPlatform #AUDIChina #AudiE5 #CarSoftware #ChinaSpeed #DeutscheAutomobilindustrie #DigitalisierungAuto #EAuto #Elektromobilitt #SAICKooperation #TechKritik #VWKrise
KI ist lĂ€ngst kein Zukunftsthema mehr – sie schreibt E-Mails, bereitet Podcasts vor und flutet unsere Timelines mit KI-Videos und Fake News. Jetzt kommen die ‚KI-Agenten‘: autonome Assistenten, die selbststĂ€ndig handeln sollen. Doch wer kontrolliert sie? Zwischen Bequemlichkeit und Datenschutz klafft eine LĂŒcke. Wie viel KI vertragen wir – und wer zahlt den Preis, wenn etwas schiefgeht?
#KI #AgenticAI #Digitalisierung #TechKritik #Zukunft“
🔗 https://youtube.com/shorts/f7dk97wPeCA?feature=share

🚗 Alfa Romeo entlarvt schon 2017 die KI-SchwĂ€che: Das selbstfahrende Auto spricht viel, versteht wenig und fĂ€hrt nicht los! Heute aktueller denn je.

Meine EinschÀtzung: Technische KomplexitÀt scheitert oft an praktischer Einfachheit.Die letzte Chance selbst zu fahren kommt noch!

(Video Credits to Alfa Romeo Israel, 11.01.2017, via ALFA ROMEO / FB, "It might be your last chance to drive... Alfa Romeo Giulia!"; gesehen bei Alexandra Deiters)

#KI #AutonomesAuto #TechKritik #Innovation

@Laempel **Die große KI-LĂŒge: Warum nicht die Nutzung das Problem ist – sondern der industrielle Apparat dahinter**

Wir reden stĂ€ndig ĂŒber die „Umweltbelastung“ der KI-Nutzung. Über einzelne Anfragen, ĂŒber Bilderzeugung, ĂŒber Chatbots mit angeblich gigantischem Verbrauch.
Doch das ist — im VerhĂ€ltnis — fast irrelevant.
Das eigentliche Problem beginnt viel frĂŒher. Und es endet viel spĂ€ter.
Und es wÀchst gerade in eine Dimension hinein, die kaum jemand öffentlich zu Ende denkt.

Denn: **Die energiefressende, ressourcenverschleißende Katastrophe der KI liegt nicht in der Anwendung. Sie liegt im Training. Und im Business-Modell dahinter.**

### 1. KI als Ausrede, nicht als Werkzeug

Wir erleben gerade eine Kommunikationsstrategie, bei der KI selbst zur politischen Rechtfertigung wird:
– Personalabbau? „Die KI macht’s effizienter.“
– Sparprogramme? „Automatisierung ĂŒbernimmt.“
– Fehlinvestitionen? „Wir mĂŒssen dranbleiben, sonst sind wir zurĂŒck.“
KI dient als rhetorischer Joker, um Entscheidungen zu ĂŒberdecken, die mit Technologie wenig, mit Macht und Sparzwang aber sehr viel zu tun haben.

Das Absurdeste: WĂ€hrend man „Effizienz“ predigt, wird im Hintergrund ein Energie- und Rohstoffbedarf aufgebaut, der in keinem VerhĂ€ltnis zur tatsĂ€chlichen Nutzung steht.

### 2. KreisgeschÀfte: Geld rein, Daten raus, Energie weg

Das heutige KI-Ökosystem ist ein geschlossenes KreisgeschĂ€ft:
Unternehmen entwickeln Modelle, die wiederum genutzt werden, um weitere Modelle zu trainieren, die neue Modelle verbessern sollen, die dann als „Quantensprung“ marketed werden, um
 noch mehr Modelle zu trainieren.

Es geht nicht um den Endnutzer.
Er ist nur die Kulisse, die man braucht, um das Ganze „Innovation“ nennen zu können.

In Wahrheit rechtfertigt der Endnutzer nie den gigantischen Ressourcenverbrauch, den diese Trainingsschleifen benötigen. Es *gibt* gar nicht genĂŒgend reale Nachfrage, um diese Maschinerie zu legitimieren.

### 3. Die eigentliche Umweltkatastrophe: Training, nicht Anwendung

Die großen Modelle brauchen fĂŒr ein einziges Training:

– Energie in GrĂ¶ĂŸenordnungen kleiner Staaten
– Rechenleistung, die Rechenzentren an ihre Grenzen treibt
– Wasser fĂŒr die KĂŒhlung, das in Regionen mit Wasserknappheit fehlt
– Hardware, deren Herstellung seltene Rohstoffe verschlingt

Und das alles nicht einmal als Ausnahme, sondern als Dauerzustand:
Neue Modelle werden praktisch permanent trainiert, „fine-getuned“, retrainiert, wiederholt, skaliert.
Die Nutzung hingegen – also das, was wir hier gerade tun – ist der kleinste Posten in einer gigantischen und unnötigen Ökobilanz.

### 4. Der eigentliche Skandal: Wir trainieren fĂŒr ein Fantasiepublikum

Der Markt tut so, als gĂ€be es Milliarden Kunden, die jeden Tag Millionen Anfragen stellen wĂŒrden.
Das stimmt nicht.
Selbst bei steigender Nutzung reicht der reale Bedarf niemals aus, um diesen Energieverbrauch zu rechtfertigen.

Wir trainieren Modelle, weil das Training selbst zum GeschÀftsmodell geworden ist.

Wir trainieren Modelle, weil Investoren nur auf Skalierung reagieren.

Wir trainieren Modelle, weil man damit politische Narrative („Digitalstandort!“) bedienen kann.

Wir trainieren Modelle, weil die Firmen sonst nicht erklÀren könnten, wo das ganze Geld geblieben ist.

Das ist keine Innovation.
Das ist eine Industrialisierung des Leerlaufs.

### 5. Die dunkle Wahrheit: Die KI-Blase wÀchst, bis sie knallt

Wir haben eine Ressourcenmaschine gebaut, die unabhÀngig vom Nutzen weiterlÀuft.
Eine Maschine, die Energie verbrennt, Wasser verbraucht, Rohstoffe verschlingt — nicht, um Probleme zu lösen, sondern um das Wachstum der Maschine selbst zu rechtfertigen.

Gegen diese AbsurditÀt wirkt das gesamte Zeitalter der Industrialisierung fast bescheiden.
Dort wurde wenigstens produziert.
Hier wird trainiert, um zu trainieren.

Die ökologische Wahrheit lautet also:
**Die Nutzung ist nicht das Problem.
Das GeschÀftsmodell ist es.**

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Globale Störung bei AWS legte Signal, Slack, Zoom und mehr lahm! đŸ€Ż Diese extreme Zentralisierung von Cloud-Diensten macht uns abhĂ€ngig von wenigen Anbietern. Ist das sinnvoll? Wenn die Infrastruktur ausfĂ€llt, stehen zu viele Dienste still. Kritisch hinterfragen! đŸ€”

https://www.heise.de/news/Amazon-Web-Services-Globale-Stoerung-10778963.html #AWS #Cloud #Stoerung #AbhÀngigkeit #TechKritik #Digitalisierung

Amazon Web Services: Globale Störung am Montagmorgen

Diverse Internet-Dienste beklagten am Montagmorgen AusfĂ€lle. Das ging auf Störungen der Cloud-Dienste Amazon Web Services zurĂŒck.

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