Mein (noch) Arbeitgeber will bald einen eigenen Store eröffnen, also unsere Produkte auch direkt selbst an die Leute bringen. Klingt erstmal harmlos. Ist aber einer der Gründe, warum es bei uns seit Monaten eskaliert und alles im Chaos versinkt. Hatte ich ja schon öfter „angedeutet“. 😅
Jetzt verzögert sich die Eröffnung, weil das Amt für Baubewilligungen diverse Dinge reklamiert. Klassiker.
Aber jetzt kommt’s: Unter anderem wurde die Toilette beanstandet, weil sie nicht barrierefrei ist. Soweit absolut richtig und wichtig. Wurde dann „geklärt“ mit der Begründung, sie sei ja nur für Mitarbeitende gedacht gewesen und nicht für Kund*innen. Das Amt gab daraufhin grünes Licht.
Äh ... bitte was?!
Heisst im Umkehrschluss: Für Mitarbeitende braucht es keine barrierefreie Toilette? Rechnet man einfach nicht damit, dass Menschen mit Behinderung dort arbeiten? Oder will man das gar nicht?
Was ist das für ein Menschenbild? „Die sind eh alle in geschützten Werkstätten“ oder wie?
Ganz ehrlich: Sowas ist nicht nur rückständig, sondern einfach nur zum Kotzen 🤯 🤮
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