86 Jahre nach den #November-#Pogrome/n der #Nazis werden wieder #Juden in #Europa gejagt und #misshandelt. Keine verbalen #Provokationen von Seiten der israelischen #Fans rechtfertigen solche antisemitischen #Übergriffe. Die #Urheber und ob das verabredet war muss man noch ermitteln. Gut, dass der neue israelische #Aussenminister reagiert und in die #Niederlande fliegt.
#Israel fliegt #Fußballfans nach Angriffen in #Amsterdam aus – DW – 08.11.2024
https://www.dw.com/de/israel-fliegt-fu%C3%9Fballfans-nach-angriffen-in-amsterdam-aus/a-70732672
Hendrik #Streeck (#cdU) vergleicht den Umgang mit #Ungeimpften während der #Coronapandemie mit der #Verfolgung der #Juden während der #Pest im Mittelalter. Damals gab es #Pogrome sowie Ermordungen von Menschen jüdischen Glaubens. Keine Pointe.
Achtung - neuer Ort: #Durlach:
Naziaufmarsch am Tag der Reichspogromnacht verhindern!
Wir teilen den Aufruf des Netzwerks #Karlsruhe gegen Rechts:
Am Jahrestag der #Reichspogromnacht wollen die faschistischen Kleinstparteien „Die #Rechte“ und die „#NPD“ in Karlsruhe aufmarschieren und mobilisieren dazu überregional in ihren Kreisen. Die von der #NSDAP organisierten #Pogrome vom 9. auf den 10. November 1938 richteten sich flächendeckend gegen die jüdische Bevölkerung im Land und markierten den Beginn der systematischen Verfolgung und Deportation von Jüd:innen in #Konzentrationslager, was später in die #Shoa mündete.
Dass nun 86 Jahre später Faschist:innen aufmarschieren stellt eine Provokation sondergleichen dar.
Diese Provokation werden wir nicht dulden und rufen daher alle Karlsruher:innen auf, sich an der Protestaktion des Netzwerks Karlsruhe gegen rechts zu beteiligen und gegen die #Nazis aktiv zu werden!
Alle zusammen gegen den #Faschismus!
Naziaufmarsch verhindern!
https://www.trueten.de/archives/13445-Karlsruhe-Naziaufmarsch-am-Tag-der-Reichspogromnacht-verhindern!.html #Antifa #Antifaschismus
In der #Falter-Literaturbeilage Bücher-Herbst 2024 wird ein Buch eines palästinensischen Schriftstellers rezensiert, in welchem eine »große Linie von der Gründung Israels bis zum #7Oktober« gezogen werden soll.
»Nach 1948 stellten die Palästinenser erstaunt fest, dass das junge Israel auf dem Boden Palästinas wirklich entstand. Zu ihrer Überraschung tat niemand etwas dagegen. 700000 palästinensische Araber verloren ihre Heimat«, schreibt die Rezensentin auf Seite 30.
Das lässt einen doch etwas sprachlos zurück. Es gab zahlreiche Bemühungen, die Entstehung Israels zu verhindern. Diese waren diplomatischer Natur – vor allem im Vorfeld des #UNTeilungsbeschluss, als Druck auf die Weltgemeinschaft aufgebaut wurde, bei der entsprechenden #UNVollversammlung mit Nein zu diesem Beschluss zu stimmen. Oder #Terror und #Pogrome, vor allem gegen Juden als auch gegen die #Mandatsmacht #Großbritannien. Und nicht zuletzt massive militärische Mühen, als die #Armeen fünf arabischer Staaten einmaschierten, um das gerade ausgerufene junge #Israel gleich nach Gründung wieder zu vernichten.
Dass diese Bemühungen alle scheiterten, ist bekannt. Aber zu behaupten, niemand tat etwas gegen die Enstehung Israels, ist - nunja, weiß jetzt auch nicht, wie man das passenderweise nennen soll.
„ANTIFA -Schulter an Schulter, wo der Staat versagte“
In den 1990er und 2000er Jahren, im Schatten der rassistischen #Pogrome, die das wiedervereinte #Deutschland nach 1989 überrollten, entstand eine außergewöhnlich starke antifaschistische Bewegung. Die #Antifa arbeitete auf vielen Feldern so professionell wie kaum eine andere selbstorganisierte Kraft der Neuzeit. Von militanten Aktionen über politische #Bildung bis hin zur E#rmittlungsarbeit – die Antifa hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem erstarkenden #Neofaschismus entgegenzutreten.
Fünf Aktivist:innen sprechen zum ersten Mal öffentlich über ihre Aktivitäten und verschmelzen mit zahlreichen Schätzen aus dem Archiv zu einem intensiven #Kinodokumentarfilm. Statt eines einfachen historischen Rückblicks legt der Film die Schichten frei, die den #Mythos Antifa überlagern. Er gibt uns tiefe Einblicke in eine Form der politischen Arbeit, die zu heftigen Überreaktionen bei #Staat und #Bürgertum führte und doch immer notwendig war.
Der #Dokumentarfilm unternimmt einen historischen Streifzug durch die Höhepunkte der Antifa-Bewegung, die eine unterschätzte Rolle im Deutschland der 1990er und 2000er Jahre spielte. Der Fokus liegt dabei nicht auf Einzelereignissen, sondern auf den verschiedenen Praktiken und Methoden, die von Aktivisten:innen verwendet wurden.
Von #Straßenkämpfen, über investigative #Recherchen und #Aufklärungskampagnen bis hin zu den Herausforderungen der Provinz, die von #Selbstverteidigung und dem Schutz anderer geprägt ist, dokumentiert der Film durch Archivmaterial, Fotos und szenische Alltagsbilder die #Geschichte einer #Bewegung in bisher nie gezeigtem Umfang und erweckt sie so zum Leben. ANTIFA ist kein bloßer Rückblick, sondern eine inspirierende Aufforderung zur kritischen #Reflexion über die Kraft des Widerstands gegen den aufkeimenden Neofaschismus.
Der Film wirft einen kritischen Blick auf die Bewegung, ihre andauernde Relevanz und die enormen Herausforderungen der Gegenwart im Jahr 2024, in der erstmals eine rechtsextreme #Partei Chancen auf #Regierungsverantwortung in Deutschland erhält.
Nach „Hamburger Gitter“ und „Riseup“ ist es der dritte Kinofilm der linken Film- und Dokumentationskollektivs leftvision. Für #Stuttgart konnte jetzt eine Aufführung durch das #AABS im Delphi Arthaus #Kino am 20.10. um 20:30 Uhr organisiert werden.
Mehr Info und Links:
https://www.trueten.de/archives/13383-ANTIFA-Schulter-an-Schulter,-wo-der-Staat-versagte.html #Antifaschismus