2026/079
Gegenüber vom Westbahnhof ist fast ein neues Stadtviertel entstanden. Rund um das alte Spital gibt es viel Neubau und neue Balkone. […]2026/079
Gegenüber vom Westbahnhof ist fast ein neues Stadtviertel entstanden. Rund um das alte Spital gibt es viel Neubau und neue Balkone. […]So sieht eine Fußgängerzone aus, die regelmäßig „aus Versehen“ von Autofahrern durchfahren wird. (Spalowskygasse)
Wie kann das passieren – und mit welchem Maß an Aufmerksamkeit sind diese Lenker eigentlich unterwegs?
Jetzt müssen dort Poller installiert werden. Für sich genommen sind die nicht teuer, aber in Summe treiben solche Maßnahmen die Kosten für Verkehrsberuhigung immer weiter nach oben.
Vielleicht wäre es an der Zeit, grundsätzlich zu überlegen, wie wir die Dominanz des Autos im öffentlichen Raum brechen können, ohne dafür ständig Unsummen in Beton und Stahl zu gießen.
Zur Erinnerung: Drei Viertel der Wiener Wege werden mit umweltfreundlichen Verkehrsmitteln (Öffi, Rad, zu Fuß) zurückgelegt – auf den Straßen dominiert aber nach wie vor das Auto.
#Wien #Mariahilf #Verkehr #Mobilität #Stadtplanung #Verkehrsberuhigung #Autoverkehr #Öffis #Fahrrad #ZuFußGehen #ÖffentlicherRaum #MIV #Fußgängerzone
Live-Übertragungen Bezirksvertretungssitzung #Mariahilf
Heute, Donnerstag um 17h. Seitens Fr. BV-Stvin Julia Lessacher wird es aktuellen Infos die zukunftsfitte Gumpi betreffend gegeben. Ich bin schon sehr gespannt …
https://www.wien.gv.at/video/live/bv/
#Wien #Lokalpolitik #Bezirkspolitik #gumpi #GumpendorferStraße #verkehrsberuhigung
Schwer kurioser Bericht auf »24 Stunden Wien« über die blauen Punkte auf der #Mahü! Das Polizeiauto, das bei 1:49 in den blau markierten Bereich einfährt, legt 7 Punkte in 2,5 Sekunden zurück. Das ergibt, wenn ich mich nicht verrechnet habe, über 12 km/h (Punktabstand gemessene 135 cm)! Die höchst zulässige Geschwindigkeit, die es dort angeblich einzuhalten gilt, beträgt 5km/h. Nur Sekunden später verkündet die Mariahilfer BV Stv. zusätzliche Schwerpunktkontrollen von Rad- und Scooterfahrern betreffend die Einhaltung der Schrittgeschwindigkeit. Diese nennet sie noch ausdrücklich mit 5 km/h. Mein Eindruck ist: Die müssten erst einmal sich selber und dann die Autos kontrollieren.
Auf Grund der vom Bezirk Mariahilf, mit den Stimmen aller Parteien (mit Ausnahme der Grünen) angeregten Sperre der Mariahilfer Straße für Radfahrer, schaue ich mich vermehrt nach Umfahrungsmöglichkeiten um. Heute geht es von meinem Zuhause in der Marchettigasse zu einem Termin in die Reichsratsstraße, die hinter dem Parlament liegt. Ich fahre also vom 6. in den 1. Bezirk.
Die Hinfahrt ist einfach: Über die Gumpendorferstraße geht es stadteinwärts bis zum Apollo-Kino. Dann über die Windmühlgasse bis zur Zweierlinie, die direkt zur Reichsratsstraße führt bzw. in dieser aufgeht. Die Mahü befahre ich dabei nur am unteren Ende, außerhalb der Fußgängerzone und auch die Engstelle bei der Kirchengasse muss ich so nicht passieren. Das »wildeste« Stück dabei ist die Gumpi. Aber wer etwas Straßenverkehrsroutine und ein durchschnittlich robustes Nervenkostüm hat, kommt hier gut voran. Diese Strecke ist also jetzt schon machbar und einem eiligen Radfahrer zumutbar. Somit ist sie ideal, um Radler von der Mahü abzuziehen. Vielleicht sollte sie deutlicher ausgeschildert werden? Auch Bodenmarkierungen auf der Gumpi könnten helfen, dass Radler sich dort mehr zu Hause fühlen und die Autler daran erinnert werden, dass sie hier keine Vorrechte haben.
Zurück ist es deutlich komplizierter, weil die Stadt sich beharrlich weigert, die Windmühlgasse für Radler zu öffnen. Siehe https://troet.fediverse.at/@ilanti/112540119539077669
"Dauerbegrünung im MuseumsQuartier"
"Die Pflanzen aus den mobilen Baumkübeln werden dauerhaft eingesetzt, vier neue Staudeninseln mit klimaresistenten Bäumen, Gräsern und Sträuchern sollen künftig für mehr Schatten und kühlere Temperaturen sorgen."
"Bisher erreichte der Steinbelag im Haupthof bis zu 48 Grad und der Asphalt in den Nebenhöfen sogar rund 55 Grad."
"Die historischen Blickachsen sollen frei bleiben."
"Teil eines größeren Projekts, das das MQ bis 2030 klimaneutral machen soll"
🤔 Ich wünsche den Pflanzen viel Erfolg und ein schönes, langes Leben. 💚
https://wien.orf.at/stories/3325310/
#wien #Museumsquartier #mq #mariahilf #bäume #begrünung #schatten #hitze
Im Wiener MuseumsQuartier (MQ) wird es grüner. Nach einer Testphase startete diese Woche die dauerhafte Begrünung des Haupthofs. Die provisorischen Pflanzen werden dauerhaft eingesetzt – als Teil eines größeren Projekts, das das MQ bis 2030 klimaneutral machen soll.
Wegen der vom Bezirk angeregte Sperre der #Mahü für Radfahrer stellt sich die Frage, ob die Mahü als Ganzes oder zumindest die Problemstellen umfahren werden können. Ich hab begonnen, dem nachzugehen. Denn in einem scheinen sich die misten einig zu sein: Die Mahü ist als Hauptverkehrsroute für Radfahrende ungeeignet. Die Engstellen durch den U-Bahnbau verschärfen die Situation zusätzlich.
Meine Erste Annahmen war, dass jemand vom Westbahnhof zum Museumsquartier gelangen will. Eine Fahrradnavigationsapp empfiehlt wenig überraschen den unten rot eingezeichneten Weg durch die Mahü.
Ich hab mich nun auf die Suche nach Alternativen gemacht (blaue Route, teilw. etwas ungenau, damit man die Straßennamen noch lesen kann). Diverse Problemstellen hab ich als Sternchen eingezeichnet.
Die naheliegende Stollgasse ist leider eine Einbahn. Als nächstes bietet sich die Seidengasse an. Diese endet zwar in einem Wohnblock, lässt sich aber durch eine Fußgängerpassage erlaubter Weise in die Lindengasse queren. Kein sehr logischer Weg und natürlich auch als Fahrrad-Hauptverkehrsroute ungeeignet. Aber es geht.
Der nächste Showstopper ist dann die U-Bahnbaustelle in der Lindengasse. Diese ist unpassierbar und muss über die Zollergasse umfahren werden. Damit lande ich genau dort, wo ich eigentlich nicht hinsollte: Vor der Engstelle in der Mahü im Bereich Kirchengasse. Diese Umfahrung ist also nicht geeignet. Habt ihr besser Ideen?
Frage zu dem vom Bezirk erbetenen Radfahrverbot in der #Mahü: Begründet wird es u.a. mit dieser Engstelle bei der Kirchengasse, die sich aus dem U-Bahnbau ergibt. Diese Verkehrssituation ist nachvollziehbar stressig – für alle. Das sind Fußgänger, Radfahrer, Autos und LKWs in teils beachtlicher Größe. Aber das Radfahren, das verbieten wir dort? Liest sich für mich wie einer diese ressentiment-gesteuerten FPÖ-Vorschläge – nur dass diesmal SPÖ, ÖVP und Neos ebenfalls zugestimmt haben. Sehr seltsam …