Recht so!
Der Suchmaschinenbetreiber Google kann für falsche Antworten, die von seiner hauseigenen KI generiert werden, in direkte Haftung genommen werden. Das hat die auf Presse- und Äußerungsrecht spezialisierte 26. Zivilkammer am Landgericht München I entschieden […] Im konkreten Fall klagten zwei Münchner Verlage gegen den Internetkonzern. Googles Übersicht mit KI brachte die Unternehmen fälschlicherweise mit Betrugsmaschen, unseriösen Geschäftspraktiken und Abo-Fallen in Verbindung. Die KI vermischte dabei Informationen über andere, tatsächlich dubiose Unternehmen mit den klagenden Parteien und erfand Zusammenhänge, die in den von Google verlinkten Quellen überhaupt nicht existierten
[Az. 26 O 869/26]
Ich hoffe mal, dass dieses urteil auch in höheren instanzen bestätigt wird. Wenn einer vorsätzlich eine unreife, nicht entfehlerbare, nicht verbesserbare, nicht analysierbare, nicht verständliche gnobbelmatschscheiße auf seiner webseit einsetzt und das — zum beispiel nach so einem rufmord… ähm… so einer üblen nachrede — folgen hat, sollte selbstverständlich gehaftet werden. Aber nicht zu knapp. Bitte noch eine gesalzene zivilrechtliche forderung hinterher! Trifft ja auch keinen armen.
Damit diese ganze scheiße mal aufhört!
Google argumentierte, dass das Unternehmen nicht selbst für die Datenverarbeitung verantwortlich sei und sich die Inhalte Dritter in der Übersicht nicht zu eigen mache
Vorsicht, guhgell! In der BRD haben menschen schon für viel kleinere realitätsverluste einen vormund an die backe gekriegt.
Aus der PRessemitteilung des LG München I:
Die Suchmaschinenbetreiberin könne für die Übersichtstexte auch zur Verantwortung gezogen werden, weil es sich bei der streitgegenständlichen Anzeige der „Ergebnisse mit KI“ nicht um eine bloße Anzeige oder Verlinkung von Suchergebnissen, sondern um einen eigenen, der Suchmaschinenbetreiberin zurechenbaren Inhalt handele. Entscheidend sei insoweit, ob sich die Betreiberin der Suchmaschine die Inhalte der Suchergebnisse zu eigen mache. Dies sei hier zu bejahen, da die Ergebnisse der Suchanfrage in eigenen Worten zusammengefasst und ausgewertet präsentiert würden. Die konkreten Formulierungen der „KI-Übersicht“ zeige eine eigene inhaltliche Auswertung der Suchergebisse. Die Suchmaschinenbetreiberin schaffe auf diese Weise eigenständige, über die einzelnen, im späteren Verlauf dann durch Verlinkungen angezeigte Suchergebnisse hinausgehende Aussagen, für die sie verantwortlich sei
Selten, dass mich ein urteil eines bayerischen gerichts so heiter macht. Wenn der gnobbelmatschgenerator auf einer webseit „lügt“, indem er auf grundlage seines anlernmaterjals und einer unverständlichen datenverarbeitung irgendwelche statistisch gut passenden wörter in statistisch gut passende strukturen zusammenfummelt, kann man sich nicht damit rausreden, dass das eher so eine „technische panne“ ist. Nein, es ist zueigenmachung. Mit verantwortung. 👏️
Ja, was denn auch sonst?! Wenn man dann auch noch seinen namen drüberschreibt und dem ganzen gnobbelmatsch die glaubwürdigkeit der im falle guhgells immer noch viel zu guten reputazjon verleiht! Dass darüber überhaupt prozesse geführt werden! „Du bist ein betrüger und abzocker — gezeichnet: guhgell, bekannt für den zugang zum wissen der welt“ in aller öffentlichkeit ist doch mehr als deutlich genug. Dass die da überhaupt noch eine windige scheinjuristische begründung aus dem schlechte-ausreden-kalender versucht haben! Dass die sich nicht einfach entschuldigt haben und einfach versucht haben, sich außergerichtlich zu einigen. Das erreicht mindestens 6,2 Ofarim auf der nach oben offenen skala für arschlochhaft verlogene, kriminelle arroganz. Haben die wirklich niemanden in ihrem ganzen mänätschment, der bemerkt, dass das nicht geht. Nun gut, so gefällt es mir besser. Die argumentazjon des gerichts dürfte nämlich auch auf viele ähnlich gelagerte dinge übertragbar sein. Wisst ihr, was ich nicht mehr sehen kann: supporttschätts von irgendwelchen klitschen, die völlig auf dem schlauch stehen, wenn man mal den missbrauch der infrastruktur dieser klitsche durch spämmer und/oder trickbetrüger melden will. Und so etwas wie eine abuse-adresse gibts dann auch nicht mehr, das macht jetzt ja die KI. Schön, wenn die bald die mitstörerhaftung „genießen“ müssen, weil ihr mit dem bäjhsbollschläger arschgefickter scheißtschättbot aus der technikhölle der hirnlosen nix taugt und sie dann trotz versuchter meldung weiter lustig spämmschleuder machen. Der einzige laden, wo so etwas einigermaßen zumutbar ist und zum erfolg führt, heißt ausgerechnet „wix“. Ja, wirklich, das ist die marke. Und „zumutbar“ bedeutet, dass es immer noch eine zumutung ist. 😐️
Hoffentlich ist der heip bald vorbei, hoffentlich platzt die blase bald. Rechenmaschinen halluzinieren nicht. Menschen halluzinieren. Vor allem, wenn sie an geld denken.
#Golem #Google #GoogleIsEvil #KünstlicheIntelligenz #LGMünchen #Link #Urteil