💻 📄 Beitrag: als Lehrer*in mag man sich die Frage gestellt haben: kann man Videospiele im Geschichtsunterricht verwenden? Wenn ja, wie geht man methodisch und inhaltlich damit um? Diese Fragen und weitere Grundüberlegungen beantwortet Jan Siefert im Beitrag
Digitale Spiele im (Geschichts-)Unterricht. Grundüberlegungen einer didaktischen Perspektive
als Teil unseres digitalen Sammelbands. Den Link findet ihr unten:

Dieser Text ist ein Beitrag zum Sammelband „Geisteswissenschaften und Digitale Spiele: Debatten, Data & Desiderata“, der anlässlich des zehnjährigen Jubiläums des Arbeitskreises herausgegeben wird. Eine kurze Einleitung und Übersicht über alle bereits erschienenen Beiträge...
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Die Gründe liegen auf der Hand: Weil Schule #Ländersache ist, hat sie dort den größten #Gestaltungsspielraum. Außerdem bekommt die AfD darüber unmittelbar Zugriff auf das Denken und Fühlen der jungen Generation. Das Programm legt schonungslos offen, was blüht: Täglich vor Schulbeginn wird die #Bundesflagge gehisst und die #Nationalhymne abgesungen. #Disziplin und #Frontalunterricht.
Schule solle fortan kein „Übungsraum für #Demokratie“ mehr sein, ist da zu lesen. #Sexualkundeunterricht wird abgeschafft, damit nicht weiter „abseitige sexuelle Vorlieben beworben werden“, Kinder mit Beeinträchtigung werden in #Förderschulen „separiert“, geflüchtete Kinder in „#Sonderklassen“ unterrichtet. Die #Schulsozialarbeit wird abgeschafft, weil „funktionierende Familien“ diese überflüssig machen. Es werden von oben vorgegebene einheitliche #Lehrmaterialien eingesetzt. Der #Schwerpunkt im #Geschichtsunterricht soll dann auf #Nationalismus und „1813 und 1871“ liegen.

Dokumentarfilm Deutschland 2026 +++ Am 26. April 1986 explodiert Block 4 im Kernkraftwerk Tschernobyl. Es ist der erste Super-GAU. Niemand ist vorbereitet auf diesen Alptraum, der sich mitten im Kalten Krieg ereignet. Das Sowjetsystem vertuscht und spielt auf Zeit, versucht mit Feuerwehrleuten und Soldaten den größten anzunehmenden Unfall unter Kontrolle zu bringen. Eine radioaktive Wolke breitet sich nach Westen aus, es droht ein Fallout. Die tödliche Gefahr einer Verseuchung können die Menschen nicht sehen, nicht fühlen, nicht schmecken, nicht riechen, doch die Geigerzähler schlagen aus. Politiker und Experten werden zu Getriebenen angesichts des Ernsts der Lage. In der DDR wird nach dem Willen der Parteiführung systematisch verharmlost, in der Bundesrepublik dagegen auf allen Kanälen berichtet. Ein junger hessischer Umweltminister von den Grünen fordert den Atomausstieg und legt sich mit dem Bundeskanzler an. Unmittelbar zu erleben sind politische Akteure und Experten, denen die Zeit davonläuft, Menschen, die ihre Angst zeigen, und entschlossene Männer und Frauen, die sich in Lebensgefahr begeben, um den Unfall-Reaktor zu dekontaminieren. 'Tschernobyl 86' erzählt mit Originalmaterial aus dem Jahr 1986, wie sich die Ereignisse überschlagen und wie eine ungeahnte Angst vor dem unbekannten Schrecken eine schier ungebremste Dynamik entfacht. Film von Volker Heise | Erstsendung: 13.04.2026 (Das Erste). Hörtipp: Mehr zum Thema im Podcast „Tschernobyl – Die Katastrophe und wir“ in ARD Sounds.
Games im Unterricht? Zwei Workshops beim CrossMediaCamp2026 – 10./11. April in Wolfenbüttel.
„Politische Bildung mit Games" (Fr. 16.30) & „Erinnern mit Games" (Sa. 13 Uhr).
Kostenlos & praxisnah. Anmeldung bis 03.04. – hier: cmc.medienberatung.online
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