@Trollhaus Danke, hatte es dann gefunden aber doch noch keine Zeit gehabt reinzugucken. #MajaGoepel ist bei mir abboniert genauso wie #FlorenceGaub und #claudiamajor
Einen Schönen Tag dir!
„Druckfrisch“-Sendung vom 18. Januar 2026: Spiegel-Bestseller-Sachbuch -

Ein literarischer Blick auf die aktuelle Spiegel-Sachbuch-Bestsellerliste durch Denis Scheck: Was lesen wir, wenn wir uns selbst befragen? Eine dichte, ironisch geerdete Analyse der Bücher von Goggins bis Enders, die zeigt, wie Sachbuchliteratur heute über Macht, Angst, Körper, Gesellschaft und Zukunft nachdenkt. Schlaglichter auf Disziplin, Erinnerung, Emotionen und Hoffnung.

Lesering.de

heute zufaellig im Radio unterwegs gehoert,
https://sound.orf.at/radio/oe1/sendung/232184/punkt-eins
#FlorenceGaub - Leiterin der Forschungsabteilung des NATO Defence College in Rom -
Die Gute sagte da, es sei das Eine was P (=der Typ im Buero ohne Ecken) sagt und was der Selbe dann tut.

Also meiner Ansicht nach, muss Einer tun was er sagt um glaubwuerdig zu sein; sonst ist es ein Problem - unberechenbar und unglaubwuerdig.

Was wäre, wenn? Die Zukunft durchdenken vom 8.01.

Werden die USA nach Venezuela auch Grönland angreifen? Wird Putin einen NATO-Staat überfallen? Wie schwach ist Europa? Und wie stark China? Die Zukunft war noch nie so unsicher wie heute, scheint es. Worauf soll sich Europa vorbereiten? Für welche Szenarien jetzt die Weichen stellen? Und welche Geisteshaltung braucht "die Zukunft"? "Ihr Hebel ist die Frage: Was wäre, wenn?" Und diese, das darf man getrost annehmen, leitet nicht nur den Leser und die Leserin durch das Buch "Szenario" von Florence Gaub, sondern auch die deutsch-französische Politikwissenschaftlerin selbst. Seit 2023 ist sie die Leiterin der Forschungsabteilung des NATO Defence College in Rom und entwirft Szenarien für die Zukunft, berät Regierungen und internationale Organisationen, erstellt mit ihrem Team Trendanalysen. Einst "als Unsinn abgetan", haben sich "Erzählungen über die Zukunft" heute komplett etabliert, schreibt sie - aus gutem Grund. Die Zukunft ist ein Möglichkeitsraum, sagt die Expertin für Geo- und Sicherheitspolitik Florence Gaub, und die Zukunft ist unordentlich. "Der einzige Weg, diese Unordnung greifbarer zu machen, sind Szenarien, das Durchdenken von Handlungsketten und Dominoeffekten in alle Richtungen, von wahrscheinlich bis unwahrscheinlich, von wünschenswert bis katastrophal". In ihrem vor Kurzem erschienen Buch "Szenario - Die Zukunft steht auf dem Spiel" (dtv) kann man das ausprobieren: Als Berater "aus der zweiten Reihe der Weltpolitik" darf man an entscheidenden Stellen über den Verlauf der Geschichte mitbestimmen, spielerisch wie spannend und wissenschaftlich untermauert, der Logik einer Buchserie von Edward Packard aus 1976 folgend. Man reist quer durch die Welt und die Weltgeschichte der Jahre 2030 bis 2033, lernt das komplexe wie ernste "Spiel" mit Szenarien kennen und erkennt mit dem Blick zurück aus der Zukunft geopolitische und technische Veränderungen, neue Allianzen, Strategien und Abhängigkeiten. Man begreift systematische Zermürbung als Kriegstaktik (Grauzonentaktik), blickt erschüttert auf die Abhängigkeit von Satellitentechnik - "wer den Weltraum kontrolliert, kontrolliert die moderne Kriegsführung", erfährt viel über die Macht des Geschichtenerzählens und die Risiken sicherheitspolitischer Analysen. "Man könne ja nichts tun, höre ich oft", schreibt Florence Gaub im Vorwort des Buches, um auf 500 Seiten darzulegen, wie offen die Zukunft ist und wie man sich ihr ordnend nähern kann. Dennoch gibt es ein Szenario, das der Zukunftsforscherin Angst macht: das Missverständnis. "Aber Sie schüren doch Kriegsangst!", heißt es in einem der Dialoge und als Replik: "Es geht um Realismus". Mehr Gelassenheit, mehr Mut, weniger Verklärung - wie können wir der Zukunft begegnen, ohne in die Falle der Nostalgie zu tappen, ohne "latenten Fatalismus" und "Niedergangsnarrative"? Was wissen wir über die Macht des Bedrohungsgefühls und die Risiken des Sicherheitsdenkens? Und "wie erklärt man Verwundbarkeiten, ohne Ängste zu schüren"? Als Gast bei Barbara Zeithammer spricht Florence Gaub über die Bedingungen für Ihre Szenarien, die Berechnungen von scheinbaren (?) Unberechenbarkeiten wie Donald Trump, das Neue in der Gegenwart und die Notwendigkeit, sich selbst in Frage zu stellen. Welches Szenario wird eintreten? Was wäre, wenn.? "Ihr Auftrag, sollten Sie ihn annehmen": Diskutieren Sie mit, bringen Sie Ihre Perspektiven ein, stellen Sie Ihre Fragen: kostenfrei aus ganz Österreich live während der Sendung unter 0800 22 69 79 oder per E-Mail an punkteins(at)orf.at

oe1.orf.at

Robert #Habeck in seinem neuen #Podcast .

Globale Krisen, Klimawandel, geopolitische Spannungen prägen unsere Zeit – und stellen die Ordnungen in #Politik, #Gesellschaft und #natur auf die Probe. Welche Antworten brauchen wir, wenn #Klimawandel nicht nur Temperaturen steigen lässt, sondern auch Konflikte verschärft und Gesellschaften destabilisiert?
Gespräch mit der Sicherheitsexpertin #FlorenceGaub und dem Klimaforscher #AndersLevermann ein.
#Gruene #RobertHabeck
▶️ https://podcasts.apple.com/de/podcast/habeck-live/id1843667595?i=1000739662522

Nix Neues in unserem Dorf

In der Gesundheitsdebatte kritisierte CDU-Politiker Streeck die „Vollkasko-Mentalität“ der Bürger und forderte: „Wir müssen Gesundheit vergüten statt Krankheit“, und er stellte die Frage, ob man hochbetagten Menschen tatsächlich mit besonders teuren Medikamenten das Leben verlängern solle. Allerdings, ab welchem Alter ein Leben nicht mehr schützenswert sei – ab 80, 90 oder 99 – das sagte er nicht, und seine Einstellung zur Euthanasie mit 70 wurde bislang nicht hinterfragt.

Mitten im Rentengerangel sei an Kristina Schröder, CDU-Familienministerin von 2009 bis 2013, erinnert. Sie hatte das Problem erkannt, das sie lösen musste: Sie forderte einen Zivildienst für Rentner. Künftig sollte demnach der Opa den Uropa wecken, waschen, windeln, füttern und ins Bett bringen…

Der Blick in die USA offenbart immer dasselbe: Wenn Donald Trump, Rächer der bedrohten Milliardäre und der unterdrückten Weißen, den chinesischen Staatschef Xi Jinping trifft, um binnen 90 Minuten wesentliche Fragen der Weltwirtschaft zu regeln, dann erkennt man schlagartig die ganze Einflusslosigkeit von Bundeskanzler Friedrich Merz.

In der sog. Flüchtlingsfrage wartet die Nation auf ein Machtwort von Herrn Söder: „Wenn Syrien so kaputt ist, dass man in Deutschland lebende Syrer wirklich nicht dorthin abschieben kann, muss man sie eben in Gaza ansiedeln.”

In der Brandmauer-Diskussion kam ein wichtiger Satz von Generalstabsoffizier Roderich Kiesewetter: Wer täglich für den Krieg gegen Russland und China trommelt, wer einen militaristischen Staatsumbau forciert, Rüstungskonzerne mit größtmöglicher Großzügigkeit pampert und nach Kräften Sozialleistungen demontiert, braucht keine weitere rechtsradikale Partei – zumal Außenminister Wadephul in Russland – wörtlich – den „Feind für immer“ sieht. Der Blödmann hat wohl ein bisschen zu viel von Ernst Moritz Arndt gelesen und vom „Erbfeind“ Frankreich….

In der täglichen NATO-Propagandabeglückung liefern ZDF, ARD und die wertegesteuerte Presse weiterhin Spitzenleistungen ab – vor kurzem erfuhren wir, dass der belgische Kriegsminister in Erwägung zieht, „Moskau dem Erdboden“ gleichzumachen. Eine Rechtfertigung dafür lieferte die Forschungsdirektorin der NATO-Militärakademie Florence Gaub: „Ich glaube, wir dürfen nicht vergessen, dass, auch wenn Russen europäisch aussehen, es keine Europäer sind, im kulturellen Sinne“. So ein fundiertes Statement beweist: Gedächtnisverlust und Geschichtsfälschung sind fabelhafte Voraussetzungen für Wehrhaftigkeit und Kriegsbereitschaft.

Besonders auffällig ist zur Zeit, dass immer mehr Datingportale ihre Webseiten mit der klaren Ansage aufmachen „Bitte keine Polizisten oder Soldaten!“, und auch meine Freundin Lysistrata fordert energisch „kein Sex mit den Olivgrünen“!

Die regelmäßige „Spaltung unserer Gesellschaft“ findet ihre Fortsetzung in der Auseinandersetzung um die Wiedereinführung der allgemeinen Wehrpflicht. Der militaristische Teil des Volkes will unbedingt die fortschrittlichen Jahre 2011/2012 rückgängig machen: Damals haben wir das Gegenteil durchgesetzt – die Abschaffung der Wehrpflicht. Jahrzehntelang hatten die Parteien die Wehrpflicht als Stützpfeiler der Demokratie angepriesen. Sie gehörte zur Republik wie die D-Mark. Jetzt wurde sie also abgeschafft – und niemand störte es. Eigentlich wusste jeder, dass die Wehrpflicht nur noch Fassade war. In der Ära der Hightechwaffen war eine Armee aus Wehrpflichtigen nur bedingt einsatztauglich. Karl-Theodor Freiherr von und zu Guttenberg als der hauptberuflich Beauftragte für kriegsähnliche Zustände, also Bundesminister der Verteidigung, war für die Abschaffung zuständig. Guttenberg, der meist überschätzte Adelige seit Kaiser Wilhelm II, und der überflüssigste noch dazu, leistete ein enormes Pensum.

Der pomadigste aller Minister leitete die Verteidigung der deutschen Freiheit am Hindukusch, feuerte Generäle und Staatssekretäre, musterte Segelschiff-Kapitäne ab, öffnete Feldpostbriefe, inspizierte Generalinspekteure, er hetzte hin und her zwischen Ahnungslosigkeit und Fehlinformation, zwischen Vertuschung und Aufklärung, zwischen Bildzeitung und Parlament, bis niemand mehr Auftuschung und Verklärung unterscheiden konnte.

Die Reform der Bundeswehr und das Ende der Wehrpflicht hinterließ Guttenberg dem Kollegen Thomas de Maizière, einer Fleisch gewordenen Schlaftablette. Der kam mit grabsteinähnlicher Mine vom Innenministerium rüber und erledigte das. Und als Chef der Obersten Heeresleitung begründete er die Auslandseinsätze der neuen Wehrmacht mit Deutschlands „Ressourcenabhängigkeit als Hochtechnologiestandort und rohstoffarme Industrienation.“ Früher hieß es: Gefallen „für Kaiser und Vaterland“, aber die moderne Version „für Handy und Dax“ fand auch großen Anklang.

In jener Zeit berichtete die spanische Zeitung El Pais, in Spanien habe man die Anforderungen an die Intelligenz von Rekruten drastisch gesenkt: Bisher musste ein Rekrut einen IQ von 90 beibringen. Jetzt reicht ein IQ von 70. Der Durchschnittswert des IQ bei jungen Menschen beträgt 100. Ein IQ von 70 ist das absolute Minimum, – das nur noch von künstlicher Intelligenz unterboten wird – und wer noch weniger aufbringt, läuft Gefahr, weggesperrt zu werden. Welcher Wert genügt, um in Deutschland Verteidigungsminister zu werden, wurde nicht mitgeteilt.

Die Auseinandersetzung, ob es wohl zum Krieg kommt oder nicht, geht weiter. Wer es nicht abwarten kann, Russen abzuknallen, dem empfehle ich eine vaterländische Ersatzbefriedigung.

Dieser Beitrag ist eine Übernahme aus dem Blog des Autors, mit seiner freundlichen Genehmigung.

Nix Neues in unserem Dorf – Beueler-Extradienst

Zukunft hat mehrere Dimensionen oder Horizonte. Je weiter die Zukunft weg ist, desto schwieriger ist sie zu erfassen. Die Zukunft, mit der wir uns beschäftigen liegt im Bereich von Jahrzehnten! Wir wollen für die künftigen Generationen von Menschen eine lebenswerte Welt gestalten.
In der Einführung zum Buch ZUKUNFT von Dr. Florence Gaub schreibt sie „Es gibt Studien, die zeigen, dass eine Zukunft umso wahrscheinlicher wird, je mehr man sie sich vorstellt. Das ist nicht (nur) Pop-Psychologie: Sobald das Gehirn auf ein Ziel fixiert ist, filtert es alles andere auf dem Weg dorthin heraus. (…) Nur sind sich die meisten dessen nicht bewusst.“
Das heißt für uns, dass wir mehr und mehr Visionen dessen erarbeiten müssen, was wir unseren Nachkommen hinterlassen wollen.
Komm‘ zu uns und hilf uns dabei, ein besseres, schöneres, grüneres und gesünderes Ulm für unsere Kinder und Enkel zu bestalten.

#GermanZero #LocalZero #Zuversicht #NimmDirZeitUndNichtDieZukunft
#FlorenceGaub #Klimaschutz #Umweltschutz #Nachhaltigkeit #Klimawandel #Vision #Naturschutz #Umwelt #Klimakrise #Psychologie #umweltbewusst #nachhaltig #gesund #ökologisch #Future #Klimakatastrophe #Horizont #Dimension #Erderhitzung #Demokratie #Zukunft #Bruecke #sozialeGerechtigkeit #Klimakratie #Ueberbrueckung #Generationen

Florence Gaub über die Zukunft - Elbphilharmonie Mediathek

Die französisch-deutsche Zukunftsforscherin erklärt im Rahmen des Festakts zur Eröffnung des Musikfests 2025, wieso Optimismus aus dem Handeln kommt.

"Wenn Langeweile das Gehirn zum Sport bewegt, sind die sozialen Medien der Zucker, der es auf der Couch sitzen lässt."

Aus Zukunft [2023] von Florence Gaub. [Das soziale Medien-Bashing ist nur Randbemerkung und nicht richtungsweisend für den sonstigen Inhalt. 🤭]

Ein sehr, sehr gutes Buch!!

#bookstodon #FlorenceGaub @bookstodon #rebcommendations

Ein sehr erdendes und optimistisches Interview mit #FlorenceGaub in der #sueddeutschen (leider wohl hinter der Bezahlschranke, habe auch nix zum verschenken gefunden). „Eine Druckbetankung in Optimismus via Telefon.“
Hat mir geholfen, in all diesen sich überschlagenden Meldungen zu allen(!) Themen (overkill) mal wieder etwas mehr Gelassenheit zu finden.
Danke Frau Gaub, für die Einordnung!

https://www.sueddeutsche.de/kultur/florence-gaub-interview-trump-hoffnung-li.3231055

Wie umgehen mit Trumps Wahnsinn? Florence Gaub im Interview

Die Militärexpertin und Zukunftsforscherin Florence Gaub plädiert für mehr Gelassenheit – und weniger Verklärung der Vergangenheit.

Süddeutsche Zeitung

Haha, wenn es einfach "mehr Optimismus in den Erzählungen" wäre, was wir brauchen, dann wären wir echt fein raus:

Dann würden Politiker aller möglichen Parteien einfach nur optimistische Visionen versprühen, bis ihnen so richtig die Sonne ausm Arsch scheint - und alles würde gut.

Kannste ja gerne mal gegen jemanden wie Trump versuchen: "MAGA" ist ne kaum zu toppende optimistische Erzählung. Optimistischer geht's kaum. 😉 😁

https://www.zeit.de/politik/2024-06/florence-gaub-zukunft-krisen-politikpodcast

#FlorenceGaub #Realitätstext #Strategien

Politikpodcast: "Die Zukunft wird falsch erzählt"

Kriege, Migration, Wohlstandsverluste: Populisten und ihre Wähler eint die Angst vor der Zukunft. Hier hält Florence Gaub ein Plädoyer für mehr Optimismus in der Politik.

ZEIT ONLINE