„Der Mensch besitzt die FĂ€higkeit, sich eine #Zukunft vorzustellen, damit er im Jetzt handelt. Das bedeutet: Diese Ängste sind vollkommen normal und gehören untrennbar zu jenem großartigen Werkzeug, das die Zukunft ist. Wir haben keinen Anspruch auf Angstfreiheit – wir werden mit ihr geboren. Statt darĂŒber zu klagen, was alles schiefgehen kann, mĂŒssen wir handeln, damit es nicht schiefgeht.“

– #FlorenceGaub

https://www.sueddeutsche.de/kultur/florence-gaub-zukunft-optimismus-schwarzsehen-li.3457426

Gastbeitrag von Florence Gaub: Die Zukunft war schon immer scheiße

So schlecht stand es um die Welt noch nie? Stimmt nicht: Die Menschheit sieht seit jeher schwarz – und sucht genau deshalb nach besseren Lösungen.

SĂŒddeutsche Zeitung
@Trollhaus Danke, hatte es dann gefunden aber doch noch keine Zeit gehabt reinzugucken. #MajaGoepel ist bei mir abboniert genauso wie #FlorenceGaub und #claudiamajor
Einen Schönen Tag dir!
„Druckfrisch“-Sendung vom 18. Januar 2026: Spiegel-Bestseller-Sachbuch -

Ein literarischer Blick auf die aktuelle Spiegel-Sachbuch-Bestsellerliste durch Denis Scheck: Was lesen wir, wenn wir uns selbst befragen? Eine dichte, ironisch geerdete Analyse der BĂŒcher von Goggins bis Enders, die zeigt, wie Sachbuchliteratur heute ĂŒber Macht, Angst, Körper, Gesellschaft und Zukunft nachdenkt. Schlaglichter auf Disziplin, Erinnerung, Emotionen und Hoffnung.

Lesering.de

heute zufaellig im Radio unterwegs gehoert,
https://sound.orf.at/radio/oe1/sendung/232184/punkt-eins
#FlorenceGaub - Leiterin der Forschungsabteilung des NATO Defence College in Rom -
Die Gute sagte da, es sei das Eine was P (=der Typ im Buero ohne Ecken) sagt und was der Selbe dann tut.

Also meiner Ansicht nach, muss Einer tun was er sagt um glaubwuerdig zu sein; sonst ist es ein Problem - unberechenbar und unglaubwuerdig.

Was wÀre, wenn? Die Zukunft durchdenken vom 8.01.

Werden die USA nach Venezuela auch Grönland angreifen? Wird Putin einen NATO-Staat ĂŒberfallen? Wie schwach ist Europa? Und wie stark China? Die Zukunft war noch nie so unsicher wie heute, scheint es. Worauf soll sich Europa vorbereiten? FĂŒr welche Szenarien jetzt die Weichen stellen? Und welche Geisteshaltung braucht "die Zukunft"? "Ihr Hebel ist die Frage: Was wĂ€re, wenn?" Und diese, das darf man getrost annehmen, leitet nicht nur den Leser und die Leserin durch das Buch "Szenario" von Florence Gaub, sondern auch die deutsch-französische Politikwissenschaftlerin selbst. Seit 2023 ist sie die Leiterin der Forschungsabteilung des NATO Defence College in Rom und entwirft Szenarien fĂŒr die Zukunft, berĂ€t Regierungen und internationale Organisationen, erstellt mit ihrem Team Trendanalysen. Einst "als Unsinn abgetan", haben sich "ErzĂ€hlungen ĂŒber die Zukunft" heute komplett etabliert, schreibt sie - aus gutem Grund. Die Zukunft ist ein Möglichkeitsraum, sagt die Expertin fĂŒr Geo- und Sicherheitspolitik Florence Gaub, und die Zukunft ist unordentlich. "Der einzige Weg, diese Unordnung greifbarer zu machen, sind Szenarien, das Durchdenken von Handlungsketten und Dominoeffekten in alle Richtungen, von wahrscheinlich bis unwahrscheinlich, von wĂŒnschenswert bis katastrophal". In ihrem vor Kurzem erschienen Buch "Szenario - Die Zukunft steht auf dem Spiel" (dtv) kann man das ausprobieren: Als Berater "aus der zweiten Reihe der Weltpolitik" darf man an entscheidenden Stellen ĂŒber den Verlauf der Geschichte mitbestimmen, spielerisch wie spannend und wissenschaftlich untermauert, der Logik einer Buchserie von Edward Packard aus 1976 folgend. Man reist quer durch die Welt und die Weltgeschichte der Jahre 2030 bis 2033, lernt das komplexe wie ernste "Spiel" mit Szenarien kennen und erkennt mit dem Blick zurĂŒck aus der Zukunft geopolitische und technische VerĂ€nderungen, neue Allianzen, Strategien und AbhĂ€ngigkeiten. Man begreift systematische ZermĂŒrbung als Kriegstaktik (Grauzonentaktik), blickt erschĂŒttert auf die AbhĂ€ngigkeit von Satellitentechnik - "wer den Weltraum kontrolliert, kontrolliert die moderne KriegsfĂŒhrung", erfĂ€hrt viel ĂŒber die Macht des GeschichtenerzĂ€hlens und die Risiken sicherheitspolitischer Analysen. "Man könne ja nichts tun, höre ich oft", schreibt Florence Gaub im Vorwort des Buches, um auf 500 Seiten darzulegen, wie offen die Zukunft ist und wie man sich ihr ordnend nĂ€hern kann. Dennoch gibt es ein Szenario, das der Zukunftsforscherin Angst macht: das MissverstĂ€ndnis. "Aber Sie schĂŒren doch Kriegsangst!", heißt es in einem der Dialoge und als Replik: "Es geht um Realismus". Mehr Gelassenheit, mehr Mut, weniger VerklĂ€rung - wie können wir der Zukunft begegnen, ohne in die Falle der Nostalgie zu tappen, ohne "latenten Fatalismus" und "Niedergangsnarrative"? Was wissen wir ĂŒber die Macht des BedrohungsgefĂŒhls und die Risiken des Sicherheitsdenkens? Und "wie erklĂ€rt man Verwundbarkeiten, ohne Ängste zu schĂŒren"? Als Gast bei Barbara Zeithammer spricht Florence Gaub ĂŒber die Bedingungen fĂŒr Ihre Szenarien, die Berechnungen von scheinbaren (?) Unberechenbarkeiten wie Donald Trump, das Neue in der Gegenwart und die Notwendigkeit, sich selbst in Frage zu stellen. Welches Szenario wird eintreten? Was wĂ€re, wenn.? "Ihr Auftrag, sollten Sie ihn annehmen": Diskutieren Sie mit, bringen Sie Ihre Perspektiven ein, stellen Sie Ihre Fragen: kostenfrei aus ganz Österreich live wĂ€hrend der Sendung unter 0800 22 69 79 oder per E-Mail an punkteins(at)orf.at

oe1.orf.at

Robert #Habeck in seinem neuen #Podcast .

Globale Krisen, Klimawandel, geopolitische Spannungen prĂ€gen unsere Zeit – und stellen die Ordnungen in #Politik, #Gesellschaft und #natur auf die Probe. Welche Antworten brauchen wir, wenn #Klimawandel nicht nur Temperaturen steigen lĂ€sst, sondern auch Konflikte verschĂ€rft und Gesellschaften destabilisiert?
GesprÀch mit der Sicherheitsexpertin #FlorenceGaub und dem Klimaforscher #AndersLevermann ein.
#Gruene #RobertHabeck
▶ https://podcasts.apple.com/de/podcast/habeck-live/id1843667595?i=1000739662522

Nix Neues in unserem Dorf

In der Gesundheitsdebatte kritisierte CDU-Politiker Streeck die „Vollkasko-MentalitĂ€t“ der BĂŒrger und forderte: „Wir mĂŒssen Gesundheit vergĂŒten statt Krankheit“, und er stellte die Frage, ob man hochbetagten Menschen tatsĂ€chlich mit besonders teuren Medikamenten das Leben verlĂ€ngern solle. Allerdings, ab welchem Alter ein Leben nicht mehr schĂŒtzenswert sei – ab 80, 90 oder 99 – das sagte er nicht, und seine Einstellung zur Euthanasie mit 70 wurde bislang nicht hinterfragt.

Mitten im Rentengerangel sei an Kristina Schröder, CDU-Familienministerin von 2009 bis 2013, erinnert. Sie hatte das Problem erkannt, das sie lösen musste: Sie forderte einen Zivildienst fĂŒr Rentner. KĂŒnftig sollte demnach der Opa den Uropa wecken, waschen, windeln, fĂŒttern und ins Bett bringen


Der Blick in die USA offenbart immer dasselbe: Wenn Donald Trump, RĂ€cher der bedrohten MilliardĂ€re und der unterdrĂŒckten Weißen, den chinesischen Staatschef Xi Jinping trifft, um binnen 90 Minuten wesentliche Fragen der Weltwirtschaft zu regeln, dann erkennt man schlagartig die ganze Einflusslosigkeit von Bundeskanzler Friedrich Merz.

In der sog. FlĂŒchtlingsfrage wartet die Nation auf ein Machtwort von Herrn Söder: „Wenn Syrien so kaputt ist, dass man in Deutschland lebende Syrer wirklich nicht dorthin abschieben kann, muss man sie eben in Gaza ansiedeln.”

In der Brandmauer-Diskussion kam ein wichtiger Satz von Generalstabsoffizier Roderich Kiesewetter: Wer tĂ€glich fĂŒr den Krieg gegen Russland und China trommelt, wer einen militaristischen Staatsumbau forciert, RĂŒstungskonzerne mit grĂ¶ĂŸtmöglicher GroßzĂŒgigkeit pampert und nach KrĂ€ften Sozialleistungen demontiert, braucht keine weitere rechtsradikale Partei – zumal Außenminister Wadephul in Russland – wörtlich – den „Feind fĂŒr immer“ sieht. Der Blödmann hat wohl ein bisschen zu viel von Ernst Moritz Arndt gelesen und vom „Erbfeind“ Frankreich
.

In der tĂ€glichen NATO-PropagandabeglĂŒckung liefern ZDF, ARD und die wertegesteuerte Presse weiterhin Spitzenleistungen ab – vor kurzem erfuhren wir, dass der belgische Kriegsminister in ErwĂ€gung zieht, „Moskau dem Erdboden“ gleichzumachen. Eine Rechtfertigung dafĂŒr lieferte die Forschungsdirektorin der NATO-MilitĂ€rakademie Florence Gaub: „Ich glaube, wir dĂŒrfen nicht vergessen, dass, auch wenn Russen europĂ€isch aussehen, es keine EuropĂ€er sind, im kulturellen Sinne“. So ein fundiertes Statement beweist: GedĂ€chtnisverlust und GeschichtsfĂ€lschung sind fabelhafte Voraussetzungen fĂŒr Wehrhaftigkeit und Kriegsbereitschaft.

Besonders auffĂ€llig ist zur Zeit, dass immer mehr Datingportale ihre Webseiten mit der klaren Ansage aufmachen „Bitte keine Polizisten oder Soldaten!“, und auch meine Freundin Lysistrata fordert energisch „kein Sex mit den OlivgrĂŒnen“!

Die regelmĂ€ĂŸige „Spaltung unserer Gesellschaft“ findet ihre Fortsetzung in der Auseinandersetzung um die WiedereinfĂŒhrung der allgemeinen Wehrpflicht. Der militaristische Teil des Volkes will unbedingt die fortschrittlichen Jahre 2011/2012 rĂŒckgĂ€ngig machen: Damals haben wir das Gegenteil durchgesetzt – die Abschaffung der Wehrpflicht. Jahrzehntelang hatten die Parteien die Wehrpflicht als StĂŒtzpfeiler der Demokratie angepriesen. Sie gehörte zur Republik wie die D-Mark. Jetzt wurde sie also abgeschafft – und niemand störte es. Eigentlich wusste jeder, dass die Wehrpflicht nur noch Fassade war. In der Ära der Hightechwaffen war eine Armee aus Wehrpflichtigen nur bedingt einsatztauglich. Karl-Theodor Freiherr von und zu Guttenberg als der hauptberuflich Beauftragte fĂŒr kriegsĂ€hnliche ZustĂ€nde, also Bundesminister der Verteidigung, war fĂŒr die Abschaffung zustĂ€ndig. Guttenberg, der meist ĂŒberschĂ€tzte Adelige seit Kaiser Wilhelm II, und der ĂŒberflĂŒssigste noch dazu, leistete ein enormes Pensum.

Der pomadigste aller Minister leitete die Verteidigung der deutschen Freiheit am Hindukusch, feuerte GenerÀle und StaatssekretÀre, musterte Segelschiff-KapitÀne ab, öffnete Feldpostbriefe, inspizierte Generalinspekteure, er hetzte hin und her zwischen Ahnungslosigkeit und Fehlinformation, zwischen Vertuschung und AufklÀrung, zwischen Bildzeitung und Parlament, bis niemand mehr Auftuschung und VerklÀrung unterscheiden konnte.

Die Reform der Bundeswehr und das Ende der Wehrpflicht hinterließ Guttenberg dem Kollegen Thomas de MaiziĂšre, einer Fleisch gewordenen Schlaftablette. Der kam mit grabsteinĂ€hnlicher Mine vom Innenministerium rĂŒber und erledigte das. Und als Chef der Obersten Heeresleitung begrĂŒndete er die AuslandseinsĂ€tze der neuen Wehrmacht mit Deutschlands „RessourcenabhĂ€ngigkeit als Hochtechnologiestandort und rohstoffarme Industrienation.“ FrĂŒher hieß es: Gefallen „fĂŒr Kaiser und Vaterland“, aber die moderne Version „fĂŒr Handy und Dax“ fand auch großen Anklang.

In jener Zeit berichtete die spanische Zeitung El Pais, in Spanien habe man die Anforderungen an die Intelligenz von Rekruten drastisch gesenkt: Bisher musste ein Rekrut einen IQ von 90 beibringen. Jetzt reicht ein IQ von 70. Der Durchschnittswert des IQ bei jungen Menschen betrĂ€gt 100. Ein IQ von 70 ist das absolute Minimum, – das nur noch von kĂŒnstlicher Intelligenz unterboten wird – und wer noch weniger aufbringt, lĂ€uft Gefahr, weggesperrt zu werden. Welcher Wert genĂŒgt, um in Deutschland Verteidigungsminister zu werden, wurde nicht mitgeteilt.

Die Auseinandersetzung, ob es wohl zum Krieg kommt oder nicht, geht weiter. Wer es nicht abwarten kann, Russen abzuknallen, dem empfehle ich eine vaterlÀndische Ersatzbefriedigung.

Dieser Beitrag ist eine Übernahme aus dem Blog des Autors, mit seiner freundlichen Genehmigung.

Nix Neues in unserem Dorf – Beueler-Extradienst

Zukunft hat mehrere Dimensionen oder Horizonte. Je weiter die Zukunft weg ist, desto schwieriger ist sie zu erfassen. Die Zukunft, mit der wir uns beschĂ€ftigen liegt im Bereich von Jahrzehnten! Wir wollen fĂŒr die kĂŒnftigen Generationen von Menschen eine lebenswerte Welt gestalten.
In der EinfĂŒhrung zum Buch ZUKUNFT von Dr. Florence Gaub schreibt sie „Es gibt Studien, die zeigen, dass eine Zukunft umso wahrscheinlicher wird, je mehr man sie sich vorstellt. Das ist nicht (nur) Pop-Psychologie: Sobald das Gehirn auf ein Ziel fixiert ist, filtert es alles andere auf dem Weg dorthin heraus. (
) Nur sind sich die meisten dessen nicht bewusst.“
Das heißt fĂŒr uns, dass wir mehr und mehr Visionen dessen erarbeiten mĂŒssen, was wir unseren Nachkommen hinterlassen wollen.
Komm‘ zu uns und hilf uns dabei, ein besseres, schöneres, grĂŒneres und gesĂŒnderes Ulm fĂŒr unsere Kinder und Enkel zu bestalten.

#GermanZero #LocalZero #Zuversicht #NimmDirZeitUndNichtDieZukunft
#FlorenceGaub #Klimaschutz #Umweltschutz #Nachhaltigkeit #Klimawandel #Vision #Naturschutz #Umwelt #Klimakrise #Psychologie #umweltbewusst #nachhaltig #gesund #ökologisch #Future #Klimakatastrophe #Horizont #Dimension #Erderhitzung #Demokratie #Zukunft #Bruecke #sozialeGerechtigkeit #Klimakratie #Ueberbrueckung #Generationen

Florence Gaub ĂŒber die Zukunft - Elbphilharmonie Mediathek

Die französisch-deutsche Zukunftsforscherin erklÀrt im Rahmen des Festakts zur Eröffnung des Musikfests 2025, wieso Optimismus aus dem Handeln kommt.

"Wenn Langeweile das Gehirn zum Sport bewegt, sind die sozialen Medien der Zucker, der es auf der Couch sitzen lÀsst."

Aus Zukunft [2023] von Florence Gaub. [Das soziale Medien-Bashing ist nur Randbemerkung und nicht richtungsweisend fĂŒr den sonstigen Inhalt. đŸ€­]

Ein sehr, sehr gutes Buch!!

#bookstodon #FlorenceGaub @bookstodon #rebcommendations

Ein sehr erdendes und optimistisches Interview mit #FlorenceGaub in der #sueddeutschen (leider wohl hinter der Bezahlschranke, habe auch nix zum verschenken gefunden). „Eine Druckbetankung in Optimismus via Telefon.“
Hat mir geholfen, in all diesen sich ĂŒberschlagenden Meldungen zu allen(!) Themen (overkill) mal wieder etwas mehr Gelassenheit zu finden.
Danke Frau Gaub, fĂŒr die Einordnung!

https://www.sueddeutsche.de/kultur/florence-gaub-interview-trump-hoffnung-li.3231055

Wie umgehen mit Trumps Wahnsinn? Florence Gaub im Interview

Die MilitĂ€rexpertin und Zukunftsforscherin Florence Gaub plĂ€diert fĂŒr mehr Gelassenheit – und weniger VerklĂ€rung der Vergangenheit.

SĂŒddeutsche Zeitung