#art #mastoart #illustration #klassekunst #kleinekunstklasse #eteladnan #leporello
Hier mein Leporello (zweiter''Post) von gestern für Etel Adnan im Einzelnen. Alle Häuser haben einen einzigartigen Charakter und eine besondere Geschichte (die ich z.T. noch recherchieren muss).
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Hier mein Leporello von gestern für Etel Adnan im Einzelnen. Alle Häuser haben einen einzigartigen Charakter und eine besondere Geschichte (die ich z.T. noch recherchieren muss).
#art #klassekunst #illustration #kleinekunstklasse #eteladnan #leporello
So viel wie Etel Adnan bin ich nicht in der Welt herumgekommen. Ich fand ihre Idee, vom großen New York ein Leporello anzufertigen, sehr originell. Deshalb zeige ich einen Straßenzug aus meiner kleinen Stadt - ebenfalls als Leporello.

“poetry after barbarism”, by jennifer scappettone

“In Poetry After Barbarism, Jennifer Scappettone argues for nomadic, miscegenated, ‘xenoglossic’ poetries as fierce forms of linguistic and political resistance. Prodigiously researched cross-cultural readings celebrate a stellar constellation of consequential poets: Elsa von Freytag-Loringhoven, Emilio Villa, Amelia Rosselli, Etel Adnan, and LaTasha N. Nevada Diggs.”

— Charles Bernstein, author of The Kinds of Poetry I Want: Essays and Comedies

  • In this book, Jennifer Scappettone argues that the poetry of motherless tongues is the best form of resistance to the rising tide of nationalism, empire, fascism, and authoritarianism.
  • Studying experiments between languages by immigrant, refugee, and otherwise stateless authors—from Baroness Elsa von Freytag-Loringhoven to Emilio Villa, Amelia Rosselli, Etel Adnan, LaTasha N. Nevada Diggs, Chika Sagawa, and Sawako Nakayasu—this book explores how poetry can both represent and jumpstart metamorphosis of the shape and sound of citizenship; and it
  • untethers identity from territory in favor of a translingual proposition—that tumult’s time is now.

Jennifer Scappettone is a professor of literature, creative writing, gender studies, and environmental humanities at the University of Chicago. She is the author of Killing the Moonlight: Modernism in Venice (Columbia, 2014) and the cross-genre verse books From Dame Quickly and The Republic of Exit 43. She is also the translator of Locomotrix: Selected Poetry and Prose of Amelia Rosselli.

You can find more information about the book at the Columbia University Press website:

Against a backdrop of xenophobic and ethnonationalist fantasies of linguistic purity, Poetry After Barbarism uncovers a stateless, polyglot poetry of resistance—the poetry of motherless tongues. Departing from the national and global paradigms that dominate literary history, Jennifer Scappettone traces the aesthetic and geopolitical resonance of “xenoglossic” poetics: poetry composed in the space of contestation between national languages, concretizing dreams of mending the ruptures traced to the story of Babel. As global migration, aerial bombardment, and the wireless telegraph shrank distances with brute force during the twentieth century, visions of transcultural communication emerged in the hopes of bridging linguistic difference. At the same time, evolving Fascist ideologies denied the reality of cultural admixture and the humanity of the stranger.

Authors who write xenoglossic verse occupy languages without a perceived birthright or sanctioned education; they compose in ecstatic “orphan tongues” that rebuff nationalist ideologies, on the one hand, and globalization, on the other, uprooting notions of belonging ensconced in nativist metaphors of milk, blood, and soil while rendering the reactionary category of the barbarian obsolete. Raised within or in the wake of fascism, these poets practice strategic forms of literary and linguistic barbarism, proposing modes of collectivity that exceed geopolitical definitions. Studying experiments between languages by immigrant, refugee, and otherwise stateless authors—from Baroness Elsa von Freytag-Loringhoven to Emilio Villa, Amelia Rosselli, Etel Adnan, LaTasha N. Nevada Diggs, Chika Sagawa, and Sawako Nakayasu—this book explores how poetry can both represent and jumpstart metamorphosis of the shape and sound of citizenship, modeling paths toward alternative republics in which poetry might assume a central agency.

#againstFascism #alternativeRepublics #AmeliaRosselli #antiFascism #authoritarianism #BaronessElsaVonFreytagLoringhoven #ChikaSagawa #citizenship #ColumbiaUniversityPress #crossGenreVerseBooks #CUP #ElsaVonFreytagLoringhoven #EmilioVilla #essay #EtelAdnan #experimentalPoetry #FromDameQuickly #JenniferScappettone #KillingTheMoonlightModernismInVenice #LaTashaNNevadaDiggs #LocomotrixSelectedPoetryAndProseOfAmeliaRosselli #motherlessTongue #motherlessTongues #poetry #resistance #resistanceToFascism #SawakoNakayasu #TheRepublicOfExit43

Poetry After Barbarism | Columbia University Press

Against a backdrop of xenophobic and ethnonationalist fantasies of linguistic purity, Poetry After Barbarism uncovers a stateless, polyglot poetry of resista... | CUP

Columbia University Press

Reflexiones finales de Etel Adnan: memoria, amor y contradicción en la frontera de la vida

El artículo presenta un acercamiento íntimo y profundo a la figura de Etel Adnan, poeta, pintora y editora, en su etapa final de vida. Bajo la colección Miniaturas de la editorial Tránsito, el texto recoge fragmentos de sus últimas palabras, en las que fusiona lo personal con lo universal, hablando ... [Ver más]

#bookhaul retour de vac à Lyon !! Trop hâte de m'y plonger, ça devrait décaper
#kathyacker #cesarepavese #eteladnan #didereribon #mastobook #mastolivre

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27. Oktober 2003 steht als Kapitelüberschrift, als Motto, als was weiß ich auf dem weißen Deckblatt des Gedichtbandes Zeit von Etel Adnan. Jetzt, 22 Jahre später, als ich den Band zum zweiten Mal lese, denke ich bei diesem Datum daran, dass mein Sohn damals gut 9 Monate alt war. Wie lange man kaum eine Vergangenheit hat und dann auf einmal ist da nur noch Vergangenheit. Solche Mengen von Vergangenheit, dass die Vorstellung von Zukunft davon verschüttet wird.

Das erste Gedicht, das dem Datum folgt, ist perfekt. Danach gibt es für mich nichts mehr zu sagen. Danach kann ich kein Wort mehr schreiben, das standhalten würde.

Ich wünschte ich könnte die Dinge nacheinander tun. Aufhören zu schreiben, um den Band zu Ende zu lesen. Aufhören zu lesen, um einen Text zu Ende zu schreiben. Reihenfolgen einhalten. Mich selbst aus dem pathetischen Sumpf des Selbstmitleids ziehen.

Es gibt einen entscheidenden Unterschied zwischen überlieferten Geschichten und Ausgeburten einer Einzelfantasie schreibt Anne Cotton (in den Trierer Poetikvorlesungen). Dieser Satz scheint mir wichtig genug, um ihn zu notieren. Was davon ich wie verstehe, weiß ich nicht. Es wäre richtig, das herauszufinden. Aber ich habe weder Kraft noch Geduld. Oder vielleicht vertraue ich darauf, dass sich der Sinn irgendwann von selbst offenbaren wird. Ohne weiteres Zutun von mir.

Ich lese Bücher über notwendige Strafrechtsreformen, ich lese Bücher über Untersuchungen zu Haftschäden, ich telefoniere mit Justizvollzugsanstalten, ich melde mich für eine Fachtagung an, die sich mit der Rolle von Ehrenamtlichen in der Unterstützung von Inhaftierten und ihren Angehörigen beschäftigt. Ich erfahre immer wieder wie wenig die Würde der Strafgefangenen geachtet wird, ich erlebe immer wieder Ohnmacht gegenüber einer Justiz, die Menschen, sobald sie sie als Täter markiert hat (und das geschieht sehr schnell, häufig schon während der Untersuchungshaft, wenn noch keine Schuld bewiesen und eigentlich die Unschuldsvermutung gelten müsste), anders behandelt als „normale“ Menschen. Gleichzeitig lese und höre ich, wie sich der deutsche Kanzler einfach über ein unanfechtbares Urteil erhebt. Es gibt Spielräume, behauptet er und agiert weiter wie zuvor. Weist Menschen zurück, die laut unanfechtbarem Urteil nicht zurückgewiesen werden dürfen. Nicht auf die Art. Nicht so. Aber es ist ihm egal.

Ich denke an meine Spielräume. Spielräume als Mutter. Ich denke an meine Söhne. An die Spielräume, die sie haben. Die vielleicht größer wären, besser, komfortabler, wenn ich nicht eine so minderwertige Mutter gewesen wäre. Ich denke daran, was ich versäumt habe. Ich denke daran, dass ich mich um mich selbst kümmern muss. Dass ich ihnen das vermutlich nie vorleben konnte, nicht beibringen konnte, wie man sich gut und angemessen um sich selbst kümmert.

Ich denke daran, dass es unmöglich ist irgendetwas zu heilen, bevor man sich die Wunde wirklich angesehen hat. Von allen Seiten, mit all ihren schmerzhaften Auswirkungen. Bevor man sie anerkennt und aushält. Ich denke an Joseph Beuys und sein Zeig deine Wunde. Wir lernen die Dinge zu reparieren, nach einem Schicksalsschlag schnell wieder auf die Beine zu kommen, zügig wieder voll funktionstüchtig zu sein. Darum lassen wir diesen Schritt aus. Das Ansehen und Anerkennen und womöglich sogar Zeigen der Wunde. Darum habe ich diesen Schritt eigentlich mein Leben lang ausgelassen. Bin über die Wunde hinweggegangen. Habe versucht die Auswirkungen zu beheben. Mich zu optimieren. Habe jedem Coach geglaubt und jedem Artikel, der mir erklärte, wie ich mich selbst zu einer besseren Version machen kann. Natürlich bin ich gescheitert. Und habe das nicht verstanden. Ich habe gelernt, dass die Zeit alle Wunden heilt. Ich habe gelernt, dass das Leid der anderen wichtiger ist, größer und ernster. Ich habe später auch gelernt, dass es häufig ausreicht, das Leid der anderen anzuerkennen, es wahrzunehmen und gemeinsam auszuhalten, dass das häufig wertvoller ist, als diesem Reflex nachzugeben, alles wieder gut zu machen, zu beschwichtigen und das Gegenüber mit guten Ratschlägen zu taktieren. Es hat lange gedauert, bis ich verstanden habe, dass ich mich selbst ebenso behandeln sollte. Dass ich mich ernst nehmen darf. Dass ich mir und allen eingestehen darf, dass ich jetzt erschöpft bin, dass ich keine Kraft mehr habe. Dass ich aufgegeben habe und leide. Dass ich am Boden liege. Ebenso wahrhaftig wie pathetisch. Dass ich erst wieder aufstehen werde, wenn ich wenigstens ansatzweise begriffen habe, was mich niedergeschlagen hat.

#EtelAdnan #Mutter #Spielräume #Wunde #Zeit

THE STORY OF ART WITHOUT MEN
#KatyHessel

Minimalistische Ideen und andere Abstraktionen

Etel Adnan - Malerin
(1925 - 2021)

Untitled, 2014

Bildquelle:
https://sybaris.com.mx/etel-adnan-1925-2021-when-painting-turned-poetry/

#TheStoryOfArtWithoutMen #WomanArt #WomanArtist #Frauenkunst #Kunst #EtelAdnan

"Lorsque vous réalisez que vous êtes mortel, vous réalisez également l'immensité du futur. Vous tombez amoureux d'un temps que vous ne percevrez jamais".
Etel Adnan dans "Déplacer le silence", paru en 2022, son dernier et ultime ouvrage.
#Art #Peinture #Poésie #Litterature #EtelAdnan
Etel Adnan: Illuminating the Creative Cosmos

Discover the luminous legacy of Etel Adnan —a Lebanese American writer and painter whose art transcends time. Explore her radiant legacy she leaves behind.

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