Fasten: Zwischen Detox und Demut

Diese Folge entsteht an einem passenden Datum: Aschermittwoch. Während Stephan noch damit beschäftigt ist, die Website der Evangelisch-Reformierten Kirche Schweiz durch eigene Programmierexperimente an ihre Belastungsgrenze zu bringen, blickt Manuel bereits voraus auf die Skiferien – die er traditionell ohne Skifahren verbringt, dafür mit viel Zeit für sich, während der Rest der Familie sich die schwarzen Pisten hinunterstürzen…

Das Stichwort der Woche liegt damit nahe: Fasten – freiwilliger Verzicht: Manuel erinnert sich an körperliche Grenzerfahrungen aus früheren Fastenversuchen, Stephan startet selbst gerade in 40 Tage Alkoholverzicht. Schnell wird klar: Fasten verändert nicht nur den Körper, sondern auch das soziale Leben. Was passiert mit dem Belohnungssystem? Kann man noch entspannt feiern? Wird man zur Spassbremse – oder zum Missionar der Enthaltsamkeit?

Von dort führt das Gespräch in die biblisch-theologische Tiefe: Fasten als Praxis von Klage und Umkehr im Alten und Neuen Testament, die Gefahr religiöser Selbstdarstellung damals wie heute – bis hin zu modernen Formen von «Virtue Signaling». Jesajas prophetische Kritik erinnert daran, dass echtes Fasten nicht beim Teller beginnt, sondern beim Blick auf Gott und die Mitmenschen. Und Jesus empfiehlt bekanntlich: lieber im Verborgenen fasten.

Auch die Kirchengeschichte kommt zur Sprache: Zeiten, in denen es 150 bis 250 Fastentage pro Jahr gab – und zugleich die Realität, dass für viele Menschen Nahrung ohnehin knapp war. Daraus ergibt sich eine unbequeme Einsicht: Fasten ist ein Privileg. Nur wer genug hat, kann freiwillig verzichten.

Ist Fasten also ein Akt der Solidarität – oder ein spirituelles Lifestyle-Projekt? Und sollten Kirchen Fastentrends aufnehmen, kritisch begleiten oder sich bewusst davon abgrenzen? Hier gehen die Meinungen zwischen Stephan und Manuel leicht auseinander.

Eine Folge, die euch vielleicht ermutigt, selbst noch in die Fastenzeit einzusteigen – oder euch schlicht dankbar macht für das, was ihr habt.

 

Wenn du mehr über persönliche Erfahrungen, praktische Tipps und theologische Überlegungen zur Praxis des Fastens wissen möchtest, wirst du in diesem RefLab-Artikel fündig – mit vielen weiterführenden Links…

#Dankbarkeit #Entbehrung #Fasten #Frömmigkeit #Selbstoptimierung #Selbstsorge #Verzicht

Im tollsten aller Länder: Armut oder soziale Ausgrenzung bedrohen ein Viertel der Kinder und Jugendlichen - Anteil in zwei Drittel aller EU-Staaten niedriger als in Deutschland

“Armut ist ein mehrdimensionales Phänomen und kann sich nicht nur in finanziellen, sondern auch in sozialen Faktoren niederschlagen. Im Jahr 2022 war knapp jede oder jeder vierte (24,0 %) unter 18-Jährige in #Deutschland von Armut oder sozialer #Ausgrenzung bedroht. #Armut oder soziale Ausgrenzung sind bei einer Person gemäß Definition dann gegeben, wenn mindestens eine der folgenden drei Bedingungen zutrifft: Ihr verfügbares #Einkommen liegt unter der #Armutsgefährdungsgrenze, ihr Haushalt ist von erheblicher materieller und sozialer #Entbehrung betroffen oder sie lebt in einem Haushalt mit sehr geringer #Erwerbsbeteiligung.

EU-weit 24,7 % aller unter 18-Jährigen von Armut und sozialer Ausgrenzung bedroht

Im Vergleich zu anderen #Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU) lag das #Risiko für Armut oder soziale Ausgrenzung für Kinder und Jugendliche in Deutschland 2022 mit 24,0 % nur knapp unter dem Durchschnitt: EU-weit waren im vergangenen Jahr 24,7 % der unter 18-Jährigen von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht. Dennoch war der Anteil der armuts- oder ausgrenzungsgefährdeten #Kinder und #Jugendliche​​n in gut zwei Drittel aller EU-Staaten niedriger als hierzulande.”

(...)

https://www.trueten.de/archives/12888-Im-tollsten-aller-Laender-Armut-oder-soziale-Ausgrenzung-bedrohen-ein-Viertel-der-Kinder-und-Jugendlichen-Anteil-in-zwei-Drittel-aller-EU-Staaten-niedriger-als-in-Deutschland.html

#CapitalismIsADeathCult

Im tollsten aller Länder: Armut oder soziale Ausgrenzung bedrohen ein Viertel der Kinder und Jugendlichen - Anteil in zwei Drittel aller EU-Staaten niedriger als in Deutschland | trueten.de

Von Armut oder soziale Ausgrenzung bedrohte Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren im EU weiten VergleichAus einer PM de