In Europa findet man keinen Priestermangel, sondern einen Mangel an Gläubigen, der nicht durch verheiratete Priester behoben wird. Katholische Priester scheitern kaum am Zölibat, es wird nicht als Bürde empfunden. Unter 2% jener Priester, die ihr Amt niederlegen, tun dies, weil sie heiraten wollen.
Für die Gesellschaft wirkt das #Zölibat als #Askese und diese wird als untolerierbar empfunden. Askese gilt als nicht säkularisierbar. Wer freiwillig auf etwas verzichtet, besonders auf sexuelle Handlungen, wird zum Skandal in einer sexualisierten säkularen Gesellschaft. Askese schürt Misstrauen, man vermutet eine Machtausübung dahinter, wie in der weltlichen Haltung des Moralismus in der Postmoderne üblich, was bis zur Unerträglichkeit reizt. So wird etwa das Zölibat als Grund für sexuelle Übergriffe von Priestern missbraucht und das zu Unrecht, was Erhebungen und Studien deutlich aufzeigen.
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